Mathematischer Erklärungsansatz betr. Frauen in Führungspositionen
Mal eine mathematische Herangehensweise, die erklärt, warum Frauen seltener in Führungspositionen zu finden sind als Männer.
Man wirft eine Münze, ob Kopf oder Zahl fällt, ist genau gleich wahrscheinlich (d.h., Kopf oder Zahl fallen abwechselnd, ein Effekt, der sich nach dem Gesetz der großen Zahlen früher oder später auch exakt so einstellt).
Man hat 10.000 Männer und 10.000 Frauen, die in z.B. einem Unternehmen um die Führungspostionen konkurrieren.
Mit jedem Münzwurf scheiden entweder eine Frau (bei Kopf) bzw. ein Mann (bei Zahl) aus dem Wettbewerb aus (d.h., es wird unterstellt, Frauen und Männer seien gleichermaßen befähigt).
Folge: Am Ende bleiben eine Frau und ein Mann übrig, welche die Führungsposition einnehmen können. Wer es wird, ist gleich wahrscheinlich, da beide gleich befähigt sind.
Nimmt man nun aber an, es nehmen 10.000 Männer, aber nur 9.000 Frauen am Wettbewerb teil, dann sind nach 18.000 Münzwürfen (bei denen immer exakt abwechselnd Kopf oder Zahl fallen) keine Frauen, dafür aber noch 1.000 Männer übrig, die weiter um die Führungsposition konkurrieren können.
Man kann sich ewig darum streiten, welche Fähigkeiten Männer und Frauen jeweils haben, allein eine unterstellt geringere Teilnahme von Frauen am Wettbewerb sorgt auch unter den Bedingungen einer unterstellten Gleichbefähigung dafür, dass Frauen am Ende nicht unter den Inhabern von Top-Positionen sind.
Keine Diskriminierung - Stochastik.
In diesem Beispiel müsste die o.g. Wahrscheinlichkeit, damit eine Frau nach 18.000 Würfen noch am Wettbewerb teilnimmt, nicht bei 50 % (Gleichbefähigung), sondern bei 50,0006 % liegen.
Nach 18.999 Würfen (also Frau = letzter Teilnehmer) bei 52,63 %.
Guckt man sich z.B. mal die Grünen (eine Partei mit vergleichsweise sehr hohem Frauenanteil) an, dann hat man 49.583 Mitglieder, davon 18.346 Frauen (37 %), dann dürften nach 36.692 Münzwürfen keine Frauen mehr um Führungspositionen konkurrieren, d.h. es blieben nur 12.891 Männer übrig, welche die Hierarchie weiter hinauf klettern.
Tatsächlich sind jedoch 50 % des Vorstands und des Parteirats weiblich besetzt, während der Frauenanteil bei unterstellte Chancengleichheit rechnerisch bei Null liegen müsste.
D.h., die Wahrscheinlichkeit, dass ein weibliches Mitglied Vorstand wird, liegt nicht bei 50 %, sondern bei 63 %. Für Männer bei 37 %.
Da bei den Grünen per Statut festgeschrieben ist, dass ein Frauenanteil von mindestens 50 % vorzuherrschen hat, verschlechtern sich die Chancen für Männer noch weiter. So hat man als Frau doppelt so große Chancen, in eine Führungsposition vorzurücken als ein Mann.
Und das nennen die dann Chancengleichheit und Gleichberechtigung...
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Mathematische Modelle und Realität
Nimmt man nun aber an, es nehmen 10.000 Männer, aber nur 9.000 Frauen am
Wettbewerb teil, dann sind nach 18.000 Münzwürfen (bei denen immer exakt
abwechselnd Kopf oder Zahl fallen) keine Frauen, dafür aber noch 1.000
Männer übrig, die weiter um die Führungsposition konkurrieren können.
Dieses minimalistische mathematische Modell der Besetzung von "Führungsposten" bildet die Realität wohl noch schlechter ab als Genderstudien Geschlechterunterschiede erklären.
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Mathematischer Erklärungsansatz betr. Frauen in Führungspositionen
Nimmt man nun aber an, es nehmen 10.000 Männer, aber nur 9.000 Frauen am
Wettbewerb teil, dann sind nach 18.000 Münzwürfen (bei denen immer exakt
abwechselnd Kopf oder Zahl fallen) keine Frauen, dafür aber noch 1.000
Männer übrig, die weiter um die Führungsposition konkurrieren können.
Es ist wohl eher so, dass in einem Wettbewerb mit 9000 Frauen und 10 000 Männern, sollten die Fähigkeiten unter den Geschlechtern gleich normalverteilt sein mit jedem Mann 0,9 Frauen ausscheiden oder bei 9 Frauen 10 Männer und am Ende blieben dann wieder 10 Männer und 9 Frauen übrig.
Alternativvorschläge
Hallo Imageberater, ohne jetzt oberlehrerhaft zu wirken, was mir vermutlich wieder nicht gelingen wird
, hätte ich zu den Berechnungen einige Anmerkungen und Alternativvorschläge.
Nimmt man nun aber an, es nehmen 10.000 Männer, aber nur 9.000 Frauen am
Wettbewerb teil, dann sind nach 18.000 Münzwürfen (bei denen immer exakt
abwechselnd Kopf oder Zahl fallen) keine Frauen, dafür aber noch 1.000
Männer übrig, die weiter um die Führungsposition konkurrieren können.
Man könnte den Versuch statt der Münze auch anders durchführen. Man nimmt eine Kiste mit 10.000 weissen (Männer) und 9.000 schwarzen (Frauen) Kugeln und zieht blind eine Kugel nach der anderen heraus, bis nur noch so viele übrig wie Spitzenpositionen in der Firma sind. Wenn man 18.000 mal gezogen hat, dann dürfte im Durchschnitt noch 10000/19=526,31... weisse und 9000/19=473,68 schwarze übrigbleiben.
Die Münze wirft ja immer im Verhältnis 50:50, sie berücksichtigt nicht, wie stark noch die Gruppen sind. Um mal ein Extrembeispiel zu nehmen, es sind noch 100 Männer und 1 Frau übrig. Nach dem Münzwurf ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese eine Frau ausscheidet 50%. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein ganz bestimmter Mann ausscheidet dagegen 50/100=0,5%.
Man kann sich ewig darum streiten, welche Fähigkeiten Männer und Frauen
jeweils haben, allein eine unterstellt geringere Teilnahme von Frauen am
Wettbewerb sorgt auch unter den Bedingungen einer unterstellten
Gleichbefähigung dafür, dass Frauen am Ende nicht unter den Inhabern von
Top-Positionen sind.
Zustimmung!
Keine Diskriminierung - Stochastik.
In diesem Beispiel müsste die o.g. Wahrscheinlichkeit, damit eine
Frau nach 18.000 Würfen noch am Wettbewerb teilnimmt, nicht bei 50 %
(Gleichbefähigung), sondern bei 50,0006 % liegen.Nach 18.999 Würfen (also Frau = letzter Teilnehmer) bei 52,63 %.
Man könnte auch sagen, das Zahlenverhältnis in den Top-Positionen muss dasselbe sein, wie bei den Beschäftigen der Firma, dann wäre es "gerecht". Aber soweit wird es nicht kommen. Wenn Unternehmen etwas dagegen haben, dann konnten sie sich fast immer gegen den Staat durchsetzen. Und schon jetzt ist es so, dass in den Vorstandsplätzen sich unterproportional wenige Männer befinden, die aus einfachen Verhältnissen kommen. Der Herr Schrempp von Daimler war so eine Ausnahme. Aber der war selbst in der Führungsetage nicht gerne gesehen.
Alternativvorschläge
Man könnte auch sagen, das Zahlenverhältnis in den Top-Positionen muss
dasselbe sein, wie bei den Beschäftigen der Firma, dann wäre es "gerecht".
Für wen?
Aber soweit wird es nicht kommen. Wenn Unternehmen etwas dagegen haben,
dann konnten sie sich fast immer gegen den Staat durchsetzen. Und schon
jetzt ist es so, dass in den Vorstandsplätzen sich unterproportional wenige
Männer befinden, die aus einfachen Verhältnissen kommen. Der Herr Schrempp
von Daimler war so eine Ausnahme. Aber der war selbst in der Führungsetage
nicht gerne gesehen.
Es gibt halt eine Natur mit Regeln die keiner (genau) kennt und die den Gutmensch (und Andere) lügen strafen.
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Alternativvorschläge
Man könnte auch sagen, das Zahlenverhältnis in den Top-Positionen muss
dasselbe sein, wie bei den Beschäftigen der Firma, dann wäre es
"gerecht".
Für wen?
Ich hab "gerecht" bewusst mit Anführungsstrichen geschrieben, weil das für mich auch keine Gerechtigkeit ist. In der Führungsetage sollten einfach die Besten für das Unternehmen sitzen und nicht nach Quoten oder Vitamin B, das wäre gerecht.
Mathematischer Erklärungsansatz betr. Frauen in Führungspositionen
Es ist wohl eher so, dass in einem Wettbewerb mit 9000 Frauen und 10 000
Männern, sollten die Fähigkeiten unter den Geschlechtern gleich
normalverteilt sein mit jedem Mann 0,9 Frauen ausscheiden oder bei 9 Frauen
10 Männer und am Ende blieben dann wieder 10 Männer und 9 Frauen übrig.
0,9 Frauen? Chainsaw-Massacre?
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Alternativvorschläge
Hallo Imageberater, ohne jetzt oberlehrerhaft zu wirken, was mir vermutlich
wieder nicht gelingen wird, hätte ich zu den Berechnungen einige
Anmerkungen und Alternativvorschläge.
Immer willkommen. Also Vorschläge, keine Oberlehrer.
Man könnte den Versuch statt der Münze auch anders durchführen. Man nimmt
eine Kiste mit 10.000 weissen (Männer) und 9.000 schwarzen (Frauen) Kugeln
und zieht blind eine Kugel nach der anderen heraus, bis nur noch so viele
übrig wie Spitzenpositionen in der Firma sind. Wenn man 18.000 mal gezogen
hat, dann dürfte im Durchschnitt noch 10000/19=526,31... weisse und
9000/19=473,68 schwarze übrigbleiben.
Ich weiß.
http://www.youtube.com/watch?v=hIjRHGv0-eo
Kommentarbereich, sind da aber Lutschbonbons und keine Kugeln. Und es wird an den Wahrscheinlichkeiten rumgedoktort.
Die Münze wirft ja immer im Verhältnis 50:50, sie berücksichtigt nicht,
wie stark noch die Gruppen sind. Um mal ein Extrembeispiel zu nehmen, es
sind noch 100 Männer und 1 Frau übrig. Nach dem Münzwurf ist die
Wahrscheinlichkeit, dass diese eine Frau ausscheidet 50%. Die
Wahrscheinlichkeit, dass ein ganz bestimmter Mann ausscheidet
dagegen 50/100=0,5%.
Ja, ist klar.
Zustimmung!
Danke.
Man könnte auch sagen, das Zahlenverhältnis in den Top-Positionen muss
dasselbe sein, wie bei den Beschäftigen der Firma, dann wäre es "gerecht".
Nö.
Aber soweit wird es nicht kommen. Wenn Unternehmen etwas dagegen haben,
dann konnten sie sich fast immer gegen den Staat durchsetzen. Und schon
jetzt ist es so, dass in den Vorstandsplätzen sich unterproportional wenige
Männer befinden, die aus einfachen Verhältnissen kommen.
Sitzen da etwa nur Adlige? Abgesehen davon: Unternehmen werden wohl eher den fähigen Underdog an die Spitze setzen und keinen Trottel aus nicht-einfachen Verhältnissen. Das ist den Unternehmen doch schnuppe.
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Mathematische Modelle und Realität
Dieses minimalistische mathematische Modell der Besetzung von
"Führungsposten" bildet die Realität wohl noch schlechter ab als
Genderstudien Geschlechterunterschiede erklären.
Naja, minimalistische Modelle versuchen eben aus komplexen Vorgängen das Wesentliche rauszufiltern, um das Problem kapier- und beherrschbar zu machen, bevor man weiter daran arbeitet.
Und unwissenschaftlich ist das auch nicht, die Spieltheorie etwa kommt gar nicht ohne solche Modelle aus.
Und Genderstudies sind Esoterik, sonst nichts.
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Vorstände
Sitzen da etwa nur Adlige? Abgesehen davon: Unternehmen werden wohl eher
den fähigen Underdog an die Spitze setzen und keinen Trottel aus
nicht-einfachen Verhältnissen. Das ist den Unternehmen doch schnuppe.
Sollte man meinen und bisher sind die Großunternehmen (meistens) gut durch die Runden gekommen. Ob sich aber immer Qualität oben absetzt, da habe ich schon aus persöhnlichen Erlebnissen schlechte Erfahrungen gemacht. Wie dem auch sei, Leute die beispielsweise eine Lehre in dem Unternehmen angefangen haben und sich bis ganz oben durchgearbeiteten, sind recht selten.
Vorstände
Sollte man meinen und bisher sind die Großunternehmen (meistens) gut durch
die Runden gekommen. Ob sich aber immer Qualität oben absetzt, da habe ich
schon aus persöhnlichen Erlebnissen schlechte Erfahrungen gemacht. Wie dem
auch sei, Leute die beispielsweise eine Lehre in dem Unternehmen angefangen
haben und sich bis ganz oben durchgearbeiteten, sind recht selten.
Und was hat das jetzt mit Frauen in Top-Positionen zu tun? Die stammen doch nicht per se aus einfachen Verhältnissen o.ä.
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Vorstände
Und was hat das jetzt mit Frauen in Top-Positionen zu tun? Die stammen
doch nicht per se aus einfachen Verhältnissen o.ä.
Erstmal nix, nur das es noch weitere "Ungerechtigkeiten" bei der Besetzung von Spitzenposten gibt, die man dann (nach dessen Logik) mit Quotenregelungen genauso angehen müsste.
Oder ein weiterer, leichter zu lösende Ansatz, wenn es um Stochastik geht.
Auf eine hochqualifizierte Stelle bewerben sich 500 Männer und 200 Frauen. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass unter mehr Männern einige sind, die höher qualifiziert sind?
In der Realität dürfte die Diskrepanz / Zahl der männlichen Bewerbungen einem ähnlichen oder für Frauen noch ungünstigeren Verhältnis entsprechen, wenn es technisch-naturwissenschaftliche Berufe betrifft.