Artikel über die SPD und "Wer die menschliche Gesellschaft will ..."
Leser_nicht_eingeloggt, Saturday, 28.08.2010, 10:47 (vor 5617 Tagen)
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In einem Beitrag in der Zeitung "Die freie Welt", hat sich Dr. Alexander Ulfig mit der SPD, ihrer Entfernung von den Ursprüngen und dem unsäglich männerverachtendem Slogan beschäftigt.
... Doch leben wir in einer männlichen Gesellschaft? Dass die meisten Vorstandsmitglieder der DAX-Unternehmen Männer sind, macht unsere Gesellschaft noch lange nicht zu einer männlichen. Die Millionen von Männern aus der Unterschicht haben nämlich nichts davon, dass ihre Geschlechtsgenossen in den Vorstandsetagen sitzen.
Interessanterweise waren Männer aus der Unterschicht, die Arbeiter, früher die Hauptklientel der SPD. Für Karl Marx, einen der Väter auch der sozialdemokratischen Bewegung, waren im 19. Jahrhundert die Arbeiter – und dabei dachte er in erster Linie an männliche Arbeiter – diejenigen, die am meisten ausgebeutet, unterdrückt und von ihrer Arbeit entfremdet wurden.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Argumentieren wir in der Terminologie der Linken, also in den Termini von Ausbeutung und Unterdrückung, so können wir behaupten: Männer aus der Unterschicht werden heute immer noch am meisten ausgebeutet und unterdrückt. Zu diesen Männern gehören zum Beispiel Bergarbeiter, Bauarbeiter, Stahlarbeiter, Kanalreiniger, Mitarbeiter der städtischen Müllabfuhr und Dachdecker. Die Arbeiten, die diese Männer verrichten, werden als „harte Jobs“ oder abschätzig als „Drecksjobs“ bezeichnet. Es sind auch die gefährlichsten Jobs. 94 Prozent aller während der Arbeit ums Leben gekommenen Menschen sind Männer. ...
FreieWelt.de: "Die SPD hat sich von ihren Ursprüngen weit entfernt"
Der wichtigste Unterschied zu früher
Ekki, Saturday, 28.08.2010, 11:23 (vor 5617 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt
Hallo allerseits!
Während die SPD früher
... eine Partei war, die gegen Unrecht kämpfte und deren Mitglieder aktive Mitglieder der Gesellschaft waren,
ist sie heute ...
... eine Partei, die in erster Linie daran interessiert ist, daß die Dinge immer schlechter werden.
Sinn:
Je schlechter es steht, desto mehr kann man sich medienwirksam als Vereinigung der unschuldigen Opfer inszenieren.
Beispiel:
Verantwortungsvoll wäre es, zu propagieren, daß der Mensch zur Arbeit kommen muss, nicht die Arbeit zum Menschen.
Die Folge - wenn diese Haltung sich durchsetzte - wäre:
Arbeitslose würden ihre angestammte Heimat verlassen und in neuer Umgebung, wo sie gebraucht werden, eine neue Existenz werden.
Solche ehemaligen Arbeitslosen wären keine jammernden Hartzler mehr, sondern fröhliche, selbstbewußte Menschen, die an ihren Schwierigkeiten gewachsen sind und nunmehr selbst anderen helfen können.
Und somit wären sie für sämtliche Jammervereine dieser Welt verloren.
Statt dessen propagiert die SPD:
"Die Arbeit muß zum Menschen kommen."
Ergebnis:
Die Menschen werden in ihrer Immobilität bestärkt und können sich als ewig Entrechtete bejammern.
DAS ist der wahre Hintergrund der auf so "rätselhafte" Weise fortschrittsfeindlichen Politik der SPD und der linken politischen Kräfte überhaupt:
Es ist mitnichten so, wie vielfach vermutet wird, daß sie schlicht zu blöd zum Rechnen seien.
Sie wissen, was sie tun und welche Ergebnisse dieses Tun zeitigt, und sie wollen diese Ergebnisse:
Ein ewiges Jammergeheul von Menschen, denen man durch perfide Entmündigung durch einen sie rundum versorgenden Sozialstaat das Rückgrat gebrochen, die Fähigkeit zur Eigeninitiative genommen hat und die nun aufrichtig glauben, entrechtet zu sein.
Ein anderer Aspekt[/u] dieses Themas, der in meinen Augen einen eigenen Thread[/u] verdiente:
Auch Sarrazin vertritt in seinem SPIEGEL-Interview zum Buch die These, daß "die Arbeit zum Menschen kommen muß".
Sarrazin sagt das vor dem Hintergrund der Einwanderung, die er stoppen möchte.
Abgesehen einmal von der Frage, ob man Sarrazins Thesen zur Einwanderung vollständig, teilweise oder gar nicht teilt:
Ist er sich wohl darüber im Klaren, welche Mentalität er durch diese Aussage unter den Deutschen selbst befördert?
Auf eine spannende Diskussion mit Euch freut sich
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Vollbeschäftigung
Mus Lim
, Saturday, 28.08.2010, 13:36 (vor 5617 Tagen) @ Ekki
Vollbeschäftigung ist bei der 40 Stundenwoche und Frauenerwerbstätigkeit bei rund 90% überhaupt illusorisch ...
Eigentlich brauchen wir die 25 Stundenwoche für alle.
--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org
NEIN! Nicht pauschal für ALLE!
Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 28.08.2010, 13:52 (vor 5617 Tagen) @ Mus Lim
0,00 h/Woche für GleichstellungsbeauftragtInnen, Jugendamtsmitarbeiter(Innen), Familiengerichte und lila Pudel. Dann gehts wieder aufwärts. Deutlich!
--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
Der wichtigste Unterschied zu früher
Adam, Saturday, 28.08.2010, 15:03 (vor 5617 Tagen) @ Ekki
Auch Sarrazin vertritt in seinem SPIEGEL-Interview zum Buch die
These, daß "die Arbeit zum Menschen kommen muß".
Sarrazin ist SPD-Mitglied, das wird bisweilen vergessen; und so paßt seine Meinung doch wunderbar zu der von Dir referierten SPD-Position.
Adam
Der wichtigste Unterschied zu früher
Ekki, Saturday, 28.08.2010, 16:27 (vor 5617 Tagen) @ Adam
Hallo Adam!
Auch Sarrazin vertritt in seinem SPIEGEL-Interview zum Buch die
These, daß "die Arbeit zum Menschen kommen muß".
Sarrazin ist SPD-Mitglied, das wird bisweilen vergessen; und so paßt seine
Meinung doch wunderbar zu der von Dir referierten SPD-Position.Adam
Ich hatte es nicht vergessen.
Mehr noch:
Ich bin der Meinung, daß Sarrazin damit in Widerspruch zu seinen eigenen Thesen gerät:
Weil ich denjenigen Teil seiner Ausführungen, der von den Ausländern verlangt, produktive Mitglieder der Gesellschaft zu sein, befürworte, kann ich umso weniger einsehen, wieso andererseits nach Sarrazins Meinung die Arbeit zum Menschen kommen soll.
Dahin zu gehen, wo die Arbeit ist, ist ein in meinen Augen an alle Menschen zu richtende Forderung.
Würde sie konsequent umgesetzt, dann würde sich auch das Migrantenproblem viel weniger scharf darstellen:
1.) Jedes Land würde diejenigen Menschen nehmen, für deren Qualifikation es Arbeit hat - nicht aber ad infinitum ganze Super-Groß-Sippschaften.
2.) Aus jedem Land würden Menschen weggehen, die in einem anderen Land eine bessere Zukunft für sich sehen.
Mit anderen Worten: Viel zu wenige Deutsche[/u] sind zur Binnen-, geschweige denn zur Außenmigration bereit.
Viele Grüße von
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Mobilität
ray, Saturday, 28.08.2010, 16:09 (vor 5617 Tagen) @ Ekki
Verantwortungsvoll wäre es, zu propagieren, daß der Mensch zur
Arbeit kommen muss, nicht die Arbeit zum Menschen.Die Folge - wenn diese Haltung sich durchsetzte - wäre:
Arbeitslose würden ihre angestammte Heimat verlassen und in neuer
Umgebung, wo sie gebraucht werden, eine neue Existenz werden.
Viele Arbeitnehmer sind jetzt schon bereit, für einen neuen Job ihre alte Umgebung aufzugeben, gewachsene soziale Verbindungen aufzubrechen und umzuziehen. Ich gehöre auch zu ihnen. In der Bevölkerung sehe ich schon die Bereitschaft, sich nicht vor solchen Veränderungen zu scheuen.
"Die Arbeit muß zum Menschen kommen."
Ergebnis:
Die Menschen werden in ihrer Immobilität bestärkt und können sich als ewig
Entrechtete bejammern.
Wenn Du mit Mobilität den Abstand zwischen Wohnung und Arbeitsstätte meinst, dann wurde in Deutschland schon immer die Bereitschaft der langen Pendelwege gefördert, obwohl das erhebliche Nachteile für die Gesellschaft nach sich führt. Man zieht raus aufs Land, versiegelt dort noch mehr Böden, noch mehr Grünfläche und Landschaft zugunsten neuer Siedlungen werden aufgegeben und schon vorhandene Wohngebiete werden nicht mehr sarniert. Ich finde, man sollte nicht die Pendelbereitschaft fördern, sondern die Bereitschaft näher zu seiner Arbeit zu ziehen.
Mobilität
Ekki, Saturday, 28.08.2010, 16:31 (vor 5617 Tagen) @ ray
Hallo Ray!
Verantwortungsvoll wäre es, zu propagieren, daß der Mensch zur
Arbeit kommen muss, nicht die Arbeit zum Menschen.Die Folge - wenn diese Haltung sich durchsetzte - wäre:
Arbeitslose würden ihre angestammte Heimat verlassen und in neuer
Umgebung, wo sie gebraucht werden, eine neue Existenz werden.
Viele Arbeitnehmer sind jetzt schon bereit, für einen neuen Job ihre alte
Umgebung aufzugeben, gewachsene soziale Verbindungen aufzubrechen und
umzuziehen. Ich gehöre auch zu ihnen. In der Bevölkerung sehe ich schon die
Bereitschaft, sich nicht vor solchen Veränderungen zu scheuen.
Zunächst einmal:
Glückwunsch an Dich persönlich - Du gehörst also zu denen, die bereit sind, sich den Herausforderungen zu stellen.
Davon abgesehen aber:
Sowohl aus eigener Erfahrung als auch aus den Medien habe ich den Eindruck gewonnen, daß die Zahl derjenigen, die nicht mobil sind, immer noch viel zu groß ist.
"Die Arbeit muß zum Menschen kommen."
Ergebnis:
Die Menschen werden in ihrer Immobilität bestärkt und können sich als
ewig
Entrechtete bejammern.[/b]
Wenn Du mit Mobilität den Abstand zwischen Wohnung und Arbeitsstätte
meinst, dann wurde in Deutschland schon immer die Bereitschaft der langen
Pendelwege gefördert, obwohl das erhebliche Nachteile für die Gesellschaft
nach sich führt. Man zieht raus aufs Land, versiegelt dort noch mehr Böden,
noch mehr Grünfläche und Landschaft zugunsten neuer Siedlungen werden
aufgegeben und schon vorhandene Wohngebiete werden nicht mehr sarniert. Ich
finde, man sollte nicht die Pendelbereitschaft fördern, sondern die
Bereitschaft näher zu seiner Arbeit zu ziehen.
Volle Zustimmung! Mir stand genau das vor Augen - und nicht ein verstärktes Pendeln.
Viele Grüße von
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
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Das gilt es alles abzuwägen .....
Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 28.08.2010, 16:35 (vor 5617 Tagen) @ ray
Also in einem Punkt denke ich mal, herrscht Einigkeit: Das die "da oben" noch Ahnung haben und wissen, was sie machen, kann man getrost negieren.
Ob es schlecht ist, wenn auf dem Land die Böden versiegelt werden oder wenn Menschen in Wohnsilos und Stadtghettos mit sozialen Brennpunkten gedrängt aufeinanderhocken, dass muss jeder selbst entscheiden. Ich lebe in einer "ländlichen" Kleinstadt und hier ist ein gutes soziales Klima der Menschen/Nachbarn untereinander. Optimal ist nix, aber wenn ich an die Plattenbausiedlung von vor 20 Jahren denke, dann habe ich mich verbessert. Nicht weil dies mir diese FemNaziRegierung gegeben hat, sondern weil ich hart und lang dafür gearbeitet habe.
Die Arbeit kommt nicht zu uns und Arbeit für alle ist auch eine Illusion. Aber mit dem Drängen der Menschen zur Mobilität, beginnt ein "wurzelloses, unverbindliches Dasein", ein "sich-nicht-festlegen-müssen" was an unserer Gesellschaft förmlich nagt. Meine Ex hat zur Hochzeit gesagt: ".... guten blabla schlechten Zeiten .... zusammenhalten .." und wie sieht die Realität aus, selbst aus einem solchen Versprechen kann man/frau sich lösen. Profitieren von solch besagter "Mobiltät" tun doch nur die, die daran satt verdienen und die wechseln ihren Wohnort auf Cape Cod oder in Monaco nicht.
Ein Bauer muss nicht "mobil" sein, er verdient an der Stillegung seiner Flächen und ich kenne Leute, die lachen sich über uns alle kaputt. Ich hätte da noch einen Bekannten, der besitzt ein kleines Wasserkraftwerk an einem Drecksbach ..... der lacht noch mehr ...
SCHULD daran ist dieser Staat und und diese Regierung! ..... und wir alle selbst, weil wir uns das gefallen lassen!
--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
Das gilt es alles abzuwägen .....
Ekki, Saturday, 28.08.2010, 16:46 (vor 5617 Tagen) @ Referatsleiter 408
Hallo Referatsleiter!
Die Arbeit kommt nicht zu uns und Arbeit für alle ist auch eine Illusion.
Aber mit dem Drängen der Menschen zur Mobilität, beginnt ein "wurzelloses,
unverbindliches Dasein", ein "sich-nicht-festlegen-müssen" was an unserer
Gesellschaft förmlich nagt.
Das ist aber nicht zwangsläufig.
Wo steht denn geschrieben, daß jemand, der der Arbeit an einen weit entfernten Ort nachzieht, an diesem neuen Ort keine Familie gründen kann? Jedenfalls dann, wenn die neue Arbeit stabil ist und nicht nur eine befristete Stelle.
Womit wir bei einem der Hauptthemen des Forums wären:
Warum werden immer weniger Familien gegründet?
Ein Umzug in eine andere Gegend dürfte hierfür kaum der Grund sein.
Meine Ex hat zur Hochzeit gesagt: ".... guten
blabla schlechten Zeiten .... zusammenhalten .." und wie sieht die Realität
aus, selbst aus einem solchen Versprechen kann man/frau sich lösen.
Du wirst mir nicht unterstellen, dies im Sinn gehabt zu haben, als ich von Mobilität sprach.
Ich meinerseits kann verstehen, daß solche Erlebnisse einen Menschen irreversibel verbittern und zeichnen.
Ein Bauer muss nicht "mobil" sein, er verdient an der Stillegung seiner
Flächen und ich kenne Leute, die lachen sich über uns alle kaputt. Ich
hätte da noch einen Bekannten, der besitzt ein kleines Wasserkraftwerk an
einem Drecksbach ..... der lacht noch mehr ...
Solche Nischen wird es immer geben.
Aber der Charakter von Nischen ist es eben, daß es kleine Refugien innerhalb eines viel größeren Ganzen sind, und dieses Ganze sieht eben anders aus.
Viele Grüße von
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
AW: Das gilt es alles abzuwägen .....
Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 28.08.2010, 17:00 (vor 5617 Tagen) @ Ekki
Sicher kannst man an einem Ort eine neue Familie gründen, auch wird man einen neuen Bekanntenkreis finden. Das negiere ich alles nicht.
Vor Augen habe ich das Bild eines Klassenkameraden aus meiner Kindheit, dessen Vater war Offizier und musste überall mit hin. Der hatte in 10 Jahren wohl 5 Umzüge hinter sich. So richtig "zu Hause" war der nirgendwo und die besten Freunde, waren wieder mal weg.
Auch denke ich, dass ggf. mal in der Familie einer Hilfe brauch. Wenn du in Rostock wohnst und deine Mutter in München eine Staroperation, dann hast du kaum Chancen zu helfen. Anders wenn ihr "in der Nähe" wohnen würdet.
Ich meine generell, dass diese Regierung mit all ihren Schikanen gegen angeblich Faule (die mag es auch geben), die Leute zwingt alles, an jedem Ort und zu jeden Lohn zu machen. Da sehe ich Mobilität als was "schlechtes" an. Ist der Job dann wieder weg, muss wieder umgezogen werden, die Arge zahlts ja und nach dem 2. Mal fallen die Möbel auseinander und man fühlt sich wie "ausgebombt". Solche Fälle kenne ich, leider.
--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
AW: Das gilt es alles abzuwägen .....
Ekki, Saturday, 28.08.2010, 17:08 (vor 5617 Tagen) @ Referatsleiter 408
Hallo Referatsleiter!
Sicher kannst man an einem Ort eine neue Familie gründen, auch wird man
einen neuen Bekanntenkreis finden. Das negiere ich alles nicht.Vor Augen habe ich das Bild eines Klassenkameraden aus meiner Kindheit,
dessen Vater war Offizier und musste überall mit hin. Der hatte in 10
Jahren wohl 5 Umzüge hinter sich. So richtig "zu Hause" war der nirgendwo
und die besten Freunde, waren wieder mal weg.Auch denke ich, dass ggf. mal in der Familie einer Hilfe brauch. Wenn du
in Rostock wohnst und deine Mutter in München eine Staroperation, dann hast
du kaum Chancen zu helfen. Anders wenn ihr "in der Nähe" wohnen würdet.Ich meine generell, dass diese Regierung mit all ihren Schikanen gegen
angeblich Faule (die mag es auch geben), die Leute zwingt alles, an jedem
Ort und zu jeden Lohn zu machen. Da sehe ich Mobilität als was "schlechtes"
an. Ist der Job dann wieder weg, muss wieder umgezogen werden, die Arge
zahlts ja und nach dem 2. Mal fallen die Möbel auseinander und man fühlt
sich wie "ausgebombt". Solche Fälle kenne ich, leider.
Ja, Fälle wie die von Dir geschilderten sind natürlich etwas Anderes.
Wie Du schon titeltest:
"Da gilt es alles abzuwägen"
Kein Widerspruch.
Gruß
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
AW: Das gilt es alles abzuwägen .....
Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 28.08.2010, 17:26 (vor 5617 Tagen) @ Ekki
Moin Ekki,
nicht immer kann abgewägt werden. Während Frau die entzogenen Kinder vorschieben, werden viele Männer mit "erhöhter Erwerbesobliegenheit" zur "Mobilität gezwungen. Das sie dadurch ihre ohnehin entzogenen Kinder noch weniger sehen, entspricht dann dem "Kindeswohl". Auch, um mal auf den Urkommentar "Dreckjobs" zurückzukommen kann ich nur bestätigen, dass auch in meiner Firma, keine Frau "draußen" ist. Aber bei uns ruft seltsamerweise keiner nach Quote, obwohl die gerade hier nötig wären.
--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!