Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Roger Lebien, VafK an den Bundespräsidenten wg. Verleihung des BvK an Edith Schwab

Leser_nicht_eingeloggt, Thursday, 26.08.2010, 22:30 (vor 5618 Tagen)

Guten Abend,

Roger Lebien hat in einem offenen Brief an den Bundespräsidenten um Überprüfung/Rücknahme der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Edith Schwab, VAM(v) bzw. Verband alleinerziehender Mütter gegen Väter, VAMgV gebeten.

Hier ein paar Auszüge aus dem sehr gelungenen und fundierten Schreiben:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

heute wende ich mich mit Bedenken an der für den 17. August 2010 in Mainz geplanten Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Frau Edith Schwab, u. a. Vorsitzende des „Verbands alleinerziehender Mütter und Väter“, an Sie. Ich bemühe mich nachfolgend, meine Bedenken sachlich und vernünftig zu erläutern und vertraue darauf, dass Sie diese Bedenken nachvollziehen werden.

Am 03.08.2010 – also voraussichtlich bereits nachdem Sie die über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Frau Schwab entschieden haben – stellte das Bundesverfassungsgericht die Verfassungswidrigkeit des §1626a Abs. 1 BGB (Alleinsorge der ledigen Mutter für ein Kind, wenn keine übereinstimmende Sorgeerklärung beider Elternteile abgegeben wurde) jedenfalls für den Fall fest, dass dem grundgesetzlich verbrieften Elternrecht eines ledigen Vaters in Art. 6 Abs. 2 GG dann nicht ausreichend Rechnung getragen sei, wenn dem Vater gleichwohl keinerlei Rechtsweg eröffnet werde, diese Alleinzuweisung der elterlichen Sorge an die Mutter einer Prüfung im Einzelfall zu unterziehen. (AZ: 1 BvR 420/09 - Beschluss vom 21. Juli 2010) ...

... Es steht ganz außer Zweifel, dass es Eltern gibt, die ihrem grundgesetzlich garantierten Elternrecht (das gleichwohl eine Pflicht ist) nur bedingt oder auch unzureichend gerecht werden. Hier ist der Schutz der Kinder durch den Staat gefragt, der – den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit folgend – diesen Eltern geeignete Hilfen zur Verfügung stellt. Damit diese Hilfen – in einem demokratischen und sozialen Bundesstaat – auch den Eltern zu Teil werden können, die sich als unfähig und/oder uneinsichtig erweisen, die eigene Notlage zu erkennen, haben die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes dem Elternrecht auch das „Wächteramt“ der staatlichen Gemeinschaft zur Seite gestellt, die „über die Betätigung der Eltern (gutherzig und menschlich warm!) wachen soll. ...

... Offenbar jedoch nicht für Frau Edith Schwab, die mit ihren wiederkehrenden Kommentaren und den bereits von mir erwähnten „Wenns und Abers“ sehr deutlich macht, dass es ihr Ansinnen und erklärtes Ziel ist, die Grund- und Menschenrechte von Männern und Vätern (und damit potentiell der Hälfte aller Deutschen) auch weiterhin in den Dispositionsrahmen der Frauen und Mütter zu stellen. Frau Schwab stellt sich öffentlich dem Anspruch entgegen, dass diese Grund- und Menschenrechte vorbehaltlos (und damit einem vertrauensvollen Menschenbild folgend) sowie als unveräußerliche Rechte zu gewähren sind. In ihren Augen muss ein Vater sich „erst als würdig (vor der Mutter)“ erweisen, um zum Träger elterlicher Verantwortung zu werden. ...

Protestbrief an den Bundespräsidenten

Das wäre somit das dritte öffentliche Schreiben an den BP Wulff, eine Übersicht findet ihr hier:

Suchergebnisse Edith Schwab im FemokratieBlog

In Schloss Bellevue herrscht aber scheinbar gerade Friedhofsruhe.

"Es muss ein Ruck durch dieses Land gehen"
Ex-Bundespräsident Herzog zur Lage der Nation

Leser

Roger Lebien, VafK an den Bundespräsidenten wg. Verleihung des BvK an Edith Schwab

Untermensch, Thursday, 26.08.2010, 22:47 (vor 5618 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

sehr gelungenen und fundierten Schreiben:

Der alte Glaube, dass es nur an der Vermittlung von Argumenten läge, treibt ihn hoffentlich nicht an. Aber so kann man später wenigstens sagen, dass man es ja ehrlich versucht habe. Deswegen würde ich es machen.

In Schloss Bellevue herrscht aber scheinbar gerade Friedhofsruhe.

Keine Chance, dass sich da was ändert, das muss mittlerweile klar sein. Das ist so, als ob man Westerwelle eine kritische Denkschrift zum Thema Kapitalismus und freier Markt schickt: mit spitzen Fingern sofort in den Mülleimer.

Stilistisch eine Katastrophe!

Adam, Thursday, 26.08.2010, 23:26 (vor 5618 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

Ich weiß, daß es darauf nicht ankommt. Einen professionelleren Eindruck würde es schon machen, wenn das einer verfaßt hätte, dem die deutsche Sprache beim Schreiben nicht konstant im Wege ist. Wenigstens korrekturlesen hätte man ja mal können.

In der Sache: da wird als Adressat ausgerechnet der Patchworker Wulff ja sehr beeindruckt sein.

Adam

Stilistisch eine Katastrophe!

der_quixote, Absurdistan, Friday, 27.08.2010, 15:27 (vor 5618 Tagen) @ Adam

Ich weiß, daß es darauf nicht ankommt. Einen professionelleren Eindruck
würde es schon machen, wenn das einer verfaßt hätte, dem die deutsche
Sprache beim Schreiben nicht konstant im Wege ist. Wenigstens
korrekturlesen hätte man ja mal können.

Zumindest wird Lebiens Namen französisch ausgesprochen und er lebt im Dreiländereck.

Frank

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Dann mach es doch besser ...

Leser_nicht_eingeloggt, Friday, 27.08.2010, 21:10 (vor 5617 Tagen) @ Adam

Ich weiß, daß es darauf nicht ankommt. Einen professionelleren Eindruck
würde es schon machen, wenn das einer verfaßt hätte, dem die deutsche
Sprache beim Schreiben nicht konstant im Wege ist. Wenigstens
korrekturlesen hätte man ja mal können.

Es ist ein persönliches Schreiben von einer und laut Edith Schwab respektive frei zitiert: Unperson, da Vater.

In der Sache: da wird als Adressat ausgerechnet der Patchworker Wulff ja
sehr beeindruckt sein.

Mag sein - aber immerhin ist es ein öffentlicher Protest.
Wo ist deiner, stilistisch und semantisch, fein geschliffen?

Fragt sich der Leser. Versteh mich nicht falsch - aber jeder Brief an den BP anlässlich dieser und anderer Sachen ist wichtig und richtig.

Selbst wenn darin stehen würde: "Ey Präsi, biss du schwul oder was, der sonnen Medallion an die Brust zu tackern?!" ... ob das produktiv ist, wäre allerdings zu diskutieren.

Leser

Stoiber konnte es am Besten. Mit Link (Flughafen äähm Hauptbahnhof).

der_quixote, Absurdistan, Friday, 27.08.2010, 21:27 (vor 5617 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

Ob Er´s selbst schrub, weiss ich nicht.
Aber reden tat Er selbst.

Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten ohne daß Sie am Flughafen noch einchecken müssen dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am am Hauptbahnhof in München starten Sie ihren Flug zehn Minuten schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo meine s Charles de Gaulle in äh Frankreich oder in Rom wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen dann werden Sie feststellen daß zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen um ihr Gate zu finden - Wenn Sie vom Flug- äh vom Hauptbahnhof starten Sie steigen in den Hauptbahnhof ein Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in an den Flughafen Franz-Josef Strauß dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München - das bedeutet natürlich daß der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern an die bayerischen Städte heranwächst weil das ja klar ist weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Es geht vor allem um die Kinder!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Friday, 27.08.2010, 00:51 (vor 5618 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

Das uns Männern/Vätern jegliche Rechte genommen werden ist ja ein Fakt, aber für mich der wesentliche Fakt ist, dass AE-PAS-Mütter ihren Kindern einen wichtigen Part vorenthalten, im Klartext die Menschenrechte aberkennen! Kinder haben auch Rechte und AE-PAS-Mütter meinen diese zu kennen und für sie wahrnehmen zu müssen! Das ist das größte Verbrechen und wer AE-PAS-Mütter dabei unterstützt, darf nicht noch mit einem solchen, für mich jetzt ein Karnevalsorden, prämiert werden.

Frauen wurden schon immer von oben für "seltsame Dinge" belobigt ......:

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

falsches Bild?

kein name, Saturday, 28.08.2010, 02:55 (vor 5617 Tagen) @ Referatsleiter 408

Frauen wurden schon immer von oben für "seltsame Dinge" belobigt ......:

hier wird aber kein Mutterkreuz verliehen, sondern das Eiserne Kreuz an die Testpilotin Hanna Reitsch.

falsches Bild?

Die, deren Name nicht genannt werden darf, Saturday, 28.08.2010, 03:12 (vor 5617 Tagen) @ kein name

hier wird aber kein Mutterkreuz verliehen, sondern das Eiserne Kreuz an
die Testpilotin Hanna Reitsch.

Die ´45 mal eben mit nem Fieseler Storch auf der Ost/West - Achse gelandet ist. Mitten im umkämpften und zerstörten Berlin. Nazis hin oder her - rein flugtechnisch war das ´ne ordentliche Leistung.

darauf wollte ich hinaus ;-) (kT)

kein name, Saturday, 28.08.2010, 03:40 (vor 5617 Tagen) @ Die, deren Name nicht genannt werden darf

- kein Text -

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