Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Generwahn ist der falsch Weg

wurst, Thursday, 26.08.2010, 22:07 (vor 5618 Tagen)

Es ist doch Blödsinn, wie vom Feminismus vielfach suggeriert, dass Frauen die neuen Männer werden sollen, nur eben besser.

Das ist genau der falsche Weg.

Natürlich sind Jungs in der Schule im Hintertreffen, weil sie extrovertierter mit Konflikten umgehen. Ein gemobbtes Mädchen kriegt irgendwann Heulkrämpfe, fängt mit dieser Ritzereimode an oder versinkt in Melancholie. Als Folge bekommt die Betreffende wohlwollende Aufmerksamkeit und man überlegt, wie man sie denn fördern kann, damit sie wieder "funktioniert".

Jungs hingegen bauen Frust und Wut auf und tragen sie hin und wieder auch physisch mit den Fäusten aus. Schon im Kindergartenalter ist es normal, dass sich Jungs häufiger, Mädchen eher selten schlagen. Dem Außenseitertyp, der lange alles in sich hineinfrisst und schließlich ganz drastisch zurückschlägt, wird mit negativer Aufmerksamkeit und strafender Härte begegnet.

Zudem gelten natürliche männliche Verhaltensweisen als "primitiv" oder "chauvinistisch", wie es in etablierten Feministen-Klischees heißt. Die omnipräsente politische Korrektheit tut ihr Übriges, damit auch keinesfalls etwas anderes publiziert oder geforscht wird, ohne dass der Urheber der entsprechenden Studie sofort von Claudia Roths flammender Empörung getroffen - und dadurch meist karrieretechnisch vernichtet wird.

In Führungspositionen scheinen Frauen tatsächlich mehrheitlich gar nicht zu wollen. Mir allein sind etwa 20 vakante Positionen bekannt, bei denen eine qualifizierte Frau sofort eingestellt würde, aber die Bewerber sind fast ausschließlich männlich.

Man sollte endlich mit diesem Gender-Nazi-Wahn aufhören und das Offensichtliche anerkennen: Männer und Frauen sind nicht gleich und nicht alle Unterschiede zwischen Menschen sind anerzogen bzw. sozialisiert.

Was tun?

ray, Thursday, 26.08.2010, 23:37 (vor 5618 Tagen) @ wurst

Hi wurst, finde Deinen Text (ehrlich) gut. Die Frage ist, was tun? Bin schon wieder geneigt, das Thema Rollenverständnis anzusprechen. Aber viele haben mit dem Begriff ein Problem. Deshalb mal anders formuliert, welches soziale Verhalten wäre für Jungen das Beste, was man ihnen vorleben könnte? Und wie kann man Lehrer (egal welchen Geschlechts) auf dieses Thema sensibilisieren?

ray

Was tun?

Rollender Rollerständer, Friday, 27.08.2010, 00:54 (vor 5618 Tagen) @ ray

Bin schon wieder geneigt, das Thema Rollenverständnis anzusprechen. Aber
viele haben mit dem Begriff ein Problem.

Der Einzige, der hier mit dem Thema Rollenverständnis ein Problem hat, bist du!

Troll, mach die Augen auf!!

Xy, Friday, 27.08.2010, 01:27 (vor 5618 Tagen) @ Rollender Rollerständer

Der Einzige, der hier mit dem Thema Rollenverständnis ein Problem hat,
bist du!

Wer liest, ist im Vorteil! Wenn er sagt, dass die meisten(Forum), mit dem BEGRIFF nicht THEMA ein Problem haben, dann hat er recht.

Mach doch mal die Augen ganz auf!

Rollenwächter, Friday, 27.08.2010, 03:51 (vor 5618 Tagen) @ Xy

Wer liest, ist im Vorteil! Wenn er sagt, dass die meisten(Forum), mit dem
BEGRIFF nicht THEMA ein Problem haben, dann hat er recht.

Das Thema ist der Begriff, oder der Begriff das Thema. Such dir was raus. Wer mit "Geschlechterrollen", "Rollenbild" und Änlichem kommt, versucht die Realität zu zerreden.

Mach doch mal die Augen ganz auf!

Xy, Friday, 27.08.2010, 04:28 (vor 5618 Tagen) @ Rollenwächter

Das Thema ist der Begriff, oder der Begriff das Thema. Such dir was raus.
Wer mit "Geschlechterrollen", "Rollenbild" und Änlichem kommt, versucht die
Realität zu zerreden.

Dass Männlein und Weiblein ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen, ist das Thema! Wenn aber Genderisten daherkommen und behaupten es wären "Rollen", wie im Theater, dann wird das "Thema" mit einem hier nicht gerne gesehenen "Begriff" kombiniert. Das Thema ist also mitnichten das Selbe. In diesem Sinne ist mein Kommentar zu verstehen.

Mach doch mal die Augen ganz auf!

roser parks, Friday, 27.08.2010, 12:02 (vor 5618 Tagen) @ Xy

Dass Männlein und Weiblein ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen, ist
das Thema! Wenn aber Genderisten daherkommen und behaupten es wären
"Rollen", wie im Theater, dann wird das "Thema" mit einem hier nicht gerne
gesehenen "Begriff" kombiniert. Das Thema ist also mitnichten das Selbe. In
diesem Sinne ist mein Kommentar zu verstehen.

Schon alleine durch die Wortwahl wird es aber impliziert, das es evt. das Gleiche sein könnte. Wir benötigen also für das bestimmte Verhalten von Männlein und Weiblein einen neuen Oberbegriff jenseits des Ideologisch Missbrauchten Begriffs Rolle. Wie wäre es mit Drehmoment? Männlein und Weiblein verfügen über bestimmte Drehmomente, die sich Aufgrund baulicher Unterschiede einfach ergeben.

Geschletsmechanik.....LOL

Xy, Friday, 27.08.2010, 13:25 (vor 5618 Tagen) @ roser parks

Schon alleine durch die Wortwahl wird es aber impliziert, das es evt. das
Gleiche sein könnte.

Genau hier liegt der Hund begraben, besser hätte ich es nicht ausdrücken können, dass habe ich gemeint.

Wir benötigen also für das bestimmte Verhalten von
Männlein und Weiblein einen neuen Oberbegriff jenseits des Ideologisch
Missbrauchten Begriffs Rolle.

Das sehe ich auch so, gegen Charakter wäre m.M.n nichts einzuwenden.

Wie wäre es mit Drehmoment? Männlein und
Weiblein verfügen über bestimmte Drehmomente, die sich Aufgrund baulicher
Unterschiede einfach ergeben.

LOL.....kein Kommentar.

Grüsse

Mach doch mal die Augen ganz auf!

Frager, Friday, 27.08.2010, 15:01 (vor 5618 Tagen) @ roser parks

Schon alleine durch die Wortwahl wird es aber impliziert, das es evt. das
Gleiche sein könnte. Wir benötigen also für das bestimmte Verhalten von
Männlein und Weiblein einen neuen Oberbegriff jenseits des Ideologisch
Missbrauchten Begriffs Rolle. Wie wäre es mit Drehmoment? Männlein und
Weiblein verfügen über bestimmte Drehmomente, die sich Aufgrund baulicher
Unterschiede einfach ergeben.

Ist es nicht ein Kennzeichen von Sekten, daß sie Worte umdefinieren und sich eine eigene "Sprache" aufbauen, so dass sie langsam - und das ist ein Teil des Zwecks - mit der normalen Bevölkerung nicht mehr kommunizieren können. Andererseits fühlen sich sie dann immer als die einzig wissenden, weil ja nur sie die wahren Begriffe kennen usw.

So entstehen dann Kennzeichen von Sekten wie: Nein, ich bin gar nicht religiös, ich glaube nur an Gott und lasse ihm mein Leben lenken

Oder: Nein, das ist keine Rolle, auch wenn 99% der Bevölkerung das so nennen und mit dem Begriff klarkommen.

Welches Soziale verhalten?

ajk, Friday, 27.08.2010, 16:26 (vor 5618 Tagen) @ ray

Das ganz normale das man schon seit Jahrtausenden kennt.

Ganz einfach:

Lüge nicht, stehle nicht, sei ehrlich, steh zu deinem Wort, nutze andere nicht aus, achte auf dich.

Herrgott ist das so schwer? Meinst Du wirklich 20 Typen können sich hinsetzen und in wenigen Jahren ein Regelwerk entwickeln das alle Eventualitäten die auf einem zukommen könnten abdeckt?

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Ganz genau so ist es

ajk, Friday, 27.08.2010, 16:27 (vor 5618 Tagen) @ Rollenwächter

Und vor allem Menschen ohne Identität reden so.. Die wissen nicht mal was es ist.

Ich stimme Dir voll und ganz zu!

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Einfach gar nichts

ajk, Friday, 27.08.2010, 16:44 (vor 5618 Tagen) @ roser parks

Seit Jahrtausenden erziehen die Eltern ihre Kinder, bzw das Dorf die Kinder.

Man nennt es einfach "vorbereiten aufs Leben".

Da wird ein Hype um etwas gemacht was vollkommen unnötig ist.

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

An den Worten könnt ihr sie erkennen.

ray, Friday, 27.08.2010, 22:58 (vor 5617 Tagen) @ Frager

Ist es nicht ein Kennzeichen von Sekten, daß sie Worte umdefinieren und
sich eine eigene "Sprache" aufbauen, so dass sie langsam - und das ist ein
Teil des Zwecks - mit der normalen Bevölkerung nicht mehr kommunizieren
können. Andererseits fühlen sich sie dann immer als die einzig wissenden,
weil ja nur sie die wahren Begriffe kennen usw.

Leute, dass ist ja ziemlich amüsant, wenn man sich den Thread durchliest. Aber das hat nicht mehr viel mit Maskulismus zu tun, sondern ist höchstens eine lustige McCarthy-Karikatur. Da hat man auch gesagt, Kommunisten könnte man an der Wahl ihrer Wörter erkennen. Jeder der dann solche Wörter verwendete, wurde dann bezichtigt Kommunist zu sein und sich unamerikanisch zu verhalten.

Klar können wir die Diskussionen hier auf diesen Niveau fortführen. Sobald jemand von "Geschlechterrolle" spricht, soll dieser als von Feministen gehirngewaschener betitelt werden oder noch besser, als Feminist selbst. Ach und danke ajk, man sollte sie auch als Menschen ohne Identität bezeichnen, wenn sie von Rollen sprechen, hätte ich fast vergessen, danke.

Dann würden sich alle Probleme von selbst lösen. :-)

Hat ja gut geklappt bisher.

ray, Friday, 27.08.2010, 23:06 (vor 5617 Tagen) @ ajk

Das ganz normale das man schon seit Jahrtausenden kennt.

Ganz einfach:

Lüge nicht, stehle nicht, sei ehrlich, steh zu deinem Wort, nutze andere
nicht aus, achte auf dich.

Das mit dem nicht stehlen, ehrlich sein, andere nicht ausnutzen hat sich in den Jahrtausenden nicht so richtig durchgesetzt. Aber die Schuld daran würde ich jetzt nicht unbedingt nur den Eltern geben. ;-)

Herrgott ist das so schwer? Meinst Du wirklich 20 Typen können sich
hinsetzen und in wenigen Jahren ein Regelwerk entwickeln das alle
Eventualitäten die auf einem zukommen könnten abdeckt?

Also einen Typ wüsste ich ja schon, aber wer sind die anderen 19?

Soziales Verhalten legt keine kleine Gruppe fest. Soziales Verhalten ist immer das Ergebnis gesellschaftlicher Prozesse und neben Konstanten auch immer Veränderungen unterworfen. Sonst hätten wir nicht den Sprung ins industrielles Zeitalter geschafft.

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