FrauInnen sind sogar OpferInnen, wenn sie FürstInnen sind
Habe dieser Tage eine Dokumentation über Grace Kelly alias Gracia Patricia gesehen. Da gab es eine Stelle, an der die Off-Sprecherin mit vor Mitleid triefender Stimme bekannt gab, dass für die junge Fürstin sehr bald nach ihrer Hochzeit "der Glamour vorbei war" (so formulierte die Sprecherin es wörtlich) und sie sich um langweiliges Hofprotokoll kümmern musste. (Auch das Wort langweilig fiel dabei wörtlich.)
Ach Gottchen, die arme Frau, dachte ich dabei. Dafür, dass sie einen gut aussehenden Fürsten geheiratet hat, den ganzen Tag in Samt, Seide und mit Brillis gehen konnte, in einem Schloss lebte, von Personal von vorn bis hinten bedient wurde und sich "Hoheit" nennen lassen durfte - dafür musste sie sich auch noch um langweiligen Verwaltungskram kümmern.
Bei soviel grausamer, unmenschlicher Frauenunterdrückung muss man(n) ja zum Feministen werden! Ich verabschiede mich ins "Emma"-Forum! Tschüß, Leute!
Aber jetzt mal ernsthaft. Ich bin davon überzeugt, dass fast jeder Staatspräsident auf dieser Welt bei irgendeiner Sache, die er machen musste, schon mal gedacht hat: Scheiße, kotzt mich dieser fade Mist an! Oder wie seht Ihr das?
Gruß, Kurti
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- FrauInnen sind sogar OpferInnen, wenn sie FürstInnen sind -
Kurti,
26.08.2010, 21:36
- FrauInnen sind sogar OpferInnen, wenn sie FürstInnen sind - Imageberater, 26.08.2010, 21:51
- Genau lesen: Nicht Grace jammert(e), eine Fernseh-Ziege bedauert sie ... - Max Aram, 27.08.2010, 10:47