Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Nachtrag

Xy, Wednesday, 25.08.2010, 07:00 (vor 5620 Tagen) @ Xy

Jetzt stell dir mal vor, sie wären auch noch körperlich stärker. Was

wäre

wohl das Ergebnis?


Die
Hyänen-Gesellschaft!

Bei den Hyänen sorgt, wie die UCB-Forscher feststellten, ein hormonelles Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern für einen enormen Überhang an weiblicher Aggressivität und Freßgier. Weibliche Tiere fetzen wie im Rausch bei einem frisch erlegten Gnu Fleischstücke heraus; den männlichen Fleckenhyänen bleiben nur die Reste überlassen.

Auch sonst spielen in der Hyänen-Gesellschaft die Männchen eine klägliche Rolle: Die Weibchen bilden das Rückgrat eines Clans, in dem Schwestern, Tanten, Mütter und Töchter zusammenleben, zusammen jagen und gemeinsam dafür sorgen, daß die Anzahl der Männchen auf das zur Sicherung der Nachwuchsproduktion notwendige Minimum beschränkt bleibt.

Diese Clan-Ordnung bleibt über Generationen hinweg stabil. Die dominierende Matriarchin vererbt gleichsam ihre Stellung an die jeweils aggressivste Tochter. Solch funktionierendes hierarchisches System weist nach Ansicht eines Berkeley-Forschers auf "offensichtliche Vorzüge einer ausgeprägten weiblichen Aggressivität", werfe andererseits aber auch die Frage auf: "Wenn so etwas bei Hyänen funktioniert, warum geschieht es in der Natur nicht öfter?

Na, da werden doch Erinnerungen an so manch feministische Forderung wach, ganz im Sinne einer V.Solanas. So abwegig wäre die Hyänen-Gesellschaft also gar nicht.


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