Zwei Misandrie-Perlen in der "Zeit" gefunden
Beide Artikel sind zwar von 2006, aber aufgrund ihrer sexistischen und misandrischen Art zeitlos fuer das Maennerbild von Feministinnen:
Von Karen Duve:
Ich fürchte, intelligente Frauen werden gar nicht darum herumkommen, sich wieder zum Feminismus zu bekennen. Einige Optimistinnen haben wahrscheinlich geglaubt, der Kampf um Gleichberechtigung würde sich in dem Moment erledigen, in dem sie die Gelegenheit bekommen, ihre Fähigkeiten zu beweisen, und ihre Sache gut machen. Denn, nicht wahr, die Unterdrückung der Frau ist doch bloß ein Missverständnis gewesen. Fehlgeleiteter Beschützerinstinkt, Verhaftung in alten Traditionen und ein gut gemeintes, wenn auch irriges Verständnis von der körperlichen Schwäche und geistigen Unzulänglichkeit der Frauen hat eigentlich nette Männer dazu veranlasst, die anderen fünfzig Prozent der Menschheit kaltzustellen. Es war Unwissenheit, aber keine böse Absicht. Und jetzt, wo sie schlauer sind, müsste eigentlich ein Damm brechen und so viele Frauen wie nie zuvor es in die Chefetagen der Kulturindustrie schaffen. Vergesst es! Wenn Frauen plötzlich Spitzenpositionen einnehmen, sind das Entwicklungen, die Männer gar nicht wollen. Selbst dann nicht, wenn sie sich jahrzehntelang dafür ausgesprochen haben. Denn, wie es Matthias Matussek in einem anderen Zusammenhang ausgedrückt hat: >Der Feminismus, dem großer Kredit eingeräumt wurde, hat überzogen und verspielt. Es reicht wirklich.«
Oha! Da hat sich anscheinend überhaupt nichts erledigt. Das geht jetzt erst richtig los.
http://anonym.to?http://www.zeit.de/2006/35/Feminismus-Duve
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Im zweiten Artikel geht die "Zeit" der Frage nach, was maennlich sei.
http://anonym.to?http://www.zeit.de/online/2006/24/maennlich-autorenantwort
Sexismus pur von Gero von Randow:
Ein Mensch ist männlich, wenn in seinen Zellen das X-Chromosom von einem Y-Chromosom begleitet wird. Sein Part in der Fortpflanzung ist damit festgelegt. Das geht mit einer bestimmten hormonellen Grundausstattung einher, und nun wird's fusselig, denn mit diesen Eigenschaften sind soziale Rollen verknüpft, aber was das genau bedeutet, darüber weiß die Forschung wenig. Historisch gesehen jedenfalls ist der Mann ein Totschläger und in der Mehrzahl der Fälle einer mit staatlicher Lizenz. Aber wenn Ort und Zeit diese Rolle nicht vorsehen?
Es bleibt ihm als statistisch auffällige Eigenschaft die Aggressivität. Sie kann allerdings auch sozial erwünschte Formen annehmen und heißt dann beispielsweise Führungsstärke oder auch Konsequenz und Durchhaltevermögen. Nach Auskunft der Forschung mögen Frauen das männliche Dominanzstreben durchaus, allerdings nur an ihren fruchtbaren Tagen.
Aber es geht noch eine Stufe heftiger. Den Vogel hat naemlich Iris Radisch abgeschossen:
Was ist ein Mann? Ich habe meine drei Töchter gefragt. Die erste Tochter sagt: Männer sind doof. Die zweite Tochter sagt: Männer finden sich selbst immer toll. Die dritte Tochter sagt: Bei den Männern klemmt es zwischen den beiden Gehirnhälften. Ich sage: Kinder, hört mir zu. Es war einmal vor langer Zeit, da waren Männer Leute, die nicht weinen konnten, die keine Töchter wollten und die ständig Krieg führten.
Das war schlimm. Und noch schlimmer als die doofen Männer waren die großen Männer. Ein großer Mann bekam nämlich nicht nur das größte Stück Fleisch und das jüngste Stück Frau. Ein großer Mann durfte auch groß denken, groß handeln und groß irren. Die großen Männer waren die gefährlichsten, denn es gab meistens niemanden mehr, der sich für noch größer hielt als sie sich selbst. Den Allergrößten unter ihnen nannte man deswegen Gröfaz. Den großen Männern haben wir das größte Unglück zu verdanken.
Eine alleinerziehende PAS-Mutter, die ihren Toechtern mit erstaunlichem Erfolg Maennerhass injiziert hat...
Zwei Misandrie-Perlen in der "Zeit" gefunden
Starker Text von der Frau Radisch, wirklich.
Hat die sich nicht mal des langen und breiten über das harte Los der doppelt belasteten Alleinerziehenden beklagt?
Mit dem Männerbild, das sie ihren Mädchen mit auf den Weg gibt, ist wenigstens sichergestellt, dass die auch einmal alleinerziehend enden.
Spätestens der Folgegeneration dürfte dann endgültig die Lust auf Fortpflanzung vergangen sein und das Problem hat sich ganz natürlich erledigt.