Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Jungen werden anders bewertet.

kritische Frauenforschung, Wednesday, 25.08.2010, 01:38 (vor 5620 Tagen) @ Movemen

Der SPIEGEL
berichtet, dass in einer neuen Studie ein leichter Zusammenhang zwischen
Vornamen und Benotung durch Lehrer vorliegt (und jetzt kommt es) der sich
aber signifikant erkennen lässt, wenn der beurteilte Schüler ein Junge ist.
Im Klartext heißt das, wenn ein Mädchen Mandy oder aber Charlotte heißt,
bleiben die Lehrer halbwegs fair.

Naja,fair kann man in dem Zusammenhang wohl auch nicht sagen,
da ja laut der Studie auch die Mädchen völlig willkürlich bewertet werden,
nur halt der Zusammenhang zum Vornamen nicht so groß ist wie bei Jungen.
Möglicherweise könnte hier aber vielleicht doch ein gewisser Zusammenhang bestehen;Es wird ja gesagt,dass Mädchen die einen Namen aus dem "Negativ-Pool"
haben oftmals etwas besser abschneiden als die Katharinas und Emmas:
Vielleicht steckt dahinter ja eine Spielart des Frauenbonus,bei dem die Lehrer
bewusst oder unbewusst versuchen die Leistungen ihrer Meinung nach besonders benachteiligter Mädchen wohlwollend zu bewerten!?
Wenn dies zuträfe,würde es ja tatsächlich auf der Hand liegen,dass selbige
Lehrer die Mitglieder des "schwachen Geschlechts"auch allgemein besser
bewerten als Jungen(wie ja auch andere Studien zeigen)
Wobei das natürlich etwas spekulativ ist und vielleicht genauer untersucht werden müsste...


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