Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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"ohne weitere Worte" - definitiv! Aber jetzt noch ein paar Worte:

Leser_nicht_eingeloggt, Tuesday, 24.08.2010, 22:55 (vor 5620 Tagen) @ Mulher

Warum genießen ein ... Ex-Bundeskanzler ... und

Ja, warum ist Helmut Schmidt wohl mehr geachtet?

Helmut Schmidt stand für etwas, was heute kein Politiker mehr hat:

- Verantwortungsgefühl
- Ernsthaftigkeit
- Wahrhaftigkeit
- Würde

Auch andere Politiker hatten das, jedweder politischen Zugehörigkeit. Von der FDP über die CDU/CSU bis hin zur SPD. Die Grünen gab es damals noch nicht.

Da war das Zuschauen bei Bundestagsdebatten noch spannend. Da wurde inhaltlich diskutiert und da war es noch ehrlich; wesentlich ehrlicher und wahrhaftiger als heute, bei unseren Politeusen und Berufspolitikern.

Dann kam Helmut Kohl!

Und seine "geisti'ch morali'che Wende". Der Anfang vom Ende und parallel dazu die lieben "Grünen", mit Petra Kelly, Baldur Springmann und einem General im Marschgepäck.

Kohl, machtbesessen und verantwortungsvergessen hat viel kaputt gemacht
- mit seiner s.g. "Wende", dieser Wendehals. Sein "Mädsche", das Merkel haben wir heute noch an der Gurgel ob "Helles" Vermächtnis.

Danach ging es sukzessive bergab mit unseren Politikern und ihrer Akzeptanz beim s.g. Mündigen Bürger.

Die Generation Glaubhaftigkeit fand mit Björn Engholms Rücktritt von allen Ämtern und seiner Kanzlerkandidatur ein jähes(?) Ende.

Seitdem leben wir in der Agonie.

Nur, darüber spricht&schreibt der Spiegel nicht.
Kettenraucher sind ja auch polarisierender.

Fällt mir auch auf ;-)


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