Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gender-Brain-Gap-Sau reitet mal wieder durchs Dorf

Oliver, Tuesday, 24.08.2010, 20:07 (vor 5620 Tagen)


Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern Gerechtigkeit erst ab 2067

23.08.2010, 17:30 2010-08-23 17:30:26

Von Manuel Heckel

Dass Frauen in einer vergleichbaren Position weniger verdienen als Männer, ist nicht neu. Britische Forscher haben jetzt ausgerechnet, wann sich das ändert. Das Ziel liegt noch in weiter Ferne.

Ach, isses mal wieder so weit?

Und ein weiteres Mal wird die Gender-Pay-Gap-Sau durchs Dorf getrieben. Es ist nicht ungerecht, wenn man für durchschnittlich geringere Arbeitszeiten auch durchschnittlich entsprechend geringer bezahlt wird. Genau genommen besteht hier sogar eine leichte Ungerechtigkeit zu Lasten der Männer, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein.

Wie wäre es mal mit einer neuen Sau? Z.B. dass im Teilzeitbereich Frauen über 20% mehr Gehalt bekommen als Männer?

Aber das ist sicher nur "positive Diskriminierung", weil die armen Frauen ja das "große Opfer" der Teilzeitarbeit erbringen und zugunsten des Mannes auf Karriere verzichten. Eine größere Zumutung (für Frauen) scheint wohl nur die Rolle des Hauptverdieners/-ernährers der Familie zu sein, wird ja sogar diese von Männern seit langer Zeit selbstverständlich und bisher ohne großes Klagen ausgefüllte Rolle im Bezug auf Frauen medial gerne zu einer besonderen Belastung stilisiert. Hatten wir ja hier auch schon. Diese ganze zeitgeistige Gleichstellungs-/Gender-Ideologie ist doch selbst von Sexismus und Sexisten durchsetzt.

schreibt Bergbau???

Ah, der wöchentliche Beitrag aus dem Ministerium für Gendermainstreaming und Positive Diskriminierung. Die armen unterdrückten Frauen vs. die miesen, gemeinen Machos ist doch immer eine prima Story für das Sommerloch. Ist die Debatte nicht langsam mal durch? Vielleicht können Sie ja noch ein paar Themen aus den 70ern aufwärmen oder eine spannende Fotolovestory von Alice bringen, damit wir alle wissen, wie wir korrekt zu handeln haben. SZ - Qualitätsjournalismus sieht anders aus!

http://www.sueddeutsche.de/karriere/gehaltsluecke-zwischen-den-geschlechtern-gerechtigkeit-erst-ab-1.991515

--

Liebe Grüße
Oliver


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Sag mir, wo die Frauen sind.

IM Rosenbaum, Tuesday, 24.08.2010, 20:49 (vor 5620 Tagen) @ Oliver

Die Kommentare unter dem Artikel sprechen für sich. Bis auf die 38% der Wähler, die Alice Schwarzer ganz toll finden, weiss wohl die Mehrheit der Bevölkerung, dass gerade Blätter wie die Süddeutsche so schreiben, als wäre das Reichspropagandaministerium der Feminissen Stichwortgeber. Die Presselandschaft ist in weiten Teilen gleichgeschaltet. Einerseits, weil fast alle Redaktionen in den letzten Jahren verkleinert wurden und nur noch Agenturmeldungen ungeprüft durchreichen und andererseits, weil gerade die Redaktionen, die soziale Themen behandeln, eine deutliche Frauenüberbesetzung haben. Wenn solch eine Redaktion zu 80% aus Frauen besteht, dann läuft da etwas nicht weniger schief als an den Schulen, in den Behörden allgemein oder in den Jugendämtern, bei Familiengerichten und -rechtsanwälten, bei Gutachtern, etc. und so fort.

Demnach wäre es eine zielführende Aufgabe, wenn jemand ermitteln könnte, in welchen gesellschaftlichen Bereichen ein Frauenüberschuss den Rechtsstaat oder die öffentliche Meinung beschädigt.

2067?

jens_, Tuesday, 24.08.2010, 22:27 (vor 5620 Tagen) @ Oliver

Mal ehrlich: glaubt ernsthaft jemand, dass Deutschland dann noch im jetzigen Zustand existiert? Die Studie ist einfach nur albern.

In the year 2525 oder fünfhundert Jahre früher.

Movemen, Tuesday, 24.08.2010, 23:45 (vor 5620 Tagen) @ jens_

Mal ehrlich: glaubt ernsthaft jemand, dass Deutschland dann noch im
jetzigen Zustand existiert? Die Studie ist einfach nur albern.

Nein, die demographischen Zahlen sind eindeutig, auch wenn es um 40 oder 57 Jahre geht. Jede Generation schrumpft um ein Drittel. Da gilt das Gesetz, das ungeborene Kinder keine Kinder bekommen. Auch ein mittelfristiger in zehn Jahren oder längerfristiger Geburtenboom im Jahre 2030 ändert daran nichts. Aber wenn schon der Kanzler Merkel als Physiker Schwierigkeiten mit Brutto und Netto hat, was soll man dann erwarten? Durch die Auswirkungen der Alterspyramide sollen in den nächsten Jahren vermehrt auch ältere Arbeitnehmer eingestellt werden. Zusätzlich haben angeblich die ganzen jungen und gut ausgebildeten Frauen besonders viele Chancen. So weit wird es aber nicht kommen. Bevor hier riskiert wird, dass es zu wenig Konsumenten gibt oder Häuser und Wohnungen leer stehen, wird auf Teufel komm raus Leute aus Afrika, dem Nahen Osten reinlassen, auch wenn die dann eher mangels Sprachkenntnissen und verwertbarer Ausbildung am sozialen Tropf hängen werden. Da dies ein schleichender Prozess ist, der jetzt schon von der Bundesregierung und der EU angedacht ist, die Pläne fertig in den Schubladen liegen, wird die soziale und wirtschaftliche Erosion voranschreiten, solange bis das Schuldensystem ähnlich platzt, wie die Immobilien- und Plastikgeldkredite in den USA. Nur, dass dann keine staatlichen Bürgschaften mehr helfen werden, weil allein der Staat nicht mal mehr die Zinsen bestehender Kredite begleichen kann. Aber was weiß ich schon.

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