Tragen Lehrerinnen die Schuld an der „Krise der Jungen“ in der Schule?
ray, Monday, 23.08.2010, 23:59 (vor 5621 Tagen)
Hallo, hab ein interessantes Resümee aus einer Studie zu dem Thema "Sind Lehrerinnen für den geringeren Schulerfolg von Jungen verantwortlich" gefunden. Will jetzt nicht den Inhalt vorweggreifen. Das Ganze scheint komplizierter zu sein, als man dachte.
http://www.wzb.eu/presse/pdf/lehrerinnen_helbig_text.pdf
Falls das Dokument hier im Forum schonmal besprochen wurde, möchte ich vorab Sorry sagen. 
Danke für das Dokument, ray. In diesem Zusammenhang: "Bügeln für Deutschland" (FemokratieBlog)
Leser, Tuesday, 24.08.2010, 00:38 (vor 5621 Tagen) @ ray
Falls das Dokument hier im Forum schonmal besprochen wurde, möchte ich
vorab Sorry sagen.
Doppelt, falls geschehen hält in diesem Zusammenhang bestimmt besser, als garnicht erwähnt 
Zu meinem Betreff, gerade im FemokratieBlog gefunden:
Ich würd sagen, die Jungs hören Frauen nicht zu
ajk, Tuesday, 24.08.2010, 01:19 (vor 5621 Tagen) @ ray
Und nehmen sie nicht ernst. Die Instinkte sagen einem das diese kleinen dünnen schwächlichen Wesen nicht wirklich das vermitteln können, was man als Mann braucht um zu überleben.
Wenn ich an meine Schulzeit denke, bestätigt sich das. Jungs brauchen andere Informationen und andere "Wissensübertragungsmuster".
/ajk
--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
Die Frage kann eindeutig mit "JA" beantwortet werden.°
Ex-Schüler, Tuesday, 24.08.2010, 01:25 (vor 5621 Tagen) @ ray
Hallo, hab ein interessantes Resümee aus einer Studie zu dem Thema "Sind
Lehrerinnen für den geringeren Schulerfolg von Jungen verantwortlich"
gefunden. Will jetzt nicht den Inhalt vorweggreifen. Das Ganze scheint
komplizierter zu sein, als man dachte.
Ist nur eine weitere Zusammenfassung politisch korrekter, gegenderter Art. Kann man sich nur noch totlachen! International können Deutsche Jungen und Mädchen bereits um Längen nicht mehr mithalten. Die sind einfach zu DOOF! Woran mag das wohl liegen, wenn in Schulen bereits häufig kein einziger Lehrer mehr ist?! Sollen die wenigen männlichen Lehrkräfte jetzt etwa auch noch daran schuld sein, dass die weilblichen Kolleginnen bereits ab der Grundschule durch Lug und Trug in die allgemeine Hochschulreife gegaunert und gepuscht wurden?!
Das Hochschulsystem vor allem Pädagogik ist bereits vollkommen von den Lügnerinnen zersetzt! Wie bitteschön sollen denn 15% weniger Hirn und das erreichen von Qualifikationen mittels Titten raushängen lassen bei Kindern A) Respekt verschaffen oder B) niemals verstandene Zusammenhänge vermitteln?! Quotenbefotzte Profs raus aus der Uni! Die sind mit nie vorahdenen Leistungen in den Posten reingegaunert worden. Pudel-Profs raus aus der Uni! Das Pack gehört ins Arbeitslager, aber nicht in die Ausbildung von Lehrern.
Der Angriff der Diktatur auf die Bildung könnte uns den Rest geben. Eltern müssen endlich dafür kämpfen, die Kinder nicht mehr auf die GenderAnstalten zu schicken. Lehrerinnen gehören gemobbt, wo es nur geht. Raus mit dem Pack. "Sexuell selbstverwirklichte" Bienchen und Blümchen-Fotzen haben in der Ausbildung der Kinder (angehende Rentenzahler) nicht ansatzweise etwas verloren. Sollen ihr Geld auf'm Strich verdienen, da brauch man nicht zu rechnen oder zu schreiben. Wäre somit der richtige Posten.
Nach obigen Kriterien ist "Falsche treffen" unmöglich. Die Weiber haben sich gegenseitig gedeckt, daher ist das auch keine als "Sippenhaft". Tatsache: Seit die Schule "weiblich ist" sind die Schüler-Leistungen im weltweiten Vergleich von "mit Abstand WELTFÜHREND" auf fast "SCHLECHTEST" abgefallen. Da besteht überhaupt keine Frage mehr, wieso. Mädchen heulen dickere Krokodilstränchen und Weiber sind davon eher beeindruckt als Männer. Im Ingenieurwesen brauchen wir weder Kroko-Ledertränchen, noch Subjektivität, sondern Fakten.
Geschlitzte gehören in die Küche. Nicht an die Uni! Das war zumindest vor '68 noch bekannt. °,°
PS: Antifeminist, was hälst du vom Rübennasen-Smili hier °>°? Oben das ist der Hasenscharten-Smili. Und der hier ist besoffen und liegt unterm Tisch: :-X
Jungenverachtendes Fazit
Puwackel, Tuesday, 24.08.2010, 02:14 (vor 5621 Tagen) @ ray
Die Schlussfolgerungen in dem Papier sind grausig:
Zunächst wird argumentiert, der hohe Lehrerinnenanteil habe etwas mit den besseren Berufschancen der Frauen zu tun. Wenn der Frauenanteil am Arbeitsmarkt wächst, wächst er auch an den Schulen. Dann kommt dieser Schlusssatz:
Der Blick auf die vermeintlich negativen Auswirkungen von weiblichen Lehrkräften auf die Bildungschancen von Jungen könnte somit den Blick auf die eigentliche Botschaft verstellen – dass nämlich Mädchen ihre schulischen Potenziale durch die zunehmende Gleichberechtigung besser entfalten können.
Im Klartext: Wichtig ist nicht, dass die Jungen Bildungsverlierer sind. Statt dessen soll man sich über den hohen Lehererinnenanteil freuen. Schließlich ist das alles ein Beweis dafür, dass es Mädchen und Frauen besser geht.
Jungenverachtendes Fazit
ray, Tuesday, 24.08.2010, 02:39 (vor 5621 Tagen) @ Puwackel
Im Klartext: Wichtig ist nicht, dass die Jungen Bildungsverlierer sind.
Statt dessen soll man sich über den hohen Lehererinnenanteil freuen.
Schließlich ist das alles ein Beweis dafür, dass es Mädchen und Frauen
besser geht.
Also ich denke schon, dass der gesamte Text auf die Problematik der schlechter abschneidenden Jungen hinweist. Z.B. die knapp 30% Abiturabgängerinnen versus 20% bei den Jungen. Das Schlußfazit finde ich auch nicht gut. Aber das nüchterne Ergebnis bleibt. Mädchen haben generell aufgeholt. Und die Notenunterschiede sind vorhanden, egal ob ein männlicher Lehrer vorne steht oder eine Lehrerin.
Mich hätte das auch ehrlich gesagt verwundert, wenn der Zusammenhang männlicher Lehrer bewertet Jungen gut und Mädchen schlecht bestanden hätte. Umgekehrt auch bei Lehrerinnen. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, dann kamen die Schülerinnen eher mit der Lehrerin nicht zurecht.
Weibischer Totlaber-Trojaner
Borat Sagdijev, Tuesday, 24.08.2010, 02:50 (vor 5621 Tagen) @ ray
Mich hätte das auch ehrlich gesagt verwundert, wenn der Zusammenhang
männlicher Lehrer bewertet Jungen gut und Mädchen schlecht bestanden hätte.
Umgekehrt auch bei Lehrerinnen. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke,
dann kamen die Schülerinnen eher mit der Lehrerin nicht zurecht.
Du bist wohl eine Frau.
Du haust in die gleiche Kerbe wie das OD.
Erst die unbestreitbaren Fakten der Jungenkrise benennen.
Und mit diesen Fakten sogar recht plump und mit alten feministischen Kampfphrasen "Mädchen haben in der Schule längst die Nase vorn, Mädchen müssen durch die zunehmende Gleichberechtigung von Frauen heute weniger
Hürden überwinden und können deshalb, ..." dem männlichen Leser seine Minderwertigkeit und seinen vermeintlichen Machtverlust suggerieren - ihn zu demoralisieren - und dem feministischen Leser seine Überlegenheit zu feiern und es zu heroisieren.
Ist dies ein Zeichen des in die Enge getriebenen Feminismus?
--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Weibischer Totlaber-Trojaner
ray, Tuesday, 24.08.2010, 03:20 (vor 5621 Tagen) @ Borat Sagdijev
Ich halts erstmal für ein Zeichen für Nicht-sachlich-diskutieren-wollen? Wenn Du sachliche Argumente bringen willst, dann raus damit. Wenn Du mich persönlich beleidigen willst, dann auch gut. Vielleicht fühlst Du Dich hinterher besser, dann hat es wenigstens einem geholfen.
Schönen Abend noch 
Weibischer Totlaber-Trojaner
Borat Sagdijev, Tuesday, 24.08.2010, 03:25 (vor 5621 Tagen) @ ray
Ich halts erstmal für ein Zeichen für Nicht-sachlich-diskutieren-wollen?
Wenn Du sachliche Argumente bringen willst, dann raus damit. Wenn Du mich
persönlich beleidigen willst, dann auch gut. Vielleicht fühlst Du Dich
hinterher besser, dann hat es wenigstens einem geholfen.
Und was ist jetzt genau unsachlich für dich?
Vielleicht kann ich beim Verständnis helfen.
--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Jungenverachtendes Fazit
Rote Socke, Tuesday, 24.08.2010, 02:59 (vor 5621 Tagen) @ ray
... Aber das nüchterne Ergebnis bleibt. Mädchen haben generell aufgeholt.
Und die Notenunterschiede sind vorhanden, egal ob ein männlicher
Lehrer vorne steht oder eine Lehrerin.
In der Studie Bildungsmisserfolg der Jungen (2008) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann man lesen:
Jungen werden bei gleicher Leistung schlechter benotet wie Mädchen. Dazu erhalten sie, bei gleicher Qualifikation, eine geringere Empfehlung zum Besuch weiterführender Schulen als Mädchen.
gemeinschaftliches Umdenken erforderlich
ray, Tuesday, 24.08.2010, 03:13 (vor 5621 Tagen) @ Rote Socke
... Aber das nüchterne Ergebnis bleibt. Mädchen haben generell
aufgeholt.
Und die Notenunterschiede sind vorhanden, egal ob ein männlicher
Lehrer vorne steht oder eine Lehrerin.
In der Studie Bildungsmisserfolg der
Jungen (2008) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann
man lesen:
Jungen werden bei gleicher Leistung schlechter benotet wie Mädchen. Dazu
erhalten sie, bei gleicher Qualifikation, eine geringere Empfehlung zum
Besuch weiterführender Schulen als Mädchen.
Das widerspricht sich mit der oben gemachten Aussagen nicht. Es zeigt nur, das Problem lässt sich nicht einfach dadurch beheben, dass man mehr männliche Lehrkräfte einstellt. Es scheint ein generelles Problem sein. Ein Vorschlag wurde ja schon gemacht, die Wiedereinführung von geschlechtergetrennten Schulen. Ich hoffe, dass es nicht soweit kommt, das kann maximal nur die zweitbeste Lösung sein. Besser finde ich es, wenn Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen erstmal akzeptiert werden und nicht gleich versucht wird, sie glattzubügeln. Jeder hat überall seine Stärken und Schwächen, aber letzteres sollte man nicht überbetonen.
P.S.: Danke für den Link, werde es mir dann mal anschauen, ist ja doch etwas umfangreicher.
gemeinschaftliches Umdenken erforderlich
Rote Socke, Tuesday, 24.08.2010, 03:23 (vor 5621 Tagen) @ ray
Das widerspricht sich mit der oben gemachten Aussagen nicht.
Doch, denn du behauptest Mädchen hätten aufgeholt und ich habe belegt das nur die Bewertung geschönt wurde. Somit kann keine Aussage getroffen werden ob Mädchen aufgeholt haben.
gemeinschaftliches Umdenken erforderlich
ray, Tuesday, 24.08.2010, 03:46 (vor 5621 Tagen) @ Rote Socke
Das widerspricht sich mit der oben gemachten Aussagen nicht.
Doch, denn du behauptest Mädchen hätten aufgeholt und ich habe belegt das
nur die Bewertung geschönt wurde. Somit kann keine Aussage getroffen werden
ob Mädchen aufgeholt haben.
Achso, hatte ich missverstanden, dann ist es natürlich ein Widerspruch
. Beim gemeinsamen Umdenken bleibe ich aber mal.
gemeinschaftliches Umdenken erforderlich
Goofos
, Tuesday, 24.08.2010, 04:06 (vor 5621 Tagen) @ ray
Das widerspricht sich mit der oben gemachten Aussagen nicht. Es zeigt nur,
das Problem lässt sich nicht einfach dadurch beheben, dass man mehr
männliche Lehrkräfte einstellt.
Im Bildungsbrief ist zumindest das etwas besser formuliert:
Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass es nicht zum Ziel führt, für einen erfolgreicheren Bildungsweg der Jungen mehr männliche Lehrer zu fordern: Die große Mehrheit der Forscher sieht keinen Zusammenhang zwischen dem Geschlecht der Lehrkraft und dem Bildungserfolg von Jungen. Im deutschen Fall weisen die Ergebnisse noch eindeutiger in diese Richtung.
Die Bewertung von Helbig auf diese Fragestellung eines erfolgreicheren Bildungsweges von Jungs angewendet, hieße eigentlich nur, es müsse auch etwas für Jungs getan werden. Wobei ein größerer Männeranteil im Lehrpersonal nicht automatisch dazu führt, dass etwas für Jungs getan wird. Das ist das Ergebnis das sich im Zusammenhang zwischen den Lehrerinnen und den erfolgreicheren Mädchen ableitet.
Aber mit Blick auf den restlichen Bildungsbrief sollte man wohl nicht darauf vertrauen, dass wirklich dieses Fazit daraus gezogen wird.
Nix da Umdenken muss man nicht , wenn man Lehrerinnen feuert!
Ex-Schüler, Tuesday, 24.08.2010, 06:53 (vor 5621 Tagen) @ Goofos
Das ist das Ergebnis das sich im Zusammenhang zwischen den Lehrerinnen und
den erfolgreicheren Mädchen ableitet.
Das ist Kappes! Mädchen sind nach wie vor genauso doof wie eh und je. Das zeigt sich unterm Strich im internationalen Vergleich - Stichwort PISA! Wie bereits mehrfach in diesem Strang hingewiesen wurde, ist das Problem dass Jungen von Lehrerinnen diskriminiert werden unser aller Problem. Denn wer wird später keine Steuern mehr erwirtschaften? Riiiiichtig, die, welche einst den Staat hier am laufen gehalten haben, die Männer. Unzwar genau die, welche von Lehrerinnen zu Analphabeten herangezüchtet wurden, werden keine nennenswerten Einkünfte mehr erwirtschaften, stattdessen aber ihr Dasein auf Kosten der Allgemeinheit fristen. Und die Mädels, die angeblich so viel besser sein sollen? Riiiichtig, die werden als Unterhaltshuren auf Kosten der Allgemeinheit die nächste Generation Jungs zerstören!
Was wir brauchen sind Schulen für Jungs, in denen NUR Lehrer unterrichten. Und Schulen für Mädels, an denen nur Lehrerinnen unterrichten. Die Gefahr des sexuellen Missbrauchsfalschvorwurfs muss derart hoch sein, dass selbst der billigste Pudel sich nicht bewirbt. Sollen die sich doch dort den letzten Rest Verstand weglügen. Mir wär das egal. Erst wenn Jungs wieder von Lehrern unterrichtet werden, können wir wieder auf angehende Familienernährer und Steuerzahler hoffen. Das wird aber erst kommen wenn der Laden hier zusammengebrochen ist. Danach müssen wir durchsetzen, dass Leherinnen aus der Schule verbannt werden müssen.
Nix da Umdenken muss man nicht , wenn man Lehrerinnen feuert!
Goofos
, Tuesday, 24.08.2010, 07:38 (vor 5621 Tagen) @ Ex-Schüler
Das ist Kappes! Mädchen sind nach wie vor genauso doof wie eh und je. Das
zeigt sich unterm Strich im internationalen Vergleich - Stichwort PISA! Wie
bereits mehrfach in diesem Strang hingewiesen wurde, ist das Problem dass
Jungen von Lehrerinnen diskriminiert werden unser aller Problem.
Das hat Helbig auch nicht behauptet, dass das nicht so wäre. An der Studie ist das das Groteske, wenn man mal knallhart an den Fakten bemisst wie der Erfolg der Mädchen zustande kommt. Dieses Modell auf die Jungs umzumünzen entspricht eher einem völligem Chaos als einem Bildungsweg.
Jungenverachtendes Fazit
IM Rosenbaum, Tuesday, 24.08.2010, 03:16 (vor 5621 Tagen) @ Rote Socke
> Jungen werden bei gleicher Leistung schlechter benotet wie Mädchen. Dazu
[quote]erhalten sie, bei gleicher Qualifikation, eine geringere Empfehlung zum
Besuch weiterführender Schulen als Mädchen.[/quote]
Auf welcher Seite soll das stehen? Und falls, dann müsste es heißen: "Jungen werden bei gleicher Leistung schlechter benotet als Mädchen." Sorry für die Klugscheisserei, aber der Komparativ zieht im Deutschen immer ein "als" nach.
Ansonsten empfehle ich noch den aktuellen Artikel aus der Welt, der darüber berichtet, dass (link) die Ost-Lehrer den Unterricht lieber in DDR-Manier gestalten. Eine Alternative, damit Jungen bessere Chancen an der Schule haben? Die Kommentare sprechen auch für sich.
Jungenverachtendes Fazit
roser parks, Tuesday, 24.08.2010, 10:30 (vor 5621 Tagen) @ IM Rosenbaum
Ansonsten empfehle ich noch den aktuellen Artikel aus der Welt, der
darüber berichtet, dass (link) die Ost-Lehrer den Unterricht
lieber in DDR-Manier gestalten. Eine Alternative, damit Jungen bessere
Chancen an der Schule haben? Die Kommentare sprechen auch für sich.
Das würde ich jetzt nicht als DDR-Manier festmachen, das ist eher der typische Weiberkram der Jungen die Zukunft verbaut.
Vielleicht muss der Junge aufs Klo. Jedenfalls meldet sich der Zehnjährige: "Ich will..." Die Lehrerin unterbricht: "Du WILLST?" Sie wendet sich an die Klasse: "Was sagen wir da?" Im Chor antworten die Kinder: "Ich will ist gestorben, hat sich den Magen verdorben!" Die Lehrerin nickt zufrieden, der Junge verbessert sich: "Ich möchte..."
Jungenverachtendes Fazit
IM Rosenbaum, Tuesday, 24.08.2010, 21:15 (vor 5620 Tagen) @ roser parks
Das würde ich jetzt nicht als DDR-Manier festmachen, das ist eher der
typische Weiberkram der Jungen die Zukunft verbaut.
Vielleicht muss der Junge aufs Klo. Jedenfalls meldet sich der
Zehnjährige: "Ich will..." Die Lehrerin unterbricht: "Du WILLST?"
Sie wendet sich an die Klasse: "Was sagen wir da?" Im Chor antworten
die Kinder: "Ich will ist gestorben, hat sich den Magen verdorben!" Die
Lehrerin nickt zufrieden, der Junge verbessert sich: "Ich möchte..."
Nein, das ist die klassische 50er-Jahre Pädagogik. Auch wenn diese Zeit immer als Zeit der Rohrstock-Erziehung diffamiert wird, war der Unterrichtsstil zwar streng, aber nur selten von körperlicher Gewalt dominiert. Mein Urgroßvater und Großvater sind damals noch in die Schule und haben Lehrer sehr, sehr deutlich zur Rede (aua) gestellt, wenn es nur einer gewagt hatte, eines ihrer Kinder zu schlagen. Und es wird einige solcher Vorfahren gegeben haben, nicht nur in meiner Familie.
Jungenverachtendes Fazit
Nur so, Tuesday, 24.08.2010, 12:03 (vor 5621 Tagen) @ ray
Aber das nüchterne Ergebnis bleibt. Mädchen haben generell
aufgeholt. Und die Notenunterschiede sind vorhanden, egal ob ein männlicher
Lehrer vorne steht oder eine Lehrerin.
An diesem Satz - und den findet man immer wieder - stört mich dieses "aufgeholt".
Als ob diese Kinder vor 30 Jahren schon einmal zur Schule gegangen wären und es da umgekehrt war. Als ob die Schule ein Fussballspiel wäre und mal liegt der eine vorne, mal der andere. Diese Kinder gehen zum ersten mal zur Schule. Was später aus ihnen wird steht noch niergends geschrieben, auch die Erwerbsquoten oder momentanen Durchschnittverdienstwerte bringen da keine Einblicke.
Tatsache ist einfach eine: Jungs sind im Vergleich zu Mädchen schlecht in der Schule. Diese Tatsache allein kann (muss nicht) ein Zeichen von Diskriminierung sein.
Jungenverachtendes Fazit
ray, Tuesday, 24.08.2010, 12:52 (vor 5621 Tagen) @ Nur so
Tatsache ist einfach eine: Jungs sind im Vergleich zu Mädchen schlecht in
der Schule. Diese Tatsache allein kann (muss nicht) ein Zeichen von
Diskriminierung sein.
Okay, da ist was dran. Dann streiche ich meine Bemerkung mit dem aufgeholt.
Tragen Lehrerinnen die Schuld an der „Krise der Jungen“ in der Schule?
Goofos
, Tuesday, 24.08.2010, 03:23 (vor 5621 Tagen) @ ray
Nach genauerem studieren des Textes finde ich es eigentlich ganz witzig zu welcher Bewertung Helbig kommt. Zumindest beim bloßen Lehrerinnenanteil sieht Helbig auch keinen direkten Zusammenhang zum Bildungserfolg von Jungs. Vielmehr könnten die Gründe darin liegen, dass Lehrerinnen das Prinzip Frauen fördern Frauen praktizieren und mit zunehmender Gleichberechtigung und der Überwindung vieler Hürden auch das volle Potenzial damit enfalten können. Das ist für mich das einzigste was ich daraus lesen kann. Letztlich läst die Bewertung aber viel zu viele Fragen offen, egal was man daraus nun heraus lesen könnte.
Tragen Lehrerinnen die Schuld an der „Krise der Jungen“ in der Schule?
der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 24.08.2010, 06:21 (vor 5621 Tagen) @ ray
Ja
--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
Tragen Lehrerinnen die Schuld an der „Krise der Jungen“ in der Schule?
Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Tuesday, 24.08.2010, 08:58 (vor 5621 Tagen) @ ray
Ja
--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
Ja.
Imageberater_ul, Tuesday, 24.08.2010, 12:31 (vor 5621 Tagen) @ Referatsleiter 408
Ja
Ebenfalls: Ja. Wobei zwischen Schuld und Verantwortung (hier wohl der richtigere Begriff) zu unterscheiden ist.
Der Frauenanteil an der Lehrerschaft ist der einzige Parameter, der sich in der jüngeren Vergangenheit verändert hat und er korreliert im Zeitablauf mit dem immer schlechteren Abschneiden der Jungs.
Was soll es denn sonst sein? Ist ja nicht davon auszugehen, dass Jungs plötzlich dümmer und fauler und Mädchen plötzlich schlauer und fleißiger sind als früher.
V.a., wenn erwiesen ist, dass Jungs für gleiche Leistung schlechtere Leistungsbeurteilungen als Mädchen erhalten.
Aber Frauen und Verantwortung... wenn man beides in einen Topf werfen will, dann ist das eben Autobahn...
Korrelationen
ray, Tuesday, 24.08.2010, 12:56 (vor 5621 Tagen) @ Imageberater_ul
Was soll es denn sonst sein? Ist ja nicht davon auszugehen, dass Jungs
plötzlich dümmer und fauler und Mädchen plötzlich schlauer und fleißiger
sind als früher.
Wenn A und B zeitlich korrelieren, dann heisst das nicht, dass A die Ursache von B ist (oder umgekehrt). Bekanntestes Beispiel, der Rückgang der Störche und der gleichzeitige Rückgang der Geburten. Beide Ereignisse korrelieren, was aber nicht heisst, dass die alte Kalpperstorch-Kind-Theorie stimmt
.
V.a., wenn erwiesen ist, dass Jungs für gleiche Leistung schlechtere
Leistungsbeurteilungen als Mädchen erhalten.
Diese schlechteren Leistungsbeurteilungen scheinen sie auch bei männlichen Lehrern zu bekommen. Es hat weniger mit dem Geschlecht der Lehrer zu tun, sondern mit der inneren Einstellung. Die muss geändert werden.
Korrelationen
Rainer
, Tuesday, 24.08.2010, 13:12 (vor 5621 Tagen) @ ray
Wenn A und B zeitlich korrelieren, dann heisst das nicht, dass A die
Ursache von B ist (oder umgekehrt).
Es kann aber nicht Schaden nachzuschauen ob da ein Zusammenhang besteht.
Rainer
--
![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Korrelationen
ray, Tuesday, 24.08.2010, 13:19 (vor 5621 Tagen) @ Rainer
Wenn A und B zeitlich korrelieren, dann heisst das nicht, dass A die
Ursache von B ist (oder umgekehrt).
Es kann aber nicht Schaden nachzuschauen ob da ein Zusammenhang besteht.
Absolut. Damit befasste sich die Studie.
Korrelationen
roser parks, Tuesday, 24.08.2010, 13:32 (vor 5621 Tagen) @ ray
Wenn A und B zeitlich korrelieren, dann heisst das nicht, dass A die
Ursache von B ist (oder umgekehrt). Bekanntestes Beispiel, der Rückgang der
Störche und der gleichzeitige Rückgang der Geburten. Beide Ereignisse
korrelieren, was aber nicht heisst, dass die alte
Kalpperstorch-Kind-Theorie stimmt.
Allerdings das Vorhandensein von Störchen auf geringen Chemieeinsatz in der Landwirtschaft deutet, wobei die Chemie die Störche wohl nicht unbedingt stört, wohl aber den Frosch der auf ihrer Speiseliste steht.
Diese schlechteren Leistungsbeurteilungen scheinen sie auch bei männlichen
Lehrern zu bekommen.
Ja, das ist so ist aber schon lange Bekannt.
Gibts auch mehrfach Studien drüber.
Korrelationen
Imageberater_ul, Tuesday, 24.08.2010, 17:41 (vor 5620 Tagen) @ ray
Wenn A und B zeitlich korrelieren, dann heisst das nicht, dass A die
Ursache von B ist (oder umgekehrt). Bekanntestes Beispiel, der Rückgang der
Störche und der gleichzeitige Rückgang der Geburten. Beide Ereignisse
korrelieren, was aber nicht heisst, dass die alte
Kalpperstorch-Kind-Theorie stimmt.
Danke für die Nachhilfestunde in Logik.
Das nennt sich analytische Prüfung, die Ermittlung von Korrelationen ist dabei ein gängiges Hilfsmittel, um rauszukriegen, wo der - eventuelle - Fehler - vermutlich - sitzt. Indizien, keine Beweise.
Und hier geht es nicht um Absurditäten wie einen Storch, sondern um z.B. Kartoffelkäfer und Kartoffelernte, Straßenverkehr und Verkehrstote, Mobbing und Fluktuation.
Weniger Kartoffelkäfer + mehr Kartoffeln = möglicherweise mehr Kartoffeln, weil weniger Kartoffelkäfer, wenn andere Ursachen (Düngung, Wetter, sonstiges) nicht festgestellt werden können.
So kriegt man überhaupt erst raus, dass es der Kartoffelkäfer ist, welcher der Kartoffelernte schadet, weil man dann genauer nachguckt.
Diese schlechteren Leistungsbeurteilungen scheinen sie auch bei männlichen
Lehrern zu bekommen. Es hat weniger mit dem Geschlecht der Lehrer zu tun,
sondern mit der inneren Einstellung. Die muss geändert werden.
Steht wo?
Korrelationen
ray, Tuesday, 24.08.2010, 23:14 (vor 5620 Tagen) @ Imageberater_ul
Das nennt sich analytische Prüfung, die Ermittlung von Korrelationen ist
dabei ein gängiges Hilfsmittel, um rauszukriegen, wo der - eventuelle -
Fehler - vermutlich - sitzt. Indizien, keine Beweise.
Ja.
Weniger Kartoffelkäfer + mehr Kartoffeln = möglicherweise mehr Kartoffeln,
weil weniger Kartoffelkäfer, wenn andere Ursachen (Düngung, Wetter,
sonstiges) nicht festgestellt werden können.
Genau, die anderen Ursachen müssen erstmal ausgeschlossen werden. Ich hab das Storchenbeispiel gebracht, um zu zeigen, dass nicht eine Korrelation schon ein Beweis ist. Viele wissen das natürlich, aber selbst unter naturwissenschaftlich gebildeten Menschen wird das oft verwechselt.
Steht wo?
In dem verlinkten Artikel im Ausgangsposting. Früher wurde der Zusammenhang zwischen dem Geschlecht des Lehrers und dessen Benotung bzgl. den Schülern gar nicht genauer untersucht.
Korrelationen
roser parks, Wednesday, 25.08.2010, 00:03 (vor 5620 Tagen) @ ray
In dem verlinkten Artikel im Ausgangsposting. Früher wurde der
Zusammenhang zwischen dem Geschlecht des Lehrers und dessen Benotung bzgl.
den Schülern gar nicht genauer untersucht.
Lange liest du noch nicht mit?
Korrelationen
ray, Wednesday, 25.08.2010, 00:25 (vor 5620 Tagen) @ roser parks
Lange liest du noch nicht mit?
Nee, hab 5 Jahre Pause gemacht
, da gab es Parsimony noch. Danke für den Link.
Korrelationen
Nur so, Tuesday, 24.08.2010, 18:30 (vor 5620 Tagen) @ ray
Diese schlechteren Leistungsbeurteilungen scheinen sie auch bei männlichen
Lehrern zu bekommen. Es hat weniger mit dem Geschlecht der Lehrer zu tun,
sondern mit der inneren Einstellung. Die muss geändert werden.
Im Prinzip gebe ich dir recht, nur sollte man auch beachten, dass es noch Nebeneffekte geben kann. Lehrmaterial, Lerninhalte, Wertvorstellungen, etc. die dann natürlich bei überwiegender Dominanz der Frauen auch von den Männern mitgetragen werden müssen.
Ausserdem, welche Männer wollen fast ausschliesslich mit Frauen zusammenarbeiten? Hat sich da vielleicht auch der Typus männlicher Lehrer verändert?
Ich weiss nicht, ob da manchmal nicht ein zu enger Fokus auf die einzelne Lehrperson gelegt wird.
Ist das Bildungsmatriarchat schuld?
Borat Sagdijev, Wednesday, 25.08.2010, 01:57 (vor 5620 Tagen) @ ray
Wenn A und B zeitlich korrelieren, dann heisst das nicht, dass A die
Ursache von B ist (oder umgekehrt). Bekanntestes Beispiel, der Rückgang der
Störche und der gleichzeitige Rückgang der Geburten. Beide Ereignisse
korrelieren, was aber nicht heisst, dass die alte
Kalpperstorch-Kind-Theorie stimmt.
Es gibt keine Ursache.
Philosophisch gesehen ist für die Ermittlung der Ursache die Zeitmessung ausschlaggebend. Zeit kann nur endlich genau gemessen werden. Damit wird die Ursache/Wirkung zu einer wahrscheinlichen Korrelation zweier Ereignisse.
Und hier haben wir die nächste Schwäche der Kausalität:
Was ist ein Ereignis?
Das Konzept der Kausalität ist eine Informationsreduktion die im menschlichen Gehirn biologisch angelegt ist um sich in der überwältigenden Komplexität der Welt die es nur bruchstückhaft erfasst sich bestmöglich zu behaupten.
Anders gesagt: erlebt das Gehirn eine Wahrscheinlichkeit zweier Ereignisse die nahe genug an 0 oder 1 ist, so erklärt es diese Wahrscheinlichkeit zur Kausalität. Wie nahe die Wahrscheinlichkeit an 0 oder 1 kommt ist stark vom Kontext abhängig und individuell stark verschieden.
Und wieder die Frage: Was ist ein Ereignis?
Die gleiche Informationsreduktion wie bereits angedeutet. Aus der Unfähigkeit Gottgleich alles auf einmal zu erfassen macht das Gehirn eine Tugend und erfindet Ereignisse und Kausalität.
V.a., wenn erwiesen ist, dass Jungs für gleiche Leistung schlechtere
Leistungsbeurteilungen als Mädchen erhalten.
Diese schlechteren Leistungsbeurteilungen scheinen sie auch bei männlichen
Lehrern zu bekommen. Es hat weniger mit dem Geschlecht der Lehrer zu tun,
sondern mit der inneren Einstellung. Die muss geändert werden.
Stürzt das Bildungsmatriarchat!
--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.