Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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In Österreich werden die Männer um 12 Jahre und 3 Monate ihres Lebens betrogen usw.!!

Christian, Sunday, 22.08.2010, 21:42 (vor 5622 Tagen)

In Österreich werden die Männer um durchschnittlich 12 Jahre und 3 Monate ihres Lebens missbraucht, ausgebeutet, betrogen usw.!

1.) Männer bekommen in Österreich die Rente erst mit 65 und Frauen schon ab 60
2.) Deutlich geringere Lebenserwartung von 6 Jahren gegenüber Frauen
3.) Zwangsdienst (Wehrpflicht / Zivildienst) liegt bei 15 Monaten, den nur Männer aufgrund von Geschlechterrassismus auferlegt wird!

Zusammengerechnet: 5 Jahre + 6 Jahre + 1Jahr und 3 Monate = 12 Jahre und 3 Monate was Männer in Österreich um ihr Leben beraubt werden, wie in keinem anderen westlichen EU-Staat!

In Österreich werden die Männer um 12 Jahre und 3 Monate ihres Lebens betrogen usw.!!

IM Rosenbaum, Monday, 23.08.2010, 02:22 (vor 5622 Tagen) @ Christian

In Österreich werden die Männer um durchschnittlich 12 Jahre und 3 Monate
ihres Lebens missbraucht, ausgebeutet, betrogen usw.!

1.) Männer bekommen in Österreich die Rente erst mit 65 und Frauen schon
ab 60
2.) Deutlich geringere Lebenserwartung von 6 Jahren gegenüber Frauen
3.) Zwangsdienst (Wehrpflicht / Zivildienst) liegt bei 15 Monaten, den nur
Männer aufgrund von Geschlechterrassismus auferlegt wird!

Zusammengerechnet: 5 Jahre + 6 Jahre + 1Jahr und 3 Monate = 12 Jahre und 3
Monate was Männer in Österreich um ihr Leben beraubt werden, wie in keinem
anderen westlichen EU-Staat!

Man kann es nicht oft genug erwähnen, dass der Feminismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine besonders widerliche Ausprägung erfahren haben. Dass die Ösis sich besonders schwer damit tun, Ungerechtigkeiten abzustellen kann man ihnen nicht vorwerfen, da die Situation dort nicht viel schlimmer ist, als in den anderen beiden benannten Ländern.

Manchmal hilft nachdenken doch

ray, Monday, 23.08.2010, 02:50 (vor 5622 Tagen) @ IM Rosenbaum

In Österreich werden die Männer um durchschnittlich 12 Jahre und 3

Monate

ihres Lebens missbraucht, ausgebeutet, betrogen usw.!

1.) Männer bekommen in Österreich die Rente erst mit 65 und Frauen

schon

ab 60
2.) Deutlich geringere Lebenserwartung von 6 Jahren gegenüber Frauen
3.) Zwangsdienst (Wehrpflicht / Zivildienst) liegt bei 15 Monaten, den

nur

Männer aufgrund von Geschlechterrassismus auferlegt wird!

Zusammengerechnet: 5 Jahre + 6 Jahre + 1Jahr und 3 Monate = 12 Jahre und

3

Monate was Männer in Österreich um ihr Leben beraubt werden, wie in

keinem

anderen westlichen EU-Staat!


Man kann es nicht oft genug erwähnen, dass der Feminismus in Deutschland,
Österreich und der Schweiz eine besonders widerliche Ausprägung erfahren
haben. Dass die Ösis sich besonders schwer damit tun, Ungerechtigkeiten
abzustellen kann man ihnen nicht vorwerfen, da die Situation dort nicht
viel schlimmer ist, als in den anderen beiden benannten Ländern.

Man kann ja dem Feminismus wirklich böse Dinge nachsagen und es ist auch viel Missbrauch im Namen der Gleichberechtigung passiert. Aber bei all dem Feminismushass sollte man seinen rationalen Verstand nicht ausschalten (was hier aber leider oft genug passiert).

Nehmen wir einfach mal den Zustand von vor 50 Jahren. Da kann man mit Fug und recht behaupten, dass der Feminismus in D, A und CH quasi keinen Einfluss hatte. Man könnte fast behaupten, dass da die Welt noch in Ordnung war. ;-) Genau dieselben drei Fragen kann man dann nochmal stellen und beantworten.

Wann durfte man als Mann und als Frau in Rente gehen? Wie war der Unterschied der Lebenserwartung zw. den Geschlechtern? Wie lange musste man als Mann Grundwehrdienst haben?

So, und wer diese Fragen beantwortet hat, kann ja immer noch überlegen, ob der Feminismus für diese Zeitdifferenz verantwortlich ist.

Ray

P.S.: Erstaunlicherweise wird in diesen hochfeministischen Zeiten das Rentenalter zwischen Männern und Frauen sogar in Österreich angeglichen.

P.P.S.: In welchem europäischen Land gibt es eigentlich noch einen Grundwehrdienst/Zivildienst von 15 Monaten?

Wer ist der Untermensch

Rainer ⌂, Monday, 23.08.2010, 02:54 (vor 5622 Tagen) @ ray

Aber bei all dem Feminismushass sollte man seinen rationalen Verstand nicht
ausschalten (was hier aber leider oft genug passiert).

Das du der Schlauste hier bist, haben wir schon mitbekommen.

Rainer

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Das war ja richtig sachlich. (kT)

ray, Monday, 23.08.2010, 03:07 (vor 5622 Tagen) @ Rainer

- kein Text -

Punkte 1 + 3 gebe ich dir Recht...

Misogyn, Monday, 23.08.2010, 03:45 (vor 5622 Tagen) @ Christian

... aber sorry, die 6 Jahre geringere Lebenserwartung kommt beim besten Willen nicht vom Feminismus oder vom Staat.

Es gibt biologische Unterschiede aber auch starke Unterschiede in der Lebensweise von Männern und Frauen. Würden wir Männer ein rauchfreies, gesundes und geruhsames Leben führen (ähnlich wie die Mönche), dann wäre uns ein längeres Leben beschieden.

Gut, man könnte jetzt natürlich sagen, die Frauen sind schuld, dass wir in Süchte flüchten oder zum Workaholic werden. Sind sie es?

Punkte 1 + 3 gebe ich dir Recht...

Goofos @, Monday, 23.08.2010, 04:10 (vor 5622 Tagen) @ Misogyn

Gut, man könnte jetzt natürlich sagen, die Frauen sind schuld, dass wir in
Süchte flüchten oder zum Workaholic werden. Sind sie es?

Sterben die Männer tatsächlich an den Folgen eines ungesunden Lebens früher? Oder sind es bestimmte gefährliche oder ungesunde Jobs? Bei letzterem könnte man dann schon sagen die Frauen sind Schuld wenn der Betroffene mit dem Job seine Familie ernähren muss. Das hätte schließlich auch die Frau tun können. Man hätte die Arbeit natürlich auch teilen können, damit die Frau 3 Jahre früher und der Mann 3 Jahre später stirbt.

Wechselwirkungen

Rainer ⌂, Monday, 23.08.2010, 04:16 (vor 5622 Tagen) @ Misogyn

Gut, man könnte jetzt natürlich sagen, die Frauen sind schuld, dass wir in
Süchte flüchten oder zum Workaholic werden. Sind sie es?

Männer und Frauen sind Eins. Sie sind zwei Seiten einer Medaille. Egal was du an einer Seite änderst, es wird Auswirkungen auf die andere Seite haben.

Rainer

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Geringere Lebenswartung von Männer

Mulher, Monday, 23.08.2010, 04:26 (vor 5622 Tagen) @ Misogyn

... aber sorry, die 6 Jahre geringere Lebenserwartung kommt beim besten
Willen nicht vom Feminismus oder vom Staat.

Männer haben sich früher keine Gedanken über dieses Thema gemacht. Erst durch die Bevorzugung der Frauen wurde ein Politikum daraus. In der Folge wurden X Programme aufgelegt, um die "vernachlässigte" Gesundheit der Frauen in den Vordergrund zu schieben.
Wieso wurden z.B. in einer groß angelegten Aktion alle Frauen ab 50 Jahre wegen Brustkrebs-Screening angeschrieben, natürlich kostenlos? Für Männer kenne ich solche Programme nicht.

Im Übrigen hat die EU festgestellt:

Frauen leben länger als Männer, verbringen aber einen größeren Teil ihres Lebens in schlechtem Gesundheitszustand.

Das deswegen mehr Programme für Frauen durch geführt werden müssen, versteht sich von selbst.

Hier gefunden http://femokratieblog.wgvdl.com/frauen-in-schlechtem-gesundheitszustand/12-2009/

Geringere Lebenswartung von Männer

ray, Monday, 23.08.2010, 04:35 (vor 5622 Tagen) @ Mulher

Wieso wurden z.B. in einer groß angelegten Aktion alle Frauen ab 50 Jahre
wegen Brustkrebs-Screening angeschrieben, natürlich kostenlos? Für Männer
kenne ich solche Programme nicht.

Wobei es beim Brustkrebs-Screening auch negative Stimmen über die Sinnhaftigkeit gibt. Hauptkritikpunkte sind, dass die Sterblichkeitsrate trotz Screening nicht gesenkt wurde und harmlose Tumore, die vermutlich jahrzehntelang unverändert blieben, massiv behandelt werden. Aber davon unabhängig, gehen Männer als auch Frauen nicht alle zur Vorsorge, letztlich ist es mehr eine Mentalitätsfrage.

Höheres Lebensrisiko für Männer

Rainer ⌂, Monday, 23.08.2010, 04:47 (vor 5622 Tagen) @ Mulher

Frauen leben länger als Männer, verbringen aber einen größeren Teil
ihres Lebens in schlechtem Gesundheitszustand.

Lebensrisiko

Selbstmord

Lebenserwartung

Rainer

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Manchmal hilft nachdenken doch

Goofos @, Monday, 23.08.2010, 05:03 (vor 5622 Tagen) @ ray

Richtig lesen hilft manchmal auch schon. Die Überschrift lautete nicht "Feminismus betrügt Männer um 12 Jahre und 3 Monate ihres Lebens". Der Feminismus könnte hier erst ins Spiel kommen wenns um die gerechte Aufteilung geht.

1. Dass das Renteneintrittsalter für Frauen niedriger ist als für Männer, ist schon ungerecht. Wenn man noch bedenkt wer für die Familie fast sein ganzes Leben lang arbeiten gehen muss, ist diese Ungerechtigkeit noch unhaltbarer als es schon ist. Gerechterweise muss die Arbeit zu gleichen Teilen auf Frauen und Männer verteilt sein und das Renteneintrittsalter gleich sein. Aber sobald es an ein "muss" geht, stellt sich der Feminismus dagegen und daraus wird ein "Frauen müssen gar nichts". Aber der Feminismus hat auch ganz seltsame Definitionen von "gerecht".

2. Mit der Lebenserwartung von Frauen wird gerne bemessen wie schlecht es ihnen geht unter bestimmten Rahmenbedienungen wie z.B. Armut oder der ärztlichen Versorgung. Eine niedrigere Lebenserwartung von Männern gegenüber Frauen müsste demnach eigentlich bedeuten, dass da etwas bei den mit den Rahmenbedienungen nicht stimmt. Gerechterweise müssten solche Lebensverkürzende Rahmenbedienungen zu Hälfte von Frauen übernommen werden. Etwas wogegen sich der Feminismus auch stellt.

3. Nun gibt es schon 1. und 2. und dazu kommt dann noch für Männer der Zwangsdienst. Eigentlich könnte man hier schon sagen, dass die Zwangsdienste gerechterweise komplett von den Frauen erledigt werden sollten. Das wäre das Mindeste was man erwarten könnte um hier ein bischen von "gerecht" reden zu können. Aber Verpflichtungen und Verantwortungen übernehmen, selbst im Sinne einer Geschlechtergerechtigkeit, sind für Feminismus Fremdwörter.

Man muss hier nicht mit Feminismus daher kommen, aber man kann. Schließlich sollte man gerade vom Feminismus erwarten, dass sofort und uneingeschränkt Pflichten, Verantwortungen und lebensverkürzende Dinge gerechterweise geteilt werden. Das tut der Feminismus aber nicht, sondern überlässt das dann wieder den Männern. Überhaupt hier "gerecht" in Zusammenhang mit Feminismus zu bringen, ist Unsinn. Feminismus hat noch nie Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern angestrebt. Feminismus vertritt hier nur die Gerechtigkeit welche ihrer Meinung Frauen nach eigenem Gerechtigkeitsbemessen zusteht. Also schlicht Rosinenpickerei für Frauen. Wer dann für eine echte Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ist, ist eigentlich auch gleichzeitig Anti-Feminist, schließlich steht Feminismus dem entgegen.

Manchmal hilft nachdenken doch

ray, Monday, 23.08.2010, 05:20 (vor 5622 Tagen) @ Goofos

Richtig lesen hilft manchmal auch schon. Die Überschrift lautete nicht
"Feminismus betrügt Männer um 12 Jahre und 3 Monate ihres Lebens". Der
Feminismus könnte hier erst ins Spiel kommen wenns um die gerechte
Aufteilung geht.

Richtig. Die Antwort von IM Rosenbaum darauf lautete: "Man kann es nicht oft genug erwähnen, dass der Feminismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine besonders widerliche Ausprägung erfahren haben." Darauf bezog sich meine Antwort.

1. Dass das Renteneintrittsalter für Frauen niedriger ist als für Männer,
ist schon ungerecht. Wenn man noch bedenkt wer für die Familie fast sein
ganzes Leben lang arbeiten gehen muss, ist diese Ungerechtigkeit noch
unhaltbarer als es schon ist. Gerechterweise muss die Arbeit zu gleichen
Teilen auf Frauen und Männer verteilt sein und das Renteneintrittsalter
gleich sein. Aber sobald es an ein "muss" geht, stellt sich der Feminismus
dagegen und daraus wird ein "Frauen müssen gar nichts". Aber der Feminismus
hat auch ganz seltsame Definitionen von "gerecht".

Das mag alles richtig sein. Jedoch wurde die Regelung mit den unterschiedlichen Renteneintrittsalter zu einer Zeit erlassen, als der Feminismus nichts zu sagen hatte. In Östereich wird die unterschiedliche Altersgrenze sogar schrittweise abgeschafft. In Deutschland gab es auch so eine ähnliche Regelung, die in den 80er oder 90er abgeschafft wurde.

2. Mit der Lebenserwartung von Frauen wird gerne bemessen wie schlecht es
ihnen geht unter bestimmten Rahmenbedienungen wie z.B. Armut oder der
ärztlichen Versorgung. Eine niedrigere Lebenserwartung von Männern
gegenüber Frauen müsste demnach eigentlich bedeuten, dass da etwas bei den
mit den Rahmenbedienungen nicht stimmt. Gerechterweise müssten solche
Lebensverkürzende Rahmenbedienungen zu Hälfte von Frauen übernommen werden.
Etwas wogegen sich der Feminismus auch stellt.

Auch hier muss ich sagen, mag alles zutreffen. Nur die unterschiedliche Lebenswerwartung gibt es nicht seit heute.

3. Nun gibt es schon 1. und 2. und dazu kommt dann noch für Männer der
Zwangsdienst. Eigentlich könnte man hier schon sagen, dass die
Zwangsdienste gerechterweise komplett von den Frauen erledigt werden
sollten. Das wäre das Mindeste was man erwarten könnte um hier ein bischen
von "gerecht" reden zu können. Aber Verpflichtungen und Verantwortungen
übernehmen, selbst im Sinne einer Geschlechtergerechtigkeit, sind für
Feminismus Fremdwörter.

Auch hier Zustimmung und trotzdem, die Wehrpflicht fürMänner wurde sicher nicht von Feministen eingeführt. Ausserdem beträgt die Wehrpflicht keine 15 Monate meher, weder in D noch in A. Aber auch da gibt es zum Glück Bestrebungen der deutschen Regierung eine de-facto-Freiwilligenarmee zu machen. Die Wehrpflicht generell abzuschaffen halte ich für die bessere Lösung, als sie auf Männer und Frauen auszuweiten.

Feminismus hat noch nie
Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern angestrebt. Feminismus vertritt
hier nur die Gerechtigkeit welche ihrer Meinung Frauen nach eigenem
Gerechtigkeitsbemessen zusteht.

Sie ist quasi eine Interessenvertretungspartei. So wie andere Interessenvertretungen kann sie nicht objektiv sein. Genausowenig wie es eine Männerbewegung gegen den Feminismus sein kann.

Also schlicht Rosinenpickerei für Frauen.
Wer dann für eine echte Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ist, ist
eigentlich auch gleichzeitig Anti-Feminist, schließlich steht Feminismus
dem entgegen.

Ja, ebenso wie man Anti-Maskulist sein muss, wenn man gerecht sein will.

Schlüssel die Statistik richtig auf, und du siehst den Grund

t @, Monday, 23.08.2010, 05:24 (vor 5622 Tagen) @ Misogyn

Je niedriger soziale Stellung und Einkommen eines Mannes sind, desto geringer die Lebenserwartung im Vergleich zur Frau.
So einfach ist das. Dem Feminismus kann man dies in sofern in die Schuhe schieben, als das er Ressourcen, welche eigentlich dazu dienen sollten den Schwachen beiderlei Geschlechts zu helfen, dazu verwendet Powergörlies auf Quotenposten zu hiefen.

Manchmal hilft nachdenken doch

Goofos @, Monday, 23.08.2010, 08:03 (vor 5622 Tagen) @ ray

Richtig. Die Antwort von IM Rosenbaum darauf lautete: "Man kann es
nicht oft genug erwähnen, dass der Feminismus in Deutschland, Österreich
und der Schweiz eine besonders widerliche Ausprägung erfahren haben."

Darauf bezog sich meine Antwort.

Es hat hier aber niemand dem Feminismus unterstellt es wäre die Ursache für die genannten Punkte. Deine Antwort ging aber in die Richtung, dass nicht der Feminismus daran Schuld sein könnte wenn es vor 50 Jahren schon so war. Meine Antwort bezog sich darauf, dass man dem Feminismus unterstellen kann sich gegen eine Lösung der genannten Punkte zu positionieren, was wohl von einer Ideologie die meint Gerechtigkeit zu vertreten daneben ist.

Das mag alles richtig sein. Jedoch wurde die Regelung mit den
unterschiedlichen Renteneintrittsalter zu einer Zeit erlassen, als der
Feminismus nichts zu sagen hatte. In Östereich wird die unterschiedliche
Altersgrenze sogar schrittweise abgeschafft. In Deutschland gab es auch so
eine ähnliche Regelung, die in den 80er oder 90er abgeschafft wurde.

Es ist leider für mich nicht nachvollziehbar warum das schrittweise erfolgen muss. Irgendwo hatte ich mal die Jahreszahl gelesen bis wann das geschehen soll. Die Zahl hab ich jetzt nicht mehr im Kopf, sie war aber für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar in viel zu weiter Ferne.

Auch hier muss ich sagen, mag alles zutreffen. Nur die unterschiedliche
Lebenswerwartung gibt es nicht seit heute.

Das ist ein Einwand den ich nicht verstehe. Es ist eigentlich schlimm genug, dass es die unterschiedliche Lebenserwartung nicht erst seit heute gibt. Das ist aber vor allem kein Grund dafür heute nichts dagegen zu unternehmen. Ansonsten wäre das ein guter Einwand gegen Feminismus, welches meint seit Jahrtausenden werden Frauen unterdrückt. Warum sollte man heute etwas dagegen unternehmen wenn es schon immer so war?

Auch hier Zustimmung und trotzdem, die Wehrpflicht fürMänner wurde sicher
nicht von Feministen eingeführt. Ausserdem beträgt die Wehrpflicht keine 15
Monate meher, weder in D noch in A. Aber auch da gibt es zum Glück
Bestrebungen der deutschen Regierung eine de-facto-Freiwilligenarmee zu
machen. Die Wehrpflicht generell abzuschaffen halte ich für die bessere
Lösung, als sie auf Männer und Frauen auszuweiten.

Die Wehrpflicht gilt noch immer bis zum Alter von 45 in Friedenszeiten. Wehrdienst sind sechs Monate. Mir ist bisher nicht so ganz klar was "ausgesetzt" werden soll - Wehrdienst oder die komplette Wehrpflicht?

Sie ist quasi eine Interessenvertretungspartei. So wie andere
Interessenvertretungen kann sie nicht objektiv sein. Genausowenig wie es
eine Männerbewegung gegen den Feminismus sein kann.

Ja, ebenso wie man Anti-Maskulist sein muss, wenn man gerecht sein will.

Maskulismus ist nicht Feminismus. Zur Zeit geht man wohl immer davon aus, Maskulismus wäre ein Gegenstück von Feminismus einfach nur mit umgedrehten Vorzeichen. Zum einen könnte man feststellen, dass der Feminismus allgemein nicht mehr so gut weg kommt, aber dummerweise zieht der Feminismus damit auch den Maskulismus mit runter indem man es auf die gleiche Stufe stellt. Es ist aber nunmal so, nur weil Feminismus einige Probleme mit der Definition von Gerechtigkeit hat, muss gleiches nicht automatisch auf Maskulismus zutreffen.

Punkte 1 + 3 gebe ich dir Recht...

Christian, Monday, 23.08.2010, 08:21 (vor 5622 Tagen) @ Misogyn

Männer leisten erheblich mehr körperliche Arbeit als Frauen. Wer viel arbeitet beisst früher ins Gras, als solche die nie gearbeitet haben und nur ihr dummes Maul offen haben. Stress ist der Hauptfaktor, dass Männer früher sterben. Man kann nicht unendlich viele Kalorien verbrennen, irgendwann ist der Ofen aus. Motoren, Glühbirnen usw. wird mit einer ca. Lebenserwartung angegeben. Wenn auf einer Glühbirne die Lebenserwartung von ca. 8000 Stunden angegeben wird, dann kann es ein Jahr dauern oder 10 Jahre bis sie kaputt ist, es kommt darauf an in welchem Zeitraum die 8000 Stunden verbraucht wurden. Ich habe festgestellt, wenn Frauen genauso viel körperlich gearbeitet haben wie Männer, starben sie ca. 6 Jahre früher. Männer sollten so wenig wie möglich körperlich arbeiten und den Arbeitsgeschwindigkeitslevel den Frauen anpassen, das bringt eine um ca.6 Jahre höhere Lebenserwartung!

Manchmal hilft nachdenken doch

iridia, Monday, 23.08.2010, 11:38 (vor 5622 Tagen) @ Goofos

Maskulismus ist nicht Feminismus. Zur Zeit geht man wohl immer davon aus,
Maskulismus wäre ein Gegenstück von Feminismus einfach nur mit umgedrehten
Vorzeichen. Zum einen könnte man feststellen, dass der Feminismus allgemein
nicht mehr so gut weg kommt, aber dummerweise zieht der Feminismus damit
auch den Maskulismus mit runter indem man es auf die gleiche Stufe stellt.
Es ist aber nunmal so, nur weil Feminismus einige Probleme mit der
Definition von Gerechtigkeit hat, muss gleiches nicht automatisch auf
Maskulismus zutreffen.

Das werden die anderen vermutlich anders definieren. Es gibt ja auch im Feminismus Richtungen, denen es vor allem um Gleichstellung geht. Ist auch meine ursprüngliche Definition von Feminismus. Er wird dann zur Klientelpolitik, wenn es starke Strömungen gibt, die für sich selbst mehr wollen, das trifft inzwischen auf den Feminismus, und als besondere Spielart den Neomutterkult zu und wird sich im Maskulinismus ebenso etablieren. Die innerpolitischen Grabenkämpfe zwischen denen, die Gleichberechtigung anstreben und denen, die das eigene Geschlecht in Vorrang bringen wollen, werden beide Bewegungen bremsen, denk ich mal, weil es ja unterschiedliche Interessen sind. Die Gleichberechtigungsbefürworter sind vermutlich besonnener und ruhiger als die Geschlechterhasser, die eher auffallen und damit der gesamten Richtung den fundamentalistischen Touch geben. Der wird die Richtung bestimmen, wie auch Maskulinismus wahrgenommen wird, schätze ich.

Manchmal hilft nachdenken doch

Rainer ⌂, Monday, 23.08.2010, 11:50 (vor 5622 Tagen) @ iridia

Das werden die anderen vermutlich anders definieren. Es gibt ja auch im
Feminismus Richtungen, denen es vor allem um Gleichstellung geht. Ist auch
meine ursprüngliche Definition von Feminismus.

Gleichstellung ist menschenverachtend. Sie bedeutet, alle erhalten den gleichen Lohn, egal was sie leisten und ob sie überhaupt etwas leisten (wollen). Sie bedeutet auch das alle das gleiche essen müssen. Auch müssen alle die gleiche Kleidung tragen. Ansatzweise hat Pol Pot in Kambodscha eine Gleichstellung geschaffen. Er hat alle die von der Gleichheit abgewichen sind umgebracht. Das Maß für Gleichheit kann eben nur die unterste Ebene sein.

Ist es möglich das du Gleichstellung mit Gleichberechtigung verwechselst. Gleichberechtigung bedeutet gleiche Eingangsbedingungen. Gleichstellung bedeutet gleiches Ergebnis. In der gleichgestellten Mathematik zum Beispiel müsste bei allen Berechnungen das gleiche Ergebnis herauskommen ...

Solltest du Gleichberechtigung meinen so nenne mir bitte eine "feministische Richtung" die dafür eintritt. Es gibt kein Gesetz bei uns das Frauen benachteiligt aber eine Menge die Männer benachteiligen. Hier eine Liste der gesetzlichen Diskriminierungen. Welche "feministische Richtung" fordert hier Gleichberechtigung?

Rainer

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Mulher, Monday, 23.08.2010, 12:12 (vor 5622 Tagen) @ iridia

Das werden die anderen vermutlich anders definieren. Es gibt ja auch im
Feminismus Richtungen, denen es vor allem um Gleichstellung geht.

Richtig, es geht den Frauen um Gleichstellung, aber nicht um Gleichberechtigung.

Gleichberechtigung heißt gleiche Startbedingungen.
Gleichstellung heißt gleicher Zieleinlauf.

Somit hast Du mit Deiner Annahme recht, denn der Feminismus will gleichen Zieleinlauf.
Dafür kämpft der Maskulismus aber nicht, denn dieser kämpft für Gleichberechtigung. d.h. gleiche Startbedingungen für Schwarze und Weiße, Dicke und Dünne, Sehende und Blinde.

Aber gerade am Beispiel Blinde sieht man ja, das Gleichstellung nicht möglich ist, denn der Blinde würde es ohne Hilfe kaum ins Ziel schaffen. Genau dafür interessiert sich der Feminismus aber nicht. Dem ist es egal, was aus dem Blinden wird, Hauptsache die Frauen kommen alle gleich ins Ziel.

Das beste Beispiel ist für mich die inflationäre Verwendung der mutmaßlichen Vergewaltigung. Nirgendwo habe ich bis jetzt einen Aufschrei von Frauen gelesen, das diese doch bitte damit aufhören mögen. Mit Aufschrei meine ich natürlich kein xy-Forum, sondern Blätter wie Spiegel, Zeit, Faz, Taz o.ä.
Ich würde es in der Tat begrüßen, das den Falschbeschuldigerinnen medienwirksam ins Gewissen geredet wird, vor allen Dingen deshalb, damit den wirklich vergewaltigten Frauen geglaubt und geholfen wird.
Solange Frauen nichts dagegen unternehmen, wird auch von vielen Männern kaum Unterstützung kommen.

Manchmal hilft nachdenken doch

iridia, Monday, 23.08.2010, 17:31 (vor 5621 Tagen) @ Rainer

Ich war eben nicht sicher wegen der Gleichstellungsdefinition, hab gerade noch mal bei Wiki geguckt. Deren Erklärung ist auch das, was ich mir darunter vorstelle.

"Unter Gleichstellung versteht man die Maßnahmen der Angleichung der Lebenssituation von im Prinzip als gleichwertig zu behandelnden Bevölkerungsgruppen (wie Frau und Mann), unter Gleichbehandlung die Maßnahmen zur Angleichung der benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen (Behinderte, Migranten, Kinder bildungsferner Eltern) in allen Lebensbereichen. Die Begriffe umfassen die Chancengleichheit und die soziale Gerechtigkeit auf Grundlage der Menschenrechte."

Mit Richtung meinte ich die, die sich ursprünglich für Wahlrecht, keine Benachteiligung am Arbeitsprozess, keine Abhängigkeit vom Ehemann etc. eingesetzt haben. Offiziell heißt das heute wohl "Erste Welle". Der fühle ich mich verbunden. Und ich würde gern für mich sprechen, da ich keine einheitliche Feminismusdefinition kenne. Ich hab hier die Hoffnung, jemanden zu finden, der auch für sich spricht. Falls das hier ein institutionelles Forum sein sollte, sagt es mir um Himmels Willen. Ich suche echten Austausch und die Definition meines Gegenübers reicht mir. Wenn es jemanden mit mir auch so geht, bin ich am Gespräch sehr interessiert, so kontrovers die Meinungen sein mögen.

Manchmal hilft nachdenken doch

iridia, Monday, 23.08.2010, 17:52 (vor 5621 Tagen) @ Mulher

Aber gerade am Beispiel Blinde sieht man ja, das Gleichstellung nicht
möglich ist, denn der Blinde würde es ohne Hilfe kaum ins Ziel schaffen.
Genau dafür interessiert sich der Feminismus aber nicht. Dem ist es egal,
was aus dem Blinden wird, Hauptsache die Frauen kommen alle gleich ins
Ziel.

Du hast deine Definition gut erklärt. Setzt du "die Frauen" mit dem Feminismus gleich?

Über die Startbedingungen werd ich noch mal nachdenken, mir fällt hier ausgerechnet die Schule ein, wo zwar alle gleiche Startbedingungen haben, aber das System, wie es gerade ist, Mädchen bevorzugt. Wie denkst du über dieses Beispiel?
Blinde haben ja ein körperliches Handicap, Männer und Frauen finde ich dagegen einfach nur verschieden, von der geringeren Körperkraft im Allgemeinen mal abgesehen. Bei den meisten Arbeiten heute spielt das ja ohnehin keine mehr.

Gleichstellung ist mit den Menschenrechten unvereinbar

Rainer ⌂, Monday, 23.08.2010, 18:09 (vor 5621 Tagen) @ iridia

Ich war eben nicht sicher wegen der Gleichstellungsdefinition, hab gerade
noch mal bei Wiki geguckt.

Ich weiß nicht was Wikipedia schreibt aber Gleichstellung bedeutet Ergebnisgleichheit, unabhängig von den Eingangsbedingungen.

"Unter Gleichstellung versteht man die Maßnahmen der Angleichung der
Lebenssituation von im Prinzip als gleichwertig zu behandelnden
Bevölkerungsgruppen (wie Frau und Mann)

Warum nicht Frau und Frau. Bevor man die Lebenssituationen verschiedener Bevölkerungsgruppen angleichen will, müsste doch erstmal eine Gleichstellung der Lebenssituationen der Individuen innerhalb der Gruppe angehen. In dem Fall müssten erstmal alle Frauen "gleichgestellt" werden. Das Mindeste wäre also erst einmal durchzusetzen das alle Frauen über das gleiche Einkommen und das gleiche Vermögen verfügen können.

http://wgvdl.com/_Gleichstellung_der_Frauen.htm

Immer wieder werden Gleichberechtigung (Chancengleichheit) und Gleichstellung (Ergebnisgleichheit) in einen Topf geworfen und als Frauenbenachteiligung verkauft. Gleichberechtigung ist, wenn alle 100m Läufer 100m gerade Strecke ohne Hindernisse laufen müssen, Gleichstellung bedeutet, dass alle gleichzeitig ins Ziel kommen. Das Maß wäre der Langsamste, alle andern müssen behindert werden und zwar umso mehr, je mehr sie sich anstrengen. Dabei stellt sich die Frage, ob du in dem Szenario überhaupt noch jemanden motivieren kannst schnell zu laufen.

Weltweit sind mehrere Großversuche der Gleichstellung gescheitert. Momentan laufen noch zwei. Nordkorea und Kuba. Wobei der Versuch auf Kuba sich nicht mehr an die Rahmenbedingungen der Gleichstellung hält.

Rainer

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iridia, Monday, 23.08.2010, 18:24 (vor 5621 Tagen) @ iridia

Das sehe ich komplett genauso. Ob jemand mit Sicherheit falsch beschuldigt, kann ich leider auch nicht sagen, wenn ich nicht dabei war, aber direkt überführte Anklägerinnen sollten im Zentrum der Berichterstattung stehen. Finde ich verbrecherisch und mies gegenüber den wirklichen Opfern, denen niemand mehr glaubt.

Manchmal hilft nachdenken doch

Goofos @, Tuesday, 24.08.2010, 01:01 (vor 5621 Tagen) @ iridia

Postwendend wird man dir damit unterstellen, dass dadurch die wirklichen Opfer zurück geschreckt werden weil sie aus Angst vor einer solchen öffentlichen Blossstellung und Demütigung, wenn man ihnen nicht glauben oder der Verdacht sich nicht erhärten würde, nicht trauen die Tat zur Anzeige zu bringen. Aus meiner Sicht sind es nicht nur Medien die zu FalschbeschuldigerInnen schweigen, es sind auch Leute die mit solchen Unterstellungen die Diskussionen vergiften und die einen Opfer gegen die anderen Opfer ausspielen. Mit dem Ziel aus der Falschbeschuldigung ein Kavaliersdelikt zu machen, das gefahrlos als Rache- und Machtinstrument missbraucht werden kann.

Manchmal hilft nachdenken doch

iridia, Tuesday, 24.08.2010, 10:26 (vor 5621 Tagen) @ Goofos

Postwendend wird man dir damit unterstellen, dass dadurch die wirklichen
Opfer zurück geschreckt werden weil sie aus Angst vor einer solchen
öffentlichen Blossstellung und Demütigung, wenn man ihnen nicht glauben
oder der Verdacht sich nicht erhärten würde, nicht trauen die Tat zur
Anzeige zu bringen. Aus meiner Sicht sind es nicht nur Medien die zu
FalschbeschuldigerInnen schweigen, es sind auch Leute die mit solchen
Unterstellungen die Diskussionen vergiften und die einen Opfer gegen die
anderen Opfer ausspielen. Mit dem Ziel aus der Falschbeschuldigung ein
Kavaliersdelikt zu machen, das gefahrlos als Rache- und Machtinstrument
missbraucht werden kann.

Ich hab schon überlegt, ob ich meine Folgegedanken auch noch mit schreiben soll. Du hast Recht, ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: es würde den Eindruck erwecken, das die meisten Anzeigen genauso falsch wären. Dennoch würde ich das riskieren. Wir brauchen eine Diskussion, die die Männer nicht fertigmacht, sobald sie mit dem Vorwurf konfrontiert werden, wie bei Andreas Türk damals. Im Fall Kachelmann scheinen mir die Reaktionen schon bedeutend ausgewogener zu sein. Ich weiß auch nicht, welche Rolle hier die Sympathie spielt und wie das bei völlig Unbekannten wäre, aber Diskussionen könen immer zum Nachdenken anregen, bevor ein Standpunkt und eine aktuelle Meinung gebildet werden, was Voraussetzung für ein Engagement in Richtung einwirken auf Veränderungen ist.

Andererseits ist der Verdacht auf Falschbeschuldigungen ohnehin sehr ausgeprägt, aber mir ist nie aufgefallen, das das wirkliche Konsequenzen gehabt hätte. Das kann natürlich damit zusammenhängen, das es nicht eindeutig festgestellt werden kann. Aber es ist auch jetzt schon so, dass wie neulich bei Anne Will empfohlen wird, Vergewaltigungen nicht anzuzeigen. Meiner Meinung nach ist das aber direkt eine Auswirkung latenter Unterstellungsgefühle, die ohnehin da sind, aber sonst konsequenzfrei bleiben. Du siehst, ich sehe das durchaus ambivalent, aber das, was du so treffend als Kavaliersdelikt, der als gefahrloses Rache- und Machtinstrument genutzt wird, bezeichnest, sollte sich in der Meinung verändern und als eine eigene Form der Vergewaltigung gelten, finde ich.

Andererseits ist der Verdacht über Falschbeschuligungen bei Vergewaltigungen ohnehin

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