Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Irre wütet weiter! Zielgruppe neu: Arbeitslose!

Sven ⌂, Wolfsburg, Sunday, 22.08.2010, 16:23 (vor 5622 Tagen) @ Referatsleiter 408

Jetzt hat die Irre schon die Familien und Kinder aufgemischt, nun sind die
Arbeitslosen dran. 30% der Bevölkerung leben in "bescheidenen"
Verhältnissen und glauben nicht, dass sich an ihrer Lage jemals etwas
ändern wird. Denen will die nun schon wieder an die Wäsche! Hier braut sich
was zusammen und die Irre hat das Feuerzeug schon in der Hand.

Ich mag die LaiIn auch nicht, aber zumindest momentan ist da nicht zu erkennen, dass da etwas speziell auf sie zurückzuführen ist.

Die Sparbeschlüsse der Regierung sahen Kürzungen im Förderungskatalog der ARGE vor und das setzt sie nun um. Und bei aller Liebe: Eben jener Förderungskatalog wird auch gerne als "HartzIV-Industrie" bezeichnet, weil er nämlich den Arbeitslosen rein gar nichts bringt, gewissen "Bildungsträgern" aber gute Gewinne sichert.

Nicht nur, dass viele Maßnahmen nicht mehr Beschäftigungschancen auf dem Arbeitsmarkt erbracht haben; Teilnehmer vieler Maßnahmen hatten teilweise sogar schlechtere Erfolgsquoten als Arbeitslose ohne jede Maßnahme. Zudem wurden trotz aller Vorsicht speziell durch Arbeitsgelegenheiten sozialversicherungspflichtige Jobs vernichtet. Auch darf bezweifelt werden, ob das zwanghafte wiederholte Zuweisen von Arbeitslosen unter 25 in ein und dieselbe Maßnahme außer Verschwendung von Steuergeldern und Züchtung neuer Systemfeinde einen nennenswerten Sinn erbracht hat.

Insofern mag man es begrüßen, wenn Sinnlosmaßnahmen gestrichen und gehaltvolle Qualifizierungen dafür angeboten werden; indes ist die Frau da natürlich ganz LaiIn. Sie wird dieses Geld nämlich eher für das von ihr entwickelte Modell der Bürgerarbeit verwenden wollen; und jenes Modell wird die nachteiligen Effekte der Arbeitsgelegenheiten auf den Arbeitsmarkt noch verstärken.

Dass verfügbare Arbeitsplätze endlich sind und maximal halbjährige Billigmaßnahmen keinen Arbeitgeber beeindrucken, hatten allerdings schon ihre männlichen Vorgänger nicht begriffen...

Gruß,

Sven


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