Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Brandenburg: Zahl gewalttätiger Frauen steigt

Junggeselle, Sunday, 22.08.2010, 12:51 (vor 5623 Tagen)

Häusliche Gewalt geht auch in Brandenburg nicht nur von Männern aus. Wie Sozialminister Günter Baaske (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte, gibt es eine steigende Zahl weiblicher Tatverdächtiger, wenn auch diese Straftaten nach wie vor überwiegend von Männern begangen würden. Im vergangenen Jahr wurden Baaske zufolge 1725 männliche und 365 weibliche Tatverdächtige ermittelt. 2008 waren es 294 Frauen und 2005 erst 215 weibliche Täter gewesen.

Quelle: Berlin Online

Natürlich ist das kein Grund, jetzt das große Umdenken in Gang zu setzen, denn:

Im vergangenen Jahr wurden 505 männliche Opfer häuslicher Gewalt registriert, wie es weiter heißt. Ein Jahr zuvor seien es 386 gewesen, im Jahr 2007 genau 432. Überwiegend wurden sie Opfer von Körperverletzung (381 Fälle). Es gab aber auch Fälle von Bedrohung (43), Totschlag und Tötung auf Verlangen (8) oder Vergewaltigung und sexueller Nötigung (2). Häusliche Gewalt gegen Männer werde dabei laut einer Studie nicht nur von Frauen, sondern auch Vätern, Söhnen, Brüdern oder Freunden verübt.

Na also, dann ist ja alles halb wo wild. Frauen sind gar nicht alleine schuld. Die Kerle prügeln sich halt auch schon mal gerne untereinander.

Der Schwerpunkt des Opferschutzes liegt Baaske zufolge angesichts der höheren Zahl weiblicher Betroffener weiterhin bei den Frauen. Gewaltbetroffene Männer könnten sich an Opferberatungsstellen wenden. «Spezielle Hilfsangebote für Männer, die von Gewalt betroffen sind, wurden bisher kaum nachgefragt>, sagte er. Er sicherte zu, dass sich die Landesregierung «mit der Frage wechselseitiger Gewalt in Partnerschaften befassen> werde.

Zu Deutsch: Es bleibt alles so, wie es ist. Kein Grund zur Beunruhigung.

Weitere Presseartikel zum Thema:

welt.de

localxxl

Die Zahl ist nicht gestiegen, man gibt jetzt nur etwas mehr zu!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Sunday, 22.08.2010, 14:35 (vor 5623 Tagen) @ Junggeselle

Ich bin kein Anhänger der Theorie, dass häusliche Gewalt von beiden Geschlechtern zu gleichen Teilen ausgeht. Mein Grauzonen-Erkenntnis bestätigen, dass häusliche Gewalt zu 100% von Frauen ausgeht. Männer sind viel zurückhaltend, fast schon phlegmatisch und reagieren eigentlich erst, wenn das Fass schon übergelaufen ist. Bis dahin muss man aber einen Mann erst einmal bringen und das macht Frau mit Gewalt.

Aus wirtschaftlichen Gründen jedoch bekamen Frauen den "Opferstatus" anerkannt, weil nur so sich im Hintergrund die Helferindustrie der FemFaschisten aufgebaut werden konnte. Davon leben Millionen FrauInnen und lila Pudel und es ist ein zäher Kampf um diese Pfründe im Gange. Wer gibt schon freiwillig auf, wovon er 40 Jahre satt und fett leben konnte? Zumal das Horrorszenario droht, nun mal wirklich arbeiten und auf Fördermittel verzichten zu müssen.

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

positive Entwicklung

kein name, Sunday, 22.08.2010, 21:04 (vor 5622 Tagen) @ Junggeselle

ich würde den Artikel nicht so negativ sehen. Vor ein paar Jahren wurden noch aussschließlich Frauen als Opfer und Männer als Täter dargestellt. Selbst wenn weibliche Täterinnen noch als Ausnahme gezeigt werden, ist das besser, als männliche Opfer zu verschweigen oder als Witzfiguren (mit Artikelüberschriften wie "Frauenpower") zu verspotten.

Richtig: Denn Gewalt ist und bleibt Scheixxe!

Leser_nicht_eingeloggt, Sunday, 22.08.2010, 21:10 (vor 5622 Tagen) @ kein name

Und insofern ist die fünfte oder vierte mediale Gewalt zumindest ein wenig dabei, wenigstens das gröbste ansatzweise anzugehen.

Gewalt ist das Letzte!

Egal, ob sie nun psychisch, physisch, legis-, exe- oder judikativ verübt wird.

So kann man sich öffentlichen Zuspruch auch verspielen.

ray, Monday, 23.08.2010, 01:01 (vor 5622 Tagen) @ Referatsleiter 408

Ich bin kein Anhänger der Theorie, dass häusliche Gewalt von beiden
Geschlechtern zu gleichen Teilen ausgeht. Mein Grauzonen-Erkenntnis
bestätigen, dass häusliche Gewalt zu 100% von Frauen ausgeht.

Wenn ich was sagen darf, mit solchen Aussagen erreicht man es aber nicht, dass mehr Männer und Frauen sich ihre eigenen Gedanken machen und an einer richtigen Darstellung der Verhältnisse interessiert sind. Auf die Art verscheucht man sie nur. Dinge soweit überspitzen, dass selbst moderate Befürworter für mehr Männerrechte da nicht mehr zustimmen können, kann nicht Sinn der Sache sein, oder?

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