Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wir haben also 6 (in Worten: sechs) Millionen Jahre keine Schwulenehe gehabt.

Normaler, Thursday, 19.08.2010, 20:35 (vor 5625 Tagen)

Wir haben also 6 (in Worten: sechs) Millionen Jahre keine Schwulenehe gehabt. Erst seit zehn Jahren ist es ein Menschenrecht, daß Männer Männer heiraten und Frauen Frauen! Und wir haben ein Bundesschwulengericht in Karlsruhe, das sagt, das Hinterladertum und die Hinterladerehe seien das Normalste von der Welt! Meiner Meinung nach ist das aber eine abartige Zivilisationskrankheit! Wer zum Beispiel nur Frauen sieht wie Claudia Fatima, Alice, Andrea, Angela oder Renate kann zwar durchaus unheilbar schwul werden, normal wird es dadurch nicht. Daß die Schwulenehe sechs Millionen Jahre alt wird, steht nicht zu befürchten.

http://fact-fiction.net/?p=4836

menschlich verständlich

Eugen, Thursday, 19.08.2010, 22:34 (vor 5625 Tagen) @ Normaler

Wir haben also 6 (in Worten: sechs) Millionen Jahre keine Schwulenehe
gehabt. Erst seit zehn Jahren ist es ein Menschenrecht, daß Männer Männer
heiraten und Frauen Frauen! ...

http://fact-fiction.net/?p=4836

menschlich verständlich, dass du dich für normal hältst, Normaler. Die Werbung und die Medien suggerieren dir ja täglich tausendfach, dass das was du tust, normal ist oder normal sein soll, so auch gleich der erste Kommentator dort, der dich zu den "metbabes" verlinkt, damit du nicht vergisst, was "normal" zu sein hat.

Ich räume ja gerne ein: was die Lederszene im verlinkten Beitrag und Bild feiert, ist Karneval, aber nicht minder komisch finde ich es, wenn anständige Schwule sich plötzlich in einen schwarzen Anzug zwängen und Hochzeit vor einem Standesbeamten spielen. Da ist mir ein kerniger Anarcho-Schwuler hundert mal lieber. Dies geschrieben in Erinnerung an meinen alten Bekannten Napoleon Seyfarth. Dieser Schlingel hat kurz vor seinem Ende eine Lesbe geheiratet und ihr geschworen, dass er sie nie mit einer anderen Frau betrügen wird!

Ich wünsche ihm einen rosa Himmel!

menschlich verständlich

Moralist, Friday, 20.08.2010, 11:29 (vor 5625 Tagen) @ Eugen

Ich wünsche ihm einen rosa Himmel!

Was soll denn der Unsinn?
Schwulsein ist unnormal, es ist gegen die Natur und der Meinung war man in jedem Land zu jeder Zeit.

Also scheint doch an unserer heutigen angeblich "toleranten" Sichtweise was falsch zu sein.

Außerdem wird heute Schwulsein nicht nur toleriert, sondern sogar propagiert und die nicht-Schwulen werden zunehmend diffamiert und als "krank" angesehen.

Früher war sowas mal strafrechtlich verboten, wie auch Abtreibung usw. - warum wohl?

menschlich verständlich

Gismatis, Basel, Friday, 20.08.2010, 14:02 (vor 5624 Tagen) @ Moralist

Schwulsein ist unnormal, es ist gegen die Natur und der Meinung war man in
jedem Land zu jeder Zeit.

Also scheint doch an unserer heutigen angeblich "toleranten" Sichtweise
was falsch zu sein.

Nicht unbedingt. Was die Menschen meinen, hat mit Natur rein gar nichts zu tun. Die Menschen haben immer alles Mögliche gemeint. Früher war auch Sklaverei normal und heute ist immer noch Krieg normal. Hin und wieder macht die Menschheit halt Fortschritte.

Außerdem wird heute Schwulsein nicht nur toleriert, sondern sogar
propagiert und die nicht-Schwulen werden zunehmend diffamiert und als
"krank" angesehen.

Propagiert wird vor allem, dass man dazu steht, wenn man homosexuell ist. Dazu gehört natürlich, dass man zeigt, dass man damit glücklich leben kann. Tun die Heteros ständig. Demnach «propagieren> man auch die Heterosexualität. Dass jemand Heterosexualität als Krankheit sieht, ist mir neu. Beleg?

--
www.subitas.ch

menschlich verständlich

Nur so, Friday, 20.08.2010, 14:07 (vor 5624 Tagen) @ Moralist

Schwulsein ist unnormal, es ist gegen die Natur und der Meinung war man in
jedem Land zu jeder Zeit.

Die Natur hat keinen Willen, es kann also nicht gegen den Willen der Natur sein.
Homosexualität zerstört die Natur auch nicht, oder ist Atlantis untergegagen, weil sie homosexuelle Handlungen praktizierten?
Bedeutet für dich: gegen die Natur, weil durch homosexuelle Handlungen keine Kinder entstehen?
Wir haben weltweit eher das Problem der Überbevölkerung. Ausserdem würde das bedeuten, dass jeder Mensch, der keinen Beitrag zur Forpflanzung leistet (Priester, Nonnen, Männer im Zeugungsstreik, Unfruchtbare, etc.) gegen die Natur sind. Oder meinst du den sexuellen Akt (Handlung)? Dann wäre die Verhütung, Sex mit einer schwangeren Frau, einer Frau, die gerade nicht in ihren fruchtbaren Tagen ist,.. ebenfalls gegen die Natur. Ausserdem würde ein Eheverbot an den sexuellen Handlungen ja auch nichts ändern.

Also scheint doch an unserer heutigen angeblich "toleranten" Sichtweise
was falsch zu sein.

Was genau ist an Toleranz von Handlungen, die niemanden zu interessieren haben und niemanden in seiner Freiheit einschränken, falsch?

Außerdem wird heute Schwulsein nicht nur toleriert, sondern sogar
propagiert und die nicht-Schwulen werden zunehmend diffamiert und als
"krank" angesehen.

Propagiert? Wann, wo? Einen solchen Werbeprospekt habe ich noch nie zu Gesicht bekommen. Das würde auch keinen Sinn machen, denn niemand sucht sich seine sexuelle Orientierung selbst aus.

Früher war sowas mal strafrechtlich verboten, wie auch Abtreibung usw. -
warum wohl?

Wenn zwei Menschen einvernehmlich miteinander in die Kiste steigen vergleichst du das mit Abtreibung? Das ist ja wohl nicht dein Ernst.

Sie es mal so: Je mehr Schwule es gibt und sie offen dazu stehen, desto weniger Konkurrenz für dich.

Schonmal was von Sodom und Gomorrah gehört?

Moralist, Friday, 20.08.2010, 22:11 (vor 5624 Tagen) @ Nur so

Die Natur hat keinen Willen, es kann also nicht gegen den Willen der Natur
sein.
Homosexualität zerstört die Natur auch nicht, oder ist Atlantis
untergegagen, weil sie homosexuelle Handlungen praktizierten?

Schonmal was von Sodom und Gomorrah gehört?

Zustimmung, mit 2 Einschränkungen:

Ekki, Saturday, 21.08.2010, 11:31 (vor 5624 Tagen) @ Nur so

Hallo, Nur so!

Ich stimme Dir zu, allerdings ...

(1)
... halte ich rein gar nichts davon, daß gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren dürfen. Kinder sind Frucht einer Beziehung zwischen Mann und Frau und gehören in eine solche Beziehung hinein.

Dies umso mehr, als das adoptierte Kind ja ebenfalls aus einer heterosexuellen Beziehung stammt.

Homosexualität ist unnnormal, aber man soll diese Abweichung von der Norm durchaus dulden, ja, man kann und soll diesen Menschen Rechte zugestehen, die ihnen aus ihrem Zusammenleben erwachsen, z.B. Erbberechtigung.

Aber Kinder gehören in die Beziehung zwischen Mann und Frau, der sie entstammen.

(2)
... halte ich rein gar nichts davon, daß gleichgeschlechtlich orientierte Menschen immer mehr dürfen[/u], während Heterosexuellen immer mehr verboten[/u] wird:

Heutzutage ist "sexuelle Belästigung" alles, was eine Frau dafür hält, und davon, daß ein Mann seine natürlich promiskuitive Veranlagung ungehemmt ausleben dürfte (außer durch Inanspruchnahme der Prostitution), kann auch keine Rede sein.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Zustimmung, mit 2 Einschränkungen:

Männerbeauftragter, Saturday, 21.08.2010, 12:15 (vor 5624 Tagen) @ Ekki

Ekki, wolltest du nicht deine Unterzeile ändern?

---
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Wolltest du nicht deine Unterzeile ändern? - Hat er doch!

Mulher, Saturday, 21.08.2010, 12:28 (vor 5624 Tagen) @ Männerbeauftragter

- kein Text -

Hat er doch! Und es wurde ihm gedankt dafür.

Mann, Saturday, 21.08.2010, 13:41 (vor 5623 Tagen) @ Mulher

Ich bin der Verfasser des entsprechenden Threads gewesen. Ich hatte ihm in diesem Thread am Schluß auch noch gedankt. Der gesamte Thread wurde aber gelöscht.

An alle konstruktiven Diskussionsteilnehmer in diesem Thread
verfasst von Mann, 14.08.2010, 01:01

Da Ekki nun seine Signatur von

"Männer wollen ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind wichtiger als Babygeplärr."

in

"Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr."

geändert hat, ist das für mich akzeptabel.

@Ekki
Danke.

Mann

Hat er doch! Und es wurde ihm gedankt dafür.

Männerbeauftragter, Saturday, 21.08.2010, 23:03 (vor 5623 Tagen) @ Mann

"Männer wollen ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind wichtiger als Babygeplärr."

in

"Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr."

Echt gravierende Änderungen!
;-)

geändert hat, ist das für mich akzeptabel.

Für mich war es nicht erkennbar. Es scheint also dann immer noch Nachbesserung in Form von *ironie* oder ähnlichem erforderlich zu sein?

unter uns Moralisten

Eugen, Friday, 20.08.2010, 14:51 (vor 5624 Tagen) @ Moralist

Was soll denn der Unsinn?
Schwulsein ist unnormal, es ist gegen die Natur und der Meinung war man in
jedem Land zu jeder Zeit.

Also scheint doch an unserer heutigen angeblich "toleranten" Sichtweise
was falsch zu sein.

Außerdem wird heute Schwulsein nicht nur toleriert, sondern sogar
propagiert und die nicht-Schwulen werden zunehmend diffamiert und als
"krank" angesehen.

Früher war sowas mal strafrechtlich verboten, wie auch Abtreibung usw. -
warum wohl?

Ich will die Schwulen nicht heiligsprechen. Es gibt unter ihnen wahrscheinlich eine ähnliche Verteilung von Hohlköpfen und klugen Männern, wie in der Gesamtheit. Es könnte allenfalls sein, dass ihre Ausnahmesituation sie eher dazu nötigt, sich mit sich selbst und ihrer Umgebung auseinanderzusetzen, was bekanntlich noch niemandem geschadet hat, auch keinem Hetero.

Schwule können es sich auch nicht aussuchen, ob sie schwul sind oder nicht. Sie könnten ihre sexuelle Neigung allenfalls unterdrücken, aber warum sollten sie das tun, wenn sie doch niemandem damit schaden? Wenn du dir Einen runterholen willst, fragst du da jemanden um Erlaubnis? Ist das normal oder gegen die Natur? Du lieber Himmel, in der Sexualität ist wahrscheinlich mehr verboten als erlaubt. Ich glaube es gibt kaum etwas, was nicht schon reglementiert werden sollte, und bis auf den heutigen Tag werden Leute für dafür umgebracht, dass sie ihrer "Natur" entsprechend gehandelt haben.

Es muss einem nicht gefallen, was Homos, Männlein wie Weiblein, miteinander treiben. Aber da solltest du in Rechnung stellen, dass es wahrscheinlich keine homosexuelle Sexualpraxis gibt, die nicht auch bei Heteros geübt wird. Ja genau, auch Analverkehr! Alles Säue ... außer den Heiligen, versteht sich ;-)

Der öffentliche Rummel um Homosexualität von Männern wie Frauen lässt sich gewiss nur mit resignierendem Seufzen ertragen. Ich vermute dahinter ein altbekanntes Schema: "Wir wurden jahrtausendelang unterdrückt, jetzt dürfen wir mal die Sau rauslassen und die Anderen sind uns Reparationen schuldig". Kommt das jemandem bekannt vor? Es ist wichtig, dass es diese Anderen gibt, sonst würde das nicht funktionieren mit den Reparationen. Ein Vertreter eines Homosexuellenverbandes hat dazu mal was typisches gesagt: "Wir wollen an der öffentlichen Gedenkkultur beteiligt sein". Da kommen wir vielleicht schon eher zum Kern der Probleme von uns armen Heteros. Diese öffentliche Gedenkkultur ist manchmal schwer zu ertragen. Hoffen wir also, dass sich das in den nächsten paar hundert Jahren etwas legt.

"Moral" gilt nur für andere ...

Puppin, Friday, 20.08.2010, 15:07 (vor 5624 Tagen) @ Eugen

Ich will die Schwulen nicht heiligsprechen. Es gibt unter ihnen
wahrscheinlich eine ähnliche Verteilung von Hohlköpfen und klugen Männern,
wie in der Gesamtheit.

Im Übrigen gilt das auch für Pädophile. Obwohl das ebenfalls nur eine sexuelle Orientierung ist und keine Krankheit, erfahren Pädophile durch die Politik oder Gesellschaft nicht mal Ansatzweise eine Anerkennung.

"Moral" gilt nur für andere ...

Eugen, Friday, 20.08.2010, 15:43 (vor 5624 Tagen) @ Puppin

Im Übrigen gilt das auch für Pädophile. Obwohl das ebenfalls nur eine
sexuelle Orientierung ist und keine Krankheit, erfahren Pädophile durch die
Politik oder Gesellschaft nicht mal Ansatzweise eine Anerkennung.

Die Trennungslinie verläuft für mich in der Frage der Selbstbestimmung aller(!) Beteiligter. Die sehe ich bei Kindern nicht als gegeben an. Da ist es dann auch völlig egal, ob Pädophilie als sexuelle Orientierung oder als Krankheit angesehen wird.

"Moral" gilt nur für andere ...

Tt, Friday, 20.08.2010, 16:55 (vor 5624 Tagen) @ Puppin

Im Übrigen gilt das auch für Pädophile. Obwohl das ebenfalls nur eine
sexuelle Orientierung ist und keine Krankheit, erfahren Pädophile durch die
Politik oder Gesellschaft nicht mal Ansatzweise eine Anerkennung.

Pädophili ist sicherlich eine sexuelle Orientierung und keine Krankheit.
Daher ist Pädophilie auch nicht strafbar - nur die Ausübung dieser sexuellen Orientierung mit minderjährigen ist strafbar

Solltest du Homosexualität mit minderjährigen ausüben ist dies ebenfalls strafbar!
Und solltest du Heterosexualität mit minderjährigen ausüben ist sogar das strafbar!

menschlich verständlich

Tt, Friday, 20.08.2010, 15:01 (vor 5624 Tagen) @ Moralist

Früher war sowas mal strafrechtlich verboten, wie auch Abtreibung usw. -
warum wohl?

Freie Meinungsäußerung war früher auch verboten - warum wohl?

verständlich

adler, Kurpfalz, Saturday, 21.08.2010, 02:04 (vor 5624 Tagen) @ Moralist

Schwulsein ist unnormal,
Früher war sowas mal strafrechtlich verboten

Aber nur unter Männern. Niemals unter Frauen, obwohl das ja auch "unnormal" ist.

warum wohl?

Warum unter Frauen nicht?
Vielleicht, weil sich manche Männer daran aufgeilen, auch wenn sie sonst Moralisten sind.

Warum aber unter Männern?
Die waren dazu da, sich schlachten zu lassen auf den Feldern der Ehre. Wenn Männer dabei sind, die Männer lieben, fällt es denen schwerer, anderen den Bauch aufzuschlitzen und das Gehirn aus dem Schädel zu schießen. Das mildert die Kampfkraft.
Auch in Friedenszeiten sollen sie Gegner, Konkurrenten sein. Das spornt sie an, zum Wohle der Wirtschaft. Und auch der Frauen, um die sie konkurrieren müssen.

Gruß
adler (Hetero)

--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar

interessant

Ray, Saturday, 21.08.2010, 00:18 (vor 5624 Tagen) @ Normaler

Es ist ca. 5 Jahre her, dass ich das letzte Mal hier im Forum war. Da war es noch bei Parsimony untergebracht. Da gab es viel zu lesen. Heute auch. Aber das hier jemand einen ausgesprochenen Hass gegen Schwule hat, ist neu. Gute Besserung.

interessant

Gismatis, Basel, Saturday, 21.08.2010, 04:45 (vor 5624 Tagen) @ Ray

Ach, Schwulenfeindlichkeit ist seit etwa drei Jahren regelmäßiger Gast in diesem Forum.

--
www.subitas.ch

Ursache und Wirkung?

Deka, Saturday, 21.08.2010, 13:58 (vor 5623 Tagen) @ Gismatis

Ach, Schwulenfeindlichkeit ist seit etwa drei Jahren regelmäßiger Gast in
diesem Forum.

Liegt vielleicht daran, dass Schwulsein von der Politik und den Medien zunehmend hoffiert wird, die Männer im Allgemeinen dagegen immer mehr als Untermenschen betrachtet werden.

Ursache und Wirkung?

ray, Saturday, 21.08.2010, 16:38 (vor 5623 Tagen) @ Deka

Liegt vielleicht daran, dass Schwulsein von der Politik und den Medien
zunehmend hoffiert wird, die Männer im Allgemeinen dagegen immer mehr als
Untermenschen betrachtet werden.

Hmm, widerspricht sich irgendwie, Schwule werden hofiert und Männer werden verachtet.

Ursache und Wirkung?

Deka, Saturday, 21.08.2010, 17:45 (vor 5623 Tagen) @ ray

Hmm, widerspricht sich irgendwie, Schwule werden hofiert und Männer werden
verachtet.

Ich schrieb vom "Schwulsein" nicht von "Schwulen"

Modeschwule sind selbstverschuldete Perverse

Na und, Saturday, 21.08.2010, 15:23 (vor 5623 Tagen) @ Ray

Es ist ca. 5 Jahre her, dass ich das letzte Mal hier im Forum war. Da war
es noch bei Parsimony untergebracht. Da gab es viel zu lesen. Heute auch.
Aber das hier jemand einen ausgesprochenen Hass gegen Schwule hat, ist neu.
Gute Besserung.

Bist Du schwul?

Die Frage ist, ob eine sogenannte Schwulenehe total pervers und widernatürlich ist, oder ob das normal ist.

Ich habe nichts gegen von Geburt an schwul veranlagte Menschen. Ich anerkenne aber keine Modeschwulen. Diese sind nur selbstverschuldete Perverse. Meist ekelhaft und fies.

Sollen sie in ihren eigenen vier Wänden machen was sie wollen. Aber nicht in der Öffentlichkeit. Wenn ich sehe wie sich diese Dreckschweine küssen, kriege ich einen Ekelanfall.

Gute Besserung

Modeschwule sind selbstverschuldete Perverse

ray, Saturday, 21.08.2010, 16:34 (vor 5623 Tagen) @ Na und

Bist Du schwul?

Wenn das für Dich eine wichtige Information ist, dann will ich mal antworten: nein.

Darf es eine Ehe für Schwule geben?

Ethiker, Saturday, 21.08.2010, 15:34 (vor 5623 Tagen) @ Normaler

Wir haben also 6 (in Worten: sechs) Millionen Jahre keine Schwulenehe
gehabt. Erst seit zehn Jahren ist es ein Menschenrecht, daß Männer Männer
heiraten und Frauen Frauen! Und wir haben ein Bundesschwulengericht in
Karlsruhe, das sagt, das Hinterladertum und die Hinterladerehe seien das
Normalste von der Welt! Meiner Meinung nach ist das aber eine abartige
Zivilisationskrankheit!

Das ist auch meine Meinung. Wo kann ich unterschreiben?

Mus Lim hat zum Thema HIER einen sehr richtigen Aspekt erläutert

Darf es eine Ehe für Schwule geben?

Im Grunde genommen bleibt nur noch die Frage übrig, warum es für
Schwule und Lesben keine Ehe geben darf, wenn diese analog zu
heterosexuellen Paaren mehr und mehr die gleichen Rechte bekommen.
http://femokratieblog.wgvdl.com/bverfg-ist-ein-pures-machtinstrument/08-2010/

"Diese Frage zeigt, wie sehr grundlegende Zusammenhänge nicht verstanden werden.

Erklären wir es am Beispiel von hell und dunkel. Für den Blinden, weil er nicht sehen kann, sind hell und dunkel gleich. Das bedeutet, hell und dunkel existieren für ihn nicht. Hell und dunkel gibt es nur als Kontrastpaar. Nimmt man das eine weg, existiert auch das andere nicht mehr. In diesem Sinne, stellt man alle Lebensentwürfe der Ehe gleich, würde auch die Ehe aufhören zu existieren. Auch die Ehe gibt es nur solange, wie die Nichtehe als Kontrastpaar existiert.

Es ist also weniger eine Frage des nicht Dürfens (darf es eine Ehe für Schwule geben?), wenn alles gleich gestellt wäre, gäbe es die Ehe als unterscheidbare Institution ja gar nicht mehr, die Schwulen und Lesben verwehrt oder gewährt werden könnte.

Neben den Heteros und den Homos wären dann auch die Bisexuellen, Transsexuellen und Asexuellen gleichgestellt.
Es wäre eine egalitäre Gesellschaft, wo die Frage wer wann mit wem nicht relevant wäre
"

Darf es eine Ehe für Schwule geben?

Gismatis, Basel, Saturday, 21.08.2010, 16:42 (vor 5623 Tagen) @ Ethiker

Das ist auch meine Meinung. Wo kann ich unterschreiben?

Habe mich schon weiter oben dazu geäußert: Es wird zu viel gemeint und zu wenig nachgedacht.

Auch die Ehe gibt es nur solange, wie die
Nichtehe als Kontrastpaar existiert.

Richtig. Wären alle Menschen miteinander verheiratet, würde die Ehe als Kontrast nicht mehr existieren. Das ist bei der gleichgeschlechtlichen Ehe aber nicht der Fall. Verheiratet/unverheiratet bildet nach wie vor ein Kontrastpaar.

Neben den Heteros und den Homos wären dann auch die Bisexuellen,
Transsexuellen und Asexuellen gleichgestellt.
Es wäre eine egalitäre Gesellschaft, wo die Frage wer wann mit wem nicht
relevant wäre[/i]"

Nicht auszudenken! Dann weiß man ja gar nicht mehr, mit wem man in die Kiste springen soll, wenn es einem die Gesellschaft und der Staat nicht ständig sagt! Die Leute werden total überfordert sein!

--
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Verheiratet/unverheiratet bildet nach wie vor ein Kontrastpaar

Mus Lim ⌂, Sunday, 22.08.2010, 02:09 (vor 5623 Tagen) @ Gismatis

Wären alle Menschen miteinander verheiratet, würde die Ehe als
Kontrast nicht mehr existieren. Das ist bei der gleichgeschlechtlichen Ehe
aber nicht der Fall. Verheiratet/unverheiratet bildet nach wie vor ein
Kontrastpaar.

Dem ist nicht so!

Auch unverheiratet hat die Mutter Anspruch auf Kindesunterhalt, Betreuungsunterhalt, Arbeitsunterhalt, Krankenunterhalt, etc. pp.

Die Rechtsentwicklung geht nicht nur in die Richtung, Ehen und gleichgeschlechtliche Gemeinschaften gleich zu stellen, sondern eben auch Verheiratete und Unverheiratete.
Der Staat hat längst auf den Trend reagiert, dass immer weniger geheiratet wird ...

Auch von daher wird das Institut Ehe langsam aber sicher entbehrlich, weil es darauf nicht mehr ankommt. Der neue Trend wird mit behördlich gebildeten "Bedarfsgemeinschaften" gesetzt.
Und es ist nach wie vor wichtig, wer das Kind "besitzt", weil sich daraus (und weniger am Status "verheiratet") sich Unterhaltsforderungen ableiten lasssen.

--
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Darf es eine Ehe für Schwule geben?

Nur so, Saturday, 21.08.2010, 16:43 (vor 5623 Tagen) @ Ethiker

Es ist also weniger eine Frage des nicht Dürfens (darf es eine Ehe für
Schwule geben?), wenn alles gleich gestellt wäre, gäbe es die Ehe als
unterscheidbare Institution ja gar nicht mehr, die Schwulen und Lesben
verwehrt oder gewährt werden könnte.

Daraus ergibt sich keinen Anhaltspunkt, warum die Ehe zwischen Mann und Frau aufhört zu existieren, wenn homosexuelle Partnerschaften zugelassen werden.
Denn die Nichtehe würde ja weiterhin existieren, um bei deiner Argumentation zu bleiben. Anders sieht es aus, wenn jeder für jede eheliche Pflichten übernehmen würde.
Eine Tendenz, die ich durchaus beobachten kann. (bsp. Alleinerziehnde)

Man sollte Dinge nicht vermischen. Ungerechtigkeiten werden nicht durch andere Ungerechtigkeiten aufgehoben.

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