Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ehemalige Bedienung meiner Stammkneipe zur Politik-Powerfrau mutiert!

Gobelin, Wednesday, 18.08.2010, 00:46 (vor 5627 Tagen)

Mir war die ja damals schon nicht geheuer ... aber so kann's gehn

Aufstieg und kein Fall einer ...

"mit 19 zog es Isabel Siebert nach Bayern, genauer nach Regensburg. Juristin wollte sie werden, jedenfalls auf dem Papier. „Schlecht studiert und gut gelebt“ habe sie damals, berichtet sie heute rückblickend ein bisschen verlegen.

Die ferne Heimat behagte Isabel Siebert nicht und auch die Juristerei hatte als Berufswunsch ausgedient: „Meine Oma hat mal einen alten Brief raus gekramt, in dem stand, dass ich Auslandskorrespondentin werden will.“ Als sie den Brief schrieb, sei sie gerade neun gewesen. Journalistin also das neue – alte – Ziel.

In der FDP ging's dafür steil bergauf...

Von Null auf 120 in die Politik!

http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2009/05/Isabel-Siebert-FDP-Von-Null-auf-120-in-die.html

Vielen Politikern fehle inzwischen auch das Funkeln in den Augen. „Ich glaube, dass man auch als einzelner Stadtrat etwas ändern kann“, gibt Isabel Siebert optimistisch vor. Naivität mag man ihr deshalb vielleicht vorwerfen, fehlendes Engagement aber keinesfalls. Sie hat das Funkeln, den Ehrgeiz, den Drang.

Nun, ein wenig Unterstützung hat sie schon bekommen, die Neue Kraft für Sachsen

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http://www.fdp-bundespartei.de/webcom/show_article.php/_c-1183/_nr-10/_p-1/i.html

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Und weiter geht die Story - leider mit einem kleinen Schönheitsfehler:

"Verdacht des Postenschachers"

Die 32-Jährige aus Leipzig hatte ihr Mandat direkt nach der Wahl im August 2009 wieder abgegeben und damit den Weg für einen Nachrücker frei gemacht, der in der FDP-Fraktion dringender gebraucht wird als sie: einen Juristen.

Siebert selbst wechselte dafür als Sprecherin ins sächsische Wirtschaftsministerium, dem seit der Wahl der FDP-Politiker Sven Morlok als Minister vorsteht.

"Aufstieg ohne Abschluss"

War diese Postenrochade von Isabel Siebert bisher nur ungewöhnlich, droht sie sich nun zu einer Affäre auszuweiten.

Dies hängt mit den ungewöhnlichen Konditionen zusammen, die der früheren Politikerin auf ihrem neuen Posten gewährt werden.

Laut der Dresdner Morgenpost bekommt Siebert für ihr Sprecheramt nicht das übliche Gehalt einer Referentin, sondern sie wurde sofort als Referatsleiterin eingestellt.

Zusätzlich soll sie in der Funktion übertariflich bezahlt werden. Und als wäre das nicht heikel genug, gibt es eine weitere Merkwürdigkeit. Obwohl für Referatsleiterposten ein Hochschulabschluss gefordert ist, wurde bei der Ex-Abgeordneten Siebert eine Ausnahme gemacht.

Die zweifache Studienabbrecherin (Jura und Journalistik) bekam den Spitzenjob ohne Uni-Abschluss.

http://www.sz-online.de/Nachrichten/Sachsen/FDP-Minister_steht_unter_dem_Verdacht_des_Postenschachers/articleid-2373348

http://www.mdr.de/sachsen/7048496.html

•Isabel Siebert, Stadträtin aus Leipzig, kämpft im Landtagswahlkampf eisern um ein Mandat. Und gewinnt! Die junge Liberale darf in den Landtag einziehen – ein Traum wird wahr. Ein Traum, der wenige Wochen später (November 2009) vorbei ist: Denn Siebert legt ihr Mandat nieder. Um Pressesprecherin im Wirtschaftsministerium zu werden. Ein Job, bei dem sie außertariflich über der üblichen Vergütung bezahlt wird – etwa auf dem Niveau wie ihre Vorgängerin, doch die hatte ein Hochschulstudium. Siebert bekommt nun das Geld, was auch als Abgeordnete an sie geflossen wäre. Auffällig auch: Siebert machte in der Fraktion für einen Juristen Platz. Denn der wurde nach der Wahl dringend gesucht, da der bis dato einzige Jurist Justizminister wurde. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Und die Frage, ob sich Siebert ihr Mandat – eines der höchsten Güter im Land – aus parteipolitischen Gründen hat einfach abkaufen lassen und dafür eine unkündbare Stelle im Öffentlichen Dienst angenommen hat, ist doch erlaubt. Wird allerdings bis heute von der FDP nicht beantwortet.

http://nepidd.wordpress.com/2010/03/28/bose-kampagne-arme-fdp/

http://www.mdr.de/sachsen/7173189.html

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http://de.wikipedia.org/wiki/Isabel_Siebert

Ein Wunder, ein Wirtschaftswunder!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Wednesday, 18.08.2010, 01:01 (vor 5627 Tagen) @ Gobelin

Es ist ja bekannt, dass man in der Politik nichts können muss, außer das Maul vor der Wahl groß aufzureißen.

Was uns regiert, hat uns und wird uns weiter ruinieren. Dieser Beitrag verdeutlicht wieder mal, warum das so ist. Für deren fehlenden Bildungsabschluss, müssen wir mit unseren Steuern bluten!

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Ein Wunder, ein Wirtschaftswunder!

Gobelin, Wednesday, 18.08.2010, 01:04 (vor 5627 Tagen) @ Referatsleiter 408

Ne riesengrosse Klappe hatte sie in der Tat damals schon.

Ehemalige Bedienung meiner Stammkneipe zur Politik-Powerfrau mutiert!

Neoklitoral, Wednesday, 18.08.2010, 01:09 (vor 5627 Tagen) @ Gobelin

Hohoho! Ja is' denn heut scho' Weihnachten?

Und sowas von einer "Leistung-muss-sich-wieder-lohnen"-Partei. Na der Slogan ist natürlich kein Problem, solange man seinen eigenen Hintern bereits im Trockenen wähnt und ihn die Leistungslöhner auch möglichst dort halten sollen, nech!

So, Schluß jetzt und Butter bei die Fische: bei den eigenen Pfründen und der Aussicht auf Anteilhabe an der Verteilung sind eh im Zweifel alle gleich. Ob nun links, rechts, oben oder unten. Tasche voll bei sich selbst und Klientel heißt die Gangart.

Nichts Neues

Beobachter, Wednesday, 18.08.2010, 01:36 (vor 5627 Tagen) @ Gobelin

Ich denke, dass dies ein Fall von Gefälligkeit für "Lewinksi"-Angelegenheiten sein könnte.

Wundern würde es mich nicht, da es ja bei unseren "Powerwomen" (in Ö) ja schon fast die Mehrheit ist, die mit großer Klappe daherkommt, die sie nebenbei noch für etwas anderes zu gebrauchen scheinen, als für Hasstiraden. Insbesonders schlimm, dass dieses Phänomen besonders bei den Rot/Grünen zu bestehen scheint. Schätze mal 70 bis 80 %.

Das könnte dann auch deren Wut erklären. Sie gaben ja ihr Bestes und die bösen Männer.

Ja, seht euch die starken Frauen an, wie sie da stehen, Dolls ihrer Dulder. Der Mob soll doch lieber klein bleiben und guschen.

Welchen Freund/Ehegatten/Liebhaber hättens den gern fürs Sprungbrett Politik.

Sorry, ich muss aufs Klo.

Ey nüh, in Sachsen, wo die schönen Mädchen wachsen ...

Leser, Wednesday, 18.08.2010, 01:46 (vor 5627 Tagen) @ Gobelin
bearbeitet von Leser, Wednesday, 18.08.2010, 02:03

Von Null auf 120 in die Politik!

[image]

Warum erinnert mich dieses Bild nur an "das" da(?):

[image]

Kann allerdings auch an der Mikrophon-Position liegen ...
Allerdings fiele mir dann eher dieser Spinner hier ein:

[image]

Entschuldigung, Fehler, "das da" war ja Magda ...
- und die war mit Joseph G. verheiratet.
7 tote Kinder in 45 waren das Ergebnis.

Sarkasmus; mehr fällt mir nicht mehr ein

Leser

PS: "Es" kann auch "die da" sein:

[image]

Wegen der "neuen Mitte" und so ...
meine ja nur ;-)

Ey nüh, in Sachsen, wo die schönen Mädchen wachsen ...

Falkner, Wednesday, 18.08.2010, 02:05 (vor 5627 Tagen) @ Leser

Kommt man sich da nicht komisch vor, wenn man selber nichts auf die Reihe gekriegt hat und abstiegsgefähreet war und nun die Credos dieser Partei mit Inbrunst an den Mann/die Frau bringen muss?

Total merkbefreit. Aber warum auch nicht, es geht ja offenbar. Mit Hilfe ausgerechnet dieser Partei.

Solche Typen wollen uns doch tatsächlich was von Leistung erzählen. Die wichsen nur vor ihren eigenen Sprüchen und gefallen sich darin, für andere auszuteilen, mehr ist da in Wirklichkeit nicht.

Erinnert mich an dieses hier: Die gemeinhin als „Falken“ bekannten us-amerikanischen Neokonservativen sind als schnelle Befürworter von mit Militäreinsätzen verbundenen Maßnahmen bekannt. Jedoch fallen viele von ihnen gerade dadurch auf, dass sie sich selbst dem Militärdienst auf vielfältige Weise entzogen haben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelmoral#Weitere_Beispiele

oder auch an den feministischen Bums-Kommissar aus Schweden.

Guter Kommentar von dir - und wahr (kT)

Leser, Wednesday, 18.08.2010, 02:17 (vor 5627 Tagen) @ Falkner

- kein Text -

Von Löwen und Lämmern

roser parks, Wednesday, 18.08.2010, 13:47 (vor 5626 Tagen) @ Leser

Ehemalige Bedienung meiner Stammkneipe zur Politik-Powerfrau mutiert!

der Hexer, Wednesday, 18.08.2010, 06:47 (vor 5627 Tagen) @ Gobelin

Na die Kleine hat's geschafft und gezeigt, dass auch solche Werdegänge sich noch ganz famos drehen können, und als Sahnehäubchen findet das Ganze auch noch bei der FDP statt ("die Linke" wär' einigen hier bestimmt lieber gewesen *muhaha*). Soll sie sich nur uns zum Gefallen zum Sterben in den Straßengraben legen? Wer da nicht zugreift, ist doof.

Sollen sie doch alle machen, was sie wollen, solange sie MIR dabei nicht zu nahe kommen und ich mich daher auch nicht genötigt fühlen muss, derlei Köpfe auf Thekentische zu knallen.

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