Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Welches Sorgerecht dient den Kindern

FemokratieBlog ⌂, Tuesday, 17.08.2010, 22:20 (vor 5627 Tagen)

Dieses Thema wurde hier bereits besprochen.

http://wgvdl.com/forum/index.php?id=140583

Trotz der Tatsache, dass drei Frauen ein Thema diskutierten, welches eigentich eines der Väter ist, war es angenehm überraschend, das zwei Frauen so vehement für das sofortige Sorgerecht der Väter nach der Geburt plädierten.

Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/swr-welches-sorgerecht-dient-kindern/08-2010/

Weitere Beiträge der letzten Tage zum Thema Sorgerecht:

“Ansammlung von Schuldgefühlen”
Der Schriftsteller Thomas Hettche über seinen Roman “Die Liebe der Väter” und die Sorgerechts-Debatte
Thomas Hettche im Gespräch mit Ulrike Timm

Ein Mann kämpft darum, für seine Tochter da sein zu dürfen - die Mutter will den Kontakt unterbinden. Aus diesem selbst erlebten Leiden ist das passende Buch zur aktuellen Debatte um das Sorgerecht geworden.

Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/deutschlandradio-die-liebe-der-vater/08-2010/

SternTV Beitrag über Väter ohne Rechte

Keiner versteht es, warum Kinder in Deutschland nicht das Recht auf Vater und Mutter haben, wie es in vielen Ländern bereits lange schon geregelt ist. Warum? Mit Streit lässt sich halt mehr Geld verdienen (Anwälte, Gericht, Jugendamt, Psychologen etc.).

Im Gespräch mit dem Moderator Günther Jauch sind Helge Messner vom Väteraufbruch für Kinder e.V. (VafK) und Ursula Kodjoe, Familientherapeutin und Mediatorin, Emmendingen.

Mehr inkl. Video http://femokratieblog.wgvdl.com/sterntv-beitrag-ueber-vaeter-ohne-rechte/08-2010/

Welches Sorgerecht dient den Kindern - Passende Buchrezension in der Zeit

Leser, Tuesday, 17.08.2010, 22:44 (vor 5627 Tagen) @ FemokratieBlog
bearbeitet von Leser, Tuesday, 17.08.2010, 23:03

Dazu passt auch eine Buchrezension in der Zeit:

... Thomas Hettches Roman über die Leiden eines ledigen Vaters, dem jede Mitverantwortung für die Tochter verweigert wird, weil der Mutter von Rechts wegen das Sorgerecht allein gehört, ist von dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vor wenigen Tagen überholt worden – oder soll man sagen: erhört? Das Recht jedenfalls existiert nicht mehr, auf das sich die böse Mutter im Roman berufen konnte, um den Vater von jeder Mitsprache, gegebenenfalls auch von dem Umgang mit der Tochter fernzuhalten, vor allem aber, um ihn zu schikanieren und andauernd dafür zu bestrafen, dass die Beziehung in die Brüche gegangen ist.

Mit für "Die Zeit" ungewöhnlichen drastischen und klaren Worten:

... Wie der Automatismus des alten Gesetzes dafür sorgte, dass die, man kann es nicht anders sagen: Schlampe von Mutter das Kind dem braven Vater vorenthalten kann; wie das Sorgerecht als Machtinstrument zu Psychospielchen missbraucht wird; wie schließlich und vor allem das Machtgefälle auch das Verhältnis des Vaters zu seiner Tochter bedroht.

sowie

... Aber Hettches Buch ist kein Thesenroman. Er heißt auch nicht Die Leiden der ledigen Väter, sondern Die Liebe der Väter. Es geht um viel mehr als nur um die menschliche Problematik eines speziellen Gesetzes. Es geht, auf der gesellschaftlichen Seite des Romans, ganz grundsätzlich um die möglichen Folgeschäden eines jeden Gesetzes, das darauf angelegt ist, bis in die Kapillaren der zwischenmenschlichen Beziehungen vorzudringen.

"Der begnadigte Vater"

Deutschland einig "Vaterland"?

Was der Autor dieser Novelle durchgemacht hat, ahnen Nichtbetroffene wohl nur ansatzweise. Was die Mutter mit der Tochter als Machtmittel seelisch verunstaltend anrichtete, werden nicht nur der Papa, sondern auch zukünftige Generationen ausbaden müssen.

Arme Seelen, allerorten. Oder wie Alec Baldwin es mal sinngemäß, ob der Entfremdung des gemeinsamen Kindes durch die KM Kim Basinger formulierte:

Wer es nicht erlebt hat, der wird es nicht verstehen

Abschließend anzumerken sei, dass ein Gemeinsames Sorgerecht auch nicht viel hilft, wenn die Mutter boykottiert, intrigiert und manipuliert. Oder wie es ein Richter und Jugendämter mal formulierten:

Wenn die Mutter nicht will, dann kann man eben nichts machen.

Wirklich nicht? Wo der Staat doch so rigide reagiert, wenn der Papi nicht zahlen kann! Und wo ein BVerfG immer mehr machtpolitisch agiert, wie heute hierzuforum schon zurecht diskutiert wurde.

Wo lebe und in welchem "Mutterland" lebe ich eigentlich hier?
Sterben für das Vaterland: Ja
Bluten für das Mutterland: ...

Leser

powered by my little forum