"Forscherin" verläuft sich im Dschungel
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,712041,00.html
Sie verlief sich im Dschungel und fand nur durch Glück wieder heraus. Jetzt muss Doktorandin Esther Carlitz für ihre Rettung aus dem kongolesischen Urwald 15.000 Euro zahlen. Die Max-Planck-Gesellschaft hatte ihrer ehemaligen Praktikantin eine erfolglose Suchaktion in Rechnung gestellt.
Anfangs hatte die MPG rund 66.000 Euro für den Rettungseinsätze von ihrer damaligen Praktikantin verlangt. Esther Carlitz wiederum forderte 100.000 Euro Schmerzensgeld, weil sie sich von den Mitarbeitern unzureichend betreut sah.
Ja, es ist Aufgabe der MPG, ihre Mitarbeiter zu "betreuen", nicht etwa zu forschen.
Aber man kann zustimmen: Leute, die im Dschungel rum laufen als wäre es der Tiergarten in Berlin, die würde ich gar nicht erst in den Dschungel lassen, damit die da in Jack Wolfskin-Klamotten Diane Fossey spielen können, damit sie schöne Bilder fürs Familienalbum haben.
Und wenn es dann doch passiert, würde ich keinen Rettungseinsatz veranlassen. Weil ich den dann selber bezahlen müsste und obendrein noch auf Schmerzensgeld verklagt würde, sind ja alles Gelder, die der Forschung dann nicht mehr zur Verfügung stehen.
Solche Leute sollten nicht forschen, sollten lieber in der Nähe der Kaffeemaschine und des Büros der Frauenbeauftragten bleiben.
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