Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Da haben wir es wieder: Selbst als Familienbetreuer eine untreue Niete ("Die Welt")

Info, Monday, 16.08.2010, 23:19 (vor 5628 Tagen)

Endlich, tätää, die "wissenschaftliche" Erklärung, warum Männer die Hauptverdiener sein müssen:

Männer sind untreu – erst recht, wenn die Frau mehr verdient

Geld macht wohl doch unglücklich. Eine neue Studie behauptet: Wenn Männer weniger als ihre Frauen verdienen, werden sie höchstwahrscheinlich untreu.

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Wenn sie ihn ernährt, kratzt das an seinem Ego. Glaubt man einer Studie, kommen Männer nicht mit besserverdienenden Frauen klar.

Frauen, die mehr verdienen als ihr Mann, können sich nicht auf Treue in der Beziehung verlassen: Ihr Partner wird bei einem solchen Ungleichgewicht mit größerer Wahrscheinlichkeit fremdgehen, wie US-Wissenschaftlerin Christin Munsch in einer ihrer Studie feststellte. Gleichzeitig sei die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Frau ihrem Mann untreu werde, wenn sie mehr Geld als er nach Hause bringt. „Wenn ein Mann weniger verdient als seine Partnerin, kann er sich in seiner Geschlechtsidentität bedroht fühlen, weil es die traditionelle Vorstellung vom Mann als Ernährer in Frage stellt“, erklärte die Wissenschaftlerin von der Cornell Universität im US-Bundesstaat New York.

Alles: http://www.welt.de/vermischtes/article9036395/Maenner-sind-untreu-erst-recht-wenn-die-Frau-mehr-verdient.html

Es ist nicht mehr auszuhalten!

Korrelation und Ursache

wurst, Tuesday, 17.08.2010, 00:21 (vor 5628 Tagen) @ Info

Der Artikel ist stark feministisch angehaucht. Ein Zusammenhang ist noch lange kein Beleg für eine Ursache. Man stellt eine These auf: Männer sind ihrer Frau (oder Lebensabschnittspartnerin) mehr untreu, wenn sie ein höheres Einkommen hat. Und dann stellt man fest: Es ist so. Liegt zwischen der Untreue und dem höheren Einkommen eine direkte Verbindung, ein Kausalzusammenhang oder nur eine statstische Häufigkeit? Zu so einer Untersuchung gehört die Frage: Wie ist das Verhalten der Frau gegenüber ihrem Lebenspartner, wenn er weniger verdient als sie? Lässt sie es ihm gegenüber "raushängen", dann steigt die Wahrscheinlichkeit zur Untreue. Dann hat es perse nicht mit einem falschen Männlichkeitsbild, als mit einer Erniedrigung des Mannes zu tun. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen einem höheren Gehalt und der Zeit, die man als Paar füreinander hat? Ein höheres Gehalt, bedeutet mehr Verantwortung, mehr Stress, oft weniger Zeit für den Partner --> Untreue. Zudem können noch weitere Faktoren eine Rolle spielen wie etwa sozialer Druck. Gibt es in der Untersuchung dazu eine Antwort? Das wäre interessant für den Beitrag Frau lila Autorin oder Herrn lila Autor.

Nicht "Niete", sondern ganz normal

WolfS, Tuesday, 17.08.2010, 03:44 (vor 5628 Tagen) @ Info

Endlich, tätää, die "wissenschaftliche" Erklärung, warum Männer die
Hauptverdiener sein müssen:

http://www.welt.de/vermischtes/article9036395/Maenner-sind-untreu-erst-recht-wenn-die-Frau-mehr-verdient.html


Es ist nicht mehr auszuhalten!

Verstehe Eure Aufregung nicht. Des Artikels hätte es nicht bedurft, da seine Kernaussage auf der Hand liegt. Männer haben während der gesamten Menschheitsgeschichte Frauen beschützt und versorgt, umgekehrt waren Frauen auf den Schutz und die Versorgung durch den Mann angewiesen. Das prägt und ist nicht durch feministische Indoktrination in läppischen 40 Jahren auszulöschen. Männer können sich auf Dauer nicht von Frauen aushalten lassen und brauchen wenigstens dann und wann Bestätigung, auch Frauen streben kurz über lang in ihre angestammte „Rolle“ zurück. Ist das so schwer zu verstehen ?

Männerrechtler, welche von der „echten Gleichberechtigung“ träumen, sind genauso auf dem Holzweg wie anmaßende Femo-Sozialistinnen.

Wolf

--
"Gewalt reicht nicht, um eine Zivilisation zu zerstören.
Jede Zivilisation stirbt an der Gleichgültigkeit
gegenüber den ihr eigentümlichen Werten, die sie begründen."
Nicolás Gómez Dávila

Die Häufung kann durchaus logisch sein, ist aber noch lange kein Beweis

Max Aram, Tuesday, 17.08.2010, 09:45 (vor 5628 Tagen) @ Info

Gehen wir davon aus (ist inzwischen ja auch schon "untersucht"), Männer und Frauen seien im Schnitt gleichermaßen untreu. 50% zu 50% ist erst einmal eine statistische Größe, keinerlei Aussage über die Häufigkeitsverteilung in den Gesellschaftsschichten oder -gruppen.

Nun gibt es also bei den besserverdienenden Frauen eine Häufung in der Untreue ihrer Partner mit geringerem Einkommen.

Da kann ich nur sagen: Schlechte Wahl. Ist das nächstliegende, passt aber natürlich nicht zum Stigma:

Eugen bemerkte neulich in einem Interview, dass es wohl kaum vorkäme, dass Karrierefrauen Hartz IV-Empfänger als Partner wählen und diese durchfüttern. Das hat einige Femanzen aus der Leserschaft bestimmt hart getroffen.

Nun musste rasch ein Gegen"beweis" her - et voilà ...

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