Birgit Gärtners neuester Erguss auf Telepolis
kein name, Monday, 16.08.2010, 00:26 (vor 5629 Tagen)
der Artikel hat hier noch nicht Einzug gefunden, oder habe ich es übersehen?
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33124/1.html
Die Sorge der Mütter und die Rechte der Väter
Birgit Gärtner 15.08.2010
Gesellschaftliche Realitäten versus selbst gemachte schöne bunte (Männer)Welt – einige Anmerkungen zur Debatte zu meinem Artikel "Jammernde Väter"
"Das Fräulein Gärtner" meldet sich zu Wort. Nicht um Abbitte zu leisten für meinen Artikel (siehe [local] Jammernde Väter), wie von der Kollegin Bettina Winsemann (Twister) empfohlen, sondern um noch einmal ganz klar Stellung zu beziehen: zu dem Thema Mütterrechte und Vaterpflichten aus einer konsequent feministischen Sicht – und zu dem unverhohlenen Frauenhass, mit dem ich hier im Forum konfrontiert wurde. [...]
bisher nur überflogen, aber liest sich wie starker Tobak.
Weiter unten hier zu lesen kwt
t
, Monday, 16.08.2010, 00:53 (vor 5629 Tagen) @ kein name
Birgit Gärtners neuester Erguss auf Telepolis
Zarathustra, Monday, 16.08.2010, 01:49 (vor 5629 Tagen) @ kein name
...
bisher nur überflogen, aber liest sich wie starker Tobak.
Mag sein, aber sie bekommt dafür auch ordentlich Gegenwind in den Kommentaren. Feministinnen wie Frau Gärtner sind schon lange kein Mainstream mehr. Mag sein, dass sie einflussreich sind. Aber das geht auch vorbei. Die Kommentare zum Artikel sind jedenfalls bei weitem fundierter und differenzierter als der Artikel und Frau Gärtner hat sich mit ihrem 2. Pamphlet nur noch mehr lächerlich gemacht.
Birgit Gärtners neuester Erguss auf Telepolis
Narrowitsch, Berlin, Monday, 16.08.2010, 03:56 (vor 5629 Tagen) @ kein name
bisher nur überflogen, aber liest sich wie starker Tobak.
Keine Sorge, Tobak ist nicht, starker auch nicht. Gesabbel und Geschwubel.
Wer sich Kompetenzen rühmt, die frau mittels feministischer Studien errang, kann wohl nicht ganz dicht sein, oder?
Lässt aber tief blicken, welche Vögel bei der "Welt" gegen Bares schreiben dürfen.
Vielleicht sollte jemand mal Herrn Thomas Lenze einen Tipp geben, der fehlte da gerade noch.
Mich verblüfft immer wieder, dass gelegentlich sogar Leute in der "WELT" schreiben , die noch alles Sinne beieinander haben.
Die Welt steckt voller unerklärlicher Wunder...
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Arme unterdrückte Männer
Mulher, Monday, 16.08.2010, 06:32 (vor 5629 Tagen) @ kein name
Vilontyn schrieb am 15. August 2010 21:54
Ich wusste ja gar nicht, wie sehr die Maenner unter der Knute der
Frauen leiden! Ihr tut mir ja alle so leid.
Hast völlig recht! Richtig, das Thema lächerlich zu machen, Süffisanz
und Arroganz über Männern auszugiessen. Und natürlich sind trotz der
paar Abitur-Mädchen doch immer noch Männer die grossen
patriarchalischen Machthaber. Sehr fortschrittlich!
Natürlich sind Männer am Drücker. Ich weiss das selbst. So durfte ich
ein Jahr lang in Uniform ein Gewehr putzen (Phallussymbol!), während
meine Abitursklassenkameradinnen das Studium begonnen haben. Die
Armen mussten dafür zahlen, während ich für meinen Kasernendienst ein
freudiges Taschengeld erhielt. Als ich schliesslich auch an die Uni
konnte, hatte ich wieder mehr Freiheit, während die armen Frauen von
Frauenreferaten, Gleichstellungsbeauftragtinnen, Frauenförderung und
anderen Frauenveranstaltungen in Beschlag genommen wurden. Ich konnte
in Ruhe studieren, weil pimpflige Studenten ohne Status
glücklicherweise von Frauen links liegen gelassen werden. Die
heutigen Powerfrauen ignorieren zu Recht Männchen ohne Einkommen. So
weit sollten wir es nicht treiben, die bewährten alten
Rollenerwartungen an Männer loszulassen, es reicht wenn wir darüber
mal gesprochen haben.
Dann kam der Abschluss und ein Job, das machte mich offenbar
wertvoller. So kam sogar ich zu dem Privileg, eine Frau zu beglücken.
Und dann kam ein Kind, nicht ganz gewollt zwar, aber die Frau wollte
es. Und die Trennung durch sie dann ebenfalls. Frauen wissen eben,
was sie wollen. Schon wieder Männervorteil! Ich wurde erneut nicht
belastet: Ins gemeinsame Sorgerecht wurde ich nicht mit einbezogen,
weil ich der Vater und nicht die Mutter bin (§1626a BGB Abs. 3), ich
hatte die Ehre für viele Jahre Riesenunterhalt an die Mutter zu
zahlen (§1615l BGB) und für voraussichtlich 20-27 Jahre an das Kind
(§1601 BGB ff) nebst Sonderbedarfen, Mehrbedarfen, Umgangkosten. Was
für ein Glück für mich! Ich wurde auch nicht vor die Entscheidung
gestellt, meine "Karriere" zu ruinieren, indem ich das Kind betreuen
durfte, ich durfte es nämlich nicht betreuen. Auch Elternzeit durfte
ich nicht nehmen und die Rentenanteile für die Erziehungszeit wurden
automatisch der Mutter zugeschrieben.
Apropos Karriere und "23% Mehrverdienst". Da ich Jammer-Weichei den
Verlust des Kindes nicht wie ein Mann wegsteckte, führte ein kleiner
Knick im Beruf dazu, dass ich den Unterhalt nicht mehr ganz zahlen
konnte. Richter, Mutter und andere kommentierten das mit den absolut
gerechtfertigten Aussagen, ich sei ein "Drückeberger! Faules
Schwein!". Aber ich will nicht klagen. Der Staat sorgt für uns
Männer. So eine Insolvenz ist auch was ganz tolles, Unterhaltstitel
und Jugendamtsschreiben sind super, man lebt ganz befreit, wenn man
nichts im Leben mit sich schleppen muss, 635 EUR für alles pro Monat
reichen ja auch völlig aus. Die arme Frau war von diesen wertvollen
Erfahrungen ausgeschlossen, sie hatte derweil auf einen finanziell
potenteren Mann gesetzt, nicht so einen Versager-Patriarchen wie
mich. Der ist auch sicher ein besserer Papa. Frauen haben ja so ein
feines Gespür für so etwas und arrangieren alles zum Vorteil der
Kinder.
Sehen wir Männer also erfreut in die vorteilhafte männliche Zukunft.
Die Rente braucht uns auch nicht zu stören. Wir leben ja im Schnitt
fünf Jahre kürzer wie Frauen. Interessiert zwar keinen in diesem
Land, aber es ist ein Vorteil! Keine Einsamkeit im Alter, weil wir ja
genug Kollegen neben unserem Reihengrab im Friedhof haben. Keine
Sorgen um die Rente, deren Kassen wir aufgefüllt haben und die nun
die armen Frauen leeren müssen. Damit den Männern diese Privilegien
erhalten bleiben, steckt man z.B. in Krebsarten, die nur Männer
bekommen (Prostatakrebs) nur 5% an Forschung und Vorsorgekosten wie
in die Krebsarten, unter denen Frauen leiden (z.B. Brustkrebs).
PSA-Test für 50 EUR? Nö, zu teuer. Brustkrebsscreening für 500 EUR?
Aber ja doch! Inclusive schriftlicher Einladung zum Screening in
eines der 40 Zentren. HPV-Impfung? Zahlt die Kasse! Ich spare nun auf
eine Vasektomie, die ja eine weitere männliche Waffe und Gewalttat
ist: Frauen ein Kind und damit den Unterhalt, der ihnen „zusteht“ zu
verweigern ist eine ganz fiese, patriarchalische Kiste.
Weiter voran so, Leuchttürme wie du weisen uns den Weg. Man muss es
nur positiv sehen. Zu wenig Jungs mit Abitur? Wir haben doch eh viel
zu viele Ingenieure in Deutschland! Und wenn, dann nehmen wir Frauen.
Die wollen zwar nach zehn Jahren Girls Day und Förderung auf allen
Kanälen immer noch nicht, aber die Frauenpower unserer vielen
Sozialpädagoginnen, Lehrerinnen, Friseurinnen, Anwältinnen könnte das
jederzeit, die warten doch nur auf Karriere, im Gegensatz zu den
versagenden Männern. Ganz sicher, so sicher wie die Faktensammlung
des Artikels.
http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Arme-unterdrueckte-Maenner/forum-184224/msg-18991367/read/
Dann kam die klassische Antwort von dieser Vilontyn:
15. August 2010 23:50
Re: Arme unterdrueckte Maenner
Vilontyn (262 Beiträge seit 09.12.02)
Ich will gar nicht ueber Dich oder einen anderen Einzelfall reden.
Ich kann (und will) Deine Situation gar nicht beurteilen. Doch hier
geht es nicht um Einzelfaelle. Die Frage die sich mir stellt ist, wie
Frauen und Muetter im Vergleich zu Maennern und Vaetern (im
allgemeinen) abschneiden. Und ich denke dass da Frauen nach wie vor
den kuerzeren ziehen.
http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Arme-unterdrueckte-Maenner/forum-184224/msg-18991547/read/
Arme unterdrückte Frauen
Imageberater, Monday, 16.08.2010, 07:23 (vor 5629 Tagen) @ Mulher
15. August 2010 23:50
Re: Arme unterdrueckte Maenner
Vilontyn (262 Beiträge seit 09.12.02)Ich will gar nicht ueber Dich oder einen anderen Einzelfall reden.
Ich kann (und will) Deine Situation gar nicht beurteilen. Doch hier
geht es nicht um Einzelfaelle. Die Frage die sich mir stellt ist, wie
Frauen und Muetter im Vergleich zu Maennern und Vaetern (im
allgemeinen) abschneiden. Und ich denke dass da Frauen nach wie vor
den kuerzeren ziehen.http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Arme-unterdrueckte-Maenner/forum-184224/msg-18991547/read/
Dumm wie die Nacht und bis zum Rand vollgepumpt mit feministischer Propaganda. Hält sich sicher für sehr clever.
Das Blöde ist, es ist eben kein Einzelfall, sonst müsste sich kaum das BVerfG mit solchen "Einzelfällen" auseinander setzen.
Wenn es hier schon "Einzelfälle" gibt, dann nur im Zusammenhang mit der Anzahl der Gehirnzellen solcher Poster.
Frauen "ziehen" nicht den Kürzeren, sie "sind" offenbar die Kürzeren.
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Arme unterdrückte Männer
Narrowitsch, Berlin, Monday, 16.08.2010, 14:11 (vor 5628 Tagen) @ Mulher
Vilontyn (262 Beiträge seit 09.12.02)
Ich will gar nicht ueber Dich oder einen anderen Einzelfall reden.
Ich kann (und will) Deine Situation gar nicht beurteilen. Doch hier
geht es nicht um Einzelfaelle. Die Frage die sich mir stellt ist, wie
Frauen und Muetter im Vergleich zu Maennern und Vaetern (im
allgemeinen) abschneiden. Und ich denke dass da Frauen nach wie vor
den kuerzeren ziehen.http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Arme-unterdrueckte-Maenner/forum-184224/msg-18991547/read/
Faszinierend:
Ich will gar nicht ueber Dich oder einen anderen Einzelfall reden.
Das glaube ich gern.
Doch stelle ich fest: Feminanzen und deren Speichellecker bequemen sich in jüngster Zeit auffällig oft zur Anerkennung der Existenz sogenannter Einzellfälle, die Schicksale dokumentieren, nicht unbedingt propagierten feministischen Vorstellungen von Weltbeglückung zu Ehren verhelfen. Dieser Anerkennung folgt zumeist die Rechtfertigung der Umstände ,die solche angeblichen Einzelfälle hervorbringen, um sie sogleich als einzelne Kollateralschäden, die selbstverständlich nichts aber auch gar nichts mit feministischem Denken und Handeln verbindet, abzutun. Die Botschaft ist die aller mitleidlosen Denksysteme: Das Gute verlangt eben auch Opfer.
Ich kann (und will) Deine Situation gar nicht beurteilen.
Da hat der Schreiber aber Glück gehabt. Es erspart ihm umfangreiche Erklärungen, weshalb und warum ihm die Vorhersehung so und nicht anders mitspielen musste.
hier geht es nicht um Einzelfaelle.
Selbstverständlich nicht, auch wenn sich Einzelfälle zu einer nach Tausenden zählenden Gruppe summieren. Wann Gruppen als Einzelfälle zu behandeln sind und wann nicht, wollen im öffentlichen Diskurs noch allemal die SchmierfikInnen aus dem Lager der erwählten Führerinnen des empathischeren Geschlechts bestimmen. wir kennen das aus dem Bildungunwesen. Der Gruppe der Mädchen, die kollektiv gefördert werden müssen , steht die Gruppe der Jungen gegenüber, denen - bestenfalls - individuelle Hilfe zu teil werden darf.
Frage die sich mir stellt ist, wie
Frauen und Muetter im Vergleich zu Maennern und Vaetern (im
allgemeinen) abschneiden.
Gewiss, es geht auch um das, was diese Knilchin vorgaukeln will, aber nicht zu Formulieren versteht: Es geht um Überlegungen zur Gesamtsituation von Müttern und Vätern und zwar in Bezug auf Stellung im Rechtssystem, Verfügungsgewalt über eigene und fremde Ressourcen, es geht um Zufriedenheit und Lebenssinn, um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, um halbwegs humanes Miteinander aller und natürlich um des Wohlergehen künftiger Generationen.
Worum es überhaupt nicht geht, ist das Abschneidenin einem Wettkampf, dessen Ausgang nicht offen ist und nicht offen sein darf. Jedenfalls nach feministischen Vorgaben.
Gelegentlich verrät ein unbedachtes Wort mehr, als dem, der es formulierte, lieb sein kann.
Und ich denke dass da Frauen nach wie vor
den kuerzeren ziehen.
Leute, die fortwährend betonen, sie dächten, seien der festen Überzeugung, ihrer Ansicht nach wäre etwas so oder anders, machen sich bei Aufmerksamen verdächtig.Die Betonung des Besonderen eines normalen Vorgangs, nämlich, dass ein Diskutant denkt, dass politisch Handelnde es aus Überzeugung tun und sich sich der Subjektivität diverser Einschätzungen bewusst sind, erinnern an Ganoven , die mit lautem Rufen "Haltet den Dieb" die allgemeine Aufmerksamkeit von ihrer eigentlichen Profession ablenken.
Man denkt also, sagt in unserem Fall frau, und unterlässt genau diesen Vorgang um das Dahergemurmel von Glaubenssätzen als schöpferischen Akt zu tarnen.
Wer derartige Manöver erkennt, bricht die Macht sogenannter Meinungsmultiplikatoren, die sich als Meinungsmanipulatoren betätigen. Nicht nur in Foren.
Man gönne sich gelegentlich die Beobachtung gewisser Pressekonferenzen oder Reden im Bundestag...
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Arme unterdrückte Männer
Pööhser Frauenfeind, Monday, 16.08.2010, 15:08 (vor 5628 Tagen) @ Mulher
Ich will gar nicht ueber Dich oder einen anderen Einzelfall reden.
Ich kann (und will) Deine Situation gar nicht beurteilen. Doch hier
geht es nicht um Einzelfaelle.
Tja, die Einzelfälle. Jeder Fall für sich, isoliert betrachtet ist natürlich ein Einzelfall. Abertausende von Einzelfällen. Und Männerrechtler ? Das sind, gemäss feministisch-verschrobener Anschauung immer die gleichen drei oder vier, die sich in den Foren beklagen. Einzelfälle halt. Also, da wär mal ich. Wer sind eigentlich die anderen beiden ?
Sie werden immer Opfer bleiben
Frauenfeind, Monday, 16.08.2010, 21:26 (vor 5628 Tagen) @ Pööhser Frauenfeind
egal wie ausführlich und überzeugend man das Gegenteil aufzeigt. Die Position legitimiert einfach zu allem: schreien, nörgeln, fordern, jammern, etc.
Das geben die doch nicht auf. Und wenn sie dafür der Welt einreden müssten, dass 2+2 fünf ergibt. Da wird dann zur Not eben eine Studie aus dem Boden gestampft, die genau das beweist, damit alles so bleibt, wie es ist.
Tut mir leid
ajk, Wednesday, 18.08.2010, 21:29 (vor 5626 Tagen) @ Mulher
Was Dir passiert ist. :/
/ajk
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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert