Wehrpflicht-Debatte: Ende des Zivildienstes könnte viele Millionen kosten
Sollte die Wehrpflicht fallen, gäbe es auch keine Zivildienstleistenden mehr. Ersatz wäre teuer – trotzdem könnte die Regierung sparen.
Um bei einer Abschaffung der Wehrpflicht die Zivildienstleistenden zu ersetzen, sind Wohlfahrtsexperten zufolge weit mehr als 200 Millionen Euro als Ausgleich im sozialen Sektor pro Jahr nötig. Nach Schätzungen des zuständigen Abteilungsleiters beim Paritätischen Gesamtverband, Thomas Niermann, seien allein für den dann notwendigen Ausbau des Freiwilligen Sozialen Jahres von heute 30.000 auf 60.000 Teilnehmer 80 bis 100 Millionen Euro nötig, berichtete der „Focus“.
Zivildienst teurer als menschenwürdig entlohnte Arbeit.
Der Zivildienst kostetet schon 1993 soviel wie Arbeitskräfte die menschenwürdig entlohnt werden. Seitdem ist der Zivildienst noch unwirtschaftlicher geworden durch die kürzeren Dienstzeiten.
-zitat-
Auch Zivildienst ist Kriegsdienst
WIRTSCHAFTLICHKEIT?
Der Zivildienst hat durch seine Existenz den Pflegenotstand erst geschaffen, da mehr und mehr ausgebildete Kräfte den Zivildienstleistenden (aufgrund der Kostensenkung in den einzelnen Einrichtungen) weichen mußten. Und jetzt, in der Hochzeit des Plegenotstandes, werden weiterhin vermehrt Zivis eingesetzt, um Kosten einzusparen, die nötig sind, um dieses marode Pflegesystem irgendwie weiter funktionieren zu lassen. Der Zivildienst hat durch seine Einführung den Notstand in den sozialen Einrichtungen geschaffen, den er jetzt wieder lindern soll. Mit Goethes Worten heißt das: Die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht mehr los. Preisgünstig sind die waffenlosen Wehrpflichtigen einzig und allein für die Dienststellen selbst. Die zahlen nämlich nur einen geringen Anteil an den Gesamtkosten eines jeden Dienstleistenden. Die meisten Ausgaben tragen die Steuerzahler. Das belegen inzwischen mehrere Studien. Daß Zivildienstleistende keine billigen Hilfskräfte sind, belegte auch Dietmar von Boetcher 1993 an der Universität Bonn mit seiner Examensarbeit zum Thema Zivildienst und sozialer Bereich. Er ging von den Zahlen im nachfolgenden Kasten aus.
Kosten für den Einsatz tariflich bezahlter Kräfte 4,793 Mrd. DM
Einsparungen des Etats für das Bundesamt für den Zivildienst 2,104 Mrd. DM
Einsparungen der Ausgaben der Dienststellen der ZDL 0,808 Mrd. DM
Mehreinnahmen der Sozialversicherung 0,792 Mrd. DM
Mehreinnahmen an Steuern 0,683 Mrd. DM
Einsparungen von Arbeitslosengeld/-hilfe, Sozialhilfe, ... 0,479 Mrd. DM
Einsparungen und Mehreinnahmen insgesamt 4,866 Mrd. DM-zitat ende-
Rainer
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
80 bis 100 Millionen Euro - wann kriegen wir die zurück?
Nach Schätzungen des
zuständigen Abteilungsleiters beim Paritätischen Gesamtverband, Thomas
Niermann, seien allein für den dann notwendigen Ausbau des Freiwilligen
Sozialen Jahres von heute 30.000 auf 60.000 Teilnehmer 80 bis 100 Millionen
Euro nötig, berichtete der „Focus“.
Im Klartext: Junge Männer ersparen der Gesellschaft Ausgaben in Höhe von 80 bis 100 Millionen Euro. Und dann werden Programme finanziert: "Frauen an die Spitze" http://www.bmbf.de/foerderungen/6338.php (Etat: 120 Millionen Euro) Wann wird das zurückbezahlt?
Reden wir doch einfach mal über Geld!
Unser Lohn ist der statistisch 6 - 7 Jahre früher eintretende Tod (kT)
- kein Text -
Wehrpflicht ist der Zustand...
Wehrpflicht ist der Zustand, in dem Menschen als Eigentum des Staates behandelt werden, um Zugriff auf ihre Arbeitskraft zu erlangen. In vielen Wehrpflicht haltenden Gesellschaften bildet Wehrpflicht einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. ...
ops irgendwie habe ich da ein paar begriffe durcheinander gebracht.