Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Wert eines jungen Mannes

vt, Sunday, 15.08.2010, 00:49 (vor 5630 Tagen)

Teil 1 . http://www.youtube.com/watch?v=2v6Y1vczObk#t=09m36s (vorgespult)
Teil 2 . http://www.youtube.com/watch?v=O24ZGrLswRc&feature=related

Kennt jemand den FAZ-Artikel oder weiß wie die Philosophin heißt?

Der Wert eines jungen Mannes

kein name, Sunday, 15.08.2010, 02:03 (vor 5630 Tagen) @ vt

Teil 1 . http://www.youtube.com/watch?v=2v6Y1vczObk#t=09m36s (vorgespult)
Teil 2 . http://www.youtube.com/watch?v=O24ZGrLswRc&feature=related

Kennt jemand den FAZ-Artikel oder weiß wie die Philosophin heißt?

erinnert mich etwas an die Argumentation von Gunnar Heinsohn (der ist natürlich keine "junge Philosophin", aber vielleicht erinnert sich Herr Schramm ja falsch): Krieg ist ein Mittel, um die überzähligen jungen Männer einer Gesellschaft loszuwerden. Heinsohn war mit dieser These mal im ZDF Nachtstudio. Vielleicht ist die noch in der ZDF Mediathek, einfach mal googeln.

Der Wert eines jungen Mannes

Diego_unplugged, Sunday, 15.08.2010, 02:46 (vor 5630 Tagen) @ kein name

erinnert mich etwas an die Argumentation von Gunnar Heinsohn

Argumentation?

Es gibt keine überzähligen jungen Männer! Und dass die psychopathischen Theorien dieses faschistoiden Typen hier überhaupt zur Diskussion gestellt werden, ist mir eine echtes Rätseln. Siehe auch: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=119171

Der Wert eines jungen Mannes

kein name, Sunday, 15.08.2010, 03:12 (vor 5630 Tagen) @ Diego_unplugged

erinnert mich etwas an die Argumentation von Gunnar Heinsohn


Argumentation?

Es gibt keine überzähligen jungen Männer! Und dass die
psychopathischen Theorien dieses faschistoiden Typen hier überhaupt zur
Diskussion gestellt werden, ist mir eine echtes Rätseln. Siehe auch:
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=119171

Natürlich ist Heinsohn faschistoid, seine These: wenn es zuviele junge Männer gibt, gibt es Krieg. Aber sowas zur Diskussion zu stellen, ist doch einer der Zwecke dieses Forums.

Hier ist übrigens das betreffende Nachtstudio, wen's interessiert:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/829768/nachtstudio-vom-13-Dezember-2009

Der Wert einer Feministin

Borat Sagdijev, Sunday, 15.08.2010, 03:16 (vor 5630 Tagen) @ kein name

Krieg ist ein Mittel, um die überzähligen jungen Männer
einer Gesellschaft loszuwerden.

So wie Feminismus ein Mittel ist die nutzlosen Frauen einer Gesellschaft loszuwerden?

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

nicht loswerden, sondern integrieren & götzisieren

vt, Sunday, 15.08.2010, 03:21 (vor 5630 Tagen) @ Borat Sagdijev

Krieg ist ein Mittel, um die überzähligen jungen Männer
einer Gesellschaft loszuwerden.


So wie Feminismus ein Mittel ist die nutzlosen Frauen einer Gesellschaft
loszuwerden?

Der Schöpfer scheint Angst vor zuviel Frauenfrust zu haben.

und Langfristig?

Borat Sagdijev, Sunday, 15.08.2010, 03:27 (vor 5630 Tagen) @ vt

Der Schöpfer scheint Angst vor zuviel Frauenfrust zu haben.

Haben die Weiber angeblich heute nicht mehr Frust, ziellos sinnsuchend in der kinderarmen Karriere?

Egoismus ging schon immer in die Hose, denn die Kinder kommen zu kurz dabei

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

und Langfristig?

vt, Sunday, 15.08.2010, 03:46 (vor 5630 Tagen) @ Borat Sagdijev


Haben die Weiber angeblich heute nicht mehr Frust, ziellos sinnsuchend in
der kinderarmen Karriere?

Egoismus ging schon immer in die Hose, denn die Kinder kommen zu kurz
dabei.

Da liegt das Problem. Weiber erwarten. Weiber bewegen nicht. Der momentane Frust kann nur überwunden werden, wenn der Verursacher (der Mann, der schwieg) ihn irgendwie wegzaubert. Unsere Frau Schwarzer, die jahrelang das Powerweib mit Halbtags-Kind und Karriere gepredigt hat, hat letztens zurück gerudert. "Frauen sollten da aufpassen, diese verausgabung tut nicht gut." Wer diese "Verausgabung" jahrelang gepredigt hat, ist uns ja allen bekannt, nur Schwarzer und dem kölner Medienlesbenclan eben nicht.

Wir werden uns eines Tages den Vorwurf anhören müssen, warum wir die Damen nicht gewarnt haben und ihnen nicht den Weg blockiert haben.
Ein Teil der Männer beginnt dann die komplette Selbstvernichtung, der andere Teil rafft, daß er nicht für das Lebensglück der Partnerin allein verantwortlich ist.

Ich geh mal nicht auf die "reine Zerstörungswut" als Lebenselixier gewisser Weiber ein. Da ist der Frust das Endziel und Schwangerschaftsgrund. Soviele Weiber gibtßs von der Sorte nicht. Nen paar haben allerdings gewisse Posten ergattert. Da brauchst´s Spezialtherapie, meist geht das über Kitsch
http://www.youtube.com/watch?v=oDIknAVVB0E&feature=related
(wußte gar nicht, daß Rene Kuhn inner Bigband spielt- HAR!)

Totlaufende Begriffe

IM Rosenberg, Sunday, 15.08.2010, 12:00 (vor 5630 Tagen) @ Diego_unplugged

Es gibt keine überzähligen jungen Männer! Und dass die
psychopathischen Theorien dieses faschistoiden Typen hier überhaupt zur
Diskussion gestellt werden, ist mir eine echtes Rätseln. Siehe auch:
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=119171

Heinsohn ist nicht faschistoid, sondern sachorientiert. Vielleicht sollten wir beginnen, Leuten, die ständig mit der Nazi-Keule fuchteln, ihrerseits zu unterstellen, dass sie in links-faschistoider Manier unfähig sind, ihre verkrusteten Gedankenwelten zu verlassen. Man bekommt das Gefühl, auch hier leben einige Schreiber auf einer Scheibenwelt. In der Jugend eine Meinung gebildet und diese wird dann zwei-dimensional bis zum Ableben verteidigt.

Feigling

roser parks, Sunday, 15.08.2010, 13:39 (vor 5629 Tagen) @ IM Rosenberg

Heinsohn ist nicht faschistoid, sondern sachorientiert. Vielleicht sollten
wir beginnen, Leuten, die ständig mit der Nazi-Keule fuchteln, ihrerseits
zu unterstellen, dass sie in links-faschistoider Manier unfähig sind, ihre
verkrusteten Gedankenwelten zu verlassen. Man bekommt das Gefühl, auch hier
leben einige Schreiber auf einer Scheibenwelt. In der Jugend eine Meinung
gebildet und diese wird dann zwei-dimensional bis zum Ableben verteidigt.

Das Problem liegt sicher auch darin, das er es gänzlich negativ betrachtet: böse junge Männer. Er könnte diese Unruhe junger Männer, als positive Kraft darstellen, machte er aber nicht!

Video nicht echt???

pit b., Sunday, 15.08.2010, 15:25 (vor 5629 Tagen) @ vt

Den Kommentaren bei Youtube entnehmen ich , dass es sich anscheinend um einen Karbaretist handelt.

Video nicht echt???

vt, Sunday, 15.08.2010, 15:41 (vor 5629 Tagen) @ pit b.

Der Wert eines jungen Mannes

Prometheus, Luxemburg, Sunday, 15.08.2010, 15:59 (vor 5629 Tagen) @ Diego_unplugged

Es gibt keine überzähligen jungen Männer!

Ich glaube, du hängst dich zu sehr an der Formulierung überzähligen auf. Was Heinsohn mit überzählig meint, ist, dass es mehr Söhne gibt, als Gesellschaftliche Positionen verfügbar sind, die diese besetzen können. Klassischer Fall: der erst-geborene Sohn erbt den Hof, die anderen haben das Nachsehen. Nun müssen die zweit- und dritt-geborenen irgendwie aktiv werden, um sich eine Gesellschaftliche Stellung zu sichern, und so zu einer Fortpflanzungschance zu kommen. Das löst oft gesellschaftliche Unruhen aus.

Die 68er waren übrigens auch ein kleiner youth buldge, so dass es weniger Positionen als Bewerber gab. Das führte zu Unruhen, die letztendlich in vielen neuen Posten im Staatsbetrieb mündeten. Das ist letztendlich die Basis des Etatismus der Alt-68er, und nicht etwa idealistische Überzeugungen.

Auch der Feminismus ist eine Ideologie, bei der es primär um Posten und Positionen geht, diesmal für Frauen. Allerdings führt das zu einer Verknappung der für junge Männer verfügbaren Positionen, und das birgt gewaltiges gesellschaftliches Konfliktpotential.

Schramm, bester Mann im Staate und unwahres erzählt der nicht.

t @, Sunday, 15.08.2010, 16:44 (vor 5629 Tagen) @ pit b.

Sogar um den besten den wir haben.
Leider leben wir in einer Welt, in der es reicht die Wahrheit zu erzählen, damit den Leuten das Lachen im Halse stecken bleibt.

Kachelmann statt Konzentrationslager

Borat Sagdijev, Sunday, 15.08.2010, 17:08 (vor 5629 Tagen) @ vt

Wir werden uns eines Tages den Vorwurf anhören müssen, warum wir die Damen
nicht gewarnt haben und ihnen nicht den Weg blockiert haben.
Ein Teil der Männer beginnt dann die komplette Selbstvernichtung, der
andere Teil rafft, daß er nicht für das Lebensglück der Partnerin allein
verantwortlich ist.

Kommen Männer dann in eine ähnliche Situation wie das deutsche Volk durch Hitler?
Also ich rede mich dann Raus dass man mich mit meinen Trieben übel mißbraucht hat und mir permanent mit Kachelmann statt Konzentrationslager gedroht wurde.

Ich geh mal nicht auf die "reine Zerstörungswut" als Lebenselixier
gewisser Weiber ein. Da ist der Frust das Endziel und
Schwangerschaftsgrund. Soviele Weiber gibtßs von der Sorte nicht. Nen paar
haben allerdings gewisse Posten ergattert. Da brauchst´s Spezialtherapie,
meist geht das über Kitsch
http://www.youtube.com/watch?v=oDIknAVVB0E&feature=related
(wußte gar nicht, daß Rene Kuhn inner Bigband spielt- HAR!)

Haben wir deswegen auch Kenny G. und Andre Rieu?
Und für die Girlies das ganze R&B gejaule?

Also was mir bei den Weibern oft auffällt ist dass wenn man sich als eher "ungehobelter" Mann gibt die sich herausgefordert fühlen ein besserer Mann zu sein. Das scheitert natürlich und dann werden die zu sowas wie eine Ü40 Pauerfrauenbande beim Ladiesabend mit Männerstrip in der Disko, mit aufflackernden Demutsgesten.

Sorry Ladies, aber das überfordert meine Libido.

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

"wegen charakterlicher Nichteignung"

roser parks, Sunday, 15.08.2010, 17:46 (vor 5629 Tagen) @ vt

"wegen charakterlicher Nichteignung"

Was bedeutet das konkret? Eigenständige Meinung? Falsche Herkunft?

Georg Schramm verpflichtet sich nach dem Abitur für drei Jahre als Zeitsoldat bei der Bundeswehr, schließt den Einzelkämpferlehrgang als Jahrgangsbester ab, fällt jedoch "wegen charakterlicher Nichteignung" beim Offizierslehrgang durch.

http://publik.verdi.de/2008/ausgabe_08_09/leben/menschen/seite_24/A0

Heinsohn

kein name, Sunday, 15.08.2010, 20:40 (vor 5629 Tagen) @ Prometheus

so differenziert stellte sich Heinsohn in der Diskussionsrunde aber nicht dar. Er sagte explizit, wenn in Deutschland nach dem 2. WK eine hohe Geburtenrate zu einem Überschuss der Söhne geführt hätte, wäre es erneut zu einem Krieg gekommen. Er führt ebenso die Stammeskriege unter Indianern als Beispiel an, die Anzahl der Männer zu dezimieren und so wieder für gesellschaftliches Gleichgewicht zu sorgen.

Heinsohn

roser parks, Sunday, 15.08.2010, 20:48 (vor 5629 Tagen) @ kein name

so differenziert stellte sich Heinsohn in der Diskussionsrunde aber nicht
dar. Er sagte explizit, wenn in Deutschland nach dem 2. WK eine hohe
Geburtenrate zu einem Überschuss der Söhne geführt hätte, wäre es erneut zu
einem Krieg gekommen.

und nicht zuvor ca. 6 Mill Männer verloren hätte.

Feiglinge und der Mut der Verzweiflung.

IM Rosenbaum, Sunday, 15.08.2010, 22:18 (vor 5629 Tagen) @ roser parks

Das Problem liegt sicher auch darin, das er es gänzlich negativ
betrachtet: böse junge Männer. Er könnte diese Unruhe junger Männer, als
positive Kraft darstellen, machte er aber nicht!

Eine Wertung gibt Heinsohn gar nicht ab; genausowenig wie er den Feminismus in seine Beobachtungen mit einbezieht. Er beschreibt lediglich eine anscheinend bisher wirkende anthropologische Konstante, dass Völker mit einem Überschuss an Söhnen (z.Bsp. in der Erbfolge) mit hoher Wahrscheinlichkeit eher zu Kriegen aufbrechen.

Feiglinge und der Mut der Verzweiflung.

roser parks, Monday, 16.08.2010, 00:30 (vor 5629 Tagen) @ IM Rosenbaum

Eine Wertung gibt Heinsohn gar nicht ab; genausowenig wie er den
Feminismus in seine Beobachtungen mit einbezieht. Er beschreibt lediglich
eine anscheinend bisher wirkende anthropologische Konstante, dass Völker
mit einem Überschuss an Söhnen (z.Bsp. in der Erbfolge) mit hoher
Wahrscheinlichkeit eher zu Kriegen aufbrechen.

Wobei die jungen Männer eher dazu neigen Krieg im Landesinnern zu veranstalten, sie dann aber erst von älteren Männern und heute muss man ergänzen kinderlosen, älteren Frauen in den Krieg nach Aussen geschickt werden.

Wenn er die anthropologische Konstante tiefgreifender Erklären würde kämme er auf jedenfall in Bedrängnis!

Kachelmann statt Konzentrationslager

vt, Monday, 16.08.2010, 12:03 (vor 5629 Tagen) @ Borat Sagdijev

Wir werden uns eines Tages den Vorwurf anhören müssen, warum wir die

Damen

nicht gewarnt haben und ihnen nicht den Weg blockiert haben.
Ein Teil der Männer beginnt dann die komplette Selbstvernichtung, der
andere Teil rafft, daß er nicht für das Lebensglück der Partnerin

allein

verantwortlich ist.


Kommen Männer dann in eine ähnliche Situation wie das deutsche Volk durch
Hitler?
Also ich rede mich dann Raus dass man mich mit meinen Trieben übel
mißbraucht hat und mir permanent mit Kachelmann statt Konzentrationslager
gedroht wurde.

Da mußte dich aber schnell rausreden, schon jetzt waschen sich die ersten Pudel rein. Erstaunlich wer auf einmal MANNdat-Standards alles nachplappert.

BTW: Sorry, jetzt weiß ich natürlich wieder nicht, welche Zeitung das war. Artikel muß von gestern sein. Ich mein Süddeutsche. Da geht es um das Fehlen von Autoritäten und Sehnsucht danach in der deutschen Gesellschaft. Die spannende Frage, wer sich danach mehr sehnt, Männlein oder Weiblein wurde nicht gestellt.

Reines 68er-Bashing? Nein, das wäre zu einfach.

Haben wir deswegen auch Kenny G. und Andre Rieu?
Und für die Girlies das ganze R&B gejaule?

Sorry Ladies, aber das überfordert meine Libido.

Da kommen noch ganz andere Formate auf uns zu.

Kachelmann statt Konzentrationslager

vt, Monday, 16.08.2010, 12:05 (vor 5629 Tagen) @ vt

mit "ersten Pudel" mein ich natürlich nicht dich, sondern unsere gender-flipflops. Aber ich denk, dat haste scho verstanden.

Interview mit Obersleutnant Sanftleben

Mus Lim ⌂, Monday, 16.08.2010, 18:50 (vor 5628 Tagen) @ vt

Sehr hörenswert der ganze Beitrag:
Früher bekam der ersten Sohn den Hof, den zweiten bekam die Kirche, den dritten der Krieg. Heute haben die Frauen ja gerade mal einen halben Sohn, wer gibt schon einen halben Sohn her? Und die Kirche kriegt schon gar nichts mehr ab. *grins*

--
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