Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Es ist scheinbar ein Tabu zu erwähnen, dass die Wehrpflicht nur für Männer gilt

pit b., Saturday, 14.08.2010, 17:27 (vor 5630 Tagen) @ sucher

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat auch so einen
Stuss gelabert:

http://wgvdl.com/forum/index.php?id=137498

In der Union wird der Ruf nach einer Beibehaltung der Wehrpflicht trotz
des Sparzwangs bei der Bundeswehr lauter. „Unsere Bundeswehr ist eine Armee
der Söhne und Töchter. Die Verankerung in der Bevölkerung ist ein
hohes Gut“, sagte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht
(CDU) dem „Spiegel“. „Deswegen bin ich für eine Beibehaltung der
Wehrpflicht
.“

So: Nr 1 wäre fertig.

Sehr geehrte Frau Lieberknecht,

dem Spiegelmagazin gegenüber erwähnten Sie, dass die Bundeswehr eine "Armee der Söhne und der Töchter" wäre was die Verankerung in der Gesellschaft gewärleistet und die Wehrpflicht daher erhalten bleiben sollte. Ich muss sie leider korrigieren und darauf hinweisen das die Wehrpflichtigenarmee eine reine Männerarmee ist da nach Art. 12a GG nur männliche Bürger zum Wehrdienst gezwungen werden können. Möchten Sie eine Armee der Söhne und Töchter haben so sollten sie sich die Art. 3 GG (Gleichbehandlung von Männern und Frauen) und Art. 12 Abs. 2 (Dienstpflichten müssen für alle gleich sein) zu herzen nehmen und eine allgemeine Dienstpflicht für alle fordern. Die wäre im Gegensatz zur Männerwehrpflicht sogar Verfassungsgemäß und müsse nicht durch konsequentes Nichturteilen der BVerG in einer Verfassungsgrauzone gehalten werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Westerwelle kriegt ihr Fett auch noch weg.
Die Broschüre war leider nicht mehr abrufbar, sonst hätte ich denen auch noch was geschrieben.


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