Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Liebe Menschen und Menschinnen

Misogyn, Saturday, 14.08.2010, 17:26 (vor 5630 Tagen)

Versteht es endlich: Es gibt keine geschlechtsneutralen Wörter.

Früher dachten wir, alle die studieren seien Studenten. Wir wurden eines besseren belehrt. Es gibt Studenten und Studentinnen.

Wir dachten einst, im Beruf seien wir alle Kollegen. Aber nein, wir sind Kollegen und Kolleginnen.

Warum sollte ausgerechnet "der Mensch" auch die Frauen einschließen? Warum diese Ausnahme? Das will mir einfach nicht eingehen, dass man bei jeder Personenbezeichnung eine Extrawurst brät und bei dem eindeutig männlichen "der Mensch" eine Ausnahme macht.


Der
Mensch ist immer ein Mann. Schon vom Wortstamn her sind Menschen rein männlich. Menschen = men.

Frauen sind keine Menschen. Eventuell könnte man sie als Menschinnen bezeichnen. Wir können aber auch "Frauen" oder "Weiber" beibehalten wie früher.

Entweder:

Menschen und Menschinnen

oder Menschen und Frauen

oder Menschen und Weiber

Alles andere ist sprachlich inkorrekt.

Liebe Menschen und Menschinnen

kein name, Saturday, 14.08.2010, 21:28 (vor 5630 Tagen) @ Misogyn

Versteht es endlich: Es gibt keine geschlechtsneutralen Wörter.

Früher dachten wir, alle die studieren seien Studenten. Wir wurden eines
besseren belehrt. Es gibt Studenten und Studentinnen.

leider nichtmal das: es heisst: Studierende. Max Goldt hat mal die Unsinnigkeit dieses Begriffs deutlich gemacht am Beispiel der "schlafenden Studierenden" (wer schläft, kann währenddessen nicht studieren) oder gar "sterbenden Studierenden".

Alternative: Liebe Mit- und Ohnglieder

Mike, Saturday, 14.08.2010, 21:32 (vor 5630 Tagen) @ Misogyn

- kein Text -

Ein studierendes Wesen?

Misogyn, Saturday, 14.08.2010, 23:32 (vor 5630 Tagen) @ kein name


leider nichtmal das: es heisst: Studierende. Max Goldt hat mal die
Unsinnigkeit dieses Begriffs deutlich gemacht am Beispiel der "schlafenden
Studierenden" (wer schläft, kann währenddessen nicht studieren) oder gar
"sterbenden Studierenden".

Richtig! Das ist eines von vielen Problemen.

Noch unsinniger ist es, dass selbst "Studierende" nicht ganz geschlechtsneutral ist. Das führt dann zu weiteren Problemen.

Mann: Ein Studierender - Frau: Eine Studierende.

Wenn 1 Student und 4 Studentinnen einen Vortrag halten, dann heisst es:

"Ein Studierender und 4 Studierende hielten ein schönes Referat über das Thema gendergerechte Sprache."

Das ist aber wieder Nonsens! 4 Studierende könnten auch 4 Männer sein. Also z.B. 1 Mann + 4 Männer. Wieso wird das nicht zusammengefasst, fragt sich der Leser. Man könnte vielleicht logisch ableiten, dass die 4 Studierenden Frauen sein müssten, aber eine Irritation bleibt. Die Intention des Satzkonstukteurs bleibt offen.

Man müsste schon eher schreiben:

"Ein Studierender und 4 weibliche Studierende hielten ein schönes Referat über das Thema gendergerechte Sprache."

Aber irgendwie sieht das ja auch seltsam aus. Wieso werden nur die Frauen betont und der Mann nicht? Soll ihre feminines Äußeres betont werden? Also sollte man vielleicht eher schreiben:

"Ein männlicher Studierender und 4 weibliche Studierende hielten ein schönes. Referat über das Thema gendergerechte Sprache."

Um Himmels willen, das ist ja viel komplizierter als mit den Studentinnen und Studenten.

Ein stilistisch korrekter Satz mit "Studierende" ist nicht möglich.

Absurditäten des Neusprech.

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