Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauen als Chefs sind "lose Kanonen"

Leser, Saturday, 14.08.2010, 12:22 (vor 5630 Tagen)

Sagt jedenfalls die DailyMail im Google-Übersetzer:

Männer sind die beste Bosse: Frauen an der Spitze sind einfach zu launisch (und es ist, die Frauen selbst so sagen)

Weibliche Chefs sind ein Alptraum für Arbeit, einer Umfrage der Angestellten abschließt.

Und es ist nicht nur Männer, die so denken.

Zwei Drittel der Frauen sagten, sie bevorzugten einen männlichen Vorgesetzten, weil ihr geradeheraus, "Haltung auf den Punkt" macht sie leichter zu behandeln.

Rund 3.000 Männer und Frauen wurden befragt Forschung für die, mit drei Viertel der Männer zu vereinbaren, dass sie lieber eine Frau für einen Mann der Arbeit als eine.

... Und ein Drittel der Befragten gaben an Frauen mit der Macht sind "lose Kanonen", die oft von Kollegen fühlen sich bedroht.

http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&tl=de&u=http%3A%2F%2Fwww.dailymail.co.uk%2Ffemail%2Farti...

Im Original: http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1302096/Men-best-bosses-Women-just-moody.html

Halt wie sonst auch

Borat Sagdijev, Saturday, 14.08.2010, 14:00 (vor 5630 Tagen) @ Leser

Wem es an Substanz und Kraft fehlt, der muss halt schneller schießen.

Ist wie bei einem Auto mit zu schwachem Motor, der läuft halt sofort unter Vollast mit hohen Drehzahlen.

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Auchh bei Telepolis

jens_, Saturday, 14.08.2010, 14:05 (vor 5630 Tagen) @ Leser

http://www.heise.de/tp/blogs/3/148175

Mit, wie gewohnt, feminismus-kritischen Kommentaren ;)

Vorurteile sind das, meint der "aufgeklärte" Herr Rötzer mit seinen Alt-68'er-Vorurteilen

Roslin, Saturday, 14.08.2010, 16:15 (vor 5630 Tagen) @ jens_

http://www.heise.de/tp/blogs/3/148175

Mit, wie gewohnt, feminismus-kritischen Kommentaren ;)

Die Begründungen, warum weibliche Chefs mehrheitlich negativ bewertet werden und männliche bevorzugt, lesen sich wie ein Sammelsurium uralter Geschlechterklischees.
Frauen sind Stimmungsschwankungen unterworfen, emotionaler, im Wettbewerbsverhalten aggressiver, weil sie jede Kritik persönlich nehmen, sich immer direkt selbst infragegestellt fühlen, darum auch beleidigender, intriganter, mobben mehr, können Privates und Beruf weniger scharf voneinander trennen usw.

Männer sind direkter, sachlicher, leichter zu behandeln, fairer, gerechter, weniger emotional, rationaler usw.

Da haben wir nun 2 Möglichkeiten der Erklärung:

Entweder es ist nach 40 Jahren Gegenpropaganda, Umerziehung und "Aufklärung" immer noch nicht gelungen, die Klischees in den Köpfen der Menschen abzubauen oder sie erneuern sich immer wieder, weil sie ganz einfach durch reale, alltägliche Wahrnehmungen immer wieder bestätigt werden,weil sie einen wahren Kern transportieren.

Florian Rötzer bevorzugt natürlich erstere Erklärung, auch wenn die ebenfalls seinen Soziokulturalismus in Klump schießt: Mein Gott, wenn es selbst nach 40 Jahren Gegenpropaganda nicht gelungen ist, daran etwas zu ändern, wann denn dann?

Ich denke aber ohnehin, letzteres ist der Fall: Geschlechterklischees bewahren die uralten Erfahrungen auf, die Männer und Frauen miteinander seit Generationen gemacht haben. Sie beschreiben reale Beobachtungen, konservieren uraltes Erfahrungswissen, zwar nur vergröbernd, verwaschen-unscharf, oft unzulässig verallgemeinernd, individuelle Abweichungen/Varianten negierend, aber doch reales Wissen, wahre Beobachtungen, keine Einbildungen.

Sie sind nicht überwindbar, weil sie im Kern wahr sind und alle Propaganda kann daran nichts ändern: an der Wahrnehmung der Realität.

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