Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Bundesregierung kämpft gegen Todesstrafe für Iranerin

Imageberater, Saturday, 14.08.2010, 12:18 (vor 5630 Tagen)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,711733,00.html

Iran bleibt unnachgiebig: Eine Ausreise der wegen angeblichen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilten Frau nach Brasilien kommt nicht in Frage. Jetzt schaltet sich auch die Bundesregierung ein. Die Strafe dürfe auf keinen Fall vollstreckt werden, fordert das Auswärtige Amt.

Ok, schlimme Sache, Todesstrafe ist Scheiße, Steinigung ist Scheiße, Steinigung wegen Ehebruchs ist erst recht Scheiße (wobei es hier auch um eine mögliche Verwicklung in einen Mord geht).

Aber auch Männer werden in islamischen Ländern gesteinigt oder anderweitig hingerichtet, in der Regel sind die Strafen für Männer auch um einiges drakonischer (z.B. im Falle homosexueller Handlungen) und häufiger (Strangulation am Baukran ist auch kein schöner Tod).

Aber da protestiert keiner so vehement.

Das Beste ist, dass teilweise behauptet wird, Männer würden im Falle von Steinigungen humaner behandelt, weil sie "nur" bis zur Hüfte (Arme frei) eingegraben würden (Frauen aber bis zur Brust) und somit eher die Möglichkeit hätten, zu fliehen und gar verschont würden, wenn sie etwa ihre Tat bereuten.

Völliger Mumpitz - und wenn man die Arme frei hat, dann hat das nur eine Konsequenz: Der Todeskampf dauert länger, weil man seinen Kopf schützen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=u7QVGiNUVZ4

Ab insbes. Min. 1:48 - Vorsicht, nichts für schwache Nerven. Da geht nicht viel mit fliehen oder bereuen, nur bis zur Hüfte eingebuddelt oder nicht...

Im Anschluss die "Auspeitschung" einer Frau und die Erschießung eines weiteren Mannes.

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