Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wenn ich eine Frau wäre, wäre ich auch Feministin - zu meinem Vorteil

Misogyn, Thursday, 12.08.2010, 21:43 (vor 5632 Tagen)

Eine Frau, die heute keine Feministin ist, offen oder verdeckt, beraubt sich eines Vorteils.

3 Gruppen:

a.) Es gibt Frauen, die altruistisch sind und nicht auf den eigenen Vorteil zu Ungunsten des Mannes spekulieren. Menschen mit Anstand eben. Aber leider längst nicht mehr der Normalfall.

b.) Es gibt Frauen, die offen den Feminismus leben (meist Lesben). Das sind die Dummbratzen, die man so oft in Diskussionsrunden erlebt. Dumm und hässlich, was für eine Kombination.

c) Die meisten Frauen sind verdeckte Feministinnen. Sie suchen sich das raus, was ihnen gerade passt. Sie sind feminin und sehen auch nicht wie Emanzen aus. Man denkt sie wären Typ a.). Aber wenn sie einen Vorteil wittern, werden sie plötzlich Feministin. Das Chamäleon wechselt blitzartig seine Farbe.

Wäre ich eine Frau, dann wäre ich auch eine Feministin (Typ c.) ). Ich würde mich feminin geben, wenn es angebracht ist oder andernfalls unschuldige Männer verklagen und dabei rumlügen wie der Baron von Münchhausen, wenn sie zu Beispiel ein Karrierehindernis wären. Was Millonen andere erfolgreich machen, würde auch mir nützen.

Feministin zu sein ist einfach nur logisch. Man muss die Gesetze und sozialen Strukturen zu seinem eigenen Vorteil nutzen.

Somit kann man keiner Frau trauen. Wie will man Typ a.) von Typ c.) unterscheiden? Es ist nur logisch für Frauen, wenn sie ihre guten Karten (Sonderrechte) ausspielen. Man kann ihnen noch nicht einmal einen Vorwurf machen.

Wenn ich hier so lese, dann kommt es mir so vor, als gäbe es Typ c.) gar nicht und nur Typ b.) sei der Feind und Typ a.) der Freund.

Schon mal was von Tarnen und Täuschen gehört?

Der eigentliche Feind ist Typ c.), nicht Typ b.).

Ich will keine Frau sein...

Imageberater, Thursday, 12.08.2010, 22:21 (vor 5632 Tagen) @ Misogyn

Als Frau steht man nun mal vor der Alternative, entweder ehrlich zu sein oder aber zu lügen.

Wie jeder Mensch.

Die Wahl, entweder - ohne Not, sondern nur zum eigenen Vorteil und zum Schaden anderer - zu lügen oder aber ehrlich zu sein, entscheidet letztlich darüber, ob man dann tatsächlich als "Mensch" zu klassifizieren ist.

So einfach ist es. :)

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Ich will keine Frau sein...

Misogyn, Thursday, 12.08.2010, 22:43 (vor 5632 Tagen) @ Imageberater

Als Frau steht man nun mal vor der Alternative, entweder ehrlich zu sein
oder aber zu lügen.

Ja, das stimmt schon.

Aber wirklich heilige Frauen sind selten. Und da die meisten Menschen Egoisten sind, können sie schon mal einer Versuchung erliegen.

Es wird den Frauen zu leicht gemacht, schlecht zu sein. Bösartigkeit wird bei Frauen immer belohnt und bei Männern immer bestraft.

Man müsste eine Abschreckung schaffen, um den moralischen Zerfall unserer Frauen zu verhindern. Sonst werden die alle als Käfer wiedergeboren.

Ich will keine Frau sein...

Christian, Thursday, 12.08.2010, 23:12 (vor 5632 Tagen) @ Misogyn

Aber wirklich heilige Frauen sind selten.

Laut Bibel hat die Frau das Verbrechen und Sünde in die Welt gesetzt und ein Lila Pudel diese Frau dabei unterstützt hat!

offtopic: Bibeldiskussion

Misogyn, Friday, 13.08.2010, 00:11 (vor 5632 Tagen) @ Christian

Vielleicht ist der Feminismus auch nur ein weiterer Fluch Gottes, weil das "christliche" Abendland heute so ungläubig ist.

Jedenfalls gilt heute folgendes:

1Kor 7,1: Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es gut für einen Menschen, keine Frau zu berühren.

Also der Mensch sollte besser keine Frau berühren. Klarer kann man das nicht sagen. Danke, Paulus.

1Kor 7,38: Also, wer seine Jungfrau heiratet, handelt gut, und wer sie nicht heiratet, wird besser handeln.

Lieber erst gar nicht heiraten und wenn es aber trotzdem sein muss, dann sollte es wenigstens eine Jungfrau sein. (Apropos: Gibt es heute noch Jungfrauen?) Wenn sich da jeder dran hielte, hätten wir die Probleme heute nicht!

Weise Worte aus einer Zeit, in der es nur wenig Ehescheidungen und keinen Feminismus gab.

Das ist alles gar nicht so dumm und veraltet mit der Bibel, wie man oft denkt. Eigentlich ist es sogar brandaktuell.

Der Apostel Paulus als "Stammvater" des Zeugungsstreiks?

Ekki, Friday, 13.08.2010, 01:29 (vor 5632 Tagen) @ Misogyn

"Stammvater" paßt in diesem Zusammenhang besonders gut *lol*

"Die bedeutendste negative Leistung des Christentums ist die Problematisierung der Sexualität"
Alex Comfort

Zustimmung von

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Der Apostel Paulus als "Stammvater" des Zeugungsstreiks?

Misogyn, Friday, 13.08.2010, 01:54 (vor 5632 Tagen) @ Ekki


"Die bedeutendste negative Leistung des Christentums ist die
Problematisierung der Sexualität"

Alex Comfort

Zustimmung von

Ekki

Wieso, du hältst dich doch auch dran. Zumindest hast du nicht geheiratet, oder?

Der Apostel Paulus als "Stammvater" des Zeugungsstreiks?

Ekki, Friday, 13.08.2010, 02:09 (vor 5632 Tagen) @ Misogyn

Wieso, du hältst dich doch auch dran. Zumindest hast du nicht geheiratet,
oder?

Aber unfreiwillig!

Wer immer die Sexualität zu etwas anderem als zu einem sorglosen Vergnügen machen, sie "mit höheren Werten überwölben", "heiligen", "immer für die Weitergabe von Leben offenhalten", "sublimieren", "an das Sakrament der Ehe binden" oder was auch immer will, der versündigt[/u] sich an der größten Quelle der Lebensfreude der Menschen.

Bei dieser Art der Versündigung am Leben der Menschen hat das Christentum überragend viel geleistet.

Immer noch gibt es entschieden zu wenig erfolgreiche Verhütung, zu wenig vor- oder außerehelichen Sex.

Und immer noch gibt es grauenhaft viel Verklemmtheit.

Daß die Vertreter der christlich-abendländischen "Moral" das genau umgekehrt darstellen und ständig über die ach so grassierende "Unzüchtigkeit" lamentieren, ist Teil ihrer widerlichen Verlogenheit.

Davon angeekelt bis zum Äußersten

Ekki

--
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Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Der Apostel Paulus als "Stammvater" des Zeugungsstreiks?

Misogyn, Friday, 13.08.2010, 03:46 (vor 5632 Tagen) @ Ekki


Aber unfreiwillig!

Blöde Situation, kann ich schon verstehen.

Aber möglicherweise ist dir dadurch auch viel erspart geblieben!?

Wie gesagt, rückblickend halte ich Verzicht für die beste und gesündeste Lebensweise. Hinterher ist man natürlich immer schlauer.


Wer immer die Sexualität zu etwas anderem als zu einem sorglosen
Vergnügen machen, sie "mit höheren Werten überwölben", "heiligen",
"immer für die Weitergabe von Leben offenhalten", "sublimieren", "an das
Sakrament der Ehe binden"
oder was auch immer will, der
versündigt[/u] sich an der größten Quelle der Lebensfreude der
Menschen.

Moment. Sex hat allein und ausschliesslich den Zweck der Fortpflanzung. Dazu brauche ich keine Bibel und auch sonst keine Religion!

Lass uns bei der Naturwissenschaft bleiben. Das Ergebnis ist genau dasselbe.

Die Evolution hat Sex bestimmt nicht nur zum Vergnügen des Menschen erfunden, sondern allein zur Weitergabe der Gene entsprechend der Selektion. Der Missbrauch, den wir heute damit treiben, also Sex zum Vergnügen zu haben, wird die Menschheit garantiert auslöschen:
- steigende Aids-Zahlen
- zunehmende Bindungsunfähigkeit
- sinkende Geburtenraten
usw...

Sex nur zum Vergnügen hat solche immensen biologischen Nachteile, dass kein Volk, dass Sex zum Vergnügen betreibt, überleben wird.

- Der Kontinent Afrika wird an Aids nahezu aussterben. In 20 Jahren werden bestimmt einige afrikanische Länder Aids-Raten von 100% haben. Sowas überlebt kein Land. Schuld an Aids ist nur, dass Sex zum Vergnügen betrieben wird.

- der versexte Westen wird durch immer geringere Geburtenraten aussterben. Weil Sex eben von der eigentlichen Funktion des Kinderkriegens abgekoppelt ist.

Bei dieser Art der Versündigung am Leben der Menschen hat das Christentum
überragend viel geleistet.

Wieso muss bitteschön immer das Christentum als Sündenbock für alle Probleme herhalten?

Wenn es um die Verdienste geht, dann erwähnt plötzlich niemand mehr das Christentum. Das Abendland ist unter dem Christentum großgeworden und wird unter dem Atheismus untergehen.

Also wenn schon ...

Max Aram, Friday, 13.08.2010, 11:02 (vor 5631 Tagen) @ Misogyn

Für einen oT-Strang finde ich die Debatte durchaus interessant.

Wie gesagt, rückblickend halte ich Verzicht für die beste und gesündeste Lebensweise.

Nichts anderes ist der Zweck der Gebote aus der (innerhalb des Threads, eher weniger in Deinen Kommentaren) angegriffenen Bibel.

Generell zum Verlauf des Threads hier, nicht speziell zu Deinem Beitrag:

Wer aus diesen Geboten unreflektierte, moralinsaure Gesetze macht, schafft erst die Probleme. Das tun aber nicht alle Christen, übrigens auch nicht alle Katholiken. Letztere sind oft auch nur dankbare Projektionsfläche für solche, die sich gern hinter Vorurteilen verschanzen.

Moment. Sex hat allein und ausschliesslich den Zweck der Fortpflanzung.
Dazu brauche ich keine Bibel und auch sonst keine Religion!

Auch das wäre ein Glaubenssatz - nur dass Du den aufstellst.

Lass uns bei der Naturwissenschaft bleiben. Das Ergebnis ist genau
dasselbe.

Die Wissenschaft ist eine Möglichkeit, die Dinge um uns herum zu betrachten. Nebenbei ein Metier, in dem verdammt viel gelogen und geschummelt wird. Ich lese gerade "95 Thesen gegen die Evolution". Hochinteressant...

- der versexte Westen wird durch immer geringere Geburtenraten aussterben.
Weil Sex eben von der eigentlichen Funktion des Kinderkriegens abgekoppelt
ist.

Interessante Beobachtung. Übrigens gefällt mir, dass aus dem harten

Sex hat allein und ausschliesslich den Zweck der Fortpflanzung.

dann doch noch ein

Die Evolution hat Sex bestimmt nicht nur zum Vergnügen des Menschen erfunden,

geworden ist. Da hier die Bibel zitiert wurde, erlaube ich mir noch eine Anmerkung:

Sie kennt Sex durchaus auch zum Vergnügen für die Menschheit. Wer die direkte Rede dafür braucht, kann das "Hohelied" (in manchen Übersetzungen "Kohelet") lesen. Im "Prediger" steht auch der eine oder andere Satz, der uns reinlaufen dürfte und ansonsten zwischen den Zeilen an durchaus vielen Stellen. Altes wie neues Testament.

http://www.bibleserver.com/text/Hoheslied#/text/HFA/Hoheslied1
http://www.bibleserver.com/text/HFA/Prediger9 (V. 9)

Und da Paulus bemüht wurde: In seinen Briefen an Timotheus spricht er u.a. von Irrlehrern, die das Heiraten verbieten.

http://www.bibleserver.com/text/HFA/1.Timotheus4%2C3

Wenn es um die Verdienste geht, dann erwähnt plötzlich niemand mehr das
Christentum. Das Abendland ist unter dem Christentum großgeworden und wird
unter dem Atheismus untergehen.

Zustimmung. Atheismus kennt keine Werte. Ich weiß, es gibt Atheisten mit Werten. Aber die haben sie nicht aus dem Atheismus.

Also wenn schon ...

Ekki, Friday, 13.08.2010, 11:53 (vor 5631 Tagen) @ Max Aram

Hallo Max Aram!

Zustimmung zu:

Für einen oT-Strang finde ich die Debatte durchaus interessant.

Von hier an:

Zustimmung. Atheismus kennt keine Werte. Ich weiß, es gibt Atheisten mit
Werten. Aber die haben sie nicht aus dem Atheismus.

Widerspruch:

Wirklich tragend sind die Werte des Humanismus (nicht[/u] gleichzusetzen mit dem Atheismus - aber das wäre ein Thema für einen eigenen Thread).

Die Werte der Religion müssen sich daran messen lassen, ob sie mit denjenigen des Humanismus übereinstimmen - und nicht etwa umgekehrt[/u], wie dies Papst Benedikt XVI. postuliert.

Und um einmal ein Beispiel außerhalb des Bereichs der Sexualität zu geben:

Jegliches religiöse Missionsbestreben (und alle sich daraus ergebenden Folgen) ist unvereinbar mit den Werten des Humanismus.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Also wenn schon ...

ajk, Friday, 13.08.2010, 12:10 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

Widerspruch:

Wirklich tragend sind die Werte des Humanismus
(nicht[/u] gleichzusetzen mit dem Atheismus - aber das wäre ein
Thema für einen eigenen Thread).

Frag dich woher der Humanismus kommt. Frage Dich warum der Westen den Humanismus hat, warum Islamische Länder das nicht kennen. Frage Dich warum Chinesen Humanismus nicht kennen, Frage Dich warum Inder eine ganz andere Vorstellung von Humanismus haben.

Die Werte der Religion müssen sich daran messen lassen, ob sie mit
denjenigen des Humanismus übereinstimmen - und nicht etwa
umgekehrt
[/u], wie dies Papst Benedikt XVI. postuliert.

Es ist genau umgekehrt. Der Humanismus muss sich messen lassen mit 2500 Jahre Zivilisation.

Jegliches religiöse Missionsbestreben (und alle sich daraus ergebenden
Folgen) ist unvereinbar mit den Werten des Humanismus.

Das ist falsch wenn das religiöse Missionsbestreben zu Humanismus führt.

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Also wenn schon ...

Malefiz, Friday, 13.08.2010, 12:19 (vor 5631 Tagen) @ ajk

Das ist falsch wenn das religiöse Missionsbestreben zu Humanismus führt.

Ideologisierung hat noch nie zu Humanismus geführt weil nicht der Mensch sondern die Idee das Ziel ist.!

Also wenn schon ...

Chato, Friday, 13.08.2010, 18:09 (vor 5631 Tagen) @ Malefiz

Das ist falsch wenn das religiöse Missionsbestreben zu Humanismus führt.


Ideologisierung hat noch nie zu Humanismus geführt weil nicht der Mensch
sondern die Idee das Ziel ist.!

Und der Humanismus selbst ist natürlich ... eine Ideologie. Der Papst hat vollkommen Recht, wenn er sagt, daß sich die Religion nicht nach einer Ideologie ausrichten kann und wird, sondern wenn, dann allenfalls umgekehrt. Das Erste ist nämlich die Sache selbst, das Zweite hingegen bloß ein Bild davon, und zwar ein desto miserableres und gefährlicheres, je weniger das noch so ist.

Nicht eine einzige menschenerdachte Ideologie hat jemals irgend etwas anderes gebracht, als namenloses Entsetzen und Hekatomben von Ermordeten. Nicht eine einzige! Das ist weder ein kurioser Zufall, noch jemals verbeserungsfähig, sondern das ist ein grundsätzliches Gesetz des Geistes. Der Mensch "erschafft" nun einmal nicht den Geist, sondern er empfängt ihn entweder von oben und dient ihm - oder er pervertiert ihn total. Tertium non datur.

Die diesbezügliche Versuchsreihe mit der gesamten Menschheit wird nun endlich für immer und mit eindeutigem Ergebnis abgebrochen und beendet. Die Wiederauflage gibt's dann nur noch für die, die in die Hölle kommen. Da können sie das untereinander veranstalten, so lange sie möchten - aber nicht mehr mit all den Menschen, die davon nichts wissen wollen.

Endlich hört das jetzt mal auf!

Nick

--
___________________________________________________
Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Also wenn schon ...

Ekki, Friday, 13.08.2010, 12:40 (vor 5631 Tagen) @ ajk

Widerspruch:

Wirklich tragend sind die Werte des Humanismus
(nicht[/u] gleichzusetzen mit dem Atheismus - aber das wäre

ein

Thema für einen eigenen Thread).


Frag dich woher der Humanismus kommt.

Aus dem Kampf gegen religiöse Bevormundung, gegen Massenschlächterei und Inquisition.

Frage Dich warum der Westen den
Humanismus hat, warum Islamische Länder das nicht kennen.

Weil sie noch viel religiöser sind als der Westen.

Frage Dich warum
Chinesen Humanismus nicht kennen,

China ist eine viel ältere Kultur als das Christentum - und erst recht als der Humanismus. Wie man nun zu dieser Kultur steht, darüber könnte man ein eigenes Forum aufmachen.

Frage Dich warum Inder eine ganz andere
Vorstellung von Humanismus haben.

Wer sind "Inder" (in religiöser Hinsicht)? Was ihre Wertvorstellungen?

Die Werte der Religion müssen sich daran messen lassen, ob sie mit
denjenigen des Humanismus übereinstimmen - und nicht etwa
umgekehrt
[/u], wie dies Papst Benedikt XVI. postuliert.


Es ist genau umgekehrt. Der Humanismus muss sich messen lassen mit 2500
Jahre Zivilisation.

Okay, ein Grunddissenz - s. meine erste Erwiderung oben.

Jegliches religiöse Missionsbestreben (und alle sich daraus

ergebenden

Folgen) ist unvereinbar mit den Werten des Humanismus.[/b]


Das ist falsch wenn das religiöse Missionsbestreben zu Humanismus führt.

Humanismus ist religiös indifferent - er ist keine Religion.

Aber er sollte es werden, denn nur eine Weltanschauung, die auch einen über den Tod hinausweisenden Lebenssinn kennt, kann mit den heute dominierenden Religionen konkurrieren.

S. hier:

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=140451

--
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Also wenn schon ...

ajk, Friday, 13.08.2010, 16:31 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

Aus dem Kampf gegen religiöse Bevormundung, gegen Massenschlächterei
und Inquisition.

OMG.. Genau, die Jakobiner waren KEINE Massenschlächter.. Und die INquistion.. solltest Du mal unvoreingenommen ansehen..

Weil sie noch viel religiöser sind als der Westen.

Nein, weil ihre Religion keine ist. Es ist eine Karikatur.

China ist eine viel ältere Kultur als das Christentum - und erst recht als
der Humanismus. Wie man nun zu dieser Kultur steht, darüber könnte man ein
eigenes Forum aufmachen.

Die Chinesen haben erst im Kontakt mit dem Westen das Konzept der "Person" begriffen..

Okay, ein Grunddissenz - s. meine erste Erwiderung oben.

Dazu muss man einfach WISSEN was die Kirchenväter geschrieben und gesagt haben, was gepredigt worden ist, was der Wissenschatz der Kirche ist. Das sind Bücher über Bücher..

Sünde ist schlicht und ergreifend die Kontrolle des Bewusstseins durch die Triebe.

Humanismus ist religiös indifferent - er ist keine Religion.

Es gibt Kulturen die kennen keinen Humanismus. Es gibt Religionen die dazu führen das man auf die Idee kommt das Humanismus gut ist. Das Christentum ist so eine Religion.

/ajk

--
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Die Atheistischen Werte

ajk, Friday, 13.08.2010, 12:07 (vor 5631 Tagen) @ Max Aram

Genialer Satz!

Zustimmung. Atheismus kennt keine Werte. Ich weiß, es gibt Atheisten mit
Werten. Aber die haben sie nicht aus dem Atheismus.

Find ich super.

/ajk

--
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Diskussionsverweigerung

Ekki, Friday, 13.08.2010, 12:29 (vor 5631 Tagen) @ ajk

Genialer Satz!

Zustimmung. Atheismus kennt keine Werte. Ich weiß, es gibt Atheisten

mit

Werten. Aber die haben sie nicht aus dem Atheismus.


Find ich super.

/ajk

Du hattest obiges Posting doch hineingestellt, nachdem ich dies hier

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=140439

gepostet hatte.

Darauf gehst Du mit keinem Wort ein.

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Der Apostel Paulus als "Stammvater" des Zeugungsstreiks?

ajk, Friday, 13.08.2010, 12:01 (vor 5631 Tagen) @ Misogyn

Hi,

Wieso muss bitteschön immer das Christentum als Sündenbock für alle
Probleme herhalten?

Pupertät. Ein ewiger "Aufstand gegen den Vater". Einfach dagegen sein.. Aber nichts neues bringen..

Wenn es um die Verdienste geht, dann erwähnt plötzlich niemand mehr das
Christentum. Das Abendland ist unter dem Christentum großgeworden und wird
unter dem Atheismus untergehen.

Ich schon. :) Lies mal die Texte von Fjordman..

/ajk - sucht Forum für das Thema

--
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So ein Unsinn

ajk, Friday, 13.08.2010, 11:59 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

Noch nie das Hohelied Salomon gelesen?

Die Bibelheinis haben nur gesagt das Vögeln ohne Liebe scheisse ist. Und jeder Mann der eine Frau geschwängert hat, die ihn nicht liebt sondern nur sein Geld will, kann da zustimmen.

In übrigen, bedenke das es damals KEINE Verhütungsmittel gab!

So wie deine Signatur ist, willst Du nur Sex haben... Tja irgendwann wird es dich langweilen. Kenne genug über 30 Jährige die sich da verrannt haben und nun eine Leere haben.

/ajk

--
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So ein Unsinn

Ekki, Friday, 13.08.2010, 12:26 (vor 5631 Tagen) @ ajk

Noch nie das Hohelied Salomon gelesen?

Die Bibelheinis ...

Watt denn? Ein so abwertender Begriff von Dir?

haben nur gesagt das Vögeln ohne Liebe scheisse ist. Und
jeder Mann der eine Frau geschwängert hat, die ihn nicht liebt sondern nur
sein Geld will, kann da zustimmen.

Stimmt - deshalb plädiere ich ja dafür, den Mann juristisch von jeglicher Verantwortung für unfreiwillig gezeugte Kinder freizustellen, jedenfalls solange, wie es keine Verhütungsmittel gibt, die es auch dem Mann erlauben, ohne Wissen und sogar gegen den Willen der Frau zu verhüten.

Und ja: Das würde heißen, daß ein Mann sich nach der Zeugung eines Kindes folgenlos aus dem Staub machen kann.

Der Schutz des Mannes steht in diesem Falle m.E. eindeutig höher als das Recht des Kindes, mit beiden Eltern aufzuwachsen, denn postuliert man letztgenanntes Recht, so sind die Männer in Sachen Fortpflanzung den Frauen ausgeliefert.


In übrigen, bedenke das es damals KEINE Verhütungsmittel gab!

Da habe ich anderes gelesen - aber das kann ich jetzt nicht belegen und ist auch unerheblich, denn:

Wenn es damals tatsächlich keine Verhütungsmittel gegeben haben sollte, ist das ja noch lange kein Grund, auch heute auf sie zu verzichten.

So wie deine Signatur ist, willst Du nur Sex haben... Tja irgendwann wird
es dich langweilen. Kenne genug über 30 Jährige die sich da verrannt haben
und nun eine Leere haben.

Vor allem muß jeder die Möglichkeit haben, so zu leben, wie er will - und das hat er in sexueller Hinsicht in einer Gesellschaft, in der die Kirchen mit ihrer Verklemmtheitsmoral nach wie vor einen gesetzlichen Erziehungsauftrag haben, notwendigerweise nicht.

Mit den Folgen seines Handelns muß natürlich jeder - nicht nur in sexueller Hinsicht - selbst klarkommen, aber deshalb muß man ihm erst mal die Möglichkeit zu eben solchem Handeln einräumen.

Aus diesen Gründen bin ich Liberaler - und kein Christdemokrat.

Gruß

Ekki

--
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Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

So ein Unsinn

ajki, Friday, 13.08.2010, 16:13 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

Noch nie das Hohelied Salomon gelesen?

Lies mal das Hohelied Salomons, da geht es um Brüste und um den Schoss der so köstlich ist wie Honig...

Die Bibelheinis ...


Watt denn? Ein so abwertender Begriff von Dir?

Pah, ich bin selbstbewusst genug um das sagen zu können. Ich kann sogar über mich selbst lachen.. meistens.

Und ja: Das würde heißen, daß ein Mann sich nach der Zeugung eines Kindes
folgenlos aus dem Staub machen kann.

Folgen sind vorhanden, sowohl für das Herz und den Instinkt des Mannes, als auch für das Kind.

In übrigen, bedenke das es damals KEINE Verhütungsmittel gab!


Da habe ich anderes gelesen - aber das kann ich jetzt nicht belegen
und ist auch unerheblich, denn:

Sorry aber die Pille gibt es erst seit 1964. Davor gab es Schweinedärme und einige Kräuter.. Aber normalerweise hatten die Frauen 10 bis 15 Kinder.

Wenn es damals tatsächlich keine Verhütungsmittel gegeben haben
sollte, ist das ja noch lange kein Grund, auch heute auf sie zu
verzichten.

Aber dann sollte man nicht die ganze Kultur wegwerfen nur weil damals die Leute aus vernünftigen Gründen gegen das wilde rumgebumse waren!

Vor allem muß jeder die Möglichkeit haben, so zu leben, wie er will
- und das hat er in sexueller Hinsicht in einer Gesellschaft, in der die
Kirchen mit ihrer Verklemmtheitsmoral nach wie vor einen gesetzlichen
Erziehungsauftrag haben, notwendigerweise nicht.

Ach, die meisten wissen gar nicht was sie wollen.

Mit den Folgen seines Handelns muß natürlich jeder - nicht
nur
in sexueller Hinsicht - selbst klarkommen, aber deshalb muß
man ihm erst mal die Möglichkeit zu eben solchem Handeln
einräumen.

Das ändert nichts an der Sache das nicht nur der Mensch selbst mit den Folgen des Handeln leben muss, sondern auch alle anderen Menschen. Und DAS ist der Knackpunkt.

/ajk

Der Apostel Paulus als "Stammvater" des Zeugungsstreiks?

ajk, Friday, 13.08.2010, 11:56 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

"Stammvater" paßt in diesem Zusammenhang besonders gut *lol*

"Die bedeutendste negative Leistung des Christentums ist die
Problematisierung der Sexualität"

Alex Comfort

Quatsch. Es geht darum das Sex von der Meditation ablenkt. Sonst nichts.

Sex ist kein Problem, Priester opfern ja das wichtigste und wertvollste an Gott, ihre Sexualität.

/ajk

--
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Der größte Fehler der Kirchenkritiker

Ekki, Friday, 13.08.2010, 12:10 (vor 5631 Tagen) @ ajk

Sex ist kein Problem, Priester opfern ja das wichtigste und wertvollste an
Gott, ihre Sexualität.

Ein Gott, dem man das Wichtigste und Wertvollste opfern muss, soso ...

Der größte Fehler der Kirchenkritiker ist, daß sie nicht schon längst eine Transzendenzlehre und einen Gott kreiert haben (jawohl - richtig gelesen: Alle Religionen einschließlich ihrer Gottesvorstellungen sind Menschenwerk!), der Sexualität - unabhängig von der Ehe und nicht ausgerichtet auf Fortpflanzung, OHNE Vorrang der Zeugung gegenüber dem Vergnügen an Sex, OHNE bedingungslose Verdammung der Abtreibung [zu der übrigens m.E. die Bibel schweigt *lol*] - fordert und fördert[/u], nicht diejenigen verdammt, die Sexualität unter den o.g. Prämissen ausüben, sondern diejenigen, die dies (wie das Christentum und übrigens auch der Islam, zumindest Teile des Judentums und auch viele andere Religionen) zu verhindern versuchen, und der als Jenseits nicht den, wie Deschner zu Recht formulierte, "aseptischen Alptraum des christlichen Himmels" verheißt, sondern einen neue Existenz, in der sie auch für die an ihnen verübten Verbrechen der Sexualunterdrücker entschädigt werden.

Gruß

Ekki

--
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Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Sucht nach Sex

ajk, Friday, 13.08.2010, 12:12 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

Du hast einfach noch nicht kapiert das Sex allein nur süchtig nach Sex macht. Man stumpft ab, hat keine Freude mehr und verliert sich.

Der Mensch ist nicht Sex allein. Und es ist nicht die Aufgabe der Kirche zu sagen das man an Sex Freude haben soll, das ist selbstverständlich.

/ajk

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Lebe doch, wie Du willst, aber ...

Ekki, Friday, 13.08.2010, 12:33 (vor 5631 Tagen) @ ajk

... laß andere so leben, wie sie wollen.

Du hast einfach noch nicht kapiert das Sex allein nur süchtig nach Sex
macht. Man stumpft ab, hat keine Freude mehr und verliert sich.

Wer nicht das will, was Du willst, hat also etwas nicht kapiert.

Der Mensch ist nicht Sex allein. Und es ist nicht die Aufgabe der Kirche
zu sagen das man an Sex Freude haben soll, das ist selbstverständlich.

Schon wieder Diskussionsverweigerung.

Nichts ist "selbstverständlich" daran, daß eine Kirche das eine oder das andere predigt.

Religionen sind Menschenwerk und ihre Inhalte beliebig austauschbar - in jeder Hinsicht.

--
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Lebe doch, wie Du willst, aber ...

ajk, Friday, 13.08.2010, 18:08 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

... laß andere so leben, wie sie wollen.

Nur solange sie sich an grundlegende Werte halten und niemandem fremden schaden. Und genau DAS ist jetzt inzwischen ein Problem geworden.

Du hast einfach noch nicht kapiert das Sex allein nur süchtig nach Sex
macht. Man stumpft ab, hat keine Freude mehr und verliert sich.


Wer nicht das will, was Du willst, hat also etwas nicht kapiert.

Es ist schlicht ERFAHRUNG. Hast du noch NIE eine Sache satt gehabt, weil Du es zu oft hattest?

Der Mensch ist nicht Sex allein. Und es ist nicht die Aufgabe der

Kirche

zu sagen das man an Sex Freude haben soll, das ist selbstverständlich.


Schon wieder Diskussionsverweigerung.

Ich hab nicht unendlich Zeit. Muss auch arbeiten und so..

Nichts ist "selbstverständlich" daran, daß eine Kirche das eine
oder das andere predigt.

Doch, aber dazu müsste man wissen was die Basis der Christlichen Religion ist. Wenn man das aber nicht kennt, dann ist jede Diskussion unnötig und langweilig weil man immer bei A anfangen muss..

Religionen sind Menschenwerk und ihre Inhalte beliebig
austauschbar - in jeder Hinsicht
.

Diese Aussage ist in jeder Hinsicht falsch. Du kennst die Inhalte des Christentums nicht, sonst würdest Du das nicht sagen.

Du hast schlicht absolut keine Ahnung wovon Du sprichst. Du bist wie ein Jurist der anfängt von Motorentechnik zu reden. Ohne jemals ein Motor gesehen zu haben und ohne auch nur ein bischen Ahnung von Physik und Mechanik zu haben.

Es gibt keine Alternative zum Christentum und zum Gott.

/ajk

--
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Lebe doch, wie Du willst, aber ...

Rainer ⌂, Friday, 13.08.2010, 19:29 (vor 5631 Tagen) @ ajk

Es gibt keine Alternative zum Christentum und zum Gott.

Info/RELIGION_PUBL.htm

Rainer

--
[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Religion und Ausbreitung

ajk, Friday, 13.08.2010, 20:46 (vor 5631 Tagen) @ Rainer

Ich sehe das anders:

"Die Religionen haben sich mit den Gewehren, Krankheitskeimen und Technologien ausgebreitet, welche den Kulturen zur Verfügung standen"

Manche Religionen fördern das erforschen "Gottes" in der Welt, und dadurch werden Technologien erforscht die dann weiterhelfen. Manche Religionen generieren auch einen Fortschrittsglauben und das Wissen um "das Geheimniss" der Existenz. Also das es ein Geheimniss gibt.

Newton war auf der Suche nach Gott, er war Alchimist und fand dabei die Naturgesetze.

Oder anders gesagt: Wenn Gott die Wahrheit, die Gerechtigkeit und die Schönheit ist, dann sind die Gottgläubigen Menschen jene, denen Wahrheit, Gerechtigkeit und Schönheit wichtig sind und die ein Teil ihrer Psyche werden..

Je weniger Gottgläubigkeit, desto weniger interesse an Wahrheit und Gerechtigkeit.. Und nun verweise ich auf die Kultur der heutigen Zeit, das verlachen von "Gott" und das parallele auftreten von Lüge, Unwahrheit und mangelndem Denken.

/ajk

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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Unerklärliche Erklärung

Rainer ⌂, Friday, 13.08.2010, 21:07 (vor 5631 Tagen) @ ajk

Ich finde es merkwürdig wenn Menschen etwas erklären, das nach ihren Angaben außerhalb des Erklärbaren liegt (im speziellen Fall "Gott" oder "Götter").

Rainer

PS: Da es keine unfehlbaren Quellen der Erkenntnis gibt, sondern allenfalls Quellen, deren Unfehlbarkeit dogmatisch behauptet wird, gibt es keinen privilegierten Zugang zur Wahrheit.

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Unerklärliche Erklärung

ajki, Friday, 13.08.2010, 21:19 (vor 5631 Tagen) @ Rainer

Ich finde es merkwürdig wenn Menschen etwas erklären, das nach ihren
Angaben außerhalb des Erklärbaren liegt (im speziellen Fall "Gott" oder
"Götter").

Uff.. Also, entweder man forscht nicht, weil man denkt das es unnötig ist. Oder man forscht weil man von der Kultur her weiss, das es *etwas* gibt, das per definition nicht zu verstehen ist, aber bei welchem es darum geht seinen Geist und sein Bewusstsein anzustrengen um mehr davon zu erfahren.

Es ist ungefähr so wie: "Warum willst Du auf die Eiger Nordwand?" "Weil sie da ist!"

Forschung war schlicht Gottesdienst.

Rainer

PS: Da es keine unfehlbaren Quellen der Erkenntnis gibt, sondern
allenfalls Quellen, deren Unfehlbarkeit dogmatisch behauptet wird, gibt es
keinen privilegierten Zugang zur Wahrheit.

Es gibt aber einen Zugang dazu, das es so etwas wie die Idee der Wahrheit gibt.

Beispiel: "Es gibt die Wahrheit, in allen Dingen, in allen Situationen"

/ajk

Juan de la Cruz

Chato, Saturday, 14.08.2010, 01:59 (vor 5631 Tagen) @ ajki

Guten Abend ajk!

Ich wollte dir neulich schon mal ein bestimmtes Buch ans Herz legen, und das ist nun ein prima Stichwort:

Es ist ungefähr so wie: "Warum willst Du auf die Eiger Nordwand?" "Weil sie da ist!"

Forschung war schlicht Gottesdienst.

Das Buch heißt "Der Aufstieg zum Berg Karmel" und wurde geschrieben von dem Karmelitermönch Juan de la Cruz (Johannes vom Kreuz), einem katholischen Mystiker und Kirchenlehrer, der im 16. Jahrhundert in Spanien lebte. Er beschreibt und analysiert im Detail, was das Wort "Gotteserfahrung" praktisch bedeutet, welche inneren Voraussetzungen es dafür braucht, welche Kämpfe und Gefahren auf diesem Weg liegen und wie das Ganze überhaupt funktioniert.

Für die große Mehrheit hier wäre das Buch wahrscheinlich ziemlich langweilig und es lohnt sich bestimmt nicht, das viele Geld dafür zum Fenster hinauszuwerfen. Aber bei dir könnte ich mir schon vorstellen, daß es dir etwas bringt. Bei Johannes vom Kreuz ist Forschung im Wortsinne Gottesdienst und gehört für jemanden, der in sich selbst einen praktischen Sinn für religiöse Tiefe entdeckt, meines Erachtens zum Spannendsten und Tiefsten, was es an theologischen Werken gibt.

Freundlicher Gruß
vom Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Hey danke!

ajk, Saturday, 14.08.2010, 19:43 (vor 5630 Tagen) @ Chato

Ich habe da schon so meine Erkenntisse gehabt, und werde weiter und weiter gedrängt..

Danke schön

/ajk

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Unerklärliche Erklärung

Chato, Saturday, 14.08.2010, 15:41 (vor 5630 Tagen) @ Rainer

Ich finde es merkwürdig wenn Menschen etwas erklären, das nach ihren
Angaben außerhalb des Erklärbaren liegt.

Liegt dein Weib etwa innerhalb des Erklärbaren? Aber du glaubst ihr trotzdem, oder?

Das ist das Modell. Das Original ist halt viel größer.

Da es keine unfehlbaren Quellen der Erkenntnis gibt ...

Es gibt eine unfehlbare Quelle der Erkenntnis. Aber ihre Antwort hängt nicht von unserer Willkür ab.

Nick

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hm.

Nikos, Athen, Friday, 13.08.2010, 18:33 (vor 5631 Tagen) @ Ekki
bearbeitet von Nikos, Friday, 13.08.2010, 18:37

Hallo Ekki!

Religionen sind Menschenwerk und ihre Inhalte beliebig
austauschbar - in jeder Hinsicht
.

Da wäre ich aber nicht so sicher, dass Religionen völlig ohne jegliches menschliches Bedürfnis, einfach so aus dem Nichts entstanden sind, vielleicht weil es den Menschen einfach langweilig war.

Zu Religionen kann ich nur eins sagen: Es gibt zur funtamentale Frage nach dem "Was geschieht nach meinem Tod" immer noch keine Antwort, auch nach tausenden von Jahren, abgefüllt mit Wissenschaft und Aufklärung und Sex und Tod.

Auch wenn Du mir sagen würdest, dass "danach" einfach Nichts geschieht, so wäre das auch eine Glaubensbekundung von Dir, denn wissen kannst du es auch nicht. Somit wärst Du auch ein religiöser Mensch, und zwar gehörtest dann der "Religion Ekki" an, die an dies und das glaubt, an jenes und dieses aber nicht, jedoch an Sachverhalte glaubt. Glauben benutze ich hier im Sinne von "ich weiss es nicht, also glaube ich es".

Aber auch dann, wenn du sagen würdest, "mich interessiert nicht, was danach ist", würde es Dir nicht abnehmen, ich würde lediglich sagen, dass du "solange ich ficken kann, interessiert es mich nicht, was danach ist" meinst :)

Alles was Glaube verlangt, ist Religion.
Alles was wir nicht wissen (können), verlangt Glaube.

Genauso denken viele Mädchen zb, dass einige PopStars "Göttisch" sind, oder manche Jungs glauben dass einige normale Menschen, die einen Ball besonders gut tretten, Götter des Fussballs sind.

Grüße
Nikos

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*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Der größte Fehler der Kirchenkritiker

Misogyn, Friday, 13.08.2010, 12:45 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

Eben weil wir es für das Wichtigste halten und es an die Stelle eines Gottes gesetzt haben. Es ist ein Götze geworden. Sonst wäre Sex ja grundsätzlich kein Problem.

Nehmen wir an du hast einen roten Ferrari und polierst ihn jeden Tag. Wäre dann nicht dieses Auto zu einer Art stählernen Götzen geworden. Und jetzt kommt einer und kratzt an deinem Lack! Da bricht deine Welt aber zusammmen.

Autos an sich sind kein Problem, aber wer einen roten Ferrari anbetet, der täte sinnvoller, wenn er mal wieder in die Kirche geht. Im Ernst!

Ein Gott, dem man das Wichtigste und Wertvollste opfern muss, soso ...

Musst du doch gar nicht!

christlichen Himmels" verheißt, sondern einen neue Existenz, in der sie
auch für die an ihnen verübten Verbrechen der Sexualunterdrücker
entschädigt werden.

Wie gesagt: Unfreiwillige Beschränkung der Sexualität ist negativ zu sehen. Auch dies ist eine Form von Gewalt und Unterdrückung, z.B. der übertriebene Schönheitskult, dass sich Männer und Frauen immer mehr von Äusserlichkeiten leiten lassen. Das schließt schon mal von vornherein viele Menschen komplett aus.

Ich bleibe aber dabei: Die freiwillige Beschränkung der Sexualität auf einen Partner oder zeitweise komplette Einschränkung hat nur Vorteile:
- Bessere Konzentration auf wesentliche Dinge
- Keine Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten
- Weniger psychische Krankheiten (Verletzungen aus Beziehung)
- Die Menschen finden wieder zurück zu Gott

Ich verdamme niemanden, der das anders sieht. Ich musste mich auch erst ausleben um zu erkennen, dass Sex keine Erfüllung bietet. Du bleibst leer!

Katholische Sexualmoral

Chato, Friday, 13.08.2010, 02:46 (vor 5632 Tagen) @ Misogyn

Katholische Sexualmoral:

- Kein Sex vor und außerhalb der Ehe

- Weiber heiraten als Jungfrau (das nennt man Unschuld)

- Die Ehe ist unauflöslich bis zum Tod eines Partners

Bei denen, die noch danach leben, existiert kein "Typ c", sondern nur "Typ a".
Bei denen, die nicht danach leben, gibt es NUR "Typ c" und NULL vom "Typ a".

Sechstes Gebot: Wer schon als Matratze gelebt hat, ist eheunfähig geworden. Deshalb gibt es heute fast keine Ehen mehr. Es gibt bloß noch Konkubinate mit Weibern vom "Typ c". Und die sind logischerweise entsprechend drauf, sprich: feministische Opportunistinnen vom "Typ c". Weil heutzutage fast alle zum "Typ c" gehören, leben wir in heutigen Zuständen, mit allem, was dazu gehört, inkl. Feminismus und demographische Selbstausrottung. Andere Zustände sind real schlicht unmöglich geworden.

Ist das wahr? Oder ist das nicht wahr?

Der Mensch ist frei. Was er erwählt, wird ihm zuteil. Und Schuld daran ist jeweils der / die Betreffende selbst, denn der Mensch ist ja frei.

Wer sonst?

Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Katholische Sexualmoral

Misogyn, Friday, 13.08.2010, 03:33 (vor 5632 Tagen) @ Chato

Katholische Sexualmoral:

- Kein Sex vor und außerhalb der Ehe

- Weiber heiraten als Jungfrau (das nennt man Unschuld)

- Die Ehe ist unauflöslich bis zum Tod eines Partners

Bei denen, die noch danach leben, existiert kein "Typ c", sondern nur "Typ
a".
Bei denen, die nicht danach leben, gibt es NUR "Typ c" und NULL vom "Typ
a".

Sechstes Gebot: Wer schon als Matratze gelebt hat, ist eheunfähig
geworden. Deshalb gibt es heute fast keine Ehen mehr. Es gibt bloß noch
Konkubinate mit Weibern vom "Typ c". Und die sind logischerweise
entsprechend drauf, sprich: feministische Opportunistinnen vom "Typ c".
Weil heutzutage fast alle zum "Typ c" gehören, leben wir in heutigen
Zuständen, mit allem, was dazu gehört, inkl. Feminismus und demographische
Selbstausrottung. Andere Zustände sind real schlicht unmöglich geworden.

Ist das wahr? Oder ist das nicht wahr?

Schon wahr!

Naja fast: Um Typ a.) zu sein muss man wohl keine Katholikin sein.

Nun bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob sich jede Katholikin und jeder Katholik an die Theorie hält. Welche Katholikin geht z.B. als Jungfrau in die Ehe? Und sind alle Katholiken treu?

Aber eine bessere Chance für eine gute Ehe hat man da auch jeden Fall. Das stimmt schon.

Ich meine wenn man das "Joch der Ehe" erstrebenswert findet.

Der Mensch ist frei. Was er erwählt, wird ihm zuteil. Und Schuld daran ist
jeweils der / die Betreffende selbst, denn der Mensch ist ja frei.

Auch das ist richtig.

Allerdings nützt es ja wenig für die momentanen Zustände, wenn die ganzen Egoisten irgendwann zur Hölle fahren. Oder wenn sie alle als Kröten wiedergeboren werden. ;-) In unserem Leben richten sie unendlich viel Unheil an. Wir bräuchten eher eine diesseitige Lösung.

Das Joch Ehe

ajk, Friday, 13.08.2010, 11:33 (vor 5631 Tagen) @ Misogyn

Ist erstrebenswert, nur das alleine genügt den Instinkten und Trieben unseres Körpers, "Alphamännchen" und "Alühaweibchen" zu sein.

Nur das alleine gibt dem Nachwuchs diese Art von Sicherheit und Stabilität welche sie zu gesunden Menschen anwachsen lässt.

Ohne dem fehlt die Emotionale Stabilität. Und wir werden oder wurden immer intelligenter als Wesen. Ich glaube das führt zur instabilität.

Ähnlich wie bei hochintelligenten Tieren die nicht die richtige Schulung und Stärkung des Wesens erhalten haben. Sie werden neurotisch und verrückt.

/ajk

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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Zum Thema Religion

Imageberater, Friday, 13.08.2010, 09:23 (vor 5631 Tagen) @ Misogyn

Ok, es ist besser, religiöse, z.B. auch katholische Werte zu haben als gar keine, denn ohne jegliche moralische Wertvorstellungen in einer Gesellschaft mit solchen Moralvorstellungen eckt man zwangsläufig an.

Es ist aber sinnvoller, sich über Sinn und Zweck dieser Werte Gedanken zu machen. Dann braucht es keinen Gott mehr, denn man erkennt von ganz allein, warum gewisse Regeln gelten und gelten müssen. Man hält sie ein, selbst wenn ein Gott daher kommen und das Gegenteil fordern sollte.

Die Vorstellung eines Gottes ist m.E. ein Relikt aus frühesten Kinder-, Säuglingstagen, ein übrig gebliebenes psychisches Hilfskonstrukt, wenn man so möchte, irgendwann sollte man erwachsen genug sein, ohne so was auszukommen.

Wenn man nie so erwachsen wird, ist es aber sinnvoll, das Hilfskonstrukt beizubehalten, siehe erster Absatz.

Der (neue Gott?) Feminismus hat den Frauen gesagt, dass moralische Bedenken Männern gegenüber völlig unangebracht sind.

Und da man offenbar nicht bereit ist, sich selber Gedanken über das Hier und Jetzt und das Warum etc. zu machen, folgt man eben den Geboten des neuen Gottes.

Das dritte der drei Ks ist heute ein F.

Sie ändern sich ja nicht wirklich, die Mädels, alles Schall und Rauch. :)

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Zum Thema Religion

Chato, Friday, 13.08.2010, 10:59 (vor 5631 Tagen) @ Imageberater
bearbeitet von Chato, Friday, 13.08.2010, 11:02

Ok, es ist besser, religiöse, z.B. auch katholische Werte zu haben als gar
keine, denn ohne jegliche moralische Wertvorstellungen in einer
Gesellschaft mit solchen Moralvorstellungen eckt man zwangsläufig an.

Das ist jetzt aber schon ein bißchen stark untertrieben, daß man andernfalls "anecken" würde, oder nicht? Die Lage ist so, daß die schiere Weiterexistenz des göttlich gewordenen Atheisten schlicht und einfach beendet ist. Wäre der Mensch Gott, dann wäre ihm das natürlich unmöglich widerfahren. Ist es aber. Das bedeutet freilich nichts weniger, als die praktische Widerlegung deiner Auffassungen.

Es ist aber sinnvoller, sich über Sinn und Zweck dieser Werte Gedanken zu
machen. Dann braucht es keinen Gott mehr, denn man erkennt von ganz allein,
warum gewisse Regeln gelten und gelten müssen. Man hält sie ein, selbst
wenn ein Gott daher kommen und das Gegenteil fordern sollte.

Wer hält sich denn aus sich heraus an derart absolute Werte, daß sogar Gott es nicht schaffte, ihn davon abzubringen? Nicht ein einziger, selbstverständlich. Das ist derart evident, daß es nicht begründet werden muß. Es folgt nämlich bereits aus der Tatsache, daß sich der jeweilige Nachbar-Gott aus der Wohnung gegenüber an vollkommen andere Werte hält. Und daraus wiederum folgt natürlich, daß es sich eben nicht um absolute Werte handelt, sondern um Relativismus. Per se. Dieser Relativismus jedoch beweist uns gerade, daß er sich selbst aus der Welt schafft. Quod erat demonstrandum.

Die Vorstellung eines Gottes ist m.E. ein Relikt aus frühesten Kinder-,
Säuglingstagen, ein übrig gebliebenes psychisches Hilfskonstrukt, wenn man
so möchte, irgendwann sollte man erwachsen genug sein, ohne so was
auszukommen.

Wer sich in seinen eigenen Voraussetzungen derart drastisch irrt wie du, liefert damit natürlich kein Argument, sein Glaube sei etwas anderes, als ein Relikt aus frühesten Kinder- und Säuglingstagen, ein übriggebliebenes psychisches Hilfskonstrukt. Du hast einfach keine Ahnung, wovon du redest. Deine Auffassung über die Religion ist eine Projektion. In der könntest du dich selbst erkennen. Daß du es nicht vermagst, ist ein weiterer Beleg für deinen kardinalen Irrtum über deine eigenen Voraussetzungen. Sie sind evident verkehrt, denn sie scheitern an der ganz banalen Realität. Es ist ein narzißtischer Kinderglaube, trotzdem an diesem psychischen Hilfskonstrukt festzuhalten. Daß es so geschieht, beweist, worum es sich handelt.

Ist das wahr? Oder ist das nicht wahr?

Wenn man nie so erwachsen wird, ist es aber sinnvoll, das Hilfskonstrukt beizubehalten,
siehe erster Absatz.

Wer erwachsen geworden ist, gibt seine atheistischen Hilfskonstrukte auf. So herum wäre es zutreffend. Die einfachen Tatsachen beweisen es. Man braucht diese Tatsachen bloß zur Kenntnis zu nehmen. Es nicht zu tun, ist Kinderglaube.

Das Abendland geht an infantilem Narzißmus zugrunde. Es hat deswegen freilich auch nichts Besseres verdient.

Nick

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Zum Thema Religion

Imageberater, Friday, 13.08.2010, 11:07 (vor 5631 Tagen) @ Chato

Nix für ungut, aber du würdest auch die Sachsen missionieren, ob ihnen das nun passt oder nicht, oder?

Pardon, mein Fehler, aber theologischen "Schlussfolgerungen" und "Beweisen" bin ich leider absolut nicht zugänglich.

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Zum Thema Religion

Chato, Friday, 13.08.2010, 11:16 (vor 5631 Tagen) @ Imageberater

Pardon, mein Fehler, aber theologischen "Schlussfolgerungen" und
"Beweisen" bin ich leider absolut nicht zugänglich.

Pardon, es geht ausschließlich um die rationale Würdigung von Schlussfolgerungen und Beweisen.

Alles andere ist irrationaler Kinderglaube.

q.e.d.

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Zum Thema Religion

Imageberater_unlogged, Friday, 13.08.2010, 12:24 (vor 5631 Tagen) @ Chato

Alles andere ist irrationaler Kinderglaube.

q.e.d.

Du glaubst, ich lasse mich auf eine Diskussion mit jemandem ein, der einen zutreffenden Allgemeinposten ("Der Himmel ist blau!") als "Argument" zu einem ganz anderen Thema anführt, seine Rationalität betonen und da dann auch noch ganz akademisch "q.e.d." drunter schreiben zu müssen meint, um so zu unterstreichen, dass er in jedem Fall recht hat?

No way. :)

Zum Thema Religion

Chato, Friday, 13.08.2010, 14:30 (vor 5631 Tagen) @ Imageberater_unlogged

No way. :)

Macht nichts; es wird ja trotzdem gelesen - meines und deines. :)

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Zum Thema Religion

ajk, Friday, 13.08.2010, 11:35 (vor 5631 Tagen) @ Imageberater

Nix für ungut, aber du würdest auch die Sachsen missionieren, ob ihnen das
nun passt oder nicht, oder?

Das war Karl der Grosse und nicht der Papst.

Pardon, mein Fehler, aber theologischen "Schlussfolgerungen" und
"Beweisen" bin ich leider absolut nicht zugänglich.

Das Problem ist, das Du nicht verstehst das DAS was Du unter Gott verstehst, nicht das ist, was Gott ist. Sondern nur das was DU darunter verstehst.

Und es ist Absichtlich in Dein Bewusstsein implementiert worden, damit unsere Kultur zerbricht. Von den gleichen Leuten die Gender Mainstreaming betreiben.

/ajk

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Zum Thema Religion

Imageberater_unlogged, Friday, 13.08.2010, 12:26 (vor 5631 Tagen) @ ajk

Das war Karl der Grosse und nicht der Papst.

Wo habe ich den Papst erwähnt? Da steht "passt", nicht "Papst".

Zum Thema Religion

ajk, Friday, 13.08.2010, 16:28 (vor 5631 Tagen) @ Imageberater_unlogged

Das war Karl der Grosse und nicht der Papst.

Wo habe ich den Papst erwähnt? Da steht "passt", nicht "Papst".

Die Zwangskonvertierung der Sachsen war eine Machtdemonstration des Kaisers, der damit sein Reich ausweitete.

Er war nicht im Auftrag des Papstes unterwegs um die Leute zu konvertieren.

/ajk

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Zum Thema Religion - Zustimmung

Ekki, Friday, 13.08.2010, 11:57 (vor 5631 Tagen) @ Imageberater

Hallo Imageberater!

Nix für ungut, aber du würdest auch die Sachsen missionieren, ob ihnen das
nun passt oder nicht, oder?

Die Werte der Religion müssen sich daran messen lassen, ob sie mit denjenigen des Humanismus übereinstimmen - und nicht etwa umgekehrt[/u], wie dies Papst Benedikt XVI. postuliert.

Und um einmal ein Beispiel außerhalb des Bereichs der Sexualität zu geben:

Jegliches religiöse Missionsbestreben (und alle sich daraus ergebenden Folgen) ist unvereinbar mit den Werten des Humanismus.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Der Humanismus

ajk, Friday, 13.08.2010, 18:10 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

führt zur Abtreibung und zum Massenmord.

Humanismus ist nur Verstand, doch der Verstand ist leicht irre zu leiten WENN MAN IGNORIERT DAS DIES GEMACHT WERDEN KANN.

In übrigen ist es der Verstand der dazu führt das man Erkennt, das der Verstand nicht alles ist. Der Mensch besteht nicht nur aus Verstand sondern auch aus Bedürfnissen Körperlicher und Emotionaler Art.

/ajk

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So ist es

ajk, Friday, 13.08.2010, 11:19 (vor 5631 Tagen) @ Chato

Ich such brigens ein Forum zu diesem Thema... Damit ich mich enrsthaft unterhalten kann darüber.

Das Fehlen der Liebe zur Wahrheit und Schönheit führt zum Untergang unsererZivilisation. Denn die Technologie und Struktur wurde mit dieser Liebe aufgebaut und nur mit dieser Liebe ist sie aufrecht zu erhalten.

Man merkt es am schwinden der Mathematikfähigkeiten.

/ajk

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Zum Thema Religion

Imageberater_unlogged, Friday, 13.08.2010, 12:29 (vor 5631 Tagen) @ Chato

Wer sich in seinen eigenen Voraussetzungen derart drastisch irrt wie du,

Du hast einfach keine Ahnung, wovon du redest.

Deine Auffassung über die Religion ist eine Projektion.

Daß du es nicht vermagst, ist ein weiterer Beleg für deinen kardinalen Irrtum

Wer mir gleich so kommt, kann sicher nicht mit großer Diskussionsbereitschaft meinerseits rechnen. Sorry. :)

"Quod erat demonstrandum"... ich glaube, mich tritt ein Pferd...

Deine Gedankenführung ist Unsinn

ajk, Friday, 13.08.2010, 11:16 (vor 5631 Tagen) @ Imageberater

Es ist aber sinnvoller, sich über Sinn und Zweck dieser Werte Gedanken zu
machen. Dann braucht es keinen Gott mehr, denn man erkennt von ganz allein,
warum gewisse Regeln gelten und gelten müssen. Man hält sie ein, selbst
wenn ein Gott daher kommen und das Gegenteil fordern sollte.

Du redest von "ein Gott", und nicht von "Dem Gott". Es gibt nur einen, er ist die Wahrheit, das Gute und die Schönheit. Man erkennt sie übrigens NICHT von alleine, das kommt Dir nur so vor weil Du darin aufgewachsen bist. Im Islam sind die Werte ganz anders, im Hinduismus auch.

Die Vorstellung eines Gottes ist m.E. ein Relikt aus frühesten Kinder-,
Säuglingstagen, ein übrig gebliebenes psychisches Hilfskonstrukt, wenn man
so möchte, irgendwann sollte man erwachsen genug sein, ohne so was
auszukommen.

Ich würde dazu raten mal die Kirchenväter zu lesen, das was Du beklagst haben sie schon über die Heidnischen Götter geschrieben. Und nein, Gott ist kein Hilfskonstrukt. Es ist ein völlig anderes "etwas" als das was im Fernsehen gezeigt wird.

Wenn man nie so erwachsen wird, ist es aber sinnvoll, das Hilfskonstrukt
beizubehalten, siehe erster Absatz.

Nö, man wird nie etwachsen wenn man nicht kapiert das es eine Höhere Ebene des Bewusstseins gibt. Ohne diese Ebene, kann man auch Fickend und Pöbelnd durch die Gegend schlurfen.

Dazu:

http://www.hoye.de/gottlicht/

http://www.aphorismen.de/display_aphorismen.php?search=9&sav=634&hash=6766aa2750c19aad2fa1b32f36ed4aee&pa...

Der (neue Gott?) Feminismus hat den Frauen gesagt, dass moralische
Bedenken Männern gegenüber völlig unangebracht sind.

Die Gottlosigkeit hat die Frauen dazu gebracht nicht mehr die Liebe zu lieben sondern nach Liebe in ihren Taten zu suchen.

Und da man offenbar nicht bereit ist, sich selber Gedanken über das Hier
und Jetzt und das Warum etc. zu machen, folgt man eben den Geboten des
neuen Gottes.

Gott ist ein Gefühl, wenn eine Frau dieses Gefühl nicht in sich trägt, bleibt sie hohl und leer. Es gibt keine "Sehnsucht zur Ewigkeit", die sich durch das Kinder bekommen mitäussert.

gruss

/ajk

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Seit wann ...

Rastplatz, Sunday, 15.08.2010, 17:36 (vor 5629 Tagen) @ ajk

Nö, man wird nie etwachsen wenn man nicht kapiert das es eine Höhere Ebene
des Bewusstseins gibt. Ohne diese Ebene, kann man auch Fickend und Pöbelnd
durch die Gegend schlurfen.

Seit wann kann hier wieder so ein Blödsinn geschrieben werden? Die religiösen Spinner können doch jeden Quatsch glauben, wenn ihnen das hilft. Allerdings hat sie das noch nie davon abgehalten, selbst pöbelnd durch die Gegend zu eiern, ihre Mitmenschen zu hassen und "rechte" Ideen zu verbreiten. Sollen sie sich doch eine Nonne im Haus halten und die Huren heimlich besuchen, wenn sie das für fromm halten. Nix ist schlimmer als die Doppelmoral, unter den Frommen geradezu zwangsläufig vorhanden. Die Dummen sterben nicht aus.

Alle ausser A

ajk, Friday, 13.08.2010, 11:46 (vor 5631 Tagen) @ Misogyn

Ignorieren ihre eigenen Bedürfnisse.

Der Sexualtrieb- und der Muttertrieb sind natürlich und gut.

Die ganzen Feminazis gebärden sich wie das was sie verachten, Leibfeindliche Spiesser.

/ajk

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Wer ist "A"? (k/t)

Ekki, Friday, 13.08.2010, 11:55 (vor 5631 Tagen) @ ajk

- kein Text -

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Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Wer ist "A"? (k/t)

ajk, Friday, 13.08.2010, 12:12 (vor 5631 Tagen) @ Ekki

a.) Es gibt Frauen, die altruistisch sind und nicht auf den eigenen Vorteil zu Ungunsten des Mannes spekulieren. Menschen mit Anstand eben. Aber leider längst nicht mehr der Normalfall.

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Du hast aber viele Feinde

Borat Sagdijev, Friday, 13.08.2010, 19:54 (vor 5631 Tagen) @ Misogyn

c) Die meisten Frauen sind verdeckte Feministinnen. Sie suchen sich das
raus, was ihnen gerade passt. Sie sind feminin und sehen auch nicht wie
Emanzen aus. Man denkt sie wären Typ a.). Aber wenn sie einen Vorteil
wittern, werden sie plötzlich Feministin. Das Chamäleon wechselt blitzartig
seine Farbe.

Glückwunsch, du hast die Frauen erkannt.
Frauen waren schon immer so.
Ein Mensch der nicht seinen Vorteil sucht kann sich auch gleich ins Grab legen.
An unseren Umständen ist halt irgendwas faul und der individuelle Egoismus dient (scheinbar) nicht mehr der Menschheit.
Aber wer weiss das schon?
Vielleicht ist das was passiert genau das was die Menschheit wieder ein Stück weiterentwickelt?

Der eigentliche Feind ist Typ c.), nicht Typ b.).

Das würde dann aber auch Bedeuten dass wir im Schnitt die Poltik haben die wir verdienen, das wir alle Mitschuld sind und der Einzelne der auf einen Schuldigen zeigt sich Selbst über Andere erheben und von sich ablenken will.

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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

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