Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Kinderhass-Land Deutschland: "Kinder sind Karriere-Killer"

Müller, Thursday, 12.08.2010, 18:03 (vor 5632 Tagen)

"Jede zweite Frau hat wegen der Familie mindestens einmal ihre Karrierewünsche ändern oder gar aufgeben müssen, teilt die Bertelsmann Stiftung mit."

http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2010/08/12/frauen-beruf-kinder-sind-karriere-killer/bertelsmann-umfrage.html

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Unglaublich, über was die sich alles aufregen!

TMerten, Thursday, 12.08.2010, 18:56 (vor 5632 Tagen) @ Müller

Wenn Frauen meinen, dass Kinder die Karriere behindern, dann sollen sie doch die Gebährfähigkeit abtreten oder die Kinder nach der Geburt dem Vater übergeben und die Alimentierung sicherstellen. Manchmal hat man den Eindruck, dass BÜLD durch solche Artikel erst die Geschlechter aufeinanderhetzt. Ein Mediator geht im "Streitfall" zur Schlichtung wesentlich sensibler vor.

Unglaublich, über was die sich alles aufregen!

Müller, Thursday, 12.08.2010, 19:00 (vor 5632 Tagen) @ TMerten

"Manchmal hat man den Eindruck, dass BÜLD durch solche Artikel erst die Geschlechter aufeinanderhetzt."

Das ist ein Prinzip der Boulevard-Schmierfinken. Wie gesagt, kann ich hierzu folgendes Buch empfehlen: http://wgvdl.com/forum/index.php?id=138182

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Man muß nicht Karriere machen, 95% der Männer tun das auch nicht.

Adam, Thursday, 12.08.2010, 21:54 (vor 5632 Tagen) @ Müller

Stattdessen sollten unsere verwöhnten Weibchen sich einmal Erwebsarbeit vorstellen, wie sie der größte Teil der Bevölkerung verrichtet. dagegen ist jede Kinderbetreuung eine wahre Wonne.

Adam

Eine SEHR durchmischte Autorenschaft!

Ekki, Thursday, 12.08.2010, 22:18 (vor 5632 Tagen) @ Müller

Hallo Müller!

"Manchmal hat man den Eindruck, dass BÜLD durch solche Artikel erst die
Geschlechter aufeinanderhetzt."

Das ist ein Prinzip der Boulevard-Schmierfinken. Wie gesagt, kann ich
hierzu folgendes Buch empfehlen:
http://wgvdl.com/forum/index.php?id=138182

Ich bin dem obigen Link mal gefolgt:

Zu Wort kommen:

das Entführungsopfer Natascha Kampusch,
Okay.

die ehemalige CSU-Rebellin Gabriele Pauli,
Eine abgedrehtere Tusse war wohl nicht zu finden, was? Aber paßt ja: Der personifizierte Skandal.

der Soziologe Ulrich Beck,
Okay.

der Radrennfahrer Patrik Sinkewitz,
Jau. Reuiger Doping-Sünder - paßt.

der Medienanwalt Matthias Prinz,
Okay, hat als Anwalt etlich spektakuläre Skandale beigelegt.

der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff,
Okay.

der Ex-Terrorist Peter-Jürgen Boock,
Wenn man seinen Worten glaubt, der einzige RAF-Mann, der sich wirklich innerlich von seiner Vergangenheit gelöst hat. Aber qualifiziert ihn das zu diesem Thema? Was er produziert hat, ist mit "Skandal" bei weitem unzulänglich umschrieben.

die Schauspielerin Desirée Nick,
Okay.

der ehemalige Spiegel-Chefredakteur Erich Böhme,
Okay.

der Lyriker Sascha Anderson
Ja - das schlägt dem Faß den Boden aus! Ein von Wolf Biermann ("Sascha Arschloch Anderson") enttarnter Stasi-Spitzel.

Insgesamt eine sehr durchmischte Autorenschaft ...

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Unglaublich, über was die sich alles aufregen!

Narrowitsch, Berlin, Thursday, 12.08.2010, 23:37 (vor 5632 Tagen) @ TMerten

Manchmal hat man den
Eindruck, dass BÜLD durch solche Artikel erst die Geschlechter
aufeinanderhetzt.

Wie jetzt-manchmal?

Ein Mediator geht im "Streitfall" zur Schlichtung

wesentlich sensibler vor.

Jeder betreibt das Geschäft, was er am besten beherrscht. Der Mediator - hoffentlich - die Mediation und BÜLD befriedigt den Informationshunger niederer Instinkte. Nicht immer müssen die beiden Berufsgruppen als Gegenpole auf der Bühne tanzen...

Sagen jedenfalls meine geheimen Studien.

© [image]

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Das stimmt

Müller, Friday, 13.08.2010, 00:09 (vor 5632 Tagen) @ Ekki

Und das macht aber eben auch die Vielfalt des Buchs aus. Dieser Sascha "Arschloch" z.B. gibt ein komplett peinliches Interview, enttarnt ihn m. E. zudem als unglaubwürdig.

Ich will das beileibe keinem aufzwängen, finde aber selbst, dass es Mechanismen von Skandalen ganz gut aufzeigt.

Ebenfalls lesenwert, allerdings nicht im Interviewstil: "Titten, Tiere, Tränen, Tote" von Kerstin Dombrowski, ehemalige Boulevard"journalistin": http://www.amazon.de/gp/aw/d.html/ref=redir_mdp_mobile/275-2747616-1417249?a=349962317X

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