Für die "Schmuddelfans" - Der Tages Anzeiger: "Öko-Vibrator und Vagina-Wellness"
Moin,
gleich mal als Teaser und zum Weiterlesen animierend ein Bild; sonst wird das wieder nix
mit dem tiefer Eintauchen in die wirklich kritischen Ressourcen (1*):
![[image]](http://files.newsnetz.ch/bildlegende/29105/368888_pic_970x641.jpg)
«Alley Cat> will das erste Erotikmagazin für Frauen sein und kommt über weite Strecken als herkömmliches Lifestyle-Magazin daher. Allerdings mit einem Hang zu erotischen Absonderlichkeiten.
Die Frauen haben aufgeholt. In jeder Hinsicht. Und wenn die Frauen vorrücken, dann muss sich irgendwo eine Lücke auftun. Eine Marktlücke, in die findige Menschen dann Produkte werfen, in der Hoffnung, selbst am neuen weiblichen Erfolg teilzuhaben. Und da die Frauen von heute alles sind, was die Frauen von gestern nicht waren – aufgeschlossen und abgeklärt und schnell unterwegs - weil Frauen von heute also eigentlich die besseren Männer sind, braucht es ein Magazin, das die Frauen auch als solche anspricht. Ein Erotikmagazin für Frauen nämlich, so sagte man sich bei Huber Burda Medien, das die Frauen dort abholt, wo sie sind. An der Front.
Für Frauen, die mehr wollen
«Alley Cat> heisst das neueste Produkt auf den Spuren der erogenen weiblichen Zonen, konzipiert «für Frauen, die mehr wollen>, wie der Claim vollmundig verspricht. Nun ist aber «Alley Cat> keineswegs ein «Playboy> für die Frau. Gespielt wird hier eher auf der Klaviatur der Absonderlichkeiten, was zuweilen ganz amüsant ist.
Los geht es mit der Rubrik «Vorspiel>, wo uns Tipps zur «Vagina-Wellness> (mit einer Art Deostick für den Intimbereich) und auch sonst allerlei Interessantes erwarten. Zum Beispiel, was Pasties sind, nämlich Nippel-Hütchen, und wozu man sie brauchen kann. Wir erfahren dass «Frauen die Macht besitzen, weil wir eine Vagina haben.> Wäre man ja nie von alleine drauf gekommen ...
Tja, was soll man dazu noch ergänzen, so herrlich süffisant geschrieben, wie es Michèle Binswanger tat.
Auch das muss man wirklich mal so stehen lassen:
Dann, auf Seite 12 die erste kritische Information: Ein Drittel der Frauen findet das Glücksgefühl, wieder in eine zu eng gewordene Jeans zu passen besser als Sex. Hmmm. Wie soll man also Frauen ein Sexmagazin andrehen, wenn die sich nur für ihr Gewicht interessieren?
Nun ja, was muss das Diät-streunende-"passagierende"-Kätzchen dafür nun tun?
... Diättipps, das will «Alley Cat> gerade nicht liefern, ... Das Magazin soll eine Art «intimes Gespräch mit der besten Freundin> sein, verriet Küper der deutschen «Welt>, und solche drehten sich häufig um Männer ...
Mmh, sind das nicht wir, die Bösen? Aber, *tätää*, es gibt Abhilfe, nämlich in Form von:
Öko-Vibratoren
Wir wechseln nun vom «Vorspiel> ins «Schlafzimmer>. Jetzt gehts ans Eingemachte. In einem beschämend durchschnittlichen Artikel über die «Generation Sex 3.0> wird uns mitgeteilt, dass Frauen heute in sexuellen Dingen den Takt vorgeben. Dass sie heute laut der Studie Sexstyles 2010 weniger Sex haben, als noch 1981, dies aber nur deshalb, weil heute eher Qualität als Quantität zählen. Nicht etwa, dass es eine neue Keuschheit gebe, folgt die Entwarnung. Dafür eine neue Gelassenheit.
Gelassenheit in Ehren, aber wo bleiben die nackten Männer, fragt man sich. ...
Na endlich! Soll ja auch ansehnliche Pipimatzträger über der "Gläsernen Decke" geben, die von unten aussehen, wie ein "Ascheloch" - was ja meistens nicht so fern von der Perspektive liegt
wobei die Ästethik wohl eher auf dem Schweizer Bankkonto liegt.
Aber die süffisant schreibende Autorin meinte wohl das Heer, pardon, die Heer_innen der ebenfalls plebejeszit dominierten "Untermenschen" (bezogen auf die Decke); alles eine Frage der Perspektive eben.
.. Dann endlich: eine Bildstrecke mit behaarten Männerbrüsten, verschwitzten Waschbrettbäuchen, nackten Hintern, womit wir schon die Schamgrenze des Magazins erreicht haben.
Sag ich doch (s.o.) Aber vielleicht liegt es auch daran:
Nun gut – Erotikmagazine für Frauen sind schwierig zu realisieren, weil Frauen mit nackten Kerlen nicht zufriedenzustellen sind, sonst könnten sie ja einfach zum Schwulenmagazin greifen.
Bevor hier ein paar Homphobiker kollabieren, sollten sie auch den Rest lesen:
Etwas könnte «Alley Cat> vom Playboy allerdings trotzdem noch lernen: Dort finden sich nämlich hochkarätige Texte, Interviews, Reportagen. Solches sucht man in «Alley Cat> (noch) vergeblich.
Tja, ich finde den Artikel köstlich süffisant und mit einem Hauch Ironie geschrieben. Allerdings, Männers aufgepasst:
Die Erotik der Frau, so scheint es, liegt in der Befriedigung ihres sozialen Gewissens.
Tja, dagegen können wir mit unserem "Naturbelassenen-Gemächte" wohl nicht "anstinken" 
Das werden die "Bukowsky-Künstler" hier bestimmt anders sehen und artikulieren.
Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/koVibrator-und-VaginaWellness/story/15184267
Leser
(1*) Für die Ernsthafteren unter uns:
Frauendebatte im Deutschen Bundestag 1999
Da kann man echte Ökovibratorinnen und Bewegte zum Thema "Frauenwellness" nachlesen ...
und erkennen inwieweit die letzten Jahre uns dahin geführt haben,wo wir nun aktuell immer schlimmer stehen. Inklusive und bedingungslos durch die lieben "NGOs" und deren Unterstützung "gefördert".
Also, besser das ab Seite 5 lesen! ... und verstehen. "Schicke" Bilder gibt es allerdings nicht.
Ist anstrengender aber imho die wahre Kunst (zur Erkenntnis).
Für die "Schmuddelfans" - Der Tages Anzeiger: "Öko-Vibrator und Vagina-Wellness"
Ein Öko-Vibrator ist ein Bambusrohr mit einer Hummel drin.
Ich räume ein.: Soooon' Bart.
Der ist ja fast so bärtig, wie die Frage: Was ist eine Kakkerlake in der Streichholzschachtel?
Antwort: "Ein Tamagotchii für Österreicher"
Ich räume ein.: Soooon' Bart.
Yep
und dito.
PS: Sorry an die Jungs aus dem räuberischen Bergvolk in den Alpen,
ist nicht ernst gemeint der Joke.
Ihr macht einen guten Job in A und auch in der CH. Manchmal sogar einen besseren als in D.
Leser
PS: Hoffentlich geht das dabei nicht unter -> Frauendebatte im DBT 1999
Denn darum ging es mir mit dem "Schmuddelthema"
Ich habe mit der Küper vor ca. 2 Jahren E-Mail-Kontakt gehabt ...
... sie zunächst gelobt, für den mutigen Vorstoß, bla-bla etc. Dann habe ich sie gefragt, was denn genau an ihrem Magazin "erotisch" für Frauen sein soll - Titten kriegt man ergo frau zwar zu sehen, das wunderbare männliche Geschlechtsteil, das Sinnbild sakraler phallokratischer Omnipotenz, suchte man - bis auf eine klitzekleine Abbildung auf Seite 832b jedoch vergeblich. Und nackte Männeroberkörper und -popos gibt es schließlich in jedem billigen Frauenwichsblättchen (Jolie, Amica, Apothekenumschau etc.) zu sehen.
Ich fragte sie zudem, ob sie sich vorstellen könne, ein ähnliches Magazin für Männer zu machen (habe ihr dazu Fotogalerien von Petter Hegre empfohlen - ihre verhaltene Reaktion fand ich besonders witzig
- ein "Alley Tomcat" also. Die Idee fand sie nicht schlecht, man wolle sich jedoch erstmal um die Frauen kümmern.
Ein Jahr später gab es nur noch Titten und ich schrieb ihr erneut: "Was ist aus der "Erotik für Frauen" geworden, Frau Küper?" Sie schrieb mir, dass sie Zuschriften von Leserinnen erhalten habe, die die Zeitschrift ja ganz gut fänden - aber Abbildungen von GANZ nackten Männern, so mit allem Drum und dran - das müsse doch nicht sein ...
Ich fragte sie dann, was an ihrem Magazin denn nun noch innovativ im Bereich Frauenerotik sein soll - worauf sie sofort zickig wurde (kein Witz! ;-D) und den Mailverkehr, ich weiß nicht mehr wie genau (muss mal schauen, ob ich die Korrespondenz noch habe) beendete.
Tja, was soll man sagen: Alley Cat hat ausgewichst.
Danke dir für deine Insider-Infos: Ausdrücklich!
Es geht ja um die Chefredakteurin, Ina Küper, dieses "Magazins"
Ich fragte sie dann, was an ihrem Magazin denn nun noch innovativ im
Bereich Frauenerotik sein soll - worauf sie sofort zickig wurde (kein Witz!
;-D) und den Mailverkehr, ich weiß nicht mehr wie genau (muss mal schauen,
ob ich die Korrespondenz noch habe) beendete.
So ähnlich dachte ich es mir. Ich hatte eine Zeit lang auch mit Medien zu tun, wobei mir die neben mir im Flugzeug sitzende Gattin des Focus-Marquards am besten gefiel. (die war echt ok und in Ordnung). Sie meinte damals sinngemäß zu mir:
"ein schäbiges Geschäft um die Gunst der Käufer"
Tja, da waren und sind Helmut Karasek und andere nebst Stefan Aust
doch alles andere als andere Kaliber ...
Karasek vor allem, der sich aktuell als Frauenverstehe so hervortut
- damals beim Flug HAM - MIL mit Sekretärin auf seiner Seite,
die ca. 20 Zeitschriften auf ihren Knien trug.
Alle nicht ganz dicht und Media-Reichweiten-geil;
jeder Media-Planerin hinten hinein kriechend.
Leser
Danke dir für deine Insider-Infos: Ausdrücklich!
Pah, Karasek - Mann, bin ich enttäuscht von dem. Allesamt Quotenhuren.
Dann lies mal das: Schlimmer als Helmut (Kohl oder Karasek)
Also, besser das ab Seite 5 lesen! ... und verstehen. "Schicke" Bilder gibt es allerdings nicht.
Der Steno-Mitschnitt dieses Plenarprotokolls öffnet die Augen.
Und zeigt NGO-DBT-Zusammenhänge auf, die es in sich haben.
Das ist schlimmer, als jeder Karasek, lieber Müller.
Viel schlimmer.
Leser
Dann lies mal das: Schlimmer als Helmut (Kohl oder Karasek)
Ich verstehe jetzt zwar nicht die Zusammenhänge, aber eine gewisse Schicht Frauen hatte vor dem Krieg ihre N... und war verzweifelt während des Krieges und sie sind ursupper. Sieht man an modernen Scheidungsfällen zb IBM
Nein, was hat das jetzt mit Erotik zu tun? Die man kaum noch findet, als letztes in einen Frauenwellnessprogramm?
Frau forscht nicht (die meisten) die warten das man eine Taste ähm Hupe drückt und sie sind glücklich. Starke Frau sucht Wunderknabe zum finden des G-Punktes, ohne Worte. Tu mal, wenn nicht die 4facher sieben kommt, Pech gehabt.
Oder ich liege hier meiner Stellung wegen? (Gesellschaftlich) So manch eine wurde schon unter dem Tisch gesehen und gab nur anstatt zu nehmen und verweilt ihr leben lang als "Haremsdame" die Moral predigt.
Erotik bitte wo?
Dann lies mal das: Schlimmer als Helmut (Kohl oder Karasek)
So ganz verstehe ich den Zusammenhang nicht, bin aber noch dran, am PDF ...