Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Holla, Pudel Rupp bei den PauerGrrlls

Dr. Müller, Wednesday, 11.08.2010, 13:46 (vor 5633 Tagen)

zum Urteil über ledige Väter.

Wird der jetzt halbwegs normal ??

http://anonym.to/?http://maedchenmannschaft.net/ledige-vater/#comment-30731

Unbedingt LINK anonymisieren!!

TMerten, Wednesday, 11.08.2010, 14:08 (vor 5633 Tagen) @ Dr. Müller

Wir werten solche Dreckseiten ohne eine Anonymisierung auf. Google hält solche widerwärtigen, abartigen Schmuddelseiten möglicherweise für "wichtig"!

Bitte unbedingt anonymisieren!

http://anonym.to ..... usw. !!

Erledigt k/t

-Forenleitung-, Wednesday, 11.08.2010, 14:51 (vor 5633 Tagen) @ TMerten

- kein Text -

Hut ab, Herr Rupp - ein klasse Kommentar! (kT)

Müller, Wednesday, 11.08.2010, 15:13 (vor 5633 Tagen) @ Dr. Müller

- kein Text -

Holla, Pudel Rupp bei den PauerGrrlls

Grübler, Wednesday, 11.08.2010, 15:41 (vor 5633 Tagen) @ Dr. Müller

Wird der jetzt halbwegs normal ??

Ich kenne den Rupp nicht, aber sofern er hier berechtigtermaßen bislang als Pudel gelten sollte:

Das könnte ein gewisses psychisches Grundschema bei den Pudeln aufdecken: es wird mit den vermeintlich Starken gekläfft. Der Stern des Feminismus sinkt momentan zumindest leicht und diese Köter haben eine besonders feine Witterung für solche Wetterumschwünge.

Und schon wird der Frontenwechsel schon mal sicherheitshalber vorsichtig vorbereitet. Sowas nennt man dann auch kurz und knapp einfach Opportunismus.

Das muss nicht so sein, aber es kann so sein.

Holla, Pudel Rupp bei den PauerGrrlls

Müller, Wednesday, 11.08.2010, 15:56 (vor 5633 Tagen) @ Grübler

Mit Verlaub: Quark.

;-)

.

Holla, Pudel Rupp bei den PauerGrrlls

Grübler, Wednesday, 11.08.2010, 16:30 (vor 5633 Tagen) @ Müller

Mit Verlaub: Quark.

;-)

.

Ich hab doch gesagt, dass ich den nicht kenne und das Gesagte nur für den Fall eines echte Pudels gelten soll.

Wenn ein Pudel nämlich plötzlich genau andersherum posaunt, dann darf man doch mal grübeln, woran das denn nun plötzlich liegt. ;-)

Holla, Pudel Rupp bei den PauerGrrlls

Der nicht eingeloggt Quixote, Wednesday, 11.08.2010, 17:59 (vor 5633 Tagen) @ Grübler

Wenn ein Pudel nämlich plötzlich genau andersherum posaunt, dann darf man
doch mal grübeln, woran das denn nun plötzlich liegt. ;-)

Ääähhm. Wie Bitte? Mit dem Arsch posaunen?

Kann ein probates Mittel sein, um sich die Gröhlies vom Leib zu halten.
Wenn´s im Zug um den Sitzplatz geht... Z.B.

Holla, Pudel Rupp bei den PauerGrrlls

Der nicht eingeloggte Quixote, Wednesday, 11.08.2010, 18:05 (vor 5633 Tagen) @ Grübler

Ich ärgere mich. dass selbst Kollegen welche mehr Berufserfahrung haben, durch mich fremddenken lassen wollen.
Nun gibts bei der Arbeit keine Suchmaschine.
Die empfehle ich dir. Sitzt ja eh am PC.

Frank

Holla, Pudel Rupp bei den PauerGrrlls

Macker, Wednesday, 11.08.2010, 19:36 (vor 5633 Tagen) @ Grübler

Ich kenne den Rupp nicht, aber sofern er hier berechtigtermaßen bislang
als Pudel gelten sollte:

Er hat am grünen Männer-Manifest mitgewirkt:
http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/09/maennermanifest/

Kommentar dazu:

Nick 17. Juli 2010
Dijuf, vormals "Archiv Deutscher Berufsvormünder", gegründet 1906
Das ist die Tradition der Deutschen Jugendämter. "Jugendlich" war aus damaliger Sicht extrem negativ besetzt, es waren ausschließlich männliche arbeitslose und kriminelle Arbeiterkinder gemeint. Heranwachsende Adelige und Bügerskinder hießen "Jünglinge", brave Arbeiterkinder gingen von der Kindheit naht- und vor allem widerstandslos ins Arbeitsleben über.
Zunächst wurde jeglicher Einfluß unehelicher Väter als potentiell schädlich betrachtet, uneheliche Kinder erhielten regelmäßig einen Amtsvormund. Beim nichtehelichen Vater hielt man jedes "verwandschaftliche Verhältnis" (sic!) für prinzipiell dem Kindeswohl entgegenstehend. Nichteheliche Väter waren vor Allem aus der Arbeiterschicht.
Es gab in den 1920ern Bestrebungen, uneheliche Kinder ehelichen Kindern rechtlich gleichzustellen (Vorbild war übrigens auch damals Norwegen, Herr Rupp)
Im Verbund mit den Konservativen, die dadurch potentiell "Konkubinate" legalisiert sahen, stellten sich die "Jugendamtspraktiker" (die organisierten Amtsvormünder) gegen die Reform. Man sah das Institut der bloßen Schadenersatzpflicht des allein unterhaltspflichtigen nichtehelichen Vaters als wirksame Abschreckungsmaßnahme gegen ledige Männer, "Konkubinate" zu gründen.
Dann kam Hitler mit seiner Auffassung vom "ethischen Recht der Mutter auf ihr Kind" hinzu, und fertig ist die de facto bis Heute im Kern erhalten gebliebene geistige Grundlage geschriebenen und gesprochenem "Rechtes".
Was lernen wir daraus? Wer sind auch Heute noch die Reformbremser?
- Eine Erziehungsbürokratie, die ihren Einfluß stetig ausbauen möchte und ein starkes, von Mittelschicht-Standesdünkel geprägten Ressentiment gegen "Unterschichtmänner" hegt, sie möchte den Einfluß dieser Väter möglichst ausschalten (Klar zu erkennen hier im Manifest an der Zeichnung eines Zerrbildes des "Proll-Mannes" und der Postulierung der dringenden Notwendigkeit der staatlichen Erziehung dagegen, "neue Wege für Jungs")
- Klerikale bzw. Protestantische Vorstellungen von "legitimer Sexualität", und Entrechtung als Strafe dagegen, wobei feministische Vorstellungen nahtlos daran anknüpfen ("wenn dir die Regelungen nicht passen: selber schuld, du musst ja keine Frau schwängern. Wer eine die Bedürfnisse von Frauen berücksichtigende Sexualität lebt, der hat solche Probleme nicht")
- Ein romantizistisches Heilsbild von Weiblichkeit und Mutterschaft, wie es hier in der Postulierung der der "männlichen Lebensweise" zum Ausdruck kommt (wobei ja allein der Begriff einer vermeintlichen (arttypischen!) "Lebensweise" einer ist, der biologischen Determinismus mehr als nahelegt)

Frauenstatut der Grünen offengelegt:
http://wikimannia.org/index.php?title=Rassenstatut

Holla, Pudel Rupp bei den PauerGrrlls

Goofos @, Wednesday, 11.08.2010, 21:35 (vor 5633 Tagen) @ Dr. Müller

Das zeigt für mich ehrlich gesagt eher, dass die ganzen gender-rot-grün-lilane Pudel sehr wohl ganz genau über die Probleme von Jungs und Männer bescheid wissen. Dazu äußern tun sie sich aber immer im Gegenteil. Möglicherweise um auf den linken, grünen und vor allem feministischen Vorurteilen mit zu schwimmen. Es sollte ja inzwischen jeder wissen, dass wenn man für Gleichberechtigung ist, Feminismus meint. Dieser ganze Murks mit der Gleichberechtigung wird also vom Feminismus verursacht. Probleme von Jungs und Männern passen da natürlich nicht in die Ideologie. Für jemanden der aber ganz genau weiß welche Probleme von Jungs und Männern existieren, eignet sich die derzeitige Feminismuskritik um mal in den eigenen Reihen aufzuräumen und den Begriff Gleichberechtigung mal wieder ins richtige Lot zu bringen. Für mich auch nicht verwunderlich, dass es das Barbara Grrl trifft, schließlich ist das nicht ihr erster völlig ideologisch verbrannter Hetzartikel bei dem man feststellt, dass Feminismus und Gleichberechtigung nicht zusammen passen. Weshalb ich mir auch nicht viel verspreche wenn selbst ein Jörg Rupp mal Kontra gibt um mal etwas für die Gleichberechtigung zu tun. Denn Kontra zugunsten einer tatsächlichen Gleichberechtigung geben, wiederspricht automatisch der Ideologie Feminismus. Ich glaube kaum, dass die grünen Männchen soweit gehen Feminismus eine deutliche Absage zu erteilen.

powered by my little forum