Haupternährerinnen - ein Frauenschicksal
http://www.freitag.de/community/blogs/thx1138/geschlechterleben-teil-4-haupternaehrerinnen-ein-augenschein
Sowohl in West- als auch in Ostdeutschland „überwiegt die Zahl der Frauen, die unbeabsichtigt Familienernährerin werden- wegen der Trennung vom Partner beziehungsweise der Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit der Väter (...) Frauen werden überwiegend unfreiwillig Familienernährerinnen, entweder als Partnerinnen von arbeitslosen oder prekär beschäftigten Männern – oder als allein Erziehende.“ Hier muss allerdings einschränkend gesagt werden, dass im erwähnten Diskussionspapier auch alleinerziehende Frauen unter die Kategorie Haupternäherin fallen- was angesichts der Tatsache, dass heute zwischen 60 und 80 Prozent aller Scheidungen von Frauen eingereicht werden, etwas fragwürdig erscheint, zumindest dann, wenn diese Frauen gleichzeitig unter die Kategorie der Unfreiwilligen gezählt werden.
Ach was, das kriegen die HB-Männchen der Klageweibstiftung auch noch begründet. Die Frauen haben sich zum Wohl der eignen Kinder von ihren Mackern getrennt - also unfreiwillig.
Aber es kommt noch dicker:
Ich persönlich kenne einen Fall, Mann ausgebildeter Opernsänger, Frau Tierärztin, in der Ersterer im Verlaufe seiner langjährigen Erwerbslosigkeit an schweren Depressionen erkrankt ist, die ihm mitunter nur schon die Zubereitung eines einzigen Kaffees verunmöglichen. Sie trägt schwer an ihrem Schicksal
Ich kenn auch so einen Fall.
Mann ist ausgebildeter Schreiner und schnitzt eine Puppe namens Pinocchio. Doch Pinocchio büxt aus und trifft auf Cassandra, eine ausgebildete Astronautin, die gegen ihren Widerwillen mit einem Multi-Millionär verheiratet werden soll. Cassandra flieht und führt Pinocchio zurück zum Schreiner, der vor lauter Sorge um seinen Holztransgendersohn schwer krank geworden ist. Cassandra verzichtet auf die nächste Marsmission und kümmert sich liebevoll um ihn und Holzi.
Jo, Hirnfreitod viele Gründe nicht aufführt bzw. eine sehr merkwürdige Definition von "Ernährerin" hat (H4-Quote unter Alleinerziehenden wird gar nicht angesprochen) wundert mich gar nicht. Auch daß Powerfrau den Macker bei dessen Eintritt in die Arbeitslosigkeit nach einer "Entfremdungszeit" (übersetzt: er erfüllt nicht mehr die Ernährerrolle) abschießt, wird nicht erwähnt. Aber warum auch? Vielmehr ist "man" zu faul für Hausarbeit und blockiert so den beruflichen Schaffensdrang der Frauen.
Doch für diese Faulpelze sehe ich auch keine Zukunft mehr: Sie bleiben voraussichtlich ein Leben lang alleine oder werden von ihren Frauen irgendwann einmal vor die Türe gestellt.
Haste Geld, haste Autos, haste Frauen, haste Hausfrauen. Okay, natürlich schöne Frauen. Die dicken Scheine gehen doch nicht für irgendwelche Femibratzen drauf, das wurmt die ewig häßlichen Entlein.
Haupternährerinnen - in außergewöhnlichen Jobs trotz Diskriminierung
Sowohl in West- als auch in Ostdeutschland „überwiegt die Zahl der Frauen, die unbeabsichtigt Familienernährerin werden- wegen der Trennung vom Partner beziehungsweise der Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit der Väter (...) Frauen werden überwiegend unfreiwillig Familienernährerinnen, entweder als Partnerinnen von arbeitslosen oder prekär beschäftigten Männern – oder als allein Erziehende.“
Unbeabsichtigt und unfreiwillig! Patriachat verknechtet Frauen zu Zwangsprostitutuion. Auch in diesem Beispiel! Wieder strukturelle Benachteiligung von benachteiligten Frauen. Tatjana Gsell: Von der Millionärswitwe zum Pornostar (kurze Werbung und Film ab !) Die Ärmste, muss sich und damit ihre eigene Familie ernähren. Indem sie ihren Körper verkaufen muss. Brückenbau ist schließlich zu harte Arbeit für eine zarte Frau.