Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Marieluise Beck will Werk von Walter Benjamin verbieten

kein name, Sunday, 08.08.2010, 01:12 (vor 5637 Tagen)

zwar schon etwas her, aber jetzt entdeckt:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30612557.html

" Die Behörde der Integrationsbeauftragten Marieluise Beck urteilt jetzt auch über Literatur. Erstes Opfer ist ein deutscher Philosoph, der vor 64 Jahren Selbstmord beging.

Erst dachte Rainer Moritz, Chef des Hamburger Verlags Hoffmann und Campe, an den Scherz eines Konkurrenten. Oder an eine Aktion des Satire-Magazins "Titanic", das ihn auf den Arm nehmen wollte.

In seiner Post war ein Brief, abgeschickt im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Eine Referentin der Bundesbeauftragten, Dr. Claudia Martini, klärte den Verleger über die Aufgaben ihrer Behörde auf. Eines der Ziele sei es, "zu einem spannungsfreien Zusammenleben zwischen Zuwanderern und Einheimischen, zwischen Minderheiten und Mehrheiten beizutragen". [...]"

Sehr guter Artikel von Henryk M. Broder über einen unfassbaren Zensurversuch einer "sehr kompetenten Praktikantin" aus dem Integrationsministerium. Man weiss nicht, ob man lachen oder weinen soll.

Wie ist die Sache ausgegangen?

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Sunday, 08.08.2010, 03:02 (vor 5637 Tagen) @ kein name

kwT

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Wie ist die Sache ausgegangen?

kein name, Sunday, 08.08.2010, 03:29 (vor 5636 Tagen) @ Referatsleiter 408

der Titel ist zumindest nur noch antiquarisch zu haben:
http://www.amazon.de/Aufkl%C3%A4rung-f%C3%BCr-Kinder-2-CDs/dp/3455303439/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=12812...
k.A. ob ein Zusammenhang besteht.

Marieluise Beck will Werk von Walter Benjamin verbieten

der_quixote, Absurdistan, Sunday, 08.08.2010, 13:25 (vor 5636 Tagen) @ kein name

Anmassend, inkompetent.

Jeder Bürger kann sich an uns wenden, wenn es im Rahmen unseres Auftrages ist, für ein spannungsfreies Zusammenleben zu sorgen", sagt Frau Martini, "dann sind wir aufgefordert, Stellung zu beziehen", auch wenn es dafür "keine Rechtsgrundlage" gebe. Es gehe darum, "die Sensibilität zu schärfen für kommende Fälle".


Und die richtige Antwort:

Das meint auch Verlagschef Moritz, er hat deswegen eine ganze Liste von Objekten für Stellungnahmen zusammengestellt. "Aber am Abend, da spielt der Zigeuner" mit Cindy & Bert, "Zigeunerjunge" mit der legendären Alexandra, "Du schwarzer Zigeuner" mit Vico Torriani. "Auch bei Wilhelm Raabe und Theodor Fontane gäbe es einiges zu streichen."

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

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