Haderthauer(CSU): kein Mindestlohn für Sklavenarbeiter, aber Frauenquote in Topjobs
Sie schwärmt von Norwegens Frauenquote in Vorständen:
- und will -meist männlichen- Sklavenarbeitern keinen Mindestlohn geben:
«Wer ordentliche Löhne will, soll eben auch dort einkaufen, wo sie gezahlt werden>
Dazu ganz interessant das BA für Statistik:
"Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland betrug nach den Ergebnissen des Mikrozensus im Jahr 2006 insgesamt 588 000 Personen. Damit machten sie einen Anteil von etwas über 1,5% an allen Erwerbstätigen aus. Während die Geschlechterverteilung bei den Erwerbstätigen insgesamt mit einem Frauenanteil von 45% nahezu ausgeglichen ist, dominieren bei den Zeitarbeitern mit 66% die Männer, nur rund ein Drittel der Leiharbeiter in Deutschland sind Frauen (34%). Dies legt die Vermutung nahe, dass besonders in solchen Wirtschaftszweigen Arbeitnehmer entliehen werden, in denen überdurchschnittlich viele Männer beschäftigt sind."
Da fragt man sich, wieso sie sich nicht an die eigenen Worte hält und einfach empfiehlt:
Wer Frauen in Topjobs will, soll eben auch dort einkaufen wo Frauen in Topjobs sind"...
Turbokapitalismus und sozialistische Gleichschaltung passen nicht gut zusammen - oder gerade doch?
.
![[image]](http://www.n24.de/media/_fotos/1politik/2010_2/mrz_18/100303/seehof_dpa.jpg)