CSU-Politikerin Dorothee Bär zum Sorgerechtsurteil: „Das kann zur Schikane werden“
Gobelin, Friday, 06.08.2010, 15:47 (vor 5638 Tagen)
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das ledigen Vätern künftig ein Sorgerecht ermöglicht, ist in dieser Woche fast überall begrüßt worden. Nahezu einhellig haben Politiker und Kommentatoren es als „überfällig“ und „richtig“ bezeichnet.
Eine der wenigen Politikerinnen, die nicht uneingeschränkt positiv reagieren, ist die CSU-Familienexpertin und Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär (Ebelsbach, Lkr. Haßberge).
Grundsätzlich begrüße sie das Urteil, sagt sie.
Was die politische Umsetzung angeht, macht sich Bär allerdings dafür stark, dass ledigen Vätern das Sorgerecht nicht automatisch zufällt, sondern dass diese auch künftig dafür vor Gericht gehen müssen. Sie habe wegen dieser Einstellung in den vergangenen Tagen „sehr viele böse Anrufe“ erhalten, sagt Bär im Gespräch mit dieser Zeitung. Aufgebrachte Väter hätten sogar mit Mord gedroht...
...Grundsätzlich hätten die Verfassungsgerichtsentscheidungen der vergangenen Jahre jungen Frauen die Entscheidung fürs Kinderkriegen nicht unbedingt leichter gemacht, meint Dorothee Bär. „Wir dürfen nicht vergessen, dass letztes Jahr auch das Unterhaltsrecht geändert wurde – zuungunsten der Frauen.“
Andersrum ist es natürlich keine Schikane (kT)
Max Aram, Friday, 06.08.2010, 15:49 (vor 5638 Tagen) @ Gobelin
- kein Text -
CSU-Politikerin Dorothee Bär zum Sorgerechtsurteil: „Das kann zur Schikane werden“
Imageberater, Friday, 06.08.2010, 16:41 (vor 5638 Tagen) @ Gobelin
„Das kann zur Schikane werden“
Was glaubt sie denn, ist es jetzt? Deswegen hat der Typ doch erst Verfassungsbeschwerde eingereicht.
„Vom Wochenbett aus Widerspruch einreichen zu müssen, ist Frauen nicht zuzumuten.“
Gar nix zu melden zu haben, ist Männern aber schon zuzumuten, oder?
„Man muss doch realistisch sein: Wir haben keine heile Welt. Und in Streitfällen werden Kinder immer als Druckmittel benutzt werden; von Vätern wie von Müttern.“
Nö, von Vätern eher nicht. Wie auch?
Das Druckmittel soll eben schön in weiblicher Hand verbleiben...
Was sind das nur für Weiber...?
--
![[image]](http://www.bilder-hochladen.net/files/bil5-1m.gif)
Trockenkröten
vt, Friday, 06.08.2010, 17:25 (vor 5638 Tagen) @ Imageberater
Was sind das nur für Weiber...?
Nee! Immer nur rumjammern!
Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 07.08.2010, 03:48 (vor 5638 Tagen) @ Imageberater
„Vom Wochenbett aus Widerspruch einreichen zu müssen, ist Frauen nicht
zuzumuten.“
Sollen nicht jammern! Manch eine Frau bringt ihr Kind heimlich auf dem Klo zur Welt, wirfts in den Müll und weiter gehts! Also das ist wirklich kein Argument. Außerdem kann die sich ja im Notfall eine Fachkraft vom djb kommen lassen.
Gollum war nackt, hat gefroren und Frodo hat ihm ne Strippe um den Hals gelegt. Und hat der irgendwann mal gejammert?
--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
Die Stimmung im Lande
adler, Kurpfalz, Friday, 06.08.2010, 18:05 (vor 5638 Tagen) @ Gobelin
"Sie habe wegen dieser Einstellung in den vergangenen Tagen „sehr viele böse Anrufe“ erhalten, sagt Bär"
Die hätte sie vor, sagen wir 10 Jahren, noch nicht bekommen. Diese Meldung sagt mehr über den Zustand der Republik, als 100 meterlange "Studien", die doch immer nur abliefern, was gewünscht wird. Immer mehr Menschen wenden sich angewidert ab und sagen: Es reicht jetzt !
Um aber gleich einigen jungen Stürmern und Drängern die Endorphinausschüttung zu ersparen, um sie in der Realität zu halten: Der Wind beginnt erst sich zu drehen. Ganz langsam tut er das. Bis er sich wendet, werden noch viele, viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte, ins Land gehen.
Wer das nicht begreift, der wird schnell immer wieder enttäuscht werden und sich dann verzweifelt zurückziehen. Das hier ist ist kein Fastfood! Da müssen ganz dicke Bretter gebohrt werden. Und dazu braucht es Zeit, Zeit, Zeit.
Wer da nicht aus innerem Antrieb und aus Überzeugung handelt, wer auf donnernden Applaus nur wartet, der wird sehr schnell erschöpft sein und unterwegs verhungert liegen bleiben.
Gruß
adler
--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.
"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar
Die Stimmung im Lande
Cardillac, Friday, 06.08.2010, 21:18 (vor 5638 Tagen) @ adler
Um aber gleich einigen jungen Stürmern und Drängern die
Endorphinausschüttung zu ersparen, um sie in der Realität zu halten: Der
Wind beginnt erst sich zu drehen. Ganz langsam tut er das. Bis er
sich wendet, werden noch viele, viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte, ins
Land gehen.
Das ist doch genauso Spekulation, wie die von Dir kritisierte Auffassung der "Stürmer und Dränger". Ob und wie schnell sich die politische Stimmungslage ändert, hängt doch damit zusammen, wie sich der maskulistische Gedanke mit den anderen Themen vermittelt. Stichpunkt: Demographische, soziale, kulurelle und wirtschaftliche Krise. Historische Chancen kommen niemals geplant, sondern blitzartig, wie aus dem Nichts und finden vorbereitete oder überrumpelte Protagonisten auf der Bühne vor. Schon die nächste Väterdemo oder der Protest gegen irgendeinen feministischen Idiotinnenkongress könnte in Aufruhr übergehen. Das ist zwar nicht zu beweisen, aber das Gegenteil auch nicht. Eines dürfte aber klar sein: Die Erfahrungen von Ein-Punkt-Männer-oder-Frauenparteien, die sich im Parteienspektrum positionieren, waren stets und überall negativ.
Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass die Anzahl kritischer Männer sich explosionsartig vervielfacht haben muss. Überall findest du wütende und suchende Männer. Man gibt die ständig recht, wenn du Probleme der Männerdiskriminierung anschneidest. Was träge ist und ein statisches Bild vorgaukelt, ist die mediale und politische Repräsentanz, die sich auf diese neue Stimmung noch nicht eingestellt hat, sonden Feministinnen und Pudel protegiert.
Was mir im Augenblick noch als Katalysator fehlt, ist so eine richtige Rampensau. Jemand der die zündenden Parolen hemmungslos und intuitiv formuliert. Wenn er nicht so schweinemäßig reaktionär wäre, könnte der Max bei den anderen Gelben in der Hinsicht Hoffnungen erwecken.
Kleiner Exkurs in die Geschichte
adler, Kurpfalz, Saturday, 07.08.2010, 06:25 (vor 5637 Tagen) @ Cardillac
Hallo Cardillac,
gesellschaftliche Veränderungen geschehen schleichend, oft über Generationen. In Demokratien zumindest. Die sind nämlich auf Dauer dadurch stark, daß sie flexibel sind. Diktaturen brechen, wenn der Druck zu stark wird, weil sie starr sind. Meist unter Getöse und gewaltigem Blutzoll. Bis in die jüngste Geschichte. Da scheinen selbst sie gelernt zu haben, denn sie klappten nun einfach zusammen, ohne Millionen Tote mitzunehmen. Demokratien können nachgeben, an bestimmten Stellen nachfedern, wenn der Druck zu stark wird. Das sichert ihnen ihr Überleben, weil sie zu Veränderungen fähig sind. Aber der Druck muß sich erst aufbauen. Und das macht er nicht von Heute auf Morgen.
Weißt Du, wie lange es die Frauenbewegung schon gibt?
Ich habe noch einen alten Brockhaus von 1966. Damals gab es noch keine Geschichtsfälscher aus der Feministischen "Wissenschaft", deshalb ist er unverfänglich. Aber selbst da steht sie schon drin, die Frauenbewegung!
Bereits im 19. Jahrhundert hub sie an, im Zuge der sozialen Reformbewegungen. 1848 begann sie politisch zu werden, im Fahrwasser der 1848er Bewegung. Das Hambacher "Fest" von 1832 war ein wichtiger Vorbereiter. Ich war bei der 150-Jahrfeier dabei. Das Hambacher Schloß ist ja bei mir gerade um die Ecke. Aber das nur am Rande. Zu merken ist, daß sie auch hier nur mitschwammen. 1918 gab es dann das Frauenwahlrecht als Beipack zu den Trümmern des Kaiserreiches. Und in den 1968iger Jahren waren sie wieder Trittbrettfahrer, diesmal eben der 68iger-Bewegung.
Wichtig ist, daß sie eben nie selbst aus sich heraus Veränderungen geschaffen haben, sondern immer nur auf einen sowieso schon fahrenden Zug aufsprangen und profitierten. Und nun hatten sie 40 Jahre Zeit, sich in allen gesellschaftlich relevante Positione einzunisten. Da, wo Entscheidungen getroffen, vorbereitet und festgeschrieben werden:
Bei den Meinungsmachern (den Medien), in der Erziehung (Kindergärten und Schulen), bei den Intellektuellen (der Think-Tank der Gesellschaft), in den Bürokratien und Ämtern, an den Universitäten und auch da, wo die Gelder verteilt werden. Überall haben sie sich breit gemacht und werden immer fetter.
Eine Männerbewegung gibt es in zarten Anfängen vielleicht 20 Jahre. Ausgangspunkt waren die Väterrechtler, weil dort das Unrecht am deutlichsten zu spüren und damit auch der Druck am größten war. Machen wir uns nichts vor: Wir sind bis heute ein ziemlich mickriger Haufen geblieben ohne jeden nennenswerten Einfluß. Und durchsetzen können wir noch lange Nichts. Wir sind immer noch nichts weiter als Bittsteller, wenn wir etwas erreichen wollen.
Wir können von der Geschichte der Frauenbewegung etwas lernen. Und was lernen wir?
Erstens natürlich, daß wir einen langen Atem brauchen. Und das ist auch gut so. denn wo kämen wir da hin, wenn jeder Furtz, der einem im Bauch rum geht gleich zu gesellschaftlichen Umbrüchen führen sollte. Nein, er muß erst beweisen, daß er auch wichtig genug ist, gehört zu werden. Und das tut er, wenn er Zeiten überdauert. Ein wichtiger Test, der gesellschaftliche Stabilität sichert.
Zweitens sehen wir, es gab Veränderungen in Teilbereichen immer dann, wenn es insgesamt mächtig knirschte im Gebälk. Das hat bei denen mehr als 150 Jahre gedauert und dass mit mehreren Anläufen. Auch wir werden erst dann wirklich weiter kommen, wenn auch an anderen Stellen nichts mehr so recht zusammen passt. Ich denke, als nächstes wird die Finanzwirtschft zusammenbrechen, die völlig ohne jede Moral ist. Und zwar gerade deshalb! dann geht den Femfaschs erst mal das Geld aus und dann ist es auch bald mit ihnen aus. Denn sie haben ja nichts eigenes auf die Beine gestellt, sondern hängen am Tropf des Patriarchats, das sie so lautstark "bekämpfen".
Aber das Alles geschieht nicht von heute auf Morgen. Es braucht erst die Zeit, die reif ist für Veränderungen. Aber die dürfen wir dann eben nicht verschlafen. Dann müssen auch wir bereit sein. Und dafür brauchen wir die Jugend. es ist dann nicht nur ihr Recht, sondern sogar ihre Pflicht, Alles zu wollen und zwar sofort. Ungeduldig, ungestüm und voller Tatendrang. Sie werden es nicht sofort bekommen und auch nicht Alles, sondern immer nur ein Wenig. Aber das verraten wir ihnen nicht, um ihnen den Mut nicht zu nehmen.
Gruß
adler
--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.
"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar
CSU-Politikerin Dorothee Bär zum Sorgerechtsurteil: „Das kann zur Schikane werden“
antworter, Friday, 06.08.2010, 20:42 (vor 5638 Tagen) @ Gobelin
Grundsätzlich begrüße sie das Urteil, sagt sie.
Irgendwie war jetzt jeder gegen den vorherigen Zustand. Ganz komisch sowas
erhalten, sagt Bär im Gespräch mit dieser Zeitung. Aufgebrachte Väter
hätten sogar mit Mord gedroht...
Dabei hab ich am Telefon nur gesagt, der Teufel soll sie holen 
...Grundsätzlich hätten die Verfassungsgerichtsentscheidungen der
vergangenen Jahre jungen Frauen die Entscheidung fürs Kinderkriegen nicht
unbedingt leichter gemacht,
Kriegen eigentlich nur Frauen Kinder? Ich komme gerne vorbei und erkläre ihnen die Zusammenhänge Frau Bär
CSU-Politikerin Beate Merk spielt Kindeswohl gegen Väterrecht aus
Gobelin, Friday, 06.08.2010, 20:53 (vor 5638 Tagen) @ Gobelin
«Es entsteht aus der jetzt aufkeimenden Diskussion der Eindruck, dass nicht das Kindeswohl im Mittelpunkt steht, sondern die Rechte von Vater und Mutter>, kritisierte Merk am Dienstag in München auf Anfrage. «Das darf nicht sein.>
CSU-Politikerin Beate Merk spielt Kindeswohl gegen Väterrecht aus
Imageberater, Friday, 06.08.2010, 21:03 (vor 5638 Tagen) @ Gobelin
«Es entsteht aus der jetzt aufkeimenden Diskussion der Eindruck, dass nicht
das Kindeswohl im Mittelpunkt steht, sondern die Rechte von Vater und
Mutter>, kritisierte Merk am Dienstag in München auf Anfrage. «Das darf
nicht sein.>
Frechheit. Bisher stand schließlich nicht das Kindeswohl im Mittelpunkt, sondern nur die Rechte der Mutter.
Und nun sollen obendrein noch die Rechte des Vaters (und damit vielleicht auch das Kindeswohl) im Mittelpunkt stehen? Ein Skandal.
Es ist eben wie beim Autofahren, bei der Nutzung des Internets etc., Frauen hinken Männern auch mental eben Jahrzehnte hinterher. Hier auch.
In 20 Jahren haben sie's dann auch geschnallt und behaupten dann, eine Männerbastion geschleift zu haben.
--
![[image]](http://www.bilder-hochladen.net/files/bil5-1m.gif)
CSU-Politikerin Dorothee Bär zum Sorgerechtsurteil: „Das kann zur Schikane werden“
Wolfgang A. Gogolin
, Hamburg, Friday, 06.08.2010, 22:47 (vor 5638 Tagen) @ Gobelin
.... „Wir dürfen nicht
vergessen, dass letztes Jahr auch das Unterhaltsrecht geändert wurde –
zuungunsten der Frauen.“
Manchmal denke ich, dass solche Frauen wirklich daran geglaubt haben, Gleichberechtigung bestünde daran, Männerprivilegien zu erhalten - welche auch immer das in weiblichen Fantasien sein sollten.
Außerdem wurde das Unterhaltsrecht zugunsten der Frauen geändert - sie nähern sich jetzt endlich der Chance, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen und damit irgendwann Männern auf Augenhöhe - und nicht mehr als bloße Schmarotzerinnen - begegnen zu können.
Viele Grüße
Wolfgang