Mädchen-Schicksal befeuert Afghanistan-Debatte
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710301,00.html
Ein afghanisches Mädchen flieht vor häuslicher Gewalt, ihr Mann schneidet ihr Nase und Ohren ab - nun prangt ihr entstelltes Gesicht auf dem Cover des US-Magazins "Time". An dem Porträt hat sich eine heftige Debatte über den Einsatz am Hindukusch entzündet: Welche Verantwortung haben die USA?
Ok, müssen wir nicht groß drüber reden, was diesem Mädchen zugestoßen ist, ist schrecklich.
Aber:
66 US-Soldaten wurden allein im Juli getötet - der verlustreichste Monat seit Beginn der Offensive.
Das finde ich um einiges schrecklicher. Bisher fielen rd. 2.000 Koalitionssoldaten. Von den 10.000enden Toten auf afghanischer Seite mal ganz abgesehen. Und mal abgesehen davon, dass Afghanistan heute der größte Opium- und Haschischproduzent der Welt ist, was vielleicht vor dem Hintergrund zehntausender Drogentoter weltweit (allein wegen Heroin) auch zu denken geben sollte...
Das alles wird nicht allein mit dem Kampf für Frauenrechte zu rechtfertigen sein. Höchstens damit, dass religiöse Fanatiker keine pakistanischen Atomwaffen in die Finger kriegen sollen.
Warum so vergesslich?
Wikileaks hatte vor einigen Monaten erst ein Dokument online gestellt, welches beschreibt, wie versucht werden soll die Akzeptanz für den Einsatz, insbesondere der Bündnispartner, zu stärken.
Frauenrechte waren da ein beliebtes Mittel der Wahl. Für besonders empfänglich wurde wurden darin die deutschen Michaelas (lat. idiota) erachtet.
Hier zu lesen.
Früchen werden aus den Inkubatoren herausgerissen
Wikileaks hatte vor einigen Monaten erst ein Dokument online gestellt,
welches beschreibt, wie versucht werden soll die Akzeptanz für den Einsatz,
insbesondere der Bündnispartner, zu stärken.Frauenrechte waren da ein beliebtes Mittel der Wahl. Für besonders
empfänglich wurde wurden darin die deutschen Michaelas (lat. idiota)
erachtet.
Babys werden aus den Inkubatoren herausgerissen und auf den kalten Fußboden geworfen.
*schluchts, heul, flenn*
Ach ja, nee, den Dreh hatten wir ja schon in Kuwait ...
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Mädchen-Schicksal befeuert Afghanistan-Debatte
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710301,00.html
Ein afghanisches Mädchen flieht vor häuslicher Gewalt, ihr Mann schneidet
ihr Nase und Ohren ab - nun prangt ihr entstelltes Gesicht auf dem Cover
des US-Magazins "Time". An dem Porträt hat sich eine heftige Debatte über
den Einsatz am Hindukusch entzündet: Welche Verantwortung haben die
USA?
Ja und. Ist mir doch scheißegal, was die da warum und wozu mit Frauen machen.
Sollen sich zu Frauengruppen zusammenrotten und versuchen das von ganz unten zu regeln. Bekommen wir Männer doch auch immer gesagt, wenn wir uns, mit teilweise lebensbedrohlichen Problemen an staatliche Gleichstellungs-Stellen wenden, die wir Männer übrigens mit unseren Abgaben finanzieren müssen. So auch die hilfesuchenden Männer kurz vor ihrem Suizid, der bei uns jährlich zu rund 3/4 - von den 10.000 bis 20.000 Toten - Männer betrifft. Oder die Männer, die "frau" in ihrer Vaterschaft strukturell diskriminiert, (jährlich 350.000 neu dazukommenden Kindern) was mehrere Hunderttausend Neuzugänge bei Vätern bedeutet. Darüber gibt es - trotz Druck von Männern, endlich eine offiziell verwertbare Studie zu beginnen - allerdings seitens der Regierung bisher nur Weigerungen.
Hier werden jährlich tausende von Männerleben wegen Falschbeschuldigung durch Frauen von der Justiz vernichtet. Ich bin dafür, dass Aber weil es eine Frau ist:
Wem kann ich wegen der Nase einen Lutscher schicken? Na, bin ich jetzt ein SCHWEIIIIIIIIIIIIN?
PS: Von mir aus sollen die mal ein Paar von den Jungs hier zu uns schicken, um ihre Fünf-Finger-Nasenentfernungs-Punkte-Technik an den hiesigen rund 50.000 Gleichsbeauftragtinnen anzuwenden.
Früchen werden aus den Inkubatoren herausgerissen
Ja, damals zog's noch, wenn der geneigte Zuschauer vermuten konnte, es könne sich um Opfer beiderlei Geschlechts handeln. Aber das war mal, good old days. =)
AW: Warum so vergesslich?
Wikileaks hatte vor einigen Monaten erst ein Dokument online gestellt,
welches beschreibt, wie versucht werden soll die Akzeptanz für den Einsatz,
insbesondere der Bündnispartner, zu stärken.
Genau das ist der Punkt! Üble Propaganda, um einen schmutzigen Krieg zu rechtfertigen. Was dem Mädchen widerfahren ist, muss zwingend geahndet und wenn möglich für Andere zukünftig verhindert werden. Ich denke, da haben wir alle eine Meinung. Ich finde es allerdings auch recht makaber, dies auf die Titelseite zu bringen und damit den Absatz einer Zeitung zu fördern. Mit seriösem Journalismus hat dies wenig zu tun.
Mädchen-Schicksal befeuert Afghanistan-Debatte
Wem kann ich wegen der Nase einen Lutscher schicken? Na, bin ich jetzt
ein SCHWEIIIIIIIIIIIIN?
Ehrlich gesagt: JA
Da kann ja das Mädchen auf dem Cover nichts für, dass es von CIA, Feministinnen und der Times gleichermaßen missbraucht wird.