Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Was die Feministinnen nicht kapieren wollen, ist folgendes

Oh la la, Thursday, 05.08.2010, 16:51 (vor 5639 Tagen)

nämlich, dass die Entstehung eines Kindes, und sei die Beziehung auch noch so flüchtig, kein grundsätzliches Gegenargument gegen ein gemeinsames Sorgerecht ist:

Jetzt ist das Kind dann sozusagen in den Brunnen gefallen. Es entstehen ja auch Pflichten - egal, wie unwillig und blauäugig da beide Seiten hineingetappt sind. Und jetzt ist eben alles anders! Zusammenraufen un ddas neue Leben organisieren ist vom Grundsatz her angesagt: man hat

jetzt ein Kind

für das man sorgen muss

und das am vom Grundsatz her gemeinsam.

Erst wenn es irgendwie gar nicht geht, ist von einem grundsätzlich gemeinsamen Sorgerecht abzusehen. Dabei muss es aber NATÜRLICH auch die Mutter verlieren können!

Diese Interesenvertreterinnen - seh ich das richtig, dass da immer wieder SprecherInnen kritisieren? - betreiben von daher mit dem dunklen Hinweis auf ungünstige Ausgangslagen nur weiter die Politik ihrer Klientel. Jetzt besteht "leider" das Risiko gemeinsamer Sorge auch gegen Muttis Spezialwünschen. Dann muss dieses Risiko nun zumindest möglichst kleingehalten werden, wenn man es nun schon nicht mehr gänzlich verhindern kann. Und zwar selbstverständlich auch für die überwiegenden Fälle des normalen Zusammenlebens der Partner.

Und das verursacht ihr ganzes Gegreine!

Echt, ich werd entweder Eunuch oder geh' in die Politik. Und ihr kommt beizeiten mit. Wir müssen diese Leute abschütteln, mit Stumpf und Stil verjagen. Das ist die schlimmste Lobbygruppe aller Zeiten.

Was die Feministinnen nicht kapieren wollen, ist folgendes

Oh la la, Thursday, 05.08.2010, 17:59 (vor 5639 Tagen) @ Oh la la

Guter Gastkommentar auf der Welt. Genauso meine ich es auch: vom Normalfall ausgehen, in dem beide gemeinsam sorgen und nicht die eine dem Anderen das Butterbrot streitig machen kann. Ja wo gibt's denn sowas? (außer in der Femiwelt).

Gut für die Kinder

von Ulrich Mueller

Eine der wichtigsten Werte unserer Verfassung ist, dass nicht eheliche Kindern die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten haben sollen wie eheliche. Ein grober Verstoß dagegen ist nun zusammengebrochen: Nach dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof hat auch das Bundesverfassungsgericht die deutsche Regelung verworfen, wonach der mit der Mutter nicht verheiratete Vater die gemeinsame Sorge für ein gemeinsames Kind nur mit der freien, durch kein Gericht überprüfbaren Zustimmung der Mutter bekommt. Mütter haben nicht mehr das letzte Wort, ob ihr Kind einen vollgültigen Vater bekommt oder nicht.

Details sind noch zu klären. Lässt man es zunächst bei der Alleinsorge der Mutter, gibt aber dem Vater das Recht, die gemeinsame Sorge bei Gericht zu beantragen, wenn die Mutter nicht teilen will? Manche Mütter werden es auf einen Prozess ankommen lassen. Oder gibt man automatisch allen nicht ehelichen Vätern das gemeinsame Sorgerecht, räumt aber beiden Eltern ein Widerspruchsrecht ein? Alles spricht für diese zweite Lösung.

Bei einer Antragslösung zwingt man den Vater in einen gerichtlichen Streit, den die Beteiligten nie wieder gutmachen können. Bei einer automatischen gemeinsamen Sorge mit dem Recht zum Widerspruch werden aber Vater und Mutter, sofern sie am Kind überhaupt interessiert sind, zur Zusammenarbeit gezwungen. Die Antragslösung hat sich nicht bewährt. Mehrere europäische Länder, die diese Lösung hatten, haben bereits auf die automatische gemeinsame Sorge umgestellt.

Hinter dem geltenden Kindschaftsrecht steht ein abwertendes Frauenbild: Mütter seien halb Engel, halb Hyänen - auf jeden Fall getrieben von ihren Mütterinstinkten, gegen die man nichts tun solle, weil sie das Beste für das Kind sind. Die Mütter von heute sind aber nicht mehr die Muttis von gestern. Mütter von heute bewähren sich im Berufsleben und im öffentlichen Raum, sie haben gelernt, zwischenmenschliche Konflikte konstruktiv zu lösen. Die Urteile aus Straßburg und aus Karlsruhe muten den Frauen nun zu, diese Aufgabe auch mit den Vätern ihren Kinder zu lösen.

Wie den Männern die alte Denke "Die habe ich geheiratet, die gehört mir" ausgetrieben wurde, so wird nun den Frauen die Denke ausgetrieben: "Das habe ich geboren, das gehört mir." Das ist gut so für die Kinder.

Der Autor ist Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie und Sozialmedizin an der Philipps-Universität Marburg und Bundesvorsitzender des Verbandes "Väteraufbruch für Kinder e.V."

http://www.welt.de/die-welt/debatte/article8826898/Gut-fuer-die-Kinder.html

Was die Feministinnen nicht kapieren wollen, ist folgendes

Pööhser Frauenfeind, Thursday, 05.08.2010, 19:18 (vor 5639 Tagen) @ Oh la la
bearbeitet von Pööhser Frauenfeind, Thursday, 05.08.2010, 19:23

Echt, ich werd entweder Eunuch oder geh' in die Politik. Und ihr kommt
beizeiten mit. Wir müssen diese Leute abschütteln, mit Stumpf und Stil
verjagen. Das ist die schlimmste Lobbygruppe aller Zeiten.

Warum "oder". Als Eunuche wärst du bei den sogenannten "Grünuchen" herzlich willkommen ;)
Bleib lieber Mann und geh in die Politik. Bei den Grünen allerdings gibts nur das "Und".

Gruss PF

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