Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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bedenkliche Kommentare bei Tagesschau zum Sorgerechtsthema

Warner ⌂, Wednesday, 04.08.2010, 12:53 (vor 5640 Tagen)

Zitat: " Di, 03.08.2010 - 21:56 - mareike123
[...]
Hier geht es aber um getrennt lebende Eltern, die sich oftmal bereits vor der Geburt des Kindes getrennt haben, die sich nicht verstehen und ganz unterschiedliche Vorstellungen von der Erziehung und der Zukunft des Kindes haben, die nicht mehr miteinander reden können, ohne in Streitereien zu verfallen.
Ein gemeinsames Sorgerecht würden hier nur zu mehr Streitigkeiten führen, die Familiengerichte würden überschwemmt werden....
Wie kann das dem Kindeswohl dienen? Die Mutter sagt hü und der Vater sagt hott. Das Kind wird völlig hin und hergerissen und erlebt bei seinen Eltern keine Einigkeit.
Einer muss hier den Ton angeben, und das ist ja in der Regel- wenn es schon sehr früh zur Trennung kommt - schon allein aus biologischen Gründen (Stillzeit) der Mutter vorbehalten. Sie hat nun mal gerade in der Säuglingszeit die engere Beziehung zum Kind und dann ja auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Der Vater hat ein Umgangsrecht, das mit dem zunehmenden Alter des Kindes in der Regel steigt. In dieser Diskussion wird mir zu sehr das Umgangsrecht mit dem Sorgerecht vermengt. Wenn einer das alleinige Sorgerecht innehat, also z. B. über die Religionszugehörigkeit, die Schule, die Finanzen des Kindes, die Wahl des Arztes... entscheidet, ist dies mit Sicherheit viel mehr zum Wohl des Kindes.[...]"

Zitat: " Di, 03.08.2010 - 23:51 - Puqio
Ich bin ein Mann und ich bin zweifacher Vater, ein echter Vater, und kein unehelicher Seitenspringer.
Und meiner Meinung gehört das Sorgerecht in aller Regel der Mutter, die das Kind austrägt und empfängt.
Nur in schwerwiegenden Fällen sollte davon abgewichen werden.
Es ist m. M. eindeutig falsch den unehelichen Seitenspringer der echten Mutter im Sorgerecht gleich zu stellen.
Uneheliche Väter sind weit weg von der Figur und der Bedeutung einer Mutter.
Ich glaube, dass das vorrangige Interesse der unehelichen Väter die steuerlichen Vorteile sein dürften und nicht die pädagogischen."

Zitat " Mi, 04.08.2010 - 01:14 - KDC
Ich möchte euch eine Geschichte aus meiner Familie erzählt. Die Fakten:
Meine Schwester hat mit ihrem damaligen Lebenspartner eine gemeinsame Tochter. Seit einem Jahr leben sie getrennt, nach dem sie festgestellt hat, dass er eine andere hat - das ist keinen wirkl. Verlust.
Verrückt wie meine Schwester ist, ermöglicht sie ihm den uneingeschränkten Kontakt zu meiner Nichte. Problem nur, er kommt nie pünktlich um sie abzuholen bzw. abzugeben. Regelrecht nutzt er die Situation aus um meien Schwester weiter zu schikanieren. Er hat Ihr Leben richtig schwer gemacht. Wir müssen einen Anwalt einschalten, damit er das unterlässt. Ohne Witz, das ist die Wahrheit. Ich weiß das, weil ich diesen Mist immer miterlebt habe. Und wißt ihr, welchen Druckmittel der Anwalt eingesetzt hat? Rate mal... Die Mittel, die unser hochgeehrten Richter uns jetz entnommen haben. Haben sie, die Richter, schon mal ansehen müssen, wie meine Nichte weinte, als sie erfuhr, dass Ihr Vater zum wiederholten mal sie sitzen lässt...
[...]
Übrigens, er hat meine Schwester gedroht, ihr das Kind wegzunehmen. Meinen Sie, dass meine Nichte ihm liegt? Wohl kaum. In der Praxis, wird Ihr Gesetz als Waffe eingesetzt, um die Ex-Partnerin zu schikanieren."

Leute, flutet die Kommentarbereiche der Systemmedien! Trainiert es, die eingefahrenen Argumentationsgleise von Egomaninnen, Familienzerstörerinnen, Parasitinnen und edlen Rittern mit brillianter Erörterung in der Luft zu zerreißen!

An den 3 Zitatbeispielen sieht man schön die Art der Feinde:
1.) mutterkultische Biologistin
2.) "Edler Ritter" der vor Beschränktheit gar nicht mitbekommt was sich alles in den letzten 100 Jahren geändert hat
3.) Jammertussen, BerufsopferInnen, die -zig Beispiele aus dem Bekanntenkreis vom bösen, gewalttätigen Mann kennen wollen

Maesi? Roslin? Referatsleiter? Eugen? Beelzebub? Es gibt viel zu tun!

Tagesschau-Kommentarseite Sorgerecht


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