Christine Haderthauer antwortetauf die Frage: Gleichheit zw. Frauen und Männer
M. Baleanu schrieb im Abgeordnetenwatch an Frau Haderthauer:
Sehr geehrte Frau Haderthauer,
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Nun findet man immer mehr Publikationen im www, die darauf hinweisen, dass sich hinter dem "Tabu" der häusl. Gewalt, ein viel größeres Tabu versteckt: Die lange verschwiegene weibliche Gewalt!
So weist die Studie der KU Eichstätt nach, dass in Bayern die Gewalt gegen Männer mehr als doppelt so hoch ist, als die gegen Frauen. Die Folgestudie - auch nur für Bayern - ergab, dass 84% der Männer eine gewalttätigen Partnerschaft erleben durften.
Die repräsentativen Zahlen im Artikel "Wenn Frauen zuschlagen" Bild der Wissenschaft, 8/2006, S.52, belegen ebenfalls, dass Frauen öfters "beherzt" zulangen als Männer angedichtet wird.
Aus gegebenem Anlass - Fall Kachelmann - ist man auf die Studie der bayerischen Polizei im Jahre 2005 gestossen, die belegt, dass ca. 50% der Sexualstraftaten vorgetäuscht wurden oder falsche Verdächtigungen sind.
Antwort von Frau Haderthauer:
Sehr geehrter Herr Baleanu,
wie Ihnen aus dem umfangreichen Schriftwechsel mit meinem Ministerium bekannt ist, gibt es auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen umfassende Informationen zu einer Pilotstudie des Bundesfamilienministeriums zum Thema "Gewalt gegen Männer":
www.stmas.bayern.de ,
www.bmfsfj.de
Es ist mir auch ein persönliches Anliegen, dieses Thema noch weiter aus der Tabuzone herauszuführen. Daher fördert mein Ministerium die spezialisierte Beratungsstelle "KIBS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt" in München.
Die uns vorliegenden Studien belegen allerdings auch, dass gerade im häuslichen Bereich die Gewalt an Frauen durch Männer ein weitaus höheres Ausmaß hat. Gerade die Häufigkeit und Intensität ist in diesem Fall um einiges stärker ausgeprägt. Frauen erleben körperliche und sexuelle Gewalt primär im Kontext von Partnerschaft und Familie. Männer dagegen erfahren körperliche Gewalt sowohl innerhalb als auch außerhalb enger sozialer Beziehungen.
So kommt auch die Pilotstudie des Bundesfamilienministeriums zu dem Ergebnis, dass weitere Forschungen notwendig sind, um die Häufigkeit und das Vorkommen von Gewalt gegen Männer zu erfassen und ein kompetentes Hilfesystem aufzubauen.
Ich versichere Ihnen, dass ich mich auch weiterhin gegen häusliche Gewalt in allen Facetten einsetzen werde.
Mit freundlichen Grüßen,
Christine Haderthauer
http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-512-11219--f262363.html#q262363
Frau Haderthauer, geht bei ihrer Beantwortung nicht auf die Fragen des Fragers ein. Sie weicht aus, stellt andere Publikationen, die geschönt und immer wieder die Opferrolle Frau darstellt, als umfassende Information von Gewalt gegen Männer dar.
Man(n) fühlt sich, als wenn man gegen eine Wand spricht.
kibs kann man vergessen:
http://www.kibs.de/zuhause?PHPSESSID=d02d4520598e8740613c6c13b21f30a7