Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Christine Haderthauer antwortetauf die Frage: Gleichheit zw. Frauen und Männer

sonnenlilie, Wednesday, 04.08.2010, 00:49 (vor 5640 Tagen)

M. Baleanu schrieb im Abgeordnetenwatch an Frau Haderthauer:

Sehr geehrte Frau Haderthauer,

...........

Nun findet man immer mehr Publikationen im www, die darauf hinweisen, dass sich hinter dem "Tabu" der häusl. Gewalt, ein viel größeres Tabu versteckt: Die lange verschwiegene weibliche Gewalt!

So weist die Studie der KU Eichstätt nach, dass in Bayern die Gewalt gegen Männer mehr als doppelt so hoch ist, als die gegen Frauen. Die Folgestudie - auch nur für Bayern - ergab, dass 84% der Männer eine gewalttätigen Partnerschaft erleben durften.

Die repräsentativen Zahlen im Artikel "Wenn Frauen zuschlagen" Bild der Wissenschaft, 8/2006, S.52, belegen ebenfalls, dass Frauen öfters "beherzt" zulangen als Männer angedichtet wird.

Aus gegebenem Anlass - Fall Kachelmann - ist man auf die Studie der bayerischen Polizei im Jahre 2005 gestossen, die belegt, dass ca. 50% der Sexualstraftaten vorgetäuscht wurden oder falsche Verdächtigungen sind.

Antwort von Frau Haderthauer:

Sehr geehrter Herr Baleanu,

wie Ihnen aus dem umfangreichen Schriftwechsel mit meinem Ministerium bekannt ist, gibt es auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen umfassende Informationen zu einer Pilotstudie des Bundesfamilienministeriums zum Thema "Gewalt gegen Männer":
www.stmas.bayern.de ,
www.bmfsfj.de
Es ist mir auch ein persönliches Anliegen, dieses Thema noch weiter aus der Tabuzone herauszuführen. Daher fördert mein Ministerium die spezialisierte Beratungsstelle "KIBS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt" in München.

Die uns vorliegenden Studien belegen allerdings auch, dass gerade im häuslichen Bereich die Gewalt an Frauen durch Männer ein weitaus höheres Ausmaß hat. Gerade die Häufigkeit und Intensität ist in diesem Fall um einiges stärker ausgeprägt. Frauen erleben körperliche und sexuelle Gewalt primär im Kontext von Partnerschaft und Familie. Männer dagegen erfahren körperliche Gewalt sowohl innerhalb als auch außerhalb enger sozialer Beziehungen.
So kommt auch die Pilotstudie des Bundesfamilienministeriums zu dem Ergebnis, dass weitere Forschungen notwendig sind, um die Häufigkeit und das Vorkommen von Gewalt gegen Männer zu erfassen und ein kompetentes Hilfesystem aufzubauen.

Ich versichere Ihnen, dass ich mich auch weiterhin gegen häusliche Gewalt in allen Facetten einsetzen werde.

Mit freundlichen Grüßen,
Christine Haderthauer

http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-512-11219--f262363.html#q262363

Frau Haderthauer, geht bei ihrer Beantwortung nicht auf die Fragen des Fragers ein. Sie weicht aus, stellt andere Publikationen, die geschönt und immer wieder die Opferrolle Frau darstellt, als umfassende Information von Gewalt gegen Männer dar.
Man(n) fühlt sich, als wenn man gegen eine Wand spricht.

kibs kann man vergessen:
http://www.kibs.de/zuhause?PHPSESSID=d02d4520598e8740613c6c13b21f30a7

Christine Haderthauer antwortetauf die Frage: Gleichheit zw. Frauen und Männer

Roslin, Wednesday, 04.08.2010, 01:46 (vor 5640 Tagen) @ sonnenlilie
bearbeitet von Roslin, Wednesday, 04.08.2010, 01:54

Die Pilotstudie, auf die sich Frau Haderthauer bezieht, ist Jahre alt, verschimmelt in den Schubladen des Ministeriums für alle außer Männer und hat den Vorteil, nicht repräsentativ zu sein.

Eine kleine Pilotstudie soll ja nur anzeigen, ob sich eine große Studie lohnt, ob's da überhaupt ein Problem gibt.

Siehe da: Es gibt ein Problem.
Die Gewaltbetroffenheit deutscher Männer durch ihre Partnerinnen scheint nicht geringer zu sein als umgekehrt die Gewaltbetroffenheit deutscher Frauen durch ihre Partner, laut Pilotstudie.

Aber es folgt und folgt keine große, repräsentative Studie, seit Jahren nicht.

Dafür ist kein Geld da.
Selbstredend gibt es die große Studie "Gewalt gegen Frauen" längst und mit ihr wird eifrig Propaganda gemacht, Kampagne um Kampagne: "Jede 3. Frau erlebt in ihrem Leben mindestens einmal Partnergewalt" u.ä.

Dass Männer von sich dasselbe behaupten könnten, das wüsste man wahrscheinlich, wenn es auch für sie eine repräsentative Studie gäbe.

Darum, genau darum gibt es die ja auch nicht.

Damit die Femipropaganda ungestört weiter betrieben werden kann, auf dass die Männer-sind-böse-Täter-Frauen-gute-unschuldige-Opfer-Ideologie immer weiter vordringe, immer bereitwilliger "Reparationen" an Frauen gezahlt werden, immer mehr Privilegien den armen Hauptopfern von Geschichte und Gegenwart eingeräumt werden.

Beschämte, schuldbewusste Männer sind wunderbar leicht zu manipulieren, schlucken Frauenprivilegierung, Quotendiskriminierung und ihre Ausbeutung für einen Sozialstaat, der es wesentlich von Männern nimmt und Frauen zuteilt.

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