Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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BVerfG hat das Sorgerecht lediger Väter nur minimal angehoben

FemokratieBlog ⌂, Tuesday, 03.08.2010, 16:35 (vor 5641 Tagen)

Wann immer die Presse ein Urteil des BVerfG zu Väterrechten bejubelt, werde ich skeptisch und das hat sich auch hier wieder bewahrheitet. Mitnichten wurden die Väterrechte gestärkt, sondern lediglich ein Fingerzeig Richtung Frauen-, Lesben-, Alleinerziehenden- und sonstigen Verbänden gegeben, was zukünftig der kleinste gemeinsame Nenner sein wird, aber lest selbst.

[..]Der Entscheidung liegen im Wesentlichen folgende Erwägungen zugrunde:

Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber das elterliche Sorgerecht für ein nichteheliches Kind zunächst allein seiner Mutter übertragen hat. Ebenfalls steht mit der Verfassung in Einklang, dass dem Vater eines nichtehelichen Kindes nicht zugleich mit der wirksamen Anerkennung seiner Vaterschaft gemeinsam mit der Mutter das Sorgerecht eingeräumt ist. Eine solche Regelung wäre allerdings mit der Verfassung vereinbar, sofern sie mit der Möglichkeit verbunden wird, gerichtlich überprüfen zu lassen, ob die gesetzlich begründete gemeinsame Sorge der Eltern dem Kindeswohl im Einzelfall tatsächlich entspricht.

Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/bverfg-sorgerecht-lediger-vaeter-minimal-angehoben/08-2010/

Zu spät! Hab mich schon gegen Kinder entschieden! Das ändert meine Meinung nicht! (k.T.)

Misogyn, Tuesday, 03.08.2010, 20:35 (vor 5641 Tagen) @ FemokratieBlog

kein Text

Krasser Fall bei SPON

vt, Tuesday, 03.08.2010, 21:12 (vor 5641 Tagen) @ FemokratieBlog

AW

Referatsleiter 408, Tuesday, 03.08.2010, 21:37 (vor 5641 Tagen) @ FemokratieBlog

Ich glaube nicht, dass sich da irgendwas wirklich verändert. Man(n) könnte genauso gut von Luftschlössern reden!

Eine Abstimmung bei Wahlen oder so, bringt sicherlich nichts! Hier muss sehr weit und gründlich ausgeholt ..... und aufgeklärt werden. Es müsste den Jungen bereits frühzeitig die ihnen später im Leben zugedachte Rolle (Samengeber- u. Zahlschwein) erläutert und auf die Risiken hingewiesen werden. Je stärker die Geburtenzahlen zurückgehen, umso eher kollabiert das ohnehin kranke System. Uns brauch keiner mehr anzugreifen, wir rotten uns als Folge des Feminismus selbst aus!

Feminismus = Verbrechen !

Entschädigungszahlung bei Klageverzicht!

Gobelin, Tuesday, 03.08.2010, 21:44 (vor 5641 Tagen) @ vt

Obwohl jeder Fall krass ist.....
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,709988,00.html

...

Denn auch sein Fall liegt, nachdem er beim Verfassungsgericht zweimal gescheitert war, seit 2004 in Straßburg und wird derzeit auch bearbeitet. Erst kürzlich bot ihm das Bundesjustizministerium eine Entschädigung an, wenn er seine Klage zurückzöge. S. lehnte ab.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,709988,00.html

BVerfG hat das Sorgerecht lediger Väter nur minimal angehoben

der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 03.08.2010, 22:15 (vor 5641 Tagen) @ FemokratieBlog

Mit dem nun faktisch angebotenen SR, auch ohne der Einwilligung der KM, kann sich der reich beschenkte Vater den Arsch auswischen. Das gilt es zu begreifen.
Das SR hilft Dir nüscht.
Das haben verheiratete Väter eh und das bringt nix wenn die KM mauert.

Sie mimt Mithilfe der Im feministischen RrrächtsanwältINNEN Verein STREIT oder dem Teutschen JurrristINNENbund verbündeten LesbenanwältINNEN dass OPfer im Kachelmann Prozess und Du bist Kachel...
Allerdings, Du hast nicht einmal einen Anwalt, der für die läppische PKH, ohne Widerstand einen Finger für Dich krumm macht.
Und Du hast keine Medienanwälte, keine Presse welche sich für Euren Fall interessiert.

Und Erstaunenswerter Weise gibt es RichterINNEN, welche SelbstHERRlich sind, aber weibliche Vornamen tragen.
Richterin Radegunde, Sieglinde, Magda und Eva drücken das Familienrecht in die frühen vierziger des vergangenen Jahrhunderts zurück.

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Entschädigungszahlung bei Klageverzicht!

Typ, Tuesday, 03.08.2010, 22:30 (vor 5641 Tagen) @ Gobelin

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,709988,00.html

Frauen-Power eben.

Reinhard S. war Verkaufsleiter bei einer großen Versicherungsgesellschaft, seine Freundin Kunsthandwerkerin.

Die Quoten-Powers halt wieder.

Alles lief gut - bis die Mutter 2003 einen anderen Mann kennenlernte.

Dann geht ja immer die totale Frauen-Power los.

"Man hat mir mein Kind kaputtgemacht"

Frauen dürfen das eben. Sie dürfen auch alles kaputt machen.

Kleine Kinder, denen man zuspricht, den Erwachsenen gleich zu sein...

Taz zum BVerfG-Urteil: Vater ist nicht gleich Vater

Christine ⌂, Tuesday, 03.08.2010, 23:17 (vor 5641 Tagen) @ FemokratieBlog

[..]Es gibt aber auch Väter, die allein aus einem Machtinstinkt heraus auf das gemeinsame Sorgerecht pochen. Sie wollen juristisch auch dann Vater bleiben oder es werden, selbst wenn sie es im Alltag schon lange nicht mehr sind oder es noch nie waren. Gemeint sind all jene, die keinen oder zu wenig Unterhalt zahlen. Laut Statistik sind das mehr als die Hälfte. Andere sehen ihre Kinder höchstens am Wochenende und wissen dann nicht, was sie mit ihnen machen sollen. Auch sie sind keine Ausnahme.

[..]Doch so anmaßend es klingt: Die Mehrheit der Väter muss erst noch beweisen, dass sie in der Realität mit dem neuen Recht etwas Sinnvolles anfangen kann.

Mehr http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/vater-ist-nicht-gleich-vater/

Mal wieder ein typischer Taz-Artikel von Simone Schmollack. Das so etwas überhaupt veröffentlicht werden darf...

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

BVerfG hat das Sorgerecht lediger Väter nur minimal angehoben

Papa-Ralf ⌂, Berlin / St.Petersburg, Wednesday, 04.08.2010, 00:12 (vor 5641 Tagen) @ FemokratieBlog

Meine Stellungnahme morgen in der B.Z. mit Bild :)

AW

Referatsleiter 408, Wednesday, 04.08.2010, 00:23 (vor 5641 Tagen) @ Christine

Gemeint sind all jene, die keinen oder zu
wenig Unterhalt zahlen. Laut Statistik sind das mehr als die Hälfte. Andere
sehen ihre Kinder höchstens am Wochenende und wissen dann nicht, was sie
mit ihnen machen sollen. Auch sie sind keine Ausnahme.

Mir hat ein Jugendamtsleiter im persönlichen Gespräch ziemlich offen gesagt: "Glauben Sie mir, wenn eine Mutter Umgang verhindert, dann geht es ihr nur um den Unterhalt. Sie können sicher sein, dass ihre Frau gerade zu Hause sitzt und das gemeinsame Kind beeinflusst. An dieser Situation wird sich so schnell nichts ändern."

Dazu möchte ich mal noch das Folgende anmerken:
- Väter sind unterhaltspflichtig, es steht NICHT im BGB, dass sie alleinig barunterhaltspflichtig sind. Wenn ein Vater also bereit ist, dem Kind Natural- und Betreuungsunterhalt zu ermöglichen und die Kindesmutter verhindert das mit Umgangsboykott, dann lehnt sie den Unterhalt ab. Das ist juristisch relevant und ich habe selber erleben könne, wie das Jugendamt/Amt für Familienförderung da "einknickt"! Also Männer/Väter: Lasst euch nicht mehr verarschen! Im Detail findet ihr das bei www.trennungsfaq.de! Es funktioniert!

- Jetzt zu der JournalistenSchlampe: Frauen wollen nur die Kohle abzocken, der Großteil zumindestens. Ich will das mal ausdrücklich nicht auf alle beziehen, obwohl das anderherum FemiNissenStrategie wäre. Wenn Frauen die Männer eng mit in die Alltagssorge etc. einbeziehen würden, dann hätten die wenigsten Väter ein Problem mit Unterhalt. Das diese Frau da solch einen Scheiß schreibt, zeugt doch bloss, dass die im Führerbunker langsam merken, dass der Wasserstand steigt. Man bekommt kalte Füsse ......

- Das Väter nicht wissen, was sie mit ihren Kindern anfangen sollen, wenn der Umgangsboykott schon mehrjährig läuft und eine Entfremdung bereits eingetreten ist, kann ich nachvollziehen. Daran sind aber die PAS-Mütter und nicht die Väter schuld.

Fazit: Wenn ich der Journalistin ein paar persönliche Worte sagen dürfte, es wären folgende: "Halt´s Maul!"

BVerfG hat das Sorgerecht lediger Väter nur minimal angehoben

Karlchen Müller, Wednesday, 04.08.2010, 01:14 (vor 5641 Tagen) @ der_quixote

Mit dem nun faktisch angebotenen SR, auch ohne der Einwilligung der KM,
kann sich der reich beschenkte Vater den Arsch auswischen.
Frank

Hui, Frank, du warst aber früher auch mal moderater.

Ich sehe das einmal so, wenn die Mütter sich künftig der gemeinsamen Sorge verweigern, sind sie in jedem Fall in der Veweislast, die Kindeswohlgefährdung nachzuweisen.

Wenn der Vater ihre Zustimmung dann gerichtlich ersetzen lassen muss, verliert die Mutter definitiv schon einmal den ersten Sorgerechtsstreit - vielleicht schon einmal auf ihre Kosten.

Das Risiko wird also erst einmal definitiv größer, wenn sie weitere Rechtssreite anzettelt oder den Vater zu solchen zwingt, diese dnn auch zu velieren.

Das Wort "Gleichberechtigung" bekommt doch aus dieser sicht eine völlig neue Bedeutung, oder?

Huehnermannschaft: "Rückschritt zur heteronormativen Kleinfamilie"

jens_, Wednesday, 04.08.2010, 14:19 (vor 5640 Tagen) @ FemokratieBlog

Die Huehnermannschaft sorgt sich mal wieder um ihre QueerTransgenderLesbenFrauen und wuerde das Gerichtsurteil am liebsten wieder rueckgaengig machen:

Schließlich scheint es, als käme unter dem Deckmantel der Anerkennung moderner Lebenswirklichkeit vor allem eines: der Rückschritt zur heteronormativen Kleinfamilie.

http://anonym.to?http://maedchenmannschaft.net/immer-wieder-mutter-vater-kind/

BVerfG hat das Sorgerecht lediger Väter nur minimal angehoben

der_quixote, Absurdistan, Thursday, 05.08.2010, 02:18 (vor 5640 Tagen) @ Karlchen Müller

Du vergisst hier, oder lässt bewusst aus, die "Helferindustrie".

Klar, nicht Eheliche Väter werden sich freuen, nicht um ein gemeinsames SR kämpfen zu müssen. Aber, dann den selben Hürden gegenüberstehen, welche verheiratete gegenüberstehen, trotz! gem. SR.

Die Helferindustrie hat das alte Schuldprinzip bei Scheidung adaptiert, wo derjenige Recht und die Kinder bekam, welcher hinlänglich die Schlechtheit des anderen Elternteiles darlegen konnte. (Mit Dreck werfen).

D.h., die Helferindustrie wirft mit Dreck und die Mutter bekommt die Kinder, (und sämtliche Rechte), auch wenn dem Vater ein SR in Papierform verbleibt.

Der Vater hat das grosse SR und wenn Er in die Wirkungskreise der KinderbesitzerINN gerät, bzw. diese stört, werdem ihm die kleinen Sorgerechte (Entscheidung über schulischen,beruflichen Werdegang, Gesundheitsfürsorge. Nicht zuletzt aber äusserst wichtig den Aufenthaltsort ABR), entzogen und trotzdem kann der Gesetzgeber behaupten, Es herrscht Gleichberechtigung unter den Eltern.

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Fiktiv aber real -> Huehnermannschaft: "Fortschritt zur hegemonialen Frauen-Einelternfamilie"

Leser_nicht_eingeloggt, Thursday, 05.08.2010, 02:41 (vor 5640 Tagen) @ jens_

Schließlich scheint es, als käme unter dem Deckmantel der Anerkennung
moderner Lebenswirklichkeit vor allem eines: der Rückschritt zur
heteronormativen Kleinfamilie.

Himmel, wie sind die denn drauf?

Wenn es eins gibt, was ich ablehne, dann ist es soziologendeutsch, dass bewusst kein Mensch verstehen soll - was aber den Anmut der Allwissenheit vermitteln oder aufdrücken möchte.

Schlimmer wird es eigentlich nur noch, wenn solche Damen und Herren sich hinter Anglizismen und Denglish verstecken, dass die "Gender-Schwarte", entschuldigung, der "Gender-equal-Irgendwas" kracht.

"Heteronormativ" ist mit Sicherheit eines der Favoriten, die man ev. als "NoGos" bezeichnen könnte, ja müsste, wenn die "lesbosingulare Feministin" mit "verqueerer Autoimmun-Logigk" und "singular partikulierter Selbstreferenz im "multi-singulärdimensionalen Familienkontext" es denn besser ausdrücken könnte.

Auf Deutsch: Schwachsinniges Gelaber einer Hühnermannschaftlerin, die es nicht besser kann und auch noch stolz zu sein scheint auf dieses sinnentleerte Blublablub-Geschreibsel - sowas nennt man weiblichen Narzissmus mit tief sitzenden Minderwertigkeitsgefühlen. Das ist nicht nur "minimal-normativ" so, sondern schlicht und ergreifend einfach primitiv. Meine ich mal so ...

Leser

Bitte mehr davon, Leser

vt, Thursday, 05.08.2010, 06:21 (vor 5639 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

wenn die "lesbosingulare Feministin"
mit "verqueerer Autoimmun-Logigk" und "singular partikulierter
Selbstreferenz im "multi-singulärdimensionalen Familienkontext" es denn
besser ausdrücken könnte.

Paßt grad so gut, trink grad einen Tee und morgen kommt der Jooost zu Besuch, so Transpis vorbereiten für den nächsten Weltfrauentag. Anke macht diesmal Straßentheater.

Tschö hööö.

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