Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauen missbrauchen ihr Kinder als Schutzschilder

der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 03.08.2010, 01:24 (vor 5641 Tagen) @ Timothy

Nur darüber wird natürlich nicht gesprochen, sondern nur darüber wie
"brutal" die französischen Polizisten die Blockade der Frauen welche sich
der Platzräumung widersetzen, auflösen.

Was ist mit den Müttern die ihre Kinder keinen Gefahren aussetzen würden?
Tja....

http://www.welt.de/videos/politik/ausland/article8774421/Amateur-filmt-brutales-Vorgehen-der-Polizei.html

Arme Kinder.
Die eine Mutter wälzt sich wie eine Dampfwalze auf ihrem eigenen Kind.
Ekelhaft.
Wenn die Krawall schlagen müssen, dann sollen die doch die Kinder da raus lassen.
Oder haben die gar die Kinder als Waffe..

Deutschland. Familienunrecht. Waffe Kind?!

Manche Mütter sind so drauf.#

Ware KInd.

Der Kaukasische Kreidekreis
Brecht

Im Rechtsstreit um die Nutzung eines Tals nach dem zweiten Weltkrieg tritt ein Sänger hinzu und besingt/erzählt die folgende Geschichte:

Nach einem Staatsstreich gegen den Großfürsten wird der reiche Gouverneur Abaschwili hingerichtet. Seine Frau kann den Wirren der Revolution entkommen, lässt aber ihren Sohn Michel einfach zurück (denn Kleider sind ihr wichtiger). Die einfache Magd Grusche nimmt sich nach einigem Zögern des Kindes an und flieht mit ihm in die Berge. Die Schergen des Fürsten Kazbeki (die Panzerreiter) sind Grusche auf den Fersen.

Im Gebirge gelangt sie schließlich zu ihrem Bruder, der inzwischen mit einer sehr frommen Frau verheiratet ist. Obwohl Grusche mit dem Soldaten Simon verlobt ist, heiratet sie einen angeblich sterbenskranken Bauern, Jussup, um ihr Ziehkind durch ein Papier mit Stempel angesichts des wachsenden Misstrauens ihrer Schwägerin zu legitimieren. Nachdem die Nachricht über das Ende des Krieges eintrifft, erweist sich der Sterbenskranke plötzlich als kerngesund. Nach dem Bürgerkrieg kehrt auch die Gouverneursfrau zurück und erhebt Anspruch auf das von ihr geborene Kind, welches ihr ein reiches Erbe sichert.

Der Fall wird dem einfachen, aber schlauen Dorfschreiber Azdak vorgetragen, der kein Rechtsgelehrter, sondern ein verschmitzter Lebenspraktiker ist. Er gelangte im Krieg zu Amt und Würden und gilt beim Volk als Armeleuterichter. In dem zu verhandelnden Fall ordnet er an, den Beweis der Mutterschaft durch ein Experiment zu erbringen. Dazu lässt er das Kind in einen Kreidekreis stellen und ordnet an, beide Frauen sollten gleichzeitig versuchen, das Kind zu sich aus dem Kreis herauszuziehen (denn es heiße "die wahre Mutter wird die Kraft haben, ihr Kind aus dem Kreis zu reißen").

Herrisch reißt die Gouverneursfrau ihr Kind an sich, welches Grusche voll Mitleid loslässt. Hierdurch erweist sie sich als die „wahrhaft Mütterliche“, die ihr Kind liebt und es lieber los lässt, als ihm weh zu tun. Schließlich erhält nicht die leibliche Kindesmutter das verbriefte Recht auf das Kind zugesprochen, sondern die Magd Grusche, die in Liebe und täglicher Pflichterfüllung bewiesen hat, dass da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind (wie es im Vorspiel heißt)....

Selbst zu ergoogeln.

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...


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