Theodor Albrecht ist Tot (ALDI)
Hallo Theodor!
Männer in Chefpositionen sind ungebildeter als Frauen
Dabei muß man noch einen Effekt bedenken, der hierzulande momentan nicht ganz so deutlich sichtbar ist wie z.B. in der islamischen Welt, aber trotzdem auch hier immer noch wirkt:
Männer lernen schon in Kindheit und Jugend, daß sie zu Geld kommen müssen, um Eindruck auf Frauen zu machen. So rutschen sie oft nach wie vor automatisch in die Ernährer-Rolle hinein. Wenn man aber weiß, daß man so schnell wie möglich ein hohes Einkommen erzielen muß, dann neigt man eben dazu, zusätzliche zeitaufwändige Qualifikationen, die sich kaum oder erst sehr viel später finanziell auszahlen werden, zu verschieben oder ganz wegzulassen. Und wenn man erst einmal voll im Berufsleben steht, dann hat man oft kaum noch Zeit, um sich nebenbei theoretisch weiter zu qualifizieren. Man qualifiziert sich dann eben stattdessen praktisch im Job weiter. Vor allem dann, wenn mit dem eigenen Einkommen eine Familie ernährt und ein Haus abgezahlt werden müssen.
Wenn man dagegen das eigene Einkommen nur als eine Art Zuverdienst oder als Taschengeld ansieht und ein Partner das Geld zum Leben heranschafft, ja dann kann man es sich natürlich locker leisten, z.B. nach dem Diplom noch zu promovieren, oder nicht nur den Bachelor, sondern noch den Master zu machen, oder noch irgendeine zusätzliche Qualifikation zu erwerben. Und auch, wenn man schon im Job steht, kann man z.B. nur noch auf Teilzeit arbeiten, um Zeit für ein Fernstudium zu haben. Aber nur, weil der Partner derweil das Geld zum Leben verdient.
In der arabischen Welt fällt das deshalb noch viel mehr auf, weil es da nicht nur darum geht, Frauen mit einem guten Einkommen zu beeindrucken und so seine Chancen auf dem Partnermarkt zu erhöhen. Nein, da geht es oft darum, überhaupt eine Chance auf dem Partnermarkt zu haben. Denn ein Student ohne richtiges Einkommen wird üblicherweise nicht als Bräutigam akzeptiert. Das dürfte im Übrigen auch der wesentliche Grund für die hohe Frauenquote an iranischen Universitäten sein (da studieren schon lange mehr Frauen als Männer). Die Männer rackern sich mit irgendwelchen Jobs ab, nur um möglichst bald heiraten zu können, während die Frauen sich leisten können, zu studieren. Nur um dann zum guten Teil auch zu heiraten und den Job schnell wieder an den Nagel zu hängen, sofern sie denn überhaupt jemals praktisch gearbeitet haben.
Außerdem sagt die theoretische Qualifikation eh nichts aus. Was nützt es denn der durchschnittlichen Firma, wenn eine Führungskraft mal erfolgreich Theologie studiert und sich später noch einen Doktortitel in Rußland gekauft hat? Alle Diplome und Titel sind nur Teil einer Scheinwelt, die eh keinen dauerhaften Bestand haben kann. Wichtig sind nur die tatsächlich vorhandenen Fähigkeiten und Kenntnisse, die für den jeweiligen Job relevant sind. Egal, wie sie erworben wurden. Und da liegen Männer offensichtlich oft vorn.
Freundliche Grüße
von Garfield
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- Theodor Albrecht ist Tot (ALDI) -
Theodor,
29.07.2010, 11:04
- Bei mir ist fast alles Aldi. -
vt,
29.07.2010, 12:01
- Bei mir ist fast alles Aldi. -
Kurti,
29.07.2010, 12:04
- Bei mir ist fast alles Aldi. -
vt,
29.07.2010, 12:10
- Bei mir ist fast alles Aldi. - Müller, 29.07.2010, 15:29
- Bei mir ist fast alles Aldi. -
vt,
29.07.2010, 12:10
- Bei mir ist fast alles Aldi. - Theodor, 29.07.2010, 13:00
- Bei mir ist fast alles Aldi. -
Kurti,
29.07.2010, 12:04
- Theodor Albrecht ist Tot (ALDI) - Garfield, 29.07.2010, 16:52
- nicht feministisch korrekt -
Wolfgang A. Gogolin,
29.07.2010, 20:55
- Außerdem sind die meisten Kunde weiblich - ohne Frauenshoppingpower kein aldi - vt, 29.07.2010, 21:50
- Bei mir ist fast alles Aldi. -
vt,
29.07.2010, 12:01