Kirsten Heisig - "Ende der Geduld", das Buch
Zitat
Das Buch ist nach meinem Geschmack nicht gut geordnet, manchmal denkt man an einen Entwurf. Liegt es an ihrem Tod mitten im Projekt?
Kirsten Heisig ist vermutlich behütet aufgewachsen, wurde politkorrekt links erzogen und hat so ihren Beruf begonnen, Kampf gegen Rechts in der Nachwendezeit. Dementsprechend politkorrekt kommt das Buch oft daher. Nach einigen Fallschilderungen, alle mit deutschen Namen unterlegt, startet sie mit "Rechter Gewalt", dann folgen die Linksradikalen, ungefähr gleich lang, und erst danach die Einwanderer, Mihigrus, Scheinasylanten - ein solches Wort würde sie nie gebrauchen -, die arabischen Clans und die Zigeuner, die selbstverständlich Roma heißen. Das Buch endet mit vielen Vorschlägen und dem Neuköllner Modell, das eine Beschleunigung der Verfahren will. Ihre Ideen, was Schulen betrifft, die ganzen zusätzlichen Betreuungen von der Kita bis zur Lehrstelle, gehen in die Milliarden. Alles nur, um eingewanderte Jugendliche von Verbrechen abzuhalten.
Aber Heisig wäre nicht Heisig geworden, wenn sie nicht aus der Praxis zu richtigen Schlüssen käme. Bei den sogenannten Neonazis stellt sie (wie dieses Blog schon längst) fest, daß ihre Gewalttaten eigentlich gar nicht politisch sind, sondern eher aus Langeweile, Frust und Verblödung wegen nichts begangen werden, meistens im Suff! Die Täter können sich oft nicht erinnern, warum sie die Tat begangen haben. Heisig tritt dafür ein, daß die Linksradikalen genauso behandelt werden wie Rechte. Alle will sie konsequent bekämpft sehen. Sie merkt aber, daß inzwischen die Linken viel gefährlicher sind.
Stark sind die Stellen über die Mihigrus und die arabisch-libanesisch-kurdischen Verbrecherclans. Diese Stellen sind ja auch prompt in SPIEGEL und WELT abgedruckt worden. Siehe gestrige Beiträge hier im Blog dazu! Leser, welche dieses Blog lesen, sind sowieso längst schon informiert, etwas Neues über die Mihigrus habe ich nicht erfahren. Aber das Buch einer Richterin macht natürlich erheblich mehr Aufsehen, und das ist gut so!
Heisig unterscheidet die Ausländer, und auch das ist gut so. Sie hält die Türken für besser als diese kurdisch-arabischen Großfamilien, und das stimmt. Heisig hält auch Sinti und Roma für nicht integrierbar.
Was es alles an Maßnahmen im Jugendschutzgesetz gibt, ist für Laien unüberschaubar. Da werden die zu freiwilligen Arbeiten verdonnert, zu Anti-Gewalt-Training und allem möglichen Brimborium. Es kämpfen viele Privatinitiativen um lukrative Aufträge und melden "Erfolg". Keiner überprüft das! Doch! Heisig hat es gemacht. Und sie wundert sich, wie Täter in Landrovern zum Bewährungskurs chauffiert werden, und deren Opfer fahren im Bus! Sie möchte überhaupt weniger solche Initiativen und dafür gute! Heisig beklagt auch zu Recht, wie brutal vor Gericht mit Zeugen verfahren wird, was für Schweine (mein Ausdruck) im Anwaltsberuf Opfer und Zeugen so einschüchtern, daß viele nie mehr Anzeige erstatten! (Sieht man momentan bei Brunner!)
Gerade die Verurteilung zu Arbeitsdienst zeigt jedoch auch Heisigs Naivität. Aber sie ging hin und guckte und lernte und stellte dann fest, daß viele Täter gar nicht auftauchen und diese Stunden nicht korrekt abgearbeitet werden. Nun, so etwas hört man in einer schwäbischen Kleinstadt als Nichtrichter am Stammtisch. Da erzählen dann Kleinunternehmer oder Leute aus gemeinnützigen Organisationen, daß man gerne 40 Stunden quittiert, auch wenn die Verurteilten nur 10 Stunden "gearbeitet" haben, weil man bei den meisten froh ist, wenn man sie nicht mehr wiedersieht. Das ist natürlich in Berlin gleich. Heisig brauchte 20 Jahre, um das zu merken, faulen Richtern ist es schnuppe, und Politiker lügen es permanent weg!
Heisig kritisiert den Abbau der Polizei und sie bestreitet, daß die Gewaltkriminalität Jugendlicher zurückgeht. Sie glaubt an falsche Statistiken und Beschönigungen. Wenn zum Beispiel 1 Jugendlicher oder 5 Jugendliche denselben Mann in der U-Bahn totschlagen, dann ist das jeweils nur 1 Straftat. Heisig glaubt auch, daß immer mehr Straftaten gar nicht mehr angezeigt werden, und die Statistik deshalb so gut aussieht! Dazu die nicht vorhandene Polizei! Da es immer weniger Polizisten in Berlin gibt, finden die auch keine Straftaten mehr! So einfach kann man die Statistik fälschen.
Was Heisig auszeichnet - sie geht den Dingen nach! Sie lernt dazu! Sie verfolgt die Fälle weiter. Was ist aus dem Jugendlichen geworden, wie haben die Maßnahmen angeschlagen? Das kostet viel Zeit und Kraft! Mißerfolge sind programmiert. Schon bestreiten Politik und islamische U-Boote in der Presse das Buch! Heisig kann sich nicht mehr wehren! (Vielleicht scanne ich noch einen kurzen Abschnitt heute?!)
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