Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauengeistesböller

vt, Tuesday, 27.07.2010, 06:43 (vor 5648 Tagen)

Sie werden immer unerträglicher.

upps ausversehen auf abschicken gedrückt bitte löschen

vt, Tuesday, 27.07.2010, 06:44 (vor 5648 Tagen) @ vt

Geistiger Femi-Dünnpfiff

Lektor, Tuesday, 27.07.2010, 09:42 (vor 5648 Tagen) @ vt

http://www.tagesspiegel.de/meinung/im-geist-von-alice-aber-mit-make-up-und-minirock/1891374.html

Laber, laber... Männer und Frauen haben gleiche Rechte, es herrscht aber mitnichten Gleichberechtigung... blabla...

Ab da habe ich aufgehört, diesen Quatsch zu lesen. Es ist doch immer wieder dieselbe Leier: Frauenbevorzugung, Frauenbevorzugung, Frauenbevorzugung...

Da scheiden sich eben die Geister: Gleiche Startbedingungen (durch Gleichberechtigung) oder gleicher Zieleinlauf (durch staatlich garantierte Gleichstellung)? Was will man?

Freiheit oder staatlich erzwungener Geschlechtersozialismus?

"Wünsch Dir was"

Gobelin, Tuesday, 27.07.2010, 10:53 (vor 5648 Tagen) @ vt

geht um den artikel hier
http://www.tagesspiegel.de/meinung/im-geist-von-alice-aber-mit-make-up-und-minirock/1891374.html

Hier ein paar Infos zu der Autorin, die für sich persönlich und ihre Schwestern offenbar alles gleichzeitig, statt schön der Reihe nach, möchte:

Tina Schulz

Ich habe 2004 mein Abitur am Gymnasium am Kothen in Wuppertal gemacht und studiere seit 2006 evangelische Theologie und Germanistik auf Lehramt für Grundschule.
Seit April 2008 bin ich studentische Ansprechpartnerin im Gleichstellungsbüro.
Ich bin verheiratet und habe zwei kleinere Kinder. Von daher gilt mein besonderes Interesse der Vereinbarkeit von Familie und Studium.

http://anonym.to/?http://www.gleichstellung.uni-wuppertal.de/tina.html

Tina Schulz, studentische Ansprechpartnerin im Gleichstellungsbüro und selbst Mutter von zwei Kindern: „Durch den neuen Eltern-Kind-Raum können Studierende ihre Kinder jetzt mit in die Bibliothek nehmen, um dort zu lernen und wissenschaftlich zu arbeiten. Der Raum ist eine tolle Sache zur Steigerung der Familienfreundlichkeit an unserer Universität.“:

http://www.presse.uni-wuppertal.de/archiv_ab2008/archiv_medieninformationen/2010/0623_elternkind.html

Eingerichtet und finanziert wurde der Raum durch Spenden, von der Universitätsbibliothek und dem Gleichstellungsbüro der Uni. Tina Schulz (25) ist dort Ansprechpartnerin für Studierende mit Kind. Die junge Frau ist selber Mutter von zwei Kindern und weiß, dass der Lernraum die Familienfreundlichkeit an der Uni steigert. „Ich musste mal 100 Seiten aus einem Buch in der Bibliothek kopieren, das war für meine Tochter total langweilig.

http://wz-newsline.de/index.php?redid=895568

Ziel dieser vom Bundesfamilienministerium geförderten Aktion ist es, aktiv daran zu arbeiten, die Rahmenbedingungen für ein Studium mit Kind zu verbessern (Organisation: "Beruf und Familie GmbH"). 93 Hochschulen beteiligen sich aktuell bundesweit. Sie arbeiten zum Beispiel daran, die Prüfungsregeln für studierende Mütter und Väter zu lockern. Eine flexiblere Studienorganisation ist etwas, das auch Tina Schulz entlasten würde.

Deshalb wünscht sich die junge Mutter weniger strenge und verschulte Studienbedingungen.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1093293/

Erfreulicherweise findet sich trotz ihrer Mehrfachbelastung noch die Zeit für ihr politisches Engagement:

http://www.wuppertal.de/rathaus/onlinedienste/ris/www/pe00001_11474.htm

http://www.wz-newsline.de/?redid=676265

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der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 27.07.2010, 12:40 (vor 5648 Tagen) @ vt

geht um den artikel hier
http://www.tagesspiegel.de/meinung/im-geist-von-alice-aber-mit-make-up-und-minirock/1891374.html

Wir brauchen feministische Denkweisen, um Veränderungen herbeizuführen. Aber die neue Generation der Feministinnen will nicht mehr dem veralteten Bild entsprechen

So weh es auch tun mag, aber aus einer ollen Schabracke machst du keinen flotten Käfer.

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

"Wünsch Dir was"

der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 27.07.2010, 12:48 (vor 5648 Tagen) @ Gobelin

Sie arbeiten zum Beispiel daran, die Prüfungsregeln für studierende Mütter und Väter zu lockern. Eine flexiblere Studienorganisation ist etwas, das auch Tina Schulz entlasten würde.

Deshalb wünscht sich die junge Mutter weniger strenge und verschulte Studienbedingungen.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1093293/

Das ist ja ein Hammer. Offensichtlicher kann Frau wohl nicht Bevorzugung verlangen.

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

"Wünsch Dir was"

Gobelin, Tuesday, 27.07.2010, 12:57 (vor 5648 Tagen) @ der_quixote


Deshalb wünscht sich die junge Mutter weniger strenge und verschulte
Studienbedingungen.[/i]

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1093293/

Das ist ja ein Hammer. Offensichtlicher kann Frau wohl nicht Bevorzugung
verlangen.

Nunja, davon würden ggf. auch betroffene studierende Väter profitieren? Aber mit welcher Berechtigung und mit welchen Kosten zu Lasten von?

Fällt Dir an den Bildern was auf?

http://www.wz-newsline.de/?redid=676265

Das Kälbchen in ihren Armen fehlt.

vt, Tuesday, 27.07.2010, 13:30 (vor 5648 Tagen) @ Gobelin


Fällt Dir an den Bildern was auf?

Auch Jule will einen neuen Feminismus

vt, Tuesday, 27.07.2010, 13:39 (vor 5648 Tagen) @ vt

"Wünsch Dir was"

Müller, Tuesday, 27.07.2010, 14:09 (vor 5648 Tagen) @ Gobelin

"Fällt Dir an den Bildern was auf?"

Lila Krawatte und alle total voll super dufte drauf, du.

Auch Jule will einen neuen Feminismus

Müller, Tuesday, 27.07.2010, 14:11 (vor 5648 Tagen) @ vt

;-D !!!

Auch Jule will einen neuen Feminismus

Andreas082 @, Tuesday, 27.07.2010, 15:59 (vor 5648 Tagen) @ vt

http://anonym.to/?http://www.ja-blog.de/2010/07/26/

Die will ganz sicher keinen neuen Feminismus, ich habe mich mal getraut folgende Einleitung zu kritisieren:

Der Feminismus, so wie ich ihn bis jetzt kennengelernt habe, ist eigentlich eine tolle Sache. Frauen werden endlich bevorzugt,

Ich verwies auf das Grundgesetz und gewisse Feinheiten der dt. Sprache, alles jedoch sehr sachlich. Der Beitrag ist schnellstens gelöscht wurden natürlich ohne Begründung, jemand Einsichtiges hätte doch wohl den Text einfach abgeändert oder? Aber genau so sind diese Femis (wohlgemerkt nicht Frauen allgemein), wehe du kommst ihnen mit Faktne und Tatsachen oder wagst es gar ihnen ihre nachweisbaren Fehler aufzuzeigen.

Auch Jule will einen neuen Feminismus

Manifold ⌂, Tuesday, 27.07.2010, 17:53 (vor 5648 Tagen) @ vt

Der Tusse habe ich diesen Kommentar hinterlassen ("Dein Kommentar muss noch moderiert werden" - LOL):

-----------------

"Frauen werden endlich bevorzugt, ..."

"... natürlich werden alle Frauen quer durch die Bank benachteiligt."

Was denn jetzt?

Einerseits widersprichst du dir selber und andererseits ist einseitige Bevorzugung aufgrund des Geschlechts jetzt plötzlich in Ordnung, wenn Frauen davon profitieren?

"Für mich ein Grund, in dieser Richtung weiterzumachen und mich aktiv gegen Ungleichbehandlung einzusetzen, wenn es denn eine „echte Ungleichbehandlung“ ist."

Lass mich raten. Wehrpflicht nur für Männer bleibt natürlich bestehen, aber wenn ihr profitieren könnt (Frauenquoten in Verwaltungsräten oder mehr Geld für gleiche Arbeit) dann ist die Ungleichbehandlung ganz schlimm.

Guter Feminismus?

Eher ein selektives, egozentrisches Weltbild auf Kosten der Männer.

Gruss von einem Maskulisten,
Manifold

Die Söhne von Perseus

-------------------

Wetten, dass der nicht durch kommt?

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Auch Jule will einen neuen Feminismus

Müller, Tuesday, 27.07.2010, 18:31 (vor 5648 Tagen) @ Manifold

Nehmt die doch nicht ernst, die will doch nur spielen.

Offenbarungseid einer Gleichstellungsfunktionaerin

Maesi, Wednesday, 28.07.2010, 02:33 (vor 5647 Tagen) @ vt

Hallo zusammen

geht um den artikel hier
http://www.tagesspiegel.de/meinung/im-geist-von-alice-aber-mit-make-up-und-minirock/1891374.html

Der ganze Artikel ist ein einziger feministischer Offenbarungseid. Frau Schulz will - stellvertretend fuer alle Frauen, wie es sich fuer eine aufrechte, in der jakobinischen Tradition stehenden Demokratin gebuehrt - 'radikal jeden Bereich ihres Lebens selbst bestimmen' und arbeitet deshalb als Lohnabhaengige in einem Gleichstellungsbuero im geschuetzten Biotop einer oeffentlichen Hochschule. Folgerichtig traut sie ihren jungen Geschlechtsgenossinnen auch nicht zu, irgendetwas ohne Papa Staat und Mama Politik auf die Beine zu stellen, denn sie selbst hat es ja auch nicht geschafft. Deshalb fordert sie staatliche Massnahmen, staatliche Subventionen etc. etc., kurzum, das ganze verantwortungsnegierende, sozialistische Sklavenwellnessprogramm halt, das wir bei allen real existierenden Sozialismen schon hundert Mal zu hoeren bekommen haben. 'Die gluecklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit', wusste schon Marie von Ebner-Eschenbach zu vermelden.

Soweit die modernen Frauen so selbstbewusst sind, wie sie Frau Schulz beschreibt, brauchen sie keine staatliche Hilfs- und Foerderindustrie; soweit sie solche politbuerokratische Hilfen in Anspruch nehmen, entsprechen sie nicht dem feministischen Wunschbild der unabhaengigen, selbstbestimmten Powerfrau. Beides passt nicht zusammen. Deswegen werden all die feministischen Forderungen an die Adresse des Staates nach Frauenfoerderung und -bevorzugung, nach Sonderhilfe fuer Frauen, nach Freiraeumen fuer Frauen etc. etc. nie zu selbstbestimmten, emanzipierten Frauen fuehren.

Das selbstbewusste Individuum fordert sich zunaechst einmal selbst, erst dann fordert und foerdert es die anderen; das ist eine der wichtigsten Regeln erfolgreicher Menschenfuehrung und zugleich der Schluessel zum Erfolg, gerade auch zum beruflichen Erfolg. Wer jedoch stets von anderen Foerderung verlangt, laesst sich von anderen fuehren und ist somit unweigerlich von ebendiesen anderen abhaengig. Schmarotzer sind stets auf einen Wirt angewiesen, ein Wirt hingegen kann besser ohne Parasiten leben. Freilich ist Schmarotzertum bequem, aber die satte Selbstzufriedenheit in sicheren Quotenjobs, die von den Leistungen anderer abhaengen, ist selten ein Ansporn fuer Hoechstleistungen.


Gruss

Maesi

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