Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Seid ihr in der Gewerkschaft?

Karko, Monday, 26.07.2010, 18:34 (vor 5649 Tagen)

Frag mich immer mal wieder ob ich aus der Gewerkschaft austreten soll, bin nun schon so weit das ich kündigen will, ich finde das gerade auch die Gewerkschaft schuld ist an der Männerbenachteiligung.

Siehe zum Beispiel auch das hier:
http://www.zwd.info/index.php?PHPSESSID=c597a14087618087f9c0db20152d6fe0&cat=5&group_id=103001001&id=9635...

Seid ihr noch in einer Gewerkschaft? Und was haltet ihr davon?
Ich finde das sich die Gewerkschaft in ihrer momentanen Situation einfach überholt hat, wie die Politik eben auch.

Seid ihr in der Gewerkschaft?

everhard, Monday, 26.07.2010, 18:48 (vor 5649 Tagen) @ Karko

Seid ihr noch in einer Gewerkschaft? Und was haltet ihr davon?
Ich finde das sich die Gewerkschaft in ihrer momentanen Situation einfach
überholt hat, wie die Politik eben auch.

Nein, ich bin nicht in der Gewerkschaft.
Es wäre dann Verdi.
Dafür gibt es mehrere Gründe, die nur zum Teil mit deren männerfeindlichen Entwicklung zu tun zu haben.
Zum eine stimmt das Presi/Leistungsverhältnis nicht, weil die Arbeitgeber schlauerweise in meiner Branceh solide Löhne zahlen und ich zudem als gut bezahlter Spezialist eher nicht zu Klientel dieser Gewerkschaft gehöre.
Dabei würde ich mir eine vernünftige Interessenvertretung der Arbeitnehmer wünschen, aber so etwas wie Cockpit ode ride Ärztevereinigungen gibt es für meinen Beruf leider nicht.

Solidarität ist richtig, aber 1% meines Einkommens ist es mir nicht wert, zumal ich mich nicht wirklich von Verdi vertreten fühle.

Seid ihr in der Gewerkschaft?

Marlow, Monday, 26.07.2010, 19:31 (vor 5649 Tagen) @ Karko

Nein, die nehmen mich nicht. Aber ich hätte auch kein interresse.
Allerdings versuchen die Gewerkschaften, Arbeitnehmer zum Eintritt zu zwingen. Von einigen der letzten Abschlüsse profitieren nur Mitglieder. Was allerdings nach sich zieht, daß der Arbeitgeber weiß, welcher Angestellter Gewerkschaftsmitglied ist, und somit automatisch zur Persona non grata verkommt.
Ob daß im Sinne des Erfinders ist, darf bezweifelt werden.

Gewerkschaften sind die absoluten Feministinnen-Vereine!

Steuerzahler, Monday, 26.07.2010, 22:20 (vor 5648 Tagen) @ Marlow

Nein, die nehmen mich nicht.

nein, ich auch nicht.
Gewerkschaften sind die absoluten Feministinnen-Vereine!
Brutstätten immer neuer Frauen-pamper-Vorträge etc.

Als Mann bist du da nur Arbeits-Viehzeugs und Steigbügelhalter bekloppter FrauenQuotHilden!

Seid ihr in der Gewerkschaft?

Narrowitsch, Berlin, Tuesday, 27.07.2010, 04:36 (vor 5648 Tagen) @ Karko

Seid ihr noch in einer Gewerkschaft? Und was haltet ihr davon?
Ich finde das sich die Gewerkschaft in ihrer momentanen Situation einfach
überholt hat, wie die Politik eben auch.

Nein, ich bin schon lange in keiner Gewerkschaft mehr, ich hab dort schon vor 1990 - damals noch in der DDR - gekündigt. Danach warb die IG Medien, aber da genügte ein kurzer Blick auf die Werbeliteratur, um dankend abzulehnen.

Was ich von Gewerkschaften halte? Viel!!!! Nur: Ich habe den Eindruck es gibt keine mehr, es gibt bürokratische Gebilde, die versuchen, sozialen Frieden nicht allzu sehr gefährden zu lassen. Ansonsten kümmern sie sich um allerlei Scheiß, der mit Arbeiter-, äh, ArbeitnehmerInnenintressen wenig zu tun hat, vor allem um die eigene Wichtigkeit.

Ich würde mit keiner Gewerkschaft gehen bis sie endlich bemerkten, dass bei ihnen etwas falsch läuft.. Vom Genderscheiß der Ver.di`s mal ganz abgesehen.

Gruß!

© [image]

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Seid ihr in der Gewerkschaft?

der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 27.07.2010, 13:32 (vor 5648 Tagen) @ Karko

Um zu vermeiden, dass Frauen nicht in die Hinzuverdienerinnen-Rolle gedrängt werden, gelte es, steuerliche Anreize von verheirateten Frauen durch die Ersetzung des Ehegattensplittings mit einer für EhepartnerInnen individuelle Besteuerung zu verhindern, heißt es weiter im Forderungskatalog.

Und was ist mit Unterhaltzahlenden Männern welche für die Trennung von ihren Kindern und schucken bis an den Selbstbehalt mit Steuerklasse 1 gedemütigt werden ?

Ich hätte in den vergangen Jahren häufiger stichhaltige Gründe zum Gewerkschaftsaustritt gehabt. Zuletzt ERA welches die alten Bewertungsstrukturen nach Lohngruppen ablöste und dem AG starke Mittel in die Hand gab um Leistung und Arbeit abzubewerten.

Oder der alljährliche Nötigungsversuch, dass die Gewerkschaft nur für ihre Mitglieder Verträge abschliesse und der AG bei den unorganisierten durchaus abgreifen könne.

Die unerträgliche Gleichstellerei wobei auch dort gelogen wird, dass sich die Balken biegen.

Der Luxus, dass sich die Gewerkschaften pauschal per Mitgliedsbeitrag an deinem steigendem Jahresbrutto bereichern wohlwissend, dass die Reallöhne stets gesunken sind.

u.v.a.

Allerdings bin ich schon ´95 ausgetreten weil dieser Schurkenverein der Abermilliarden Mark an Arbeitnehmergeldern verschleudert hat (BfG, Neue Heimat, Coop, Volksfürsorge...) völlig unbeleckt und ohne eine Spur von Dankbarkeit, dass wir (auch Damals) nicht mehr in Zeiten oder Gesellschaften leben wo Verräter am Volk nicht ihren gerechten Lohn erhalten, nicht für mich eintreten wollte, als ich das benötigt hätte.

Vietor und seine Genossen

Genosse Steinkühler

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Gerwerkschaften sind feministische Hochburgen

Roslin, Tuesday, 27.07.2010, 14:46 (vor 5648 Tagen) @ der_quixote
bearbeitet von Roslin, Tuesday, 27.07.2010, 14:51

Gewerkschaften sind längst feministische Quotenhochburgen, genau wie die SPD auch. Die Linke ist nicht besser. Alle fleissig dabei, die männliche Gesellschaft zu überwinden, um die menschliche zu schaffen.

Mit Gewerkschaftsgeldern wird Femi-Propaganda finanziert, die 23 % -Propaganda hauptsächlich von den Gewerkschaften getragen, obwohl die genau wissen, dass es ungleichen Lohn für gleiche Arbeit nur bei Leiharbeitern gibt, und das sind meist Männer.

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