Die Schweiz ist in Sachen Geschlechter-Apartheid offenbar schon weiter
Habe gerade diesen Artikel über ein Schwimmbad in Basel entdeckt. Wenn ich den Text und die sehr aufschlussreichen Kommentare richtig interpretiert habe, haben dort nur Frauen Zutritt. (Vielleicht können unsere Schweizer Mitstreiter hier ein wenig Aufklärung leisten.)
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Kampf-der-Kulturen-im-Basler-Frauenbad/story/13845176
Lustig übrigens, wie in der männerfreien Zone nicht etwa ein feministisches Paradies, sondern Zickenkämpfe entstanden. Na ja, schon das alt-chinesische Schriftzeichen für Streit zeigte zwei Frauen unter einem Dach ...
Gruß, Kurti
Die Schweiz ist in Sachen Geschlechter-Apartheid offenbar schon weiter
Das ist die voranschreitende Islamisierung gepaart mit der weiblicher Anspruchshaltung, dass Männer gefälligst zu verschwinden hätten, wenn es ihnen passt. Auch hier in Zürich laufen immer mehr voll verschleierte Frauen rum, als sei das hier selbstverständlich islamisches Hoheitsgebiet.
Zugrunde liegt der männerfeindliche Gedanke, dass Männer nicht mit attraktiven Frauen zurechtkämen, ohne gleich notgeil über sie herzufallen und dass der Blick eines Mannes auf eine unverschleierte Frau diese verderben würde.
Jede Burka und jedes Kopftuch ist somit eine Beleidigung für den westlichen Mann.
Soviel ich weiss, wird bereits eine Volksinitiative zum Burkaverbot vorbereitet. Diese würde wohl mit einem noch höheren Ja-Anteil angenommen werden, als die Minarettinitiative, welche schon rekordhohe Zustimmung erreichte.
Und sie käme keinen Moment zu früh.
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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Die Schweiz ist in Sachen Geschlechter-Apartheid offenbar schon weiter
Am besten finde ich diesen Kommentar:
"Also was das männliche Badipersonal angeht: Wir Männer sind da noch ganz anderes gewohnt. In meinem Fitnessclub betritt die Putzfrau regelmässig die Duschen. Deshalb dusch ich jetzt auch nur noch in der Burka!"
Zum Artikel:
Den ersten Konflikt mit der Bank halte ich nicht für typisch. Der könnte überall auftreten. Grundsätzlich rate ich zur Gelassenheit und dazu, den religiösen Hintergrund auszublenden. Die Religion ist irrelevant. Wenn einzelne Badegäste kein männliches Personal wünschen, dann kann dem entsprochen werden oder eben nicht. Jeder hat das gleiche Recht, Forderungen zu stellen. Forderungen aus religiösen Gründen haben nicht mehr Gewicht als andere. Wichtig ist, dass für alle die gleichen Regeln gelten. Für sinnvoll würde ich es im Fall den Frauenbades halten, dass am Eingang darauf hingewiesen wird, dass männliches Personal angestellt ist.
Das "Fraueli" ist Teil des Gartenbades Eglisee:
![[image]](http://www.badi-info.ch/fotos/badi/Gartenbad-Eglisee.jpg)
Der untere Teil ist das Frauenbad.
http://www.badi-info.ch/bs/eglisee.html
Ich halte Frauenbäder für problematisch, besonders wenn es sich um abgetrennte Bereiche eines gemischten Bades handelt, denn ich glaube, dass sie eine Schlieflage in den Köpfen der Besucher erzeugen. Es wird schon Kindern vermittelt, dass es zum einen eine Kategorie Mensch gibt, bestehend aus Männern, Frauen und Kindern, und zum anderen eine Kategorie Frau, bestehend aus Frauen und Kindern. Diese Schieflage erschwert die Gleichberechtigung der Geschlechter, indem es als normal empfunden wird, Frauen gesondert zu behandeln.
Die Schweiz ist in Sachen Geschlechter-Apartheid offenbar schon weiter
Hallo Gismatis!
In meinem Fitnessclub betritt die Putzfrau regelmässig die Duschen.
Das hab ich auch schon mal in einem öffentlichen Schwimmbad erlebt.
Was auch öfter mal vorkommt:
Eine Mutter ist mit ihrem Sohn im Schwimmbad. Dieser ist zu klein, um allein zu duschen. Also nimmt sie ihn mit in den Frauen-Duschraum. Dort wird sie jedoch sofort angekeift, von wegen, was ihr einfällt, einen Jungen da mit hinein zu nehmen. Also läßt sie den Jungen draußen warten, duscht erst einmal selbst und geht danach mit ihrem Sohn in den Männer-Duschraum. Und wenn da gerade Männer nackt unter den Duschen stehen und denen das peinlich ist, dann haben sie eben Pech gehabt. Wenn sie sich beschweren, dann kann es sogar passieren, daß der Bademeister kommt und ihnen sagt, daß sie sich nicht so anstellen sollen, denn die Mutter muß ja nun mal mit dem Sohn duschen gehen...
Und ich hab auch schon erlebt, daß der Eingang zur Männerdusche direkt neben dem Schwimmbecken war, ohne irgendeine Sichtschutzwand hinter der Tür. Wenn da jemand die Tür öffnete, konnten alle im Becken oder in der Nähe direkt bis unter die Duschen sehen. Der Eingang zur Frauendusche war selbstverständlich weit vom Becken entfernt und hatte hinter der Tür noch eine Sichtschutzwand.
Freundliche Grüße
von Garfield
Die Schweiz ist in Sachen Geschlechter-Apartheid offenbar schon weiter
Ich halte Frauenbäder für problematisch, besonders wenn es sich um
abgetrennte Bereiche eines gemischten Bades handelt, denn ich glaube, dass
sie eine Schlieflage in den Köpfen der Besucher erzeugen. Es wird schon
Kindern vermittelt, dass es zum einen eine Kategorie Mensch gibt,
bestehend aus Männern, Frauen und Kindern, und zum anderen eine Kategorie
Frau, bestehend aus Frauen und Kindern. Diese Schieflage erschwert
die Gleichberechtigung der Geschlechter, indem es als normal empfunden
wird, Frauen gesondert zu behandeln.
Wie sagte Wischmeyer bereits: Es gibt nur noch zwei Geschlechter – Frauen und gemischt – zu mindest in der Sauna……
Oder eben in diversen Bädern
Gleich und gleicher
Alle Menschen sind gleich - und Frauen sind gleicher...
Die Konsequenz die ich daraus ziehe: Ich besuche diese Orte einfach nicht.
Die Begraben sich schon in ihren eigenen Konlikten, irgendwann schließt das Bad dann und die Geschichte ist vorbei.
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Interpunktion und Orthographie dieser Nachricht ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.