Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Inzwischen 19 Tote und Bestürzung in Politikerkreisen.

der_quixote, Absurdistan, Sunday, 25.07.2010, 12:15 (vor 5650 Tagen) @ wurst

Bundespräsident Christian Wulff

Bundespräsident Christian Wulff hat mit großer Bestürzung auf das tragische Unglück bei der Loveparade in Duisburg reagiert. "Eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, ist furchtbar", erklärte Wulff nach Angaben einer Sprecherin vom Samstagabend. "Wie viele Menschen in unserem Land, die von diesem Unglück erfahren, bin ich mit meinen Gedanken bei den Opfern der Tragödie und allen ihren Angehörgen und Freunden. Ich hoffe, dass ihnen und allen Verletzten schnelle und wirksame Hilfe zuteil und die Ursachen rückhaltlos aufgeklärt werden."

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat "entsetzt" und "traurig" auf das Unglück bei der Loveparade in Duisburg reagiert. "In diesen schweren Stunden bin ich in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer. Ihnen gelten meine Anteilnahme und meine Trauer", erklärte Merkel nach Angaben ihres Sprechers Ulrich Wilhelm am Samstag. "Zum Feiern waren die jungen Menschen gekommen, stattdessen gibt es Tote und Verletzte", erklärte Merkel. "Ich bin entsetzt und traurig angesichts des Leids und des Schmerzes."

Der Chef der Bundeskanzleramts, Ronald Pofalla (CDU), telefonierte den Angaben zufolge mit der Staatskanzlei in Nordrhein-Westfalen und sagte die Hilfe des Bundes zu.

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Mit Bestürzung hat die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf die tödliche Tragödie bei der Loveparade in Duisburg reagiert. "Unser Entsetzen über das schreckliche Unglück bei der Loveparade in Duisburg lässt uns verstummen", erklärte die SPD-Politikerin am Samstag in Düsseldorf. "Das ganze Land trauert um die jungen Frauen und Männern, die friedlich feiern wollten und bei diesem grauenhaften Drama ihr Leben verloren haben. Unsere Gedanken sind jetzt bei den Familien, Angehörigen und Freunden der Toten und der Verletzten."

NRW-Innenminister Ralf Jäger

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat mit Bestürzung auf die Massenpanik mit 15 Toten bei der Loveparade in Duisburg reagiert. "ch bin entsetzt und traurig, dass Menschen, die unbeschwert feiern wollten, gestorben sind", erklärte Jäger am Samstagabend in Duisburg. "Mein ganzes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen und Freunden." Nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums reagierte der Krisenstab der Landesregierung unmittelbar auf das Unglück und entsandte weitere Behandlungs- und Betreuungskräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen nach Duisburg.
Duisburgs Bürgermeister Adolf Sauerland

Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat sich nach der tödlichen Massenpanik bei der Loveparade in seiner Stadt erschüttert gezeigt. "Die Loveparade sollte ein friedliches und fröhliches Fest für junge Menschen aus der Region und darüber hinaus werden", erklärte der Oberbürgermeister am Samstagabend. "Jetzt muss diese Veranstaltung leider als eine der größten Tragödien der jüngeren Stadtgeschichte gewertet werden. Ich bin zutiefst erschüttert." Sauerland versicherte, die Stadt habe "im Vorfeld mit dem Veranstalter und allen beteiligten Partnern ein stichhaltiges Sicherheitskonzept ausgearbeitet". Die von der Polizei aufgenommenen Ermittlungen müssten nun "den genauen Ereignishergang zutage fördern".

Grünen-Chefin Claudia Roth

Claudia Roth, die Bundesvorsitzende der Grünen, sagte zum tödlichen Unglück bei der Loveparade in Duisburg: "Wir sind geschockt und empfinden Bestürzung und Trauer über diese Katastrophe bei einem friedlichen und ursprünglich fröhlichen Event, an dem junge Menschen aus ganz Deutschland und Europa teilgenommen haben." Ihr Mitgefühl gelte auch den Familien und Freunden der Opfer und den vielen Verletzten.

Loveparade-Erfinder Dr. Motte

Der Erfinder der Loveparade, Dr. Motte, hat den Veranstaltern der Technoparade in Duisburg die Schuld für die Katastrophe mit mindestens 15 Toten gegeben. "Die haben einen krassen Management-Fehler begangen. Wie kann man denn Menschen nur durch einen einzigen Zugang auf das Gelände lassen. Das ist ein Skandal", sagte der DJ dem "Berliner Kurier".

Für ihn sei die Frage nach der Verantwortung klar. "Die Veranstalter sind schuld!" Sie hätten aus "reiner Profitgier" gehandelt. "Die haben doch gewusst, dass es voll wird. Was also haben Zäune und Security da zu suchen? Bei nur einem Zugang." Die Katastrophe sei "einfach schrecklich", sagte der Techno-Guru. "Mein Mitgefühl gilt den Familien der Toten und den Verletzten."

DJ Westbam

Einer der größten Stars der Loveparade, DJ Westbam, hat sich nach seiner Ankunft in Duisburg verstört gezeigt. "Mein Flug hatte drei Stunden Verspätung, also bin ich gerade erst hier angekommen und völlig schockiert. Als ich mein Handy nach dem Flug angemacht habe, hatte ich schon 30 SMS, die mich über das Fürchterliche informiert haben", sagte die Berliner DJ-Größe der Zeitung "B.Z.".

Er sei vollkommen durcheinander: "Ich weiß nun gar nicht genau, was ich jetzt tun soll. Der Veranstalter bittet mich, aufzulegen, da die Polizei ihn darum bittet. Es sind Menschen gestorben, nun können die die Stimmung und Aggression der Weiterfeiernden nicht einschätzen und wollen weiteres Unheil verhindern." Er mache sich Sorgen, "dass das weiter eskaliert".

Er würde nur "aus Disziplingründen" auflegen. "Aber ich habe energetische Musik dabei, die denkbar schlecht zu der Situation passt. Das geht dann nicht", sagte er. Man müsse jetzt angemessene, leise Musik spielen, damit sich die Veranstaltung schnell und friedlich auflöse. "Es kann nicht sein, dass die Sache da nun weiter aufgepeitscht wird. Klar, die wummern auf Bitten der Polizei weiter, aber ich will es nicht, und ich kann es auch gar nicht."

Quelle

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...


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