Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Spiegel: "Frauen sind die Gewinner der Krise"

Leser_nicht_eingeloggt, Friday, 23.07.2010, 15:37 (vor 5652 Tagen)

Die Wirtschaftskrise hat vor allem die Branchen getroffen, in denen viele Männer arbeiten. Hier sank die Zahl der Arbeitnehmer im Krisenjahr 2009 deutlich. Weibliche Beschäftigte gibt es dagegen mehr als vor dem Abschwung.

Wiesbaden - Der Arbeitsplatzabbau im Krisenjahr 2009 hat vor allem Männer erwischt. Im Vergleich zu 2008 gab es im vergangenen Jahr 245.000 männliche Arbeitnehmer weniger. Das entspricht einem Minus von 1,5 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Bei den Arbeitnehmerinnen kamen hingegen 177.000 Beschäftigte hinzu - ein Plus von 1,2 Prozent.

Hintergrund ist, dass vor allem Branchen mit typischen Männerberufen, wie etwa der Maschinenbau oder Autokonzerne, von der Krise betroffen waren...

Und weiter unten im Artikel:

Erstmals seit 1991 mehr Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Insgesamt ging die Zahl der Zeitarbeitnehmer laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent auf 560.000 zurück. Kaum verändert hat sich hingegen die Anzahl der Menschen in normalen Arbeitsverhältnissen, die unbefristet in Vollzeit oder in Teilzeit von mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten und nicht Leiharbeiter sind: Sie stieg 2009 minimal um 0,3 Prozent.

Im öffentlichen Dienst gibt es allerdings trotz der leeren Staatskassen erstmals seit knapp 20 Jahren wieder mehr Personal. ...

Wenn man nun Eins und Eins zusammen zählen kann, erklärt das ja auch die Frage nach dem Warum. Schon toll, wenn es noch "Boom-Branchen" gibt, nicht wahr? Bald kommt dann vielleicht noch die Staatl.geprf. Raucher-Club-Inspektorin im Berufsbildkatalog des ÖDs dazu ...

Der ganze Artikel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,707933,00.html

AW: Spiegel: "Frauen sind die Gewinner der Krise"

Referatsleiter 408, Friday, 23.07.2010, 19:55 (vor 5651 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

Wenn man nun Eins und Eins zusammen zählen kann, erklärt das ja auch die
Frage nach dem Warum. Schon toll, wenn es noch "Boom-Branchen" gibt, nicht
wahr? Bald kommt dann vielleicht noch die Staatl.geprf.
Raucher-Club-Inspektorin im Berufsbildkatalog des ÖDs dazu ...

Auch unabhängig von der Krise wird man die "GleichstellungsbeauftragtInnen" nicht vergessen und bei zu erwartendem "Nichtbedarf" auf solche Pöstchen umsetzen, somit wieder einen sicheren Arbeitsplatz garantieren.

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