Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Eine bissige,zynische,ironische,sarkastische Replik zum Interview mit BM Schröder / Mens Health

Leser, Friday, 23.07.2010, 05:23 (vor 5652 Tagen)
bearbeitet von Leser, Friday, 23.07.2010, 05:38

.. aber auch eine mit gewisser Wertschätzung.

Guten Abend,

ich beziehe mich auf den Post von Müller (danke, Scharte ausgewetzt) zum Mens Health Artikel: Interview mit Kristina Schröder "Wie die Männerministerin uns retten will"; danke dabei auch an Arne Hoffmann, der es mit in die Öffentlichkeit brachte.

Die nachfolgenden kursiven Zitate von Frau Schröder sind alle Original und mein "Rest" eine fiktive Frage- bzw. Feststellung drum herum. Obwohl ich ihre Ansätze der Vergangenheit schon gut fand und immer noch finde (da gab es ja schon Diskussionen hier), konnte ich nicht umhin kommen, das Eine oder Andere etwas im Kontext der Männer- und Väteraktualitäten zu kommentieren (oder moderieren, nennt es, wie ihr wollt) bzw. situativ zurechtzurücken. Wie auch immer: Here we go (nu gait dat los)

Mensch Xaver Y. Ausgelöst im fiktiven Dialog mit Kristina Schröder:
-------------------------------------------------------------------

Guten Abend, Frau Schröder. Ich schätze sie - aber sie mich wohl nicht.
Warum sonst tauche ich im Namen Ihres Ministeriums nicht auf?

... Als Ministerin bin ich für Familie, Senioren, Frauen, Jugend zuständig – dem Namen nach also für alle, außer kinderlose Männer im mittleren Alter. Wenn Men’s Health mich trotzdem mag: umso besser...

Interessante Aussage. Ich stelle fest:

- Kinderlose Männer sind kein Bestandteil dieses Ministeriums
- Männer mit Kindern dann wohl schon - nur, wo tauchen die auf, Frau Schröder?
- Warum taucht der Name Männer dann nicht im Namen auf, Frau aber schon?

Hier nun die Antwort:

... Die Männer sind ja zum Glück bereits als Teil der Familie direkt angesprochen – und auch als Senioren und Jugendliche. Es geht mir nicht um die Verpackung, sondern um den Inhalt: Familienpolitik ist nur mit Männern stark. ...

Aha, was ist denn dann mit den entsorgten Papis, diejenigen, die "nicht mehr aus einem Kühlschrank essen"? Auch hier bleibt festzuhalten, bisher Fehlanzeige. Aber das Interview geht ja weiter.

... Gerade weil Männer und Frauen eben doch unterschiedlich sind, spielen Väter eine sehr wichtige Rolle, vor allem aus Sicht der Kinder...

Dann ist die Frage umso mehr berechtigt: Warum tauchen diese wichtigen Bezugspersonen nicht im Namen auf respektive warum werden Frauen dort explizit erwähnt? Es geht also doch und auch um Männer und Väter, außer denen zwischen Seniorenstatus und Jugendalter:

... Dafür gelten jetzt oft die Jungen als Sorgenkinder. Sie haben schlechtere Noten, besuchen eher die Hauptschule, bleiben öfter sitzen und brechen häufiger die Schule ab. Inzwischen gehen junge Männer sogar seltener auf die Universität. Wir müssen uns also fragen: Wie können wir Jungen genauso optimal fördern wie Mädchen. .... Ich will eine Angleichung nach oben...

Sehr gut, danke Frau Minister. Und was tun wir dagegen? Brauchen wir mehr männliche Bezugspersonen, wenn die Männer im erziehungsfähigen Alter, die im Ministerium ja namentlich nicht erwähnt sind, weil sie ja zur Familie gehören?! Oder dürfen nur Papis männliche Bezugsperson werden? Aber egal, weiter im Text:

...In den Kindertagesstätten gibt es fast ausschließlich Erzieherinnen, in den Grund-, Haupt- und Realschulen unterrichten immer noch deutlich mehr Lehrerinnen als Lehrer. Wenn den Jungs zu Hause dann auch noch der Vater fehlt oder er sich kaum an der Erziehung beteiligt, kann es passieren, dass sie weitgehend ohne männliche Vorbilder aufwachsen. Doch gerade realistische männliche Vorbilder können eine Menge bewirken. Deswegen lautet mein Ziel: mehr Männer in die Kitas und Grundschulen....

Fein, gut erkannt, Frau Schröder. Und ich unterstütze ausdrücklich ihr Ziel, über den Weg mag man streiten. Allerdings frage ich mich im Hinblick auf das Vorherige - Warum dann keine Männer im Ministeriumsnamen und warum keine Untersuchungen zu "... kann es passieren ... realistische Vorbilder fehlen"? Ist ja nur eine Frage eines Mannes, der nicht ins Zielgruppenraster mehr passt, weil nicht mehr zur Familie gehörig. Macht aber nix, es gibt ja Matschwork, sorry, Patchwork. Also, was (t/n)un, Frau Schröder?

... Außerdem will ich zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit nach Möglichkeiten suchen, gezielt Arbeitslose zu Erziehern umzuschulen.
Natürlich muss die Ausbildung fundiert sein, Erzieher ist schließlich ein anspruchsvoller Beruf. ....

Ähm - und deswegen haben viele Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen mehr Vorrang im Namen des Ministeriums und weniger Ausbildungsniveau als bis dato? Generell unterstütze ich den Gedanken allerdings, hatte ich hierzuforum ja schon mal in einem anderen Thread geschrieben. Aber wann geht es denn nun endlich los, mit den qualifizierten Männern im anspruchsvollen Erziehungsberuf?

...Natürlich funktioniert so etwas nicht von heute auf morgen. Aber die Frage ist ja nicht nur, was der Staat anbieten kann, sondern wie sich die Bürger selbst einbringen wollen. Deshalb möchte ich das freiwillige Engagement stärken...

Joh, haben wir ja schon länger beim Wehr-, Kriegs- und Zivildienst. Alles ausnahmslos von der Zielgruppe "M" die zwischen Rentner- und Jugendstatus ohne Familienattribut leben muss. Aber wie denn nun konkret, Frau Minister?

... Da gibt es große Potenziale – etwa den Handwerker im Ruhestand, der einmal die Woche an eine Grundschule geht und dort mit den Kindern zusammen Vogelhäuschen baut. Das ist ganz praktisch, mit wenig Aufwand verbunden – und kann eine ungemeine Wirkung auf die Jungs haben. ...

Supi - die Rentner also, dann hat sich meine Frage eins oben also erledigt, denn die passen ja zum Namen des Ministeriums. Insofern bitte ich meinen Faux-Pas zu entschuldigen, so als Mittelalterlicher zwischen Ruhestand und Suche nach Essbarem im Kühlschrank, um meine Rolle als Teilzeitalleinerziehender Vater auch in Zukunft noch kraftvoll wahrnehmen zu können. Vielleicht schaffe ich es noch bis zur Rente, allerdings kann ich nicht schreinern, dafür logisch denken. Trotzdem, Frau Schröder, die Idee ist im Sinne der Kinder ok und gut. So fallen die Ollen nicht der Polizei zur Last, weil sie tagtäglich zeternd am Fenster Falschparker anzeigen ...

Aber es hat ja auch Vorteile, so eine freiwillige Sofortmaßnahme:

... Eben! Ich wette, dass es in jeder Stadt und in jedem Landkreis in Deutschland Handwerker gibt, die darauf wirklich Lust haben – und es gibt Schulen, die davon profitieren. Man muss nur beides zusammenbringen. ...

Eben! Die Rütlis-Schule zum Beispiel - Aber Spaß beiseite: Ich finde es auch gut, wenn Rentner mit Rückgrad-Schäden nach 40 Jahren Arbeit zusammen mit Kindern, die das noch vor sich haben so sie Jungs sind, die Schule sanieren! Spart Steuergelder und hübscher wirds allemal als die aktuell heruntergekommenen Buden, in denen die Kleinen fürs Leben lernen müssen. Und es schont die Staatskasse. Rentner, die beim Gerüstbau abstürzen bekommen hoffentlich ein Begräbnis ala Bundeswehr Soldaten, die im Zinksarg ihre Heimreise antreten. Und die Menschen um die 67 sind echt scharf drauf:

... Ja, denn der Wille der Menschen, sich ehrenamtlich zu engagieren, ist groß ...

So isset! Nur sterben ist schöner. Das sagt Ihnen jemand, der freiwillig Jugendarbeit gemacht hat, so doof war, ein Kind zu zeugen und nun entsorgt nicht mehr zur Familie gehört - und damit auch nicht zu Ihrem Ministerium. Insofern ist mein Wille mein Himmelreich. Aber vielleicht fehlt mir die richtige Ansprache, Motivation und der passende Kontext?

... Dazu gehört zum Beispiel entsprechendes Unterrichtsmaterial. Jungs interessieren sich nun mal eher für mittelalterliche Ritterburgen oder für die Geschichte des Fußballs. Da ist einfach Kreativität gefordert. Es geht mir aber auch um das Bewusstsein der Lehrerinnen und Lehrer. Ich wünsche mir, dass sie öfter sagen: Jetzt machen wir mal etwas, worauf die Jungs Lust haben....

Super! Da haben Sie meine volle Unterstützung. Schmetterlinge ausmalen macht bestimmt einer Zielgruppe Ihres Ministeriums mehr Spaß, als der, die Sie aktuell im Kontext "Mens Health" besprechen. Da bin ich absolut bei Ihnen, Frau Schröder. Aber was mache ich nun? Ich würde mich als Zahlsklave ja gerne engagieren, kann nur nicht mal die Fahrtkosten bezahlen, trotz didaktischer Fähigkeiten?

... Keine noch so gute Schule, kein noch so ausgefeilter Lehrplan kann einen präsenten, aktiv erziehenden Vater ersetzen. Glücklicherweise hat sich da in den vergangenen Jahren einiges geändert – der Vater, der zu Hause bleibt, gilt nicht mehr als Weichei ...

Ja klar, stimmt, dass ich da noch nicht drauf gekommen bin. Und nun, was mache ich jetzt, als nicht mehr zuhause sein könnendes Nichtweichei? Väter warnen, die zuhauf den Kinderwagen vor sich her schieben und mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit irgendwann feststellen müssen, dass sie doch recht ersetzbar sind und ein gewisser staatlicher und NGO-Lehrplan sie für recht entbehrlich hält; ist nun alles in Butter?

... Natürlich nicht. Wer als Mann zum Beispiel sagt: „Können wir diesen Termin nicht auf 17 Uhr erlegen? Um 19 Uhr müssen meine Kinder ins Bett“, der hat es immer noch sehr schwer in seinem Job. Männer müssen dabei viel mehr Mut aufbringen als Frauen. ....

Mmh, da haben Sie recht! Ich arbeite allerdings und aber meist bis 19:00, weil ich wegen "Fiktivem Einkommen" zu überobligatorischen Tätigkeiten verurteilt bin im Namen des Volkes. Macht aber nichts, denn die Kinder sehe ich nur alle 14 Tage und kann sie somit selten ins Bett bringen. Und nun, wer ist nun mutiger, Frau Schröder, die Frauen oder der Mann?

"... Allerdings nehme ich die Männer in die Pflicht: Sie sind mitverantwortlich, meine Herren! ..."

Jawoll! Habe ich doch schon geschrieben, ich bin verantwortlich für meinen überobligatorischen Anteil. Da bin ich voll in die Pflicht genommen, die ich verantwortungsbewusst als Staatsbürger säckeweise trage (das kann ich den Jungs als Zahlhandwerker im Rentnerstadium dann gerne beibringen). Ansonsten bleiben ja nur noch die Kinderlosen, die Männer ohne Erwähnung im Frauenministerium, oder?

...Das gilt auch für Kinderlose, und deswegen müssen alle an einem Strang ziehen...

Oder dran hängen - Dann taugen sie allerdings nicht mehr als Freiwilligen-Armee mit Schulsarnierungsambitionen. Wäre ja blöd, sich kaputt zu "rabotten".

... 40 Stunden sind für die meisten Mütter und Väter mit kleinen Kindern einfach zu viel. 30-Stunden-Jobs würden dagegen allen entgegenkommen – vor allem den Männern...

Ähmm, fiktiv habe ich 45, real ca. 50 - da würden mir 40 schon entgegen kommen. Macht aber nichts, meine Kinder bringt jemand anderes ins Bett. Keine Ahnung, aber ...

...Es gibt Familien, wo der Vater grundsätzlich sehr dominant ist, sich gleichzeitig jedoch kaum an der Kindererziehung beteiligt...

Jaja, die Mutter selbstverständlich nie. Da heißt Kindererziehung dann LCD und WII nebst diesen unsäglichen Ballerspielen oder eine Beruhigung der anderen Art vom Kleiderschrank, über die Kühltruhe, kurz in den Balkonkasten, bis hin zum Müllcontainer. Pardon, dass heißt ja nicht dominant, sondern Verwahrlosung.

...Überproportional viele von ihnen hängen einer Machokultur an, sie verbinden Männlichkeit automatisch mit Gewalt – ein Grundstein für die oft blutigen Auseinandersetzungen unter Jugendlichen....

Ja, danke, dass sie von Jugendlichen und nicht von Jungs sprechen. Denn unsere Riot-Girls und Zicken mit NPS können ähnliches; das wissen fast 250 Studien weltweit (psychische Gewalt noch nicht mal inkludiert). Was kann man dagegen machen, gegen dieses 50:50, das hier im Land zu 100 Prozent einer Sorte (Unter)Mensch zugeordnet wird?

...Da hilft kein Gesetz, da muss sich etwas in den Köpfen ändern...

Dann fangen Sie bitte an, Frau Schröder. Fangen Sie an, das BMJ, die NGOs um Anita Heiliger und Co., die Emmas dieser Welt und was sonst noch zu diesem Geflecht gehört, namentlich zu erwähnen, zu kritisieren und endlich die Männer, egal, ob entsorgte Väter, Engagierte und Couragierte zwischen 18 und 65 mehr wahrzunehmen. Ich denke, sie haben viele gute Ansätze, ich wünsche mir, dass sie diese ausbauen und sich von Lobby-Truppen aus der VAM(v) und Co. nicht zu sehr malträtieren bzw. beeinflussen lassen.

Denn, ...

... sie tragen (auch) eine klare Verantwortung dafür, jegliche Gewalt zu verurteilen, auch im Falle so genannter Ehrverletzungen.

Richtig! Also weg mit dem Gewaltenschutzgesetz, weg mit den Frauenhäusern, entrümpeln Sie mit Ihrer Kollegin LHS das Familienrecht und bringen Sie entweder die Männer mit in Ihrem Ministeriumsnamen - oder lassen Sie die Frauen weg - Es ist Ihre Entscheidung und Wegweisung.

Sie zeigen gute Ansätze, machen müssen Sie, als Macherin.
Unterstützen würde ich Sie.

Vielen Dank für Ihre Antworten.

XY Ausgelöst

Eine bissige,zynische,ironische,sarkastische Replik zum Interview mit BM Schröder / Mens Health

Müller, Friday, 23.07.2010, 07:09 (vor 5652 Tagen) @ Leser

Schröder ist - jeder Wette - in eine politische Falle getappt. Nie und nimmer ist diese Frau persönlich z.B. für eine Frauenquote.*

Nie und nimmer. Darauf würde ich Haus und Hof verwetten. Wie derb sich ihre Tonalität sehr schnell nach Ernennung gewandelt hat ist mehr als auffällig.

Ehrlich, Kristina Schröder ist 'ne Jungs-Mama.

*Was hä(u)ssliche Gewalt angeht - sie lernt dazu, nach und nach, wartet's ab.

.

Klare Ansage: Kristina Schröders ABSAGE in Mens Health AN GENDER-MAINSTREAMING

Leser nicht eingeloggt, Friday, 23.07.2010, 14:31 (vor 5652 Tagen) @ Leser

Das ich das noch erleben darf. Eine Familienministerin erteilt Dem GM-Konzept eine ziemliche klare Absage:
http://www.menshealth.de/life/vaeter-und-familie/jungen-sollen-besser-gefoerdert-werden.159373.htm

Frage: Sie planen neben dem bereits etablierten Girl’s Day, an dem sich Mädchen über technische Berufe informieren können, auch ein Pendant für Jungen. Glauben Sie wirklich, Sie können gewaltbereite Gettokids dazu motivieren, sich an so einem Tag etwa über Pflegeberufe zu informieren?

Schröder:Weder beim Girl’s Day noch beim Boy’s Day geht’s darum, Kinder umzuerziehen. Männer und Frauen sind unterschiedlich. Wir werden wohl nie 50 Prozent Elektrotechnikerinnen oder 50 Prozent Säuglingspfleger haben. ... Girl’s Day und Boy’s Day wollen dafür Optionen eröffnen, Angebote machen. Letztlich muss jeder Junge und jedes Mädchen den Beruf ergreifen können, auf den er oder sie Lust hat – ohne schiefe Blicke zu kassieren.

Frage: Ist das die Abkehr vom Gender-Mainstreaming, einem Konzept, das in der Öffentlichkeit eher als das Gleichmachen beider Geschlechter wahrgenommen wurde?

Schröder:Ich glaube nicht an die alte These Simone de Beauvoirs, dass man nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht wird. Das gilt umgekehrt auch nicht für den Mann. Ich glaube zwar, dass die Gesellschaft den Menschen mitbestimmt, aber ich denke auch, dass es biologische Unterschiede gibt, die über die Geschlechtsorgane hinausgehen. Die etwas mit Fähigkeiten, mit Wesenszügen zu tun haben. Ich sage nicht, dass es keine Frauen gibt, die sensationelle E-Technikerinnen sind. Aber im Schnitt gibt es Unterschiede – weltweit, über Generationen hinweg. Diese Unterschiede lassen sich nicht wegerziehen.

*Zwischen-Applaus*, der Vorhang ist ja noch nicht gefallen

Leser

Mene mene tekel uparsin

Atze, Friday, 23.07.2010, 19:34 (vor 5652 Tagen) @ Leser nicht eingeloggt

Das ich das noch erleben darf. Eine Familienministerin erteilt Dem
GM-Konzept eine ziemliche klare Absage:

Der Anfang vom Ende des Feminismus, wie wir ihn heute kennen, hoffe ich.

Mal sehen, wie lange es dauert, bis die Kleene abgesägt wird. Denn das dürfte den Berufsfeministinnen nicht schmecken, dieses Vorzeichen ihres Untergangs.

Die Mobbing-Agenda dürfte also schon in Planung sein. Autobahn...

Wenn wir nicht ohnehin bald wieder von Rot-Grün regiert werden...

Mal das Menetekel mal nicht an die Wand :-(

Leser_nicht_eingeloggt, Friday, 23.07.2010, 21:06 (vor 5652 Tagen) @ Atze

Die Mobbing-Agenda dürfte also schon in Planung sein. Autobahn...

Das steht zu befürchten, es geht um viel Geld, femininistischen Fanatismus und vor allem um wegfallende Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für angehende PolitologInnen, Soz-PädInnen und SoziologInnen aus den Arbeitskreisen Gender Mainstreaming, Gender Budgeting usw. Eben all die "tollen" Anglizismen, hinter denen sich alle diese Personen verstecken, weil die Wahrheit viel zu viele Menschen aufschrecken lassen würde.

Die Mobbing-Agenda hat eine der Guten schon erfahren dürfen, allerdings im kleineren Maßstab: Monika Dittmer, die, nachdem sie sich für Männerrechte einsetzt seitdem von den Grünen gemobbt wird bis zum geht-nicht-mehr. Inkl. öffentlicher Briefe an den Bürgermeister.

Ich denke, solche Ansätze bedürfen auch unserer Unterstützung, auch wenn ein paar Leute jetzt wohl wieder kollabieren dürften.

Wenn wir nicht ohnehin bald wieder von Rot-Grün regiert werden...

Darin sehe ich im Moment mit die größte Gefahr - die Umfragen sehen nicht gut aus und diese merkwürdige Gruppe mit Frauen-, entschuldigung, Rassenstatut steuert auf die 20 Prozent-Marke zu. Wohin das führt, sehen wir ja aktuell in NRW mit seinem neuen Emanzipations-Ministerium. Von Gabriel-Nahles-Kühnast-TrittIhn und Konsorten ist jedenfalls nichts Gutes zu erwarten.

Da ist mir ein Durchhalten der aktuellen Gurkinnen-Truppe schon lieber und das will was heißen. Aber was sind die Alternativen?

Die Piratenpartei kriegt nichts auf die Reihe, die Männerpartei hat, sorry, ein katastrophales Aussenbild (damit will ich deren Arbeit nicht heruntermachen, mir geht es aktuell um Parteien, die den Hauch einer Chance haben, sich über die 5 Prozent zu bekommen mit Hilfe der Wähler).

Bleibt vielleicht nur noch dieser Verein hier:

pdv - Partei der Vernunft

Die haben immerhin schon mal auf Wikimannia verlinkt!
Sorry, wurde jetzt leicht OT.

Mene mene tekel uparsin

Gobelin, Friday, 23.07.2010, 22:14 (vor 5651 Tagen) @ Atze

Mal sehen, wie lange es dauert, bis die Kleene abgesägt wird. Denn das
dürfte den Berufsfeministinnen nicht schmecken, dieses Vorzeichen ihres
Untergangs.

Die Damen von der SPD sind jedenfalls ziemlich aufgebracht

http://anonym.to/?http://bayernspd.de/workspace/uploads/asf/Frauenpolitik_Europa.pdf

Gleichstellung jetzt!

http://anonym.to/?http://www.asf.spd.de/asf/veranstaltungen/2010/100313_frauentag_gelsenkirchen.html

Ferner: Bundesregierung hat mit moderner Gleichstellungspolitik nichts am Hut:

http://anonym.to/?http://asf.spd-bezirk-hannover.de/aktuell/nachrichten/2010/127749.php

Schröder und von der Leyen lassen Frauen im Regen stehen:

http://anonym.to/?http://www.xtranews.de/2010/06/08/ferner-schroeder-und-von-der-leyen-lassen-frauen-im-regen-stehen/

"Frauen"ministerin Schröder bremst Frauen in der Wirtschaft aus:

http://anonym.to/?http://www.spd.de/de/aktuell/pressemitteilungen/2010/06/Frauenministerin-Schroeder-bremst-Frauen-in...

Und DAS muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen:

„Frei von ökonomischem Druck und sozialen Ängsten müssen sich Frauen für unterschiedlichste Lebensentwürfe entscheiden können.“

Adelheid Rupp, Vorsitzende der AsF Bayern

http://anonym.to/?http://bayernspd.de/partei/arbeitsgemeinschaften/asf/

Die SPDösen und die böse, konservative BM Kristina Schröder

Leser, Friday, 23.07.2010, 22:54 (vor 5651 Tagen) @ Gobelin
bearbeitet von Leser, Friday, 23.07.2010, 23:08

Hallo Gobelin,

Die Damen von der SPD sind jedenfalls ziemlich aufgebracht

Das war abzusehen(*) - danke für deine Recherche und die Links. Mich juckt es in den Fingern, einigen von diesen Damen mal ihre Statements zu zerpflücken. Das ist selbst für einen ungeübten Menschen mit etwas Erfahrung in Rhetorik und logischem Denken möglich. Unglaublich (bekannt), was da teilweise steht:

"... Der Bericht fordert die Mitgliedstaaten außerdem auf, mehr für die Umsetzung des Prinzips „gleicher Lohn für gleiche Arbeit" zu tun. Im Schnitt verdienen Frauen mit gleicher Qualifikation und Verantwortung rund 15% weniger als ihre männlichen Kollegen. Außerdem weist der Bericht darauf
hin, dass etwa 60% der Hochschulabsolventen Frauen sind, aber die Führungspositionen in Politik und Wirtschaft immer noch eine weitgehend in männlicher Hand sind. ..."

Soso, immer noch nicht verstanden, dass Äpfel und Birnen verglichen wurden, werte "SPDeusen"? Und auch noch nicht begriffen, dass die 60 Prozent euer Verdienst aufgrund gezielter Benachteiligung von Jungs in Kiga und Schule sind?

Und was machen diese 60 Prozent der Bevorzugtinnen zu 90 Prozent? Sie studieren Fächer wie Politologie, Psychologie, Sozialpädagogik, Soziologie, Germanistik, Anglistik und von mir aus auch Kineosologie. Die noch halbwegs klar in die Zukunft schauenden werden Rechtsanwäldin. Am Familienrecht kann man sich ja dumm und dämlich verdienen und die Not anderer Menschen wunderbar zum Erwirtschaften eigener Vorteile ausnutzen. Gleichzeitig natürlich verblendete Ideologien austoben - ganz legal.

Darauf wartet die Wirtschaft nur! Völlig ausgehungert nach Führerinnen, die die komplexen Prozesse inner- und außerhalb der Arbeitswelt noch nicht mal im Ansatz begreifen, Produktion als Schwangerschaft und Geburt betrachten, megaemphatisch sind, wenn es um Schaffung eigener Vorteile geht uswusf.

Die restlichen 10 Prozent, die Informatikerinnen, die Mathematikerinnen usw. brauchen euch und euer Gedöns garnicht (von marginalsten Ausnahmen mal abgesehen) - die setzen sich auch so durch und hecheln eurem Gender-Benachteiligungs-Blödsinn erst garnicht nach. Die arbeiten nämlich, sind produktiv und innovativ. Und sie leben ihr Leben selbstbewusst, -verpflichtet und gleichberechtigt. Die pfeiffen auf Quoten - weil sie es auch so schaffen.

Aber das wird bei den Adressatinnen nicht in deren Geistin hinein gehen, so wie das nachfolgende wahrscheinlich aus dem Wolkenkuckucksheim der Genderistinnen ein inneres Halleluja auslösen wird:

"Frei von ökonomischem Druck und sozialen Ängsten müssen sich Frauen für
unterschiedlichste Lebensentwürfe entscheiden können."
Adelheid Rupp, Vorsitzende der AsF Bayern

http://anonym.to/?http://bayernspd.de/partei/arbeitsgemeinschaften/asf/

Unglaublich! Frei von ökonomischen und sozialen Zwängen,
- hurra, hurra, hurra!

Würden viele Männer bestimmt auch gern. So frei von Unterhaltszahlungen, Sozialabgabentransfers, (oktrujiertes) Familienernährermodell (so sie noch eine haben) und so weiter. Eigentlich sind solche "Forderungen" eine Realsatire, wenn es nicht so bitter ernst wäre. Ausserdem konterkarieren diese ehrenwerten Damen ihr eigenes Postulat von der selbstverdienenden Frau mit Dreifachbelastung (bin gespannt, was die in ihrem Selbstreferenzierungswahn sonst noch alles aus dem Hut zaubern. Im Moment ist es ja "en vogue" von Multidiskriminierung zu sprechen ...)

Das kann wohl nur noch die "Femistische Partei" toppen; die haben wenigstens gleich eine Zielscheibe als Logo. Ob es handgebatikt ist, weiß ich allerdings nicht; ich meide solche Kreise.

Schönen Gruß und danke für deine Recherche

Leser

(*) Warten wir mal ab, wann die Grüninnen und ihre Schoßpudelchen dahinter kommen und Ähnliches schreiben - warscheinlich mit ihrem faschistischen Frauenstatut wedelnd ...

Miss Verständnis

Die Rechtsanwaäldin ⌂ @, Saturday, 24.07.2010, 03:55 (vor 5651 Tagen) @ Leser

Ich glaube, hier liegt mindestens ein kräftigstes Missverständnis vor über die rechtsanwaeldin (siehe oben) vor ;-):

http://www.jurablogs.com/de/go/noch-kanzlerin-angela-merkel-leidet-realitaetsverlust-gegenteil-geniesst-ihn

nur ein Beispiel.
Würde der Autor die rechtsanwaeldin regelmäßig lesen, wäre es wohl nicht dazu gekommen:

Männer zu Erziehern umschulen? - Und mit einem Bein im Knast ? - Ist es Wahnsinn, so hat es doch Methode ..
vor 4 Tagen —Ministerin Schröder und das Arbeitsbeschaffungsprogramm für Staatsanwälte ... Angesichts leerer Kassen ist es schon ein wahnsinnig genialer Vorschlag unserer noch ungeschiedenen, kinder- und ahnungslosen Ministerin für Frauen und Getöns. Da grenzen zunächst für Milliarden von EURO Familiengerich...
http://www.jurablogs.com/de/go/maenner-erziehern-umschulen-bein-knast-wahnsinn-so-hat-methode

Analysen wie diese finden sich zuhauf ;-):

Und was machen diese 60 Prozent der Bevorzugtinnen zu 90 Prozent? Sie
studieren Fächer wie Politologie, Psychologie, Sozialpädagogik, Soziologie,
Germanistik, Anglistik und von mir aus auch Kineosologie.

URL:
Feed (ATOM):
http://rechtsanwaeldin.blogspot.com
http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/feeds/posts/default

Miss Verständnis

Leser_nicht_eingeloggt, Saturday, 24.07.2010, 09:18 (vor 5651 Tagen) @ Die Rechtsanwaäldin

Guten Morgen Rechtsanwäldin,

Ich glaube, hier liegt mindestens ein kräftigstes Missverständnis vor über
die rechtsanwaeldin (siehe oben) vor ;-):

Nein, ich glaube nicht. Den Link hatte ich bewusst und mit Bedacht gewählt; Entschuldigung an dieser Stelle, falls das im Kontext falsch rüberkam, da ich deine Seite gerne und oft besuche. :-)

vor 4 Tagen - Ministerin Schröder und das Arbeitsbeschaffungsprogramm für
Staatsanwälte ... Angesichts leerer Kassen ist es schon ein wahnsinnig
genialer Vorschlag unserer noch ungeschiedenen, kinder- und ahnungslosen
Ministerin für Frauen und Getöns. Da grenzen zunächst für Milliarden von
EURO Familiengerich...
http://www.jurablogs.com/de/go/maenner-erziehern-umschulen-bein-knast-wahnsinn-so-hat-methode

Doch, deinen Beitrag kannte ich schon (wurde hier auch schon mal gepostet). Die Gefahr, mit einem Bein im Knast zu stehen, sehe ich durchaus auch. Allerdings hatte ich schon geschrieben, dass man irgendwann mal anfangen muss, diese Zustände zu ändern und es mit Sicherheit einen Paradigmenwechsel geben wird, wenn die kritische Masse männlicher Kräfte an Kigas, Kitas und Schulen erreicht werden wird.

Zu PAS und der Thematik, dass Väter aus Familien gedrängt werden: Es ist in der Tat bigott, ändert imho aber nichts am Zustand, dass diese zwangsausgemusterten männlichen Vorbilder auch an Schulen und Kindertagesstätten fehlen. In meinem Eingangsposting hatte ich es indirekt ja schon angerissen.

Und/aber ich habe selbst erlebt, wie sehr sich die Kleinen (m/w) freuen, wenn mal ein Mann mit ihnen spielt und herumtobt während die Betroffenheitskulturmuttis bei Kaffee und Kuchen über das nächste Weihnachtsbastelnachmittagskonzept sinnierend und schnatternd im Trockenen sitzen. Einen dieser Bastelnachmittage habe ich als Mann, allein unter 25 Frauen mal mitgemacht - ein "Erlebnis" der besonderen Art als "Teilzeitalleinerziehender" so ganz alleine da gemieden zu sitzen und mit den Kids zu basteln. - Das muss sich ändern!

Und jetzt schreibe ich 100x an die Tafel:
"Ich werde nie wieder Rechtsanwältin mit der 'Rechtsandwäldin' bewusst verwechseln" ;-)

Grüße vom Leser

Mythbusten zumWeltfrauentag

Die Rechtsanwäldin ⌂ @, Saturday, 24.07.2010, 04:12 (vor 5651 Tagen) @ Leser

Auch diese Beiträge dürften helfen, das Missverständnis (sieheoben) zu klären:

http://www.jurablogs.com/suche?s=weltfrauentag&b=373

Noch all-gemeiner z.B. Fälle Kachelmann/Matthäus:

http://www.jurablogs.com/blogs/die-rechtsanwaeldin

Klare Ansage: Kristina Schröders ABSAGE in Mens Health AN GENDER-MAINSTREAMING

Goofos @, Saturday, 24.07.2010, 04:15 (vor 5651 Tagen) @ Leser nicht eingeloggt

Jetzt fehlt nur noch eine klare Absage ans Bundesforum Männer und Neue Wege für Jungs.

Info: Die "WebJungs" befassen sich mit Kristina Schröders Interview in der Stuttgarter Zeitung

Leser_nicht_eingeloggt, Saturday, 24.07.2010, 11:01 (vor 5651 Tagen) @ Leser

und zwar hier:

http://webjungs.de/jungs/gewalt-jungs/ministerin-schroder-schliesst-die-frauenquote-in-unternehmen-in-ueberlegung-ein...

Ein Auszug, beginnend mit einem Zitat aus dem Zeitungsinterview:

Müsste es mehr männliche Erzieher geben?

(Schröder:) Ja, denn die Jungs brauchen männliche Vorbilder. Gerade Kinder von Alleinerziehenden treffen oft erst mit zehn oder elf Jahren in der weiterführenden Schule auf eine männliche Bezugsperson. Das kann entwicklungspsychologisch problematisch sein. Eine neue Studie, die unser Haus gefördert hat, kommt zu diesem Ergebnis: Männer werden dann Erzieher, wenn sie zum Beispiel als Zivildienstleistende oder im Freiwilligen Sozialen Jahr schon Einblick in diesen Beruf erhalten haben. Andere haben dagegen Hemmschwellen. Ich glaube, viele junge Männer würden den Beruf gern ergreifen, trauen sich aber nicht, weil er ein weibliches Image hat. Ich werde gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit ein bundesweites Programm starten, das es Männern ermöglicht, sich auch in späteren Jahren noch für den Erzieherberuf in einer zweijährigen Ausbildung umschulen zu lassen. Dazu gibt es bereits vielversprechende Pilotprojekte. Das Programm wird Anfang nächsten Jahres starten und sicherlich erfolgreich sein. Denn Tatsache ist: Erzieher haben sehr gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. <<

Über das fett/bold markierte bin ich auch erst gestolpert und dachte Ähnliches:

"Was lernen wir daraus? Schröder spricht sich an anderer Stelle für männliche Zwangsdienste aus, um daraus genau jene “Motivation zu filtern”, die dann Männern den Erzieherberuf erst schmackhaft macht. Der Weg ist offenbar hier das Ziel."

Das kann man tatsächlich so verstehen, ich vermute nur, die Intention ist eine Andere gewesen. Frau Schröder schrieb ja bereits, dass sie Männern und Frauen die gleiche Wahl lassen möchte und ich glaube nicht, dass sie damit dem Zwangsdienst (den ich übrigens so, wie er jetzt einseitig läuft absolut ablehne) indirekt die Lanze halten wollte. Imho wollte sie vielleicht damit ausdrücken, dass Männer, die mal in die s.g. Frauendomäne hineinschupperten eher Interesse an diesem Job bekommen ...

Was meint ihr? Ich kann verstehen, wenn man es definitiv anders sieht, möchte mich aber nicht dem allgemeinen Grundtenor anschließen, dass es nur darum geht, Jungs in prekäre Lohnverhältnisse zu schicken, nachdem man sie vorher zwangsdienstgezwungen gehirngewaschen hat und Mädchen zu den patrizitären und tollen Ingenieur-Berufen brachte. Im Hinblick auf das Interview vermute ich eher, dass Schröder wohl eher meinte: Jeder nach seinem Gusto und frei von gesellschaftlichen Zwängen.

Leser,
mit herzlichen Grüßen an die Webjungs
- Ihr macht einen hervorragenden Job!

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