Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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ASF: Hinweis zur Studie zum Thema wahrgenommene Einkommensgerechtigkeit

Goofos @, Monday, 19.07.2010, 14:54 (vor 5656 Tagen) @ Gobelin

Öhm, das steht so in der Pressemitteilung:

... zeigen nun in einer Studie, dass eine unterschiedliche Entlohnung von Männern und Frauen in der Bevölkerung zwar grundsätzlich abgelehnt wird, wenn jedoch nach den konkreten Vorstellungen gefragt wird, wie hoch ein gerechtes Arbeitseinkommen im konkreten Einzelfall sein sollte, so wird einer Frau ein deutlich geringerer Lohn zugebilligt als einem gleich qualifizierten Mann.

Entscheidend ist dabei, dass nicht nur Männer dieser Ansicht sind, sondern Frauen haben selbst geringere Ansprüche an die Höhe ihres Erwerbseinkommens und sie gestehen auch ihren Geschlechtsgenossinnen ein deutlich geringes Einkommen zu als vergleichbaren Männern.

Trotzdem nett was man uns dafür jetzt eine Meinung aufdrücken möchte wie das gefälligst interpretiert werden soll:

Tatsächlich weisen die Ergebnisse der angeführten Studie auf die Folgen
von Geschlechterstereotypen und der Intransparenz bei der Entlohnung hin.
Mit einem Gerechtigkeitsempfinden von Frauen im Hinblick auf den Gender Pay
Gap - also den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern - hat dies
NICHTS zu tun.

Nö, ist klar. Nicht die Frauen sind Schuld, sondern die bösen Stereotype. Das schreit eigentlich alles nach ganz viel Frauenförderung und natürlich viel Umerziehung von Männern, damit die endlich einsehen, dass die Arbeit von Frauen gleichwertig ist mit der der Männer. Schon für die Arbeit der besser ausgebildeten und hochqualifizierten Putze, die durch gläßerne Decken von einer Führungsposition fern gehalten wird, steht entsprechender Lohn für eine Führungsposition zu. Das sollte jeder Mann wissen, liegt schließlich nur an ein paar Stereotype, dass diese Arbeit einfach nicht als gleichwertig empfunden wird. Auch Frauen sollten wissen, dass ihre Arbeit eigentlich immer gleichwertig mit Führungsposition ist und ihr entsprechender Lohn zusteht.

Ich frage mich an welchen völlig verschobenen Stereotypen eigentlich die AFS und die Forscher leiden?


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